Mein Rock Hard
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Rock Hard writes on!
Das Rock Hard lebt und wird weiterleben! Ein wichtiger Schritt ist dank euch getan: In der ersten Woche nach unserem Aufruf haben wir bereits 40.000 Euro Umsatz über neue Abonnements, Shop-Einkäufe und direkte Spenden erzielt. Wow! Für diesen großartigen Support danken wir euch aus tiefstem Metal Heart!
Transparenz und Ausblick
Jetzt, da wir kurz durchatmen können, wollen wir euch die genauen Hintergründe erläutern. Wir hätten das gleich tun sollen, haben es in der Hitze des Gefechts aber versäumt. Das tut uns aufrichtig leid!
Der finanzielle Bedarf ist keine Krise des Magazins an sich. Im Jahr 2025 konnten wir grob eine schwarze Null verbuchen - ein Erfolg in diesen Zeiten. Denn die Musikpresse und der gesamte Zeitschriftenbereich kämpfen seit Jahren mit einer strukturellen Krise: Werbegelder wandern zu Big Tech ins Internet ab, die Papierpreise sind exorbitant gestiegen, immer weniger Kioske verkaufen überhaupt Zeitschriften etc. Darüber hinaus muss immer wieder in die Zukunft investiert werden, um mit der sich rasant verändernden Medienlandschaft Schritt zu halten.
Doch die jüngst extrem gestiegenen Kosten durch die allgemeine wirtschaftliche Krisenlage in Deutschland und die aktuellen geopolitischen Verwerfungen (z.B. Iran-Krieg) haben noch mal einen draufgesetzt. Das Festival im Mai konnte den sich abzeichnenden Engpass diesmal leider nicht ausgleichen.
Wir mussten also mit Ausgabe 470 den Preis anziehen - und mit Heft 471 den Umfang reduzieren. Beides Notaktionen. Was uns hierbei ganz wichtig ist: Dass wir abspecken müssen, konnten wir zum Zeitpunkt der ersten Preiserhöhung noch nicht absehen. Wir verstehen, dass die Botschaft „Mehr Geld für weniger Inhalt“ schwierig ist. Geplant war das so nicht.
Was wir ebenfalls betonen wollen: Ja, Seiten sind weggefallen. Aber die waren in der Vergangenheit oft mit Anzeigen gefüllt - auch dieser Markt ist stark eingebrochen, für alle Wettbewerber. Dass wir weniger Seiten bedrucken, bedeutet also nicht, dass ihr viel weniger bekommt. Es sind ja nur einige wenige Inhalte in Richtung Online abgewandert - und auch über diese werden wir noch mal diskutieren. Stichwort: Festival-Berichterstattung, die wir direkt nach dem Ausstöpseln der Gitarrenamps digital veröffentlichen.
Und falls sich die Lage bessern sollte, werden wir auch überlegen, ob wir (z.B. saisonal oder mit Specials) wieder zulegen können. Die Umfänge von Rock Hard haben (abhängig vom Anzeigenvolumen) schon immer variiert.
Und selbstverständlich haben wir auch Fehler gemacht, z.B. im IT-Bereich, bei der überfälligen Digitalisierung des Unternehmens und App-Entwicklung. Da haben wir stellenweise Lehrgeld gezahlt. Trotzdem sind die Modernisierung der Firma und die Öffnung unseres mehr als 40 Jahre umfassenden Archivs wichtige Bausteine für die Zukunft von Rock Hard. Wir arbeiten weiterhin hart daran, unser Digitalangebot (auch technisch) zu verbessern und somit ein individuell nutzbares Angebot für alle Fans zu schaffen.
Wofür genau benötigen wir eigentlich das Geld?
Wir haben mit den 40.000 Euro Umsatz einen ersten, tollen Meilenstein erreicht. Insgesamt müssen wir Verbindlichkeiten in niedriger sechsstelliger Höhe bedienen - im Jahr 2027 über mehrere Raten. Es handelt sich um Kosten, die uns ein langjähriger Geschäftspartner gestundet hat (vielen Dank dafür, Leute!), sowie den langfristigen, zinsgünstigen KfW-Kredit für die Digitalisierung der Firma. Das sollte zu schaffen sein.
Um etwaige kommende Schocks besser abfedern zu können, wünschen wir uns natürlich auch ein Polster. Deswegen peilen wir an, über 100.000 Euro Unterstützung einzusammeln. Das klingt nach viel, entspricht aber langfristig z.B. 1.000 verkauften Abos oder 1 Euro Spende pro Homepage-User.
Jeder zusätzlich eingenommene Euro dient uns als Puffer, um auf kurzfristige Unwägbarkeiten reagieren zu können oder spürbare Verbesserungen in Berichterstattung und Service zu erreichen.
Warum kein Fundraising?
Wir haben uns in der aktuellen Notlage dafür entschieden, die Aktion über ein eigenes Konto abzuwickeln, da die einschlägigen Portale für Fundraising gebührenpflichtig sind. Bei den angepeilten 100.000 Euro hätten hier Kosten von bis zu 20.000 Euro entstehen können. Wir denken, euer Geld ist derzeit anders besser angelegt.
Das Wichtigste: euer Feedback zählt!
Unser Aufruf hat eine Welle von Beiträgen ausgelöst, auf allen möglichen Kanälen. Wir haben die zahlreichen Kommentare und Diskussionen hier, in weiteren Foren der Szene sowie auf unseren Social-Media-Kanälen aufmerksam verfolgt und sind auch vor Ort auf Konzerten mit euch ins Gespräch gegangen.
Wir nehmen eure vielfältigen Rückmeldungen - und die Kritik! - als Inspiration und Ansporn, um unser journalistisches Profil in Print und Online zu schärfen. Das versprechen wir euch! In den kommenden Monaten werden wir euch diverse konkrete Ideen vorstellen und zur Diskussion stellen. Und wir wollen mit euch das Gespräch führen und auch im Gespräch bleiben.
Zum Festival haben wir hoffentlich sehr bald Neuigkeiten!
Als nächsten Schritt haben wir diesen Thread eingerichtet. Bombardiert uns hier (oder auf einem anderen Kanal eurer Wahl) mit euren Ideen, Wünschen und konkreten Fragen. Wir lesen mit und antworten euch. Unsere Aktion hatte einen tollen Start!
Danke für euer Engagement. Ihr seid die Szene, ihr seid Rock Hard!
Rock Hard writes on - danke, dass ihr dabei an unserer Seite steht.
Holger Stratmann, Redaktion & freie Mitarbeiter des Rock Hard
Das Rock Hard lebt und wird weiterleben! Ein wichtiger Schritt ist dank euch getan: In der ersten Woche nach unserem Aufruf haben wir bereits 40.000 Euro Umsatz über neue Abonnements, Shop-Einkäufe und direkte Spenden erzielt. Wow! Für diesen großartigen Support danken wir euch aus tiefstem Metal Heart!
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Der finanzielle Bedarf ist keine Krise des Magazins an sich. Im Jahr 2025 konnten wir grob eine schwarze Null verbuchen - ein Erfolg in diesen Zeiten. Denn die Musikpresse und der gesamte Zeitschriftenbereich kämpfen seit Jahren mit einer strukturellen Krise: Werbegelder wandern zu Big Tech ins Internet ab, die Papierpreise sind exorbitant gestiegen, immer weniger Kioske verkaufen überhaupt Zeitschriften etc. Darüber hinaus muss immer wieder in die Zukunft investiert werden, um mit der sich rasant verändernden Medienlandschaft Schritt zu halten.
Doch die jüngst extrem gestiegenen Kosten durch die allgemeine wirtschaftliche Krisenlage in Deutschland und die aktuellen geopolitischen Verwerfungen (z.B. Iran-Krieg) haben noch mal einen draufgesetzt. Das Festival im Mai konnte den sich abzeichnenden Engpass diesmal leider nicht ausgleichen.
Wir mussten also mit Ausgabe 470 den Preis anziehen - und mit Heft 471 den Umfang reduzieren. Beides Notaktionen. Was uns hierbei ganz wichtig ist: Dass wir abspecken müssen, konnten wir zum Zeitpunkt der ersten Preiserhöhung noch nicht absehen. Wir verstehen, dass die Botschaft „Mehr Geld für weniger Inhalt“ schwierig ist. Geplant war das so nicht.
Was wir ebenfalls betonen wollen: Ja, Seiten sind weggefallen. Aber die waren in der Vergangenheit oft mit Anzeigen gefüllt - auch dieser Markt ist stark eingebrochen, für alle Wettbewerber. Dass wir weniger Seiten bedrucken, bedeutet also nicht, dass ihr viel weniger bekommt. Es sind ja nur einige wenige Inhalte in Richtung Online abgewandert - und auch über diese werden wir noch mal diskutieren. Stichwort: Festival-Berichterstattung, die wir direkt nach dem Ausstöpseln der Gitarrenamps digital veröffentlichen.
Und falls sich die Lage bessern sollte, werden wir auch überlegen, ob wir (z.B. saisonal oder mit Specials) wieder zulegen können. Die Umfänge von Rock Hard haben (abhängig vom Anzeigenvolumen) schon immer variiert.
Und selbstverständlich haben wir auch Fehler gemacht, z.B. im IT-Bereich, bei der überfälligen Digitalisierung des Unternehmens und App-Entwicklung. Da haben wir stellenweise Lehrgeld gezahlt. Trotzdem sind die Modernisierung der Firma und die Öffnung unseres mehr als 40 Jahre umfassenden Archivs wichtige Bausteine für die Zukunft von Rock Hard. Wir arbeiten weiterhin hart daran, unser Digitalangebot (auch technisch) zu verbessern und somit ein individuell nutzbares Angebot für alle Fans zu schaffen.
Wofür genau benötigen wir eigentlich das Geld?
Wir haben mit den 40.000 Euro Umsatz einen ersten, tollen Meilenstein erreicht. Insgesamt müssen wir Verbindlichkeiten in niedriger sechsstelliger Höhe bedienen - im Jahr 2027 über mehrere Raten. Es handelt sich um Kosten, die uns ein langjähriger Geschäftspartner gestundet hat (vielen Dank dafür, Leute!), sowie den langfristigen, zinsgünstigen KfW-Kredit für die Digitalisierung der Firma. Das sollte zu schaffen sein.
Um etwaige kommende Schocks besser abfedern zu können, wünschen wir uns natürlich auch ein Polster. Deswegen peilen wir an, über 100.000 Euro Unterstützung einzusammeln. Das klingt nach viel, entspricht aber langfristig z.B. 1.000 verkauften Abos oder 1 Euro Spende pro Homepage-User.
Jeder zusätzlich eingenommene Euro dient uns als Puffer, um auf kurzfristige Unwägbarkeiten reagieren zu können oder spürbare Verbesserungen in Berichterstattung und Service zu erreichen.
Warum kein Fundraising?
Wir haben uns in der aktuellen Notlage dafür entschieden, die Aktion über ein eigenes Konto abzuwickeln, da die einschlägigen Portale für Fundraising gebührenpflichtig sind. Bei den angepeilten 100.000 Euro hätten hier Kosten von bis zu 20.000 Euro entstehen können. Wir denken, euer Geld ist derzeit anders besser angelegt.
Das Wichtigste: euer Feedback zählt!
Unser Aufruf hat eine Welle von Beiträgen ausgelöst, auf allen möglichen Kanälen. Wir haben die zahlreichen Kommentare und Diskussionen hier, in weiteren Foren der Szene sowie auf unseren Social-Media-Kanälen aufmerksam verfolgt und sind auch vor Ort auf Konzerten mit euch ins Gespräch gegangen.
Wir nehmen eure vielfältigen Rückmeldungen - und die Kritik! - als Inspiration und Ansporn, um unser journalistisches Profil in Print und Online zu schärfen. Das versprechen wir euch! In den kommenden Monaten werden wir euch diverse konkrete Ideen vorstellen und zur Diskussion stellen. Und wir wollen mit euch das Gespräch führen und auch im Gespräch bleiben.
Zum Festival haben wir hoffentlich sehr bald Neuigkeiten!
Als nächsten Schritt haben wir diesen Thread eingerichtet. Bombardiert uns hier (oder auf einem anderen Kanal eurer Wahl) mit euren Ideen, Wünschen und konkreten Fragen. Wir lesen mit und antworten euch. Unsere Aktion hatte einen tollen Start!
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Holger Stratmann, Redaktion & freie Mitarbeiter des Rock Hard
- Flossensauger
- Beiträge: 5307
- Registriert: 21.08.2020 22:37
Re: Mein Rock Hard
In der Tat. Besonders in der Printausgabe. So ist mein Abo (erstmal?) gekündigt. Stammleser ab #17 (gewesen?).Wir hätten das gleich tun sollen,
- Flossensauger
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Re: Mein Rock Hard
Heisst das, bisher hat das Festival (King Diamond Jahr vermutlich ausgenommen) Gewinn erwirtschaftet? Und wir müssen da die Veltins-Pisse saufen? (OK, ist vom Vertrag vorgegeben, weiss ich.)Das Festival im Mai konnte den sich abzeichnenden Engpass diesmal leider nicht ausgleichen.
-
TheCrusher
- Beiträge: 15
- Registriert: 26.03.2004 00:21
Re: Mein Rock Hard
Puh ... anstrengend, solche Kommentare ...Flossensauger hat geschrieben: 03.09.2026 16:24Heisst das, bisher hat das Festival (King Diamond Jahr vermutlich ausgenommen) Gewinn erwirtschaftet? Und wir müssen da die Veltins-Pisse saufen? (OK, ist vom Vertrag vorgegeben, weiss ich.)Das Festival im Mai konnte den sich abzeichnenden Engpass diesmal leider nicht ausgleichen.
Ich habe mein Abo (Stammleser seit ca. Ausgabe 40 oder so) nicht gekündigt und drücke die Daumen, dass auch für das RH bald wieder bessere Zeiten kommen.
Wunsch für das Festival: Spektrum ein klein wenig erweitern ... frage schon seit Jahren nach einmal 50 Minuten Madball.
Re: Mein Rock Hard
Fand den letzten 100-Seiter #471 gut und habe ihn an 3 Abenden auf dem Sofa durchgelesen. Mich hat überrascht, dass die Interviews von Ronny und Simon komplett rausstachen - außerdem waren Maders Beiträge auch wieder sehr gut und fein zu lesen. Extradank an Stefan Glas mit seinem kleinen Reaper Interview. Woah. Die Band hatte sich leider 1990 mit dem Deal bei Metal Enterprises ins Bein geschossen, aber diese Debut LP von damals (Beyond All Time) ist absolut genialer und zeitloser Deutscher Heavy Metal mit leichter Speedkante und tollem Gesang. Unter den Top3 Metal Enterprises Sachen auf jeden Fall. Da war ein Lebenszeichen von der Band zu lesen sehr interessant.
Das Einzige, was ich an dem neuen Format wirklich nicht mag, ist die fehlende Dynamit-Doppelseite im Soundcheck für die Plätze 1-10. Das ist für mich seit Jahrzehnten das Erste, was aufgeblättert wird und es würde nicht extra Platz/extra Seite kosten.
Das Einzige, was ich an dem neuen Format wirklich nicht mag, ist die fehlende Dynamit-Doppelseite im Soundcheck für die Plätze 1-10. Das ist für mich seit Jahrzehnten das Erste, was aufgeblättert wird und es würde nicht extra Platz/extra Seite kosten.
Wantlist und Tradelist: http://www.peterott.net/wanttrad.html
Gute Trader (NWN!-Forum und Metal Archives Forum) hier - bissle nach unten scrollen:
http://www.nwnprod.com/forum/viewtopic.php?t=1339
http://www.metal-archives.com/board/viewtopic.php?t=10942
Gute Trader (NWN!-Forum und Metal Archives Forum) hier - bissle nach unten scrollen:
http://www.nwnprod.com/forum/viewtopic.php?t=1339
http://www.metal-archives.com/board/viewtopic.php?t=10942
Re: Mein Rock Hard
Danke Jens, dass du uns hier im Forum das auch postest - zuvor lief das ja scheinbar primär über Facebook ab, und es ist schön, wenn wir hier auch gelesen und gesehen werden.
Ich fand die aktuelle Ausgabe - als (noch?) nicht-Abonnement, der hier im Forum vorab die ganze Diskussion um die "abgespeckte Ausgabe" und all das gelesen hatte - inhaltlich, abgesehen von der geänderten Struktur, so lohnend wie eh und je. Der reduzierte Umfang ist also für mich nicht das Problem. Es stimmt aber - die Dynamit-Seiten fand ich auch immer praktisch, der einzige Vorteil an der neuen Variante ist, dass man nicht an zwei Stellen nach Reviews schauen muss, wenn man eine alte Ausgabe rauskramt und ein bestimmtes sucht.
Zum Thema "was finden wir gut":
Anders als der Martin aus den Leserbrief-Seiten finde ich die breite inhaltliche Ausrichtung des RockHards fantastisch. Das habe ich euch auch per Mail schon geschrieben, aber es bleibt wahr: Wenn ich nur euer Heft lese, bin ich weitestgehend informiert von A wie Antikosmik über E wie Electric Callboy über T wie Tote Hosen bis Z wie Zappa, Zeppelin, Zander. Bin ich Fan von, auf dem Cover steht ja auch RockHard, nicht ReineLehreHard. Dank der superpraktischen Genre-Symbole blättere ich die Review-Seiten durch, sehe dann auf den ersten Blick meist auch "ah, review von xyz, das könnte auch was für mich sein" und lese dann mal los.
Dass die supernerdigen Nischenspecials gerne mehr sein dürfen, sehe ich auch so. Was ich auch immer wahnsinnig gerne lese, sind Interviews mit weniger bekannten Bands, die aber was zu sagen haben und merklich für ihre Sache brennen. Das Gegenprogramm dazu sind vermutlich Sachen wie "der milchmann von steve harris ihm seinem nachbars onkel", aber der Markt dafür wird natürlich größer sein.
Und ja, an sich: Ich finde die Butcher Sisters auch maximal bemüht, und Electric Callboy irgendwie sehr touristische Versatzstück-Bemüher. Aber denen abzusprechen, Gitarrenmusik zu machen, wäre ja auch affig ("unrockiger" als die meisten Frontiers-Releases sind die kaum). Und Reichweite haben sie. My Chemical Romance als ähnliches rotes Tuch hatten vor 20 Jahren auch ein 3seitiges (?) Interview gekriegt, und Boris' wohlgesonnenes Review zu Hawthorne Heights ("wer wäre ich als 36jähriger, mich über sowas lustig zu machen?") zeigte ebenfalls, dass das Heft auch gerne mal ohne Scheuklappen konnte und kann. Gut wäre bei solchen Kandidaten natürlich, dann in Interviews (oder Reviews) kluge Fragen zu stellen, fernab von "sag, wie hast du's mit dem heiligen Geist der Szene?". Gerade die jungen Hobbyisten-Bands - ich erwähnte, deren Interviews gerne zu lesen - haben ja zu dem Thema Kunst, Kommerz, Publikumserwartungen und die eigene Rolle immer spannendere Sachen zu sagen als es die alte Garde heute hat.
A propos - weniger fragwürdige Kommentare in die Richtung ("die Szene") oder auch "dem politisch korrekten Mainstream" wären mir natürlich lieb, aber ebenso wird bei euch auch selbstverständlich Musk als Stichwort für "irre Reiche" geliefert - ich zweifle da also nicht eure Blattlinie an, und schätze diese (vgl. Musk-Sache), finde es aber halt trotzdem manchmal blöd, wenn dann Doofsätze fallen.
Wegen Unterstützung: Einmalige Spende gerne - hat jemand hier den Link?
Ich fand die aktuelle Ausgabe - als (noch?) nicht-Abonnement, der hier im Forum vorab die ganze Diskussion um die "abgespeckte Ausgabe" und all das gelesen hatte - inhaltlich, abgesehen von der geänderten Struktur, so lohnend wie eh und je. Der reduzierte Umfang ist also für mich nicht das Problem. Es stimmt aber - die Dynamit-Seiten fand ich auch immer praktisch, der einzige Vorteil an der neuen Variante ist, dass man nicht an zwei Stellen nach Reviews schauen muss, wenn man eine alte Ausgabe rauskramt und ein bestimmtes sucht.
Zum Thema "was finden wir gut":
Anders als der Martin aus den Leserbrief-Seiten finde ich die breite inhaltliche Ausrichtung des RockHards fantastisch. Das habe ich euch auch per Mail schon geschrieben, aber es bleibt wahr: Wenn ich nur euer Heft lese, bin ich weitestgehend informiert von A wie Antikosmik über E wie Electric Callboy über T wie Tote Hosen bis Z wie Zappa, Zeppelin, Zander. Bin ich Fan von, auf dem Cover steht ja auch RockHard, nicht ReineLehreHard. Dank der superpraktischen Genre-Symbole blättere ich die Review-Seiten durch, sehe dann auf den ersten Blick meist auch "ah, review von xyz, das könnte auch was für mich sein" und lese dann mal los.
Dass die supernerdigen Nischenspecials gerne mehr sein dürfen, sehe ich auch so. Was ich auch immer wahnsinnig gerne lese, sind Interviews mit weniger bekannten Bands, die aber was zu sagen haben und merklich für ihre Sache brennen. Das Gegenprogramm dazu sind vermutlich Sachen wie "der milchmann von steve harris ihm seinem nachbars onkel", aber der Markt dafür wird natürlich größer sein.
Und ja, an sich: Ich finde die Butcher Sisters auch maximal bemüht, und Electric Callboy irgendwie sehr touristische Versatzstück-Bemüher. Aber denen abzusprechen, Gitarrenmusik zu machen, wäre ja auch affig ("unrockiger" als die meisten Frontiers-Releases sind die kaum). Und Reichweite haben sie. My Chemical Romance als ähnliches rotes Tuch hatten vor 20 Jahren auch ein 3seitiges (?) Interview gekriegt, und Boris' wohlgesonnenes Review zu Hawthorne Heights ("wer wäre ich als 36jähriger, mich über sowas lustig zu machen?") zeigte ebenfalls, dass das Heft auch gerne mal ohne Scheuklappen konnte und kann. Gut wäre bei solchen Kandidaten natürlich, dann in Interviews (oder Reviews) kluge Fragen zu stellen, fernab von "sag, wie hast du's mit dem heiligen Geist der Szene?". Gerade die jungen Hobbyisten-Bands - ich erwähnte, deren Interviews gerne zu lesen - haben ja zu dem Thema Kunst, Kommerz, Publikumserwartungen und die eigene Rolle immer spannendere Sachen zu sagen als es die alte Garde heute hat.
A propos - weniger fragwürdige Kommentare in die Richtung ("die Szene") oder auch "dem politisch korrekten Mainstream" wären mir natürlich lieb, aber ebenso wird bei euch auch selbstverständlich Musk als Stichwort für "irre Reiche" geliefert - ich zweifle da also nicht eure Blattlinie an, und schätze diese (vgl. Musk-Sache), finde es aber halt trotzdem manchmal blöd, wenn dann Doofsätze fallen.
Wegen Unterstützung: Einmalige Spende gerne - hat jemand hier den Link?
Zuletzt geändert von Alphex am 03.09.2026 20:30, insgesamt 1-mal geändert.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."
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TheCrusher
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Re: Mein Rock Hard
https://www.rockhard.de/news/supportaktionAlphex hat geschrieben: 03.09.2026 17:22 Wegen Unterstützung: Einmalige Spende gerne - hat jemand hier den Link?
Re: Mein Rock Hard
Konto:Alphex hat geschrieben: 03.09.2026 17:22
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Re: Mein Rock Hard
Solch ein Statement hätte ich mir anfangs gewünscht. Trotzdem Respekt an die Verantwortlichen, jetzt wird die Gesamtsituation klarer und deutlich transparenter dargestellt.
- Flossensauger
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Re: Mein Rock Hard
Wie hoch sind bei Pay Pal die Gebühren? (Ich nutze diese Firma nicht, deshalb meine Frage.)
Re: Mein Rock Hard
Wieso überweist du nicht einfach? Werde ich so machen.Flossensauger hat geschrieben: 03.09.2026 18:29Wie hoch sind bei Pay Pal die Gebühren? (Ich nutze diese Firma nicht, deshalb meine Frage.)
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."
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Re: Mein Rock Hard
Bei Spenden, privaten Zahlungen etc sind sie 0. Kann dir als Nichtnutzer aber auch egal sein.Flossensauger hat geschrieben: 03.09.2026 18:29Wie hoch sind bei Pay Pal die Gebühren? (Ich nutze diese Firma nicht, deshalb meine Frage.)
Your opinion matters.
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Become light. Become love.
Don't let the fuckers get you down.
Embrace life.
Embrace love.
...and Satan.
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Re: Mein Rock Hard
Ah, OK. Nur weil das hier gerade explizit genannt wurde, das man Pay Pal nutzen kann.
Re: Mein Rock Hard
Gewerblich AFAIK irgendwas um die 2,5 Prozent vom Warenwert plus ein relativ niedriger Fixbetrag (ca. eine Überweisungsgebühr) pro Transaktion.
- Apparition
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Re: Mein Rock Hard
Eine Frage zu Abos: Ich bin reiner Online-Abonnent. Macht das in Eurer Rechnung eigentlich einen Unterschied, ob man ein Printabo oder ein reines Online-Abo hat? Ich habe mich sehr bewusst für online only entschieden, weil es mir um die Hefte immer leid getan hat, die ich dann doch am Ende des Monats entsorgt habe (bis auf wenige, besondere Ausgaben). Zudem ist Euer Online-Angebot schon am nächsten an dem, was ich mir als zukunftsfähiges Bezahlmodell für Musikinhalte vorstelle. Was daran liegt, dass ich Print generell mittelfristig aussterben sehe, aber das ist nur meine Meinung. Also wie ist das, hilft Euch ein Printabo noch mehr?
I got to travel forever
It's all within my mind
An endless path to endeavor
But forever is a long long time
It's all within my mind
An endless path to endeavor
But forever is a long long time

