Siebenbürgen und die erste Kenziner.Janeck hat geschrieben: 26.02.2026 12:48Ja. Da habe ich sogar das Album "Sinnets irrganger" rumliegen. Die anderen beiden werde ich mir gleich mal noch besorgen. Ich bin ausgewachsener Manes-Fan, egal welche Phase. Ich verehre das Debüt aufgrund seines einzigartigen Sounds und dem Gitarreneffekt wie auch den echt verrückt tosenden Riffs. Mir ist kein weiteres Album aus diesem Bereich bekannt, das ähnlich klingt oder diese Richtung aufgenommen hat.infected hat geschrieben: 26.02.2026 11:05Kennst du dann auch das hier?Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51Dasistgroßartig.infected hat geschrieben: 02.02.2026 14:29 So lahm wie das letzte Jahr auch war gibt es jetzt schon für 2026 ein ganz großes Highlight dem ich mindestens Top 3 Chancen einräume, das Debüt von "Diabolus, mecum Semperterne" das im Februar via Terratur Possessions erscheint.
Einen ersten Song gibt es auf Bandcamp zu hören:
Gratias agamus domino infero deo nostro | Diabolus, mecum Semperterne
Stilistisch dürfte es mit sakral-symphonische Interpretation von Mares 'ebony Tower' ganz gut umschrieben sein.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
https://terraturpossessions.bandcamp.co ... t-i-m-rket
Die ganze Nidrosian-Geschichte wirkt mit ihren ganzen Kollaborationen auch in Teilen auf mich wie ein Jazz-Dingen, wo ständig irgendwer mit irgendwem zusammen spielt, ein Album veröffentlicht und wieder mit anderen was macht, ohne das daraus überhaupt eine "vollwertige" Band entsteht/entstehen muss.
@Projecto: Was denn? Manes, Manii oder Diabolus, mecum Semperterne? *g*
Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
- Kaleun Thomsen
- Beiträge: 12539
- Registriert: 22.01.2010 10:50
- Wohnort: Gottlob nicht Sachsen-Anhalt
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Projecto hat geschrieben: 26.02.2026 13:08Siebenbürgen und die erste Kenziner.Janeck hat geschrieben: 26.02.2026 12:48Ja. Da habe ich sogar das Album "Sinnets irrganger" rumliegen. Die anderen beiden werde ich mir gleich mal noch besorgen. Ich bin ausgewachsener Manes-Fan, egal welche Phase. Ich verehre das Debüt aufgrund seines einzigartigen Sounds und dem Gitarreneffekt wie auch den echt verrückt tosenden Riffs. Mir ist kein weiteres Album aus diesem Bereich bekannt, das ähnlich klingt oder diese Richtung aufgenommen hat.infected hat geschrieben: 26.02.2026 11:05Kennst du dann auch das hier?Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51
Dasistgroßartig.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
https://terraturpossessions.bandcamp.co ... t-i-m-rket
Die ganze Nidrosian-Geschichte wirkt mit ihren ganzen Kollaborationen auch in Teilen auf mich wie ein Jazz-Dingen, wo ständig irgendwer mit irgendwem zusammen spielt, ein Album veröffentlicht und wieder mit anderen was macht, ohne das daraus überhaupt eine "vollwertige" Band entsteht/entstehen muss.
@Projecto: Was denn? Manes, Manii oder Diabolus, mecum Semperterne? *g*
Ich sehe Dich!
Swingtime is good time, good time is better time!
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Das Album ist sooo000OOO gut. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so derb von einem Black Metal-Album überrannt wurde. Wie geil das auch alles klingt. Könnte durchaus auch für Black Metal-Randtouristen interessant sein. *g*Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51Dasistgroßartig.infected hat geschrieben: 02.02.2026 14:29 So lahm wie das letzte Jahr auch war gibt es jetzt schon für 2026 ein ganz großes Highlight dem ich mindestens Top 3 Chancen einräume, das Debüt von "Diabolus, mecum Semperterne" das im Februar via Terratur Possessions erscheint.
Einen ersten Song gibt es auf Bandcamp zu hören:
Gratias agamus domino infero deo nostro | Diabolus, mecum Semperterne
Stilistisch dürfte es mit sakral-symphonische Interpretation von Mares 'ebony Tower' ganz gut umschrieben sein.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Ich wiederhole mich: das beste Black Metal-Werk aus Norwegen seit der "Imperator". Allen, die den ersten beiden Alben von The Ruins of Beverast nachtrauern und mit dem neueren Langweilermurks ab der "Blood Vaults" nichts mehr anfangen können, gebe ich den admiralischen Hörbefehl.Janeck hat geschrieben: 11.03.2026 18:59Das Album ist sooo000OOO gut. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so derb von einem Black Metal-Album überrannt wurde. Wie geil das auch alles klingt. Könnte durchaus auch für Black Metal-Randtouristen interessant sein. *g*Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51Dasistgroßartig.infected hat geschrieben: 02.02.2026 14:29 So lahm wie das letzte Jahr auch war gibt es jetzt schon für 2026 ein ganz großes Highlight dem ich mindestens Top 3 Chancen einräume, das Debüt von "Diabolus, mecum Semperterne" das im Februar via Terratur Possessions erscheint.
Einen ersten Song gibt es auf Bandcamp zu hören:
Gratias agamus domino infero deo nostro | Diabolus, mecum Semperterne
Stilistisch dürfte es mit sakral-symphonische Interpretation von Mares 'ebony Tower' ganz gut umschrieben sein.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
Die Atmosphäre ist ähnlich, musikalisch natürlich nicht zu vergleichen. Wie gut der Sound ist (endlich klingt Black Metal mal wieder richtig vernünftig und nicht zugeschissen mit digitalen Korrekturen), wie krass punktuell das Schlagzeug rein unterstützend auftrumpft und wie der Maneskreativling die tollsten Riffs und Songs schreibt. Kann ja nicht angehen, dass das gerade mal zwei Leute hier im Forum hören.
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Ich kann mich erinnern, dass du die "Blood Vaults" damals in den höchsten Tönen abgefeiert hast. Durch deine "Werbung" damals bin ich nämlich erst auf die Band aufmerksam geworden und es ist für mich auch nach wie vor deren bestes Album bzw. ein klarer 10/10 Punkte Monolith!!!Janeck hat geschrieben: 17.03.2026 17:59und mit dem neueren Langweilermurks ab der "Blood Vaults" nichts mehr anfangen können,Janeck hat geschrieben: 11.03.2026 18:59Das Album ist sooo000OOO gut. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so derb von einem Black Metal-Album überrannt wurde. Wie geil das auch alles klingt. Könnte durchaus auch für Black Metal-Randtouristen interessant sein. *g*Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51Dasistgroßartig.infected hat geschrieben: 02.02.2026 14:29 So lahm wie das letzte Jahr auch war gibt es jetzt schon für 2026 ein ganz großes Highlight dem ich mindestens Top 3 Chancen einräume, das Debüt von "Diabolus, mecum Semperterne" das im Februar via Terratur Possessions erscheint.
Einen ersten Song gibt es auf Bandcamp zu hören:
Gratias agamus domino infero deo nostro | Diabolus, mecum Semperterne
Stilistisch dürfte es mit sakral-symphonische Interpretation von Mares 'ebony Tower' ganz gut umschrieben sein.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Oh, vielen Dank. Ja, das stimmt. Aber das war 2013, als ich noch auf Mettwurstamphetamin und hier im Forum bedeutend mehr los war. Und außerdem hat sich damals schon der Thomsen mega ungelenk im Knüppelforum präsentiert und angestellt *elegant von mir ablenk*. Ossi halt. Fast dreizehn Jahre her. Wie komisch sich das anfühlt. Ich habe aber auch ganze zwei Jahre später die komplette Kehrtwende mit dem Album gehabt und das auch in diesem Thread geschrieben.A L B I hat geschrieben: 18.03.2026 08:46Ich kann mich erinnern, dass du die "Blood Vaults" damals in den höchsten Tönen abgefeiert hast. Durch deine "Werbung" damals bin ich nämlich erst auf die Band aufmerksam geworden und es ist für mich auch nach wie vor deren bestes Album bzw. ein klarer 10/10 Punkte Monolith!!!Janeck hat geschrieben: 17.03.2026 17:59und mit dem neueren Langweilermurks ab der "Blood Vaults" nichts mehr anfangen können,Janeck hat geschrieben: 11.03.2026 18:59Das Album ist sooo000OOO gut. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so derb von einem Black Metal-Album überrannt wurde. Wie geil das auch alles klingt. Könnte durchaus auch für Black Metal-Randtouristen interessant sein. *g*Janeck hat geschrieben: 25.02.2026 14:51
Dasistgroßartig.
Läuft gerade, und ich war von der ersten Minute vollständig drin, gleichzeitig aber auch am Grübeln, woran mich dieser eigenwillige Unterbau ständig erinnert (das kann ich ja auf den Tod nicht ab, wenn ich das nicht herausbekomme), und dann noch mal nachgeschaut, was ich während des Hörens eher unterlasse. Und siehe da, ich hätte recht, wenn ich alleine drauf gekommen wäre. Cernunnus, der Kreativkopf hinter Manes, werkelt hier mit Gitarre und Keys als Hauptakteur mit. Und weißt du was, du bekommst jetzt einen dicken virtuellen Kuss. Das klingt in meinen Ohren nämlich unterschwellig bis teilweise stark nach "Under ein blodraud maane", auch bekannt unter der Bezeichnung "bestes Underground Black Metal-Werk der Neunziger aus Norwegen mit Fetz". Junge, ist das irre gut. Und dieser Sound. Wie haben die das hinbekommen? Langsam erkenne ich ein Muster mit diesem Nidrosiandingens. Tja, die guten Bands gab es bereits in den Neunzigern in dieser Stadt.
Sagen wir mal so: ich liebe heute sogar fast das Debüt am meisten, das zweite Album ist und bleibt sein Meisterwerk und das dritte Werk ist für mich bis heute das letzte wertvolle vom Alex. Die "Blood Vaults" höre ich vielleicht alle fünf Jahre mal durch Zufall und schaffe es ungelogen überhaupt nicht, bis zum Schluss aufmerksam dran zu bleiben. Das ist natürlich megaweit entfernt von schlecht, ist für mich aber das Album, das den "Stilbruch" und auch die natürliche und legitime Weiterentwicklung begründet hat (auch wenn auf dem Vorgänger schon viele Tendenzen zu hören waren). Ich hatte das in dieser Form auch bei kaum einem anderen Album in dieser Form. Ich kann dir nicht wirklich sagen, was mir heutzutage nicht mehr auf dem Album passt. Alle Nachfolger waren für mich tatsächlich richtig belanglos und erschreckend öde, dazu stehe ich auch.
Ach ja, ich hatte so etwas doch schon mal: bei Lunar Auroras "Hoagascht". Da war es jedoch spiegelverkehrt. Was habe ich geschimpft und Zoten hier im Forum zu dem Album abgelassen, als es veröffentlicht wurde. Das weiß ich noch wie heute. Ich war auf dem Weg nach Dresden mit dem Auto und habe die frisch gekaufte CD auf dieser Fahrt gehört, die auch noch zusätzlich einen Megastau für mich bereithielt. Ich war vom Sound, den Songs und der ganzen anfänglichen Unart regelrecht erzürnt (ich war so verliebt in die "Andacht" und habe mich auf die Rückkehr der Band kaputtgefreut). Das habe ich dann auf einem klobigen Smartphone während des Staus aus dem Auto heraus direkt in das All und wieder zurück ins Forum gespuckt. Wenige Wochen später habe ich mich dafür derb geschämt und das Album gehört auch heute noch zu meinen Lieblingswerken aus den 10er Jahren. Abgekürzt: ich bin und bleibe ein doofer Mensch, aber immer noch eine höhere Person als dieser Kaleun.
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Kaleun und ich kennen uns übrigens auch persönlich. Wir wohnen beide in Leipzig und sind "Ossis"Janeck hat geschrieben: 18.03.2026 18:59Oh, vielen Dank. Ja, das stimmt. Aber das war 2013, als ich noch auf Mettwurstamphetamin und hier im Forum bedeutend mehr los war. Und außerdem hat sich damals schon der Thomsen mega ungelenk im Knüppelforum präsentiert und angestellt *elegant von mir ablenk*. Ossi halt. Fast dreizehn Jahre her. Wie komisch sich das anfühlt. Ich habe aber auch ganze zwei Jahre später die komplette Kehrtwende mit dem Album gehabt und das auch in diesem Thread geschrieben.A L B I hat geschrieben: 18.03.2026 08:46Ich kann mich erinnern, dass du die "Blood Vaults" damals in den höchsten Tönen abgefeiert hast. Durch deine "Werbung" damals bin ich nämlich erst auf die Band aufmerksam geworden und es ist für mich auch nach wie vor deren bestes Album bzw. ein klarer 10/10 Punkte Monolith!!!Janeck hat geschrieben: 17.03.2026 17:59und mit dem neueren Langweilermurks ab der "Blood Vaults" nichts mehr anfangen können,Janeck hat geschrieben: 11.03.2026 18:59
Das Album ist sooo000OOO gut. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal so derb von einem Black Metal-Album überrannt wurde. Wie geil das auch alles klingt. Könnte durchaus auch für Black Metal-Randtouristen interessant sein. *g*
Sagen wir mal so: ich liebe heute sogar fast das Debüt am meisten, das zweite Album ist und bleibt sein Meisterwerk und das dritte Werk ist für mich bis heute das letzte wertvolle vom Alex. Die "Blood Vaults" höre ich vielleicht alle fünf Jahre mal durch Zufall und schaffe es ungelogen überhaupt nicht, bis zum Schluss aufmerksam dran zu bleiben. Das ist natürlich megaweit entfernt von schlecht, ist für mich aber das Album, das den "Stilbruch" und auch die natürliche und legitime Weiterentwicklung begründet hat (auch wenn auf dem Vorgänger schon viele Tendenzen zu hören waren). Ich hatte das in dieser Form auch bei kaum einem anderen Album in dieser Form. Ich kann dir nicht wirklich sagen, was mir heutzutage nicht mehr auf dem Album passt. Alle Nachfolger waren für mich tatsächlich richtig belanglos und erschreckend öde, dazu stehe ich auch.
Ach ja, ich hatte so etwas doch schon mal: bei Lunar Auroras "Hoagascht". Da war es jedoch spiegelverkehrt. Was habe ich geschimpft und Zoten hier im Forum zu dem Album abgelassen, als es veröffentlicht wurde. Das weiß ich noch wie heute. Ich war auf dem Weg nach Dresden mit dem Auto und habe die frisch gekaufte CD auf dieser Fahrt gehört, die auch noch zusätzlich einen Megastau für mich bereithielt. Ich war vom Sound, den Songs und der ganzen anfänglichen Unart regelrecht erzürnt (ich war so verliebt in die "Andacht" und habe mich auf die Rückkehr der Band kaputtgefreut). Das habe ich dann auf einem klobigen Smartphone während des Staus aus dem Auto heraus direkt in das All und wieder zurück ins Forum gespuckt. Wenige Wochen später habe ich mich dafür derb geschämt und das Album gehört auch heute noch zu meinen Lieblingswerken aus den 10er Jahren. Abgekürzt: ich bin und bleibe ein doofer Mensch, aber immer noch eine höhere Person als dieser Kaleun.![]()
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Mein Beileid. 
- Kaleun Thomsen
- Beiträge: 12539
- Registriert: 22.01.2010 10:50
- Wohnort: Gottlob nicht Sachsen-Anhalt
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Hey! Ich bin liebenswert, du Arsch.
( Albi ist ein Guter, dem habe ich sogar mal mein Auto geliehen )
Swingtime is good time, good time is better time!
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Das stimmtKaleun Thomsen hat geschrieben: 20.03.2026 03:24Hey! Ich bin liebenswert, du Arsch.
( Albi ist ein Guter, dem habe ich sogar mal mein Auto geliehen )
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
"Wohnort: Gottlob nicht Sachsen-Anhalt"
Hasst du deine Heimat so sehr? Ich kann es nachfühlen. Wenn ich mal wieder in Leipzig bin, lade ich euch auf einen Hazelnutkaffee mit Chiliflocken ein und präsentiere euch mal einen stattlichen Burschen, der aus sich etwas gemacht hat. Samt gepflegter und gemaßregelter Frisur.
Hasst du deine Heimat so sehr? Ich kann es nachfühlen. Wenn ich mal wieder in Leipzig bin, lade ich euch auf einen Hazelnutkaffee mit Chiliflocken ein und präsentiere euch mal einen stattlichen Burschen, der aus sich etwas gemacht hat. Samt gepflegter und gemaßregelter Frisur.
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Janeck hat geschrieben: 20.03.2026 07:32 "Wohnort: Gottlob nicht Sachsen-Anhalt"![]()
Hasst du deine Heimat so sehr? Ich kann es nachfühlen. Wenn ich mal wieder in Leipzig bin, lade ich euch auf einen Hazelnutkaffee mit Chiliflocken ein und präsentiere euch mal einen stattlichen Burschen, der aus sich etwas gemacht hat. Samt gepflegter und gemaßregelter Frisur.![]()
- Kaleun Thomsen
- Beiträge: 12539
- Registriert: 22.01.2010 10:50
- Wohnort: Gottlob nicht Sachsen-Anhalt
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Erich Janecker ist doch selber Ossi. Aus Bitterfeld. Der bekommt immer Angst in großen Städten, dass ihm Rowdys das Mifa-Fahrrad anzünden.A L B I hat geschrieben: 19.03.2026 10:39Kaleun und ich kennen uns übrigens auch persönlich. Wir wohnen beide in Leipzig und sind "Ossis"Janeck hat geschrieben: 18.03.2026 18:59Oh, vielen Dank. Ja, das stimmt. Aber das war 2013, als ich noch auf Mettwurstamphetamin und hier im Forum bedeutend mehr los war. Und außerdem hat sich damals schon der Thomsen mega ungelenk im Knüppelforum präsentiert und angestellt *elegant von mir ablenk*. Ossi halt. Fast dreizehn Jahre her. Wie komisch sich das anfühlt. Ich habe aber auch ganze zwei Jahre später die komplette Kehrtwende mit dem Album gehabt und das auch in diesem Thread geschrieben.A L B I hat geschrieben: 18.03.2026 08:46Ich kann mich erinnern, dass du die "Blood Vaults" damals in den höchsten Tönen abgefeiert hast. Durch deine "Werbung" damals bin ich nämlich erst auf die Band aufmerksam geworden und es ist für mich auch nach wie vor deren bestes Album bzw. ein klarer 10/10 Punkte Monolith!!!Janeck hat geschrieben: 17.03.2026 17:59
und mit dem neueren Langweilermurks ab der "Blood Vaults" nichts mehr anfangen können,
Sagen wir mal so: ich liebe heute sogar fast das Debüt am meisten, das zweite Album ist und bleibt sein Meisterwerk und das dritte Werk ist für mich bis heute das letzte wertvolle vom Alex. Die "Blood Vaults" höre ich vielleicht alle fünf Jahre mal durch Zufall und schaffe es ungelogen überhaupt nicht, bis zum Schluss aufmerksam dran zu bleiben. Das ist natürlich megaweit entfernt von schlecht, ist für mich aber das Album, das den "Stilbruch" und auch die natürliche und legitime Weiterentwicklung begründet hat (auch wenn auf dem Vorgänger schon viele Tendenzen zu hören waren). Ich hatte das in dieser Form auch bei kaum einem anderen Album in dieser Form. Ich kann dir nicht wirklich sagen, was mir heutzutage nicht mehr auf dem Album passt. Alle Nachfolger waren für mich tatsächlich richtig belanglos und erschreckend öde, dazu stehe ich auch.
Ach ja, ich hatte so etwas doch schon mal: bei Lunar Auroras "Hoagascht". Da war es jedoch spiegelverkehrt. Was habe ich geschimpft und Zoten hier im Forum zu dem Album abgelassen, als es veröffentlicht wurde. Das weiß ich noch wie heute. Ich war auf dem Weg nach Dresden mit dem Auto und habe die frisch gekaufte CD auf dieser Fahrt gehört, die auch noch zusätzlich einen Megastau für mich bereithielt. Ich war vom Sound, den Songs und der ganzen anfänglichen Unart regelrecht erzürnt (ich war so verliebt in die "Andacht" und habe mich auf die Rückkehr der Band kaputtgefreut). Das habe ich dann auf einem klobigen Smartphone während des Staus aus dem Auto heraus direkt in das All und wieder zurück ins Forum gespuckt. Wenige Wochen später habe ich mich dafür derb geschämt und das Album gehört auch heute noch zu meinen Lieblingswerken aus den 10er Jahren. Abgekürzt: ich bin und bleibe ein doofer Mensch, aber immer noch eine höhere Person als dieser Kaleun.![]()
![]()
Swingtime is good time, good time is better time!
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Der ist einfach zu gut. Mir schießt immer noch der Tee aus der Nase.
Wie kann ich meinen Nickname ändern lassen?
Re: Um auch mal positiv über Black Metal zu sprechen...
Richtig tolles Album.
Marchenko hantiert wieder unerklärlich herum und schafft es irgendwie, mit seinen sehr einfachen Mitteln und mit musikalischer Kleindenkerei versteckte Triebe in mir zu bedienen. Da gibt's nichts Besonderes oder gar neue Luftsprünge, eigentlich ist das keine fünf Pfennig wert. Aber holla, sind da trübsinnige und verschrobene, aber gleichzeitig freundliche Vibes (Melodien) in den Songs, viel zurückgenommene Klarstimme, deutlich entschleunigte Songs, viele Handgriffe rutschen über die akustische Gitarre (hier wird anständig darauf herumgefummelt und hängt nicht, wie bei vielen Bands üblich, nur an der Proberaumwand *g*) und ein Ostproduktionscharme wie 1996. Ich hätte ehrlich nicht erwartet, dass er den Vorgänger derart souverän in die Tasche steckt. Ob das alles noch als (True) Black Metal einsortiert werden darf, überlasse ich gerne den zuständigen Fachbeamten. Reinhören lohnt sich, wer es mal gerne wieder unspeckig und mit einer erstaunlich dichten, unaufgeregten Atmosphäre besorgt haben möchte.