Neue Platte kommt am 26. Mai und dürfte ungehört jetzt schon in meinen Top3 des Jahres sein. Der Vorgänger dürfte nur schwer zu toppen sein, aber ich bin guter Dinge.
Der Vorabsong ist schon genau so, wie ich es mir von ihnen wünsche. https://www.youtube.com/watch?v=CII5XCjIL4Y
Freu mich auch jetzt schon halbdumm, dass ich sie auf dem Stoned From The Underground zum 2. mal sehe. ( Vor 3 Jahren mal in einem winzigen Club in Erfurt gesehen und es war der Wahn ).
Bock!
Porcupine hat geschrieben: 24.05.2026 17:21
Die beiden bekannten Songs gefallen mir wesentlich besser als die Innate Passage. Brauch ich wohl.
Was mochtest du an der Innate Passage denn nicht? Als einzig nachvollziehbaren Kritikpunkt empfände ich hier, dass die Songs zu ausufernd und "dudelig" sind, ohne auf den Punkt zu kommen. Aber irgendwie gefällt mir genau das an Elder. Mag auch das Neben- bzw. Soloprojekt "Delving" sehr gern, ist ähnlich gelagert, hat aber mehr Elektronik-Einflüsse. https://www.youtube.com/results?search_ ... nnen+album
So, heute 2x durchgehört und es ist schon viel. Ähnlich und doch auch wieder anders als der Vorgänger, auf jeden Fall fantastisch. Mal sehen, was der Langzeittest sagt.
Oh, nach dem ersten genaueren Hören ein sehr gutes Album, was mich erstmal fängt. Die beiden Vorabsongs sind gut und haben Hooks. Die Keyboards sind mehr im Vordergrund, mehr diese Moog Artigen Synths im letzten Lied. Was die Band seit der 3 Songs EP vor Jahren gut kann sind die ruhigen Songs, die dann an Monkey 3 oder an die Parts von Blood Incantation erinnern. Und doch nach dem verspielten und verschnörkelten Elder klingen. Passt gerade ganz gut in die Zeit und damit hat das Album einen Vorteil, den die vorherigen einfach nicht hatten: Mir passt das gerade sehr gut.
Auf jeden Fall insgesamt ein sehr gutes Album, aber Sight Unseen ist für mich die Meisterklasse des (instrumentalen) Songwritings. Wie man die Intensitätssteigerungen kaum wahr nimmt, gegen Ende die Riffrübe vermöbelt bekommt, obwohl das Lied fünf Minuten zuvor sich noch sphärisch aufgebaut hat, und man noch dachte, da käme jetzt was ruhiges. Da ist kein Übergang abrupt, alles fließt wie ein von den Jahreszeiten getriebener Strom.
Elder haben auch insgesamt die Berliner Schule ziemlich verinnerlicht scheint mir, teilweise scheinen da gitarrenlastige Tangerine Dream durch, aber die sind für mich sowieso immer die Qualitätsrefrenz für die Art wegdriftener Jam-Musik (wenn man das so nennen will). Auch auffällig: Ich suche nicht ungeduldig nach großen Gittarrenleads und -soli, das ist auch ohne die großen solistischen Ausreißer sehr stimmig, oder möglicherweise auch gerade deswegen.
Sie lasen: Qualitätsposting von MetalEschi (c)2026
MetalEschi hat geschrieben: 31.05.2026 10:40
Auf jeden Fall insgesamt ein sehr gutes Album, aber Sight Unseen ist für mich die Meisterklasse des (instrumentalen) Songwritings. Wie man die Intensitätssteigerungen kaum wahr nimmt, gegen Ende die Riffrübe vermöbelt bekommt, obwohl das Lied fünf Minuten zuvor sich noch sphärisch aufgebaut hat, und man noch dachte, da käme jetzt was ruhiges. Da ist kein Übergang abrupt, alles fließt wie ein von den Jahreszeiten getriebener Strom.
Elder haben auch insgesamt die Berliner Schule ziemlich verinnerlicht scheint mir, teilweise scheinen da gitarrenlastige Tangerine Dream durch, aber die sind für mich sowieso immer die Qualitätsrefrenz für die Art wegdriftener Jam-Musik (wenn man das so nennen will). Auch auffällig: Ich suche nicht ungeduldig nach großen Gittarrenleads und -soli, das ist auch ohne die großen solistischen Ausreißer sehr stimmig, oder möglicherweise auch gerade deswegen.
Check mal Delving, das Neben-/Soloprojekt vom Sänger Nick DiSalvo, sollte Dir gut reingehen.
MetalEschi hat geschrieben: 31.05.2026 10:40
Auf jeden Fall insgesamt ein sehr gutes Album, aber Sight Unseen ist für mich die Meisterklasse des (instrumentalen) Songwritings. Wie man die Intensitätssteigerungen kaum wahr nimmt, gegen Ende die Riffrübe vermöbelt bekommt, obwohl das Lied fünf Minuten zuvor sich noch sphärisch aufgebaut hat, und man noch dachte, da käme jetzt was ruhiges. Da ist kein Übergang abrupt, alles fließt wie ein von den Jahreszeiten getriebener Strom.
Elder haben auch insgesamt die Berliner Schule ziemlich verinnerlicht scheint mir, teilweise scheinen da gitarrenlastige Tangerine Dream durch, aber die sind für mich sowieso immer die Qualitätsrefrenz für die Art wegdriftener Jam-Musik (wenn man das so nennen will). Auch auffällig: Ich suche nicht ungeduldig nach großen Gittarrenleads und -soli, das ist auch ohne die großen solistischen Ausreißer sehr stimmig, oder möglicherweise auch gerade deswegen.
Check mal Delving, das Neben-/Soloprojekt vom Sänger Nick DiSalvo, sollte Dir gut reingehen.
Klingt grundsätzlich schon nach was, was man sich anhören kann, aber diese Art Musik gibt es natürlich massenweise von den Originalen. Aber ich habs mir mal notiert.
Sie lasen: Qualitätsposting von MetalEschi (c)2026
Sehr schöne Scheibe wieder, ich könnte mich da reinlegen!
Es gibt da immer so ne Elder-Typische Gitarrenharmonie, die mich jedesmal abholt.
Für ne fundierte Meinung fehlen noch ein paar Durchläufe, aber auf dem Heimweg im Auto habe ich schonmal vor mich hinfantasiert, wie geil eigentlich ne Split EP mit Elder und Blood Incantation wäre - Erstere für die atmosphärischen Parts, Letztere für das Geknüppel *g*