Heute geht ein bisschen Liebe raus an Finsterforst!
Das erste reguläre Album seit 8 Jahren ist ... äh... sehr gut. Hier vermischen sich NDH, Black, Dark, Folk, Epic zu etwas Eigenständigem. Sie haben ihre eigene Nische gefunden.
80 Minuten sind vielleicht etwas zu lang (Hallo??? Wir haben 2026!!! Aufmerksamkeitsspanne und so...

). Der Fröhlichkeitsfaktor wurde abgelegt, was ich gut finde. Überhaupt scheint das Motto "Weniger ist mehr" zu sein. Punktuell scheint die Neue-Deutsche-Härte durch, aber die Band bekommt immer wieder die Kurve und wechselt dann in andere Fahrwasser, wenn typische Genre-Vertreter, die ich eigentlich alle nicht sonderlich mag, erst richtig loslegen würden. Auch die Black Metal-Schlagseite wird niemals übertrieben. So entstehen interessante Song-Strukturen, meistens in Überlänge, jeder Keyboard-/Akkordeon-Einschub ist an der passenden Stelle und bietet Mehrwert. Der Gesang erzeugt teilweise Gänsehaut.
Ein Grower!
Das ideale Album für einen besinnlichen Spaziergang im Schwarzwald.
