Das mit den 30 Jahren Abstinenz sind Fake-News, die er aktuell selbst verbreitet. Die Monsters of Rock Auftritte 2016 unterschlägt er komplett. Also ich habe ihn damals bei dem Auftritt in Bietigheim-Bissingen ganz sicher mit E-Gitarre gesehen. Und so ganz auf der Höhe war er seinerzeit auch schon nicht mehr, schien aber dennoch viel Spaß beim Spielen zu haben.ShadowThief hat geschrieben: 19.08.2026 10:38Die Aussage halte ich für gewagt. Paice und Glover waren immer eine bombenmäßige Rhythmusgruppe, die arschtight nach vorne gespielt hat. Blackmore war live schon damals ziemlich schwankend. Man höre nur die grandiosen auskomponierten Soli, die er auf den Alben eingespielt hat (z.B. Highway Star, Smoke on the Water, um nur zwei der bekanntesten zu nennen), und was davon auf zahlreichen live-Aufnahmen (Ja, auch auf Made in Japan!) übrig geblieben ist. Die Improvisationen um die Hauptthemen seiner Originalsoli überzeugen mich da weder technisch noch musikalisch besonders.Schnabelrock hat geschrieben: 18.08.2026 19:18 Deswegen steht da auch "Bobby Rondinelli, glaub ich". Aber stimmt, bei der Tour hat Chuck Burgi getrommelt.
Wie auch immer, Mitte der 90er haben viele Bands einen ganz anderen Druck produziert als traditionell aus den 70ern kam. Da hatte Blackmore schon zu kämpfen.
Und nach 30 Jahren Blackmore's Night und der Abstinenz von der E-Gitarre hat er wahrscheinlich noch mehr an Spielfähigkeit eingebüßt.
Deep Purple - Splat 3.Juli 26
Re: Deep Purple - Splat 3.Juli 26
- moshpitdrama
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Re: Deep Purple - Splat 3.Juli 26
Die besten Deep-Purple-Konzerte in den letzten 40 Jahren, waren die mit Joe Satriani! Ich persönlich habe das damals sehr bedauert, dass er das Angebot als fester Gitarrist abgelehnt hatte. Satch ist ein überragender Gitarrist, der den von Blackmore genervten Bandkollegen einen mächtigen tritt in den Allerwertesten gegeben hätte. Nicht nur als Gitarrist, sonder auch als Songschreiber. Das kann man bei Chickenfoot mit Sammy Hagar eindrucksvoll feststellen. Die beiden Alben mit Chickenfoot gehören mit zum besten ihres Genres der letzten 30 Jahre. Deep Purple haben nach Purpendicular erst mit Now What?! eine gelungene Neuorientierung gefunden. Infinite ist grandios. Das virtuose Gitarrenspiel von Steve Morse ist natürlich über jeden Zweifel erhaben. Mit Simon McBride ist jetzt auf der Zielgeraden wieder dieser neue Enthusiasmus aufgekommen, wie er damals mit Satriani aufkam und wie es hätte weitergehen können...
Re: Deep Purple - Splat 3.Juli 26
Ich finde Satriana als Songschreiber nicht sehr interessant, aber mit Steve Morse haben sie ja leider sehr lange Zeit einfach gar nichts veröffentlicht, und dazwischen auch nicht nur Hochwertiges. Die Bananas sollte ich aber mal wieder hören, die hab ich als sehr songorientiert in Erinnerung.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."