Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

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infected
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von infected »

Jutting hat geschrieben: 05.04.2026 13:56 Unfass übrigens @Meinungen aus einer Filmgruppe bei Social Media. Ryan Gosling bliebe total hölzern und wat weiß ich nicht alles :heul: Dabei wird die innere Zerrissenheit so dermaßen grandios auf die Leinwand gebracht. Einmal mehr zweifelt man am Verstand der Menschen :?
"Wissenschaft wird kindergartenmäßig vermittelt, deswegen ist der Film scheisse" kann ich noch bieten. Da konnte ich echt nichts mehr sagen.
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Fnord
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David Lee Hasselhoff
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von David Lee Hasselhoff »

Nobody (2021)

Seit langer Zeit mal wieder Krawallkino. Ein Tribut an die amerkanische Impotenz. Finde das Tier in dir! Wer nicht von einer Atomspinne gebissen wurde, war früher mal bei den Marines. Oder noch besser: FBI oder CIA. Oder beides! Wer nur grimmig genug dreinschaut, wird mit dem ganzen ausländischen Geschmeiß schon fertig! Zur Not auch im Alleingang. Die Russen, die Mexikaner, den nächsten Geschäftsabschluss. Alles meistert der Patriot! Kennt ihr das, wenn ihr Krawall erwartet und im Kopf schon künftige Streitgespräche durchgeht? Ich kenn's und jede so verbrachte Sekunde ist in aller Regel verschwendete Lebenszeit. Mir schwant, dass es jenseits des Teichs Normalzustand sein muss. Im Film: der Amerikaner spielt Familie und Frieden, aber selbstredend ist das Fassade. Er hat die Allmacht zu töten wie's beliebt. Also fängt er einfach an, es zu tun und johnwickt sich durch ein nationales Feindbild der Wahl. Ich bin mittlerweile an dem Punkt, an dem ich mich Frage, ob nicht das uramerikanische Selbstjustiz-Genre das perverseste und asozialste von allen ist.

God Bless Amerika (2011)

Bobcat Goldthwaite war vor 15 Jahren wohl auch nicht ganz einverstanden mit der Kultur seiner Landsleute und drehte Folgendes: Frank ist ein Loser, bei dem gar nichts mehr zusammenläuft. Regt sich massiv über seine garstigen, habgierigen, zügellosen, entmenschlichtne, unerzogenen und konfliktgetriebenen Mitmenschen auf. Es kommt die Diagnose Hirntumor (oder sowas) und dann wird aufgeräumt mit dem Geschwerl. Auch hier ist das Mittel der Wahl die 44er Magnum. Ein bisschen wie eine Fortführung von Falling Down. Hat seine kathartischen Momente, aber da die Lösung hier ähnlich sympathisch ist wie das Problem... naja. Spricht meine Stammtischinstinkte eigentlich super an, aber ergibt dann halt auch Stammtischkino.
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6666
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von 6666 »

super mario galaxy film

eine bunte nummern-revue, noch mehr auf kinder und nintendo-werbung zugeschnitten als der aber noch akzeptable erste film. kaum story oder emotionen (zumindest nicht nachvollziehbare. bowser ist gut, bowser ist böse.. gerade so wie die szene es verlangt), dafür darf man sich freuen wenn die pikmins auftauchen oder dieser nintendo-roboter oder starfox. immerhin. nächstes jahr dann bitte der zelda-film und ein neues starfox-spiel.
"I can't only not see light... I can't find the tunnel"
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Nikimetalrockt98
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Nikimetalrockt98 »

Ich liebe die Szene vom Film James Bond 007 - Man lebt nur zweimal wo James Bond von Karin Dor verführt wird im Schiff und Karin Dor ein ür schönes Paillettenkleid anhat
Metal ist meine Lieblingsmusikrichtung und das bleibt für ewig
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Rotstift
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rotstift »

Heute wäre Jean-Paul Belmondos Geburtstag.
Mille millions de mille sabords!

Music is no good if it can't be sung by the human voice in some way. (John Tavener)

Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.
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hartmuthmann
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von hartmuthmann »

David Lee Hasselhoff hat geschrieben: 06.04.2026 23:20 God Bless Amerika (2011)

Bobcat Goldthwaite war vor 15 Jahren wohl auch nicht ganz einverstanden mit der Kultur seiner Landsleute und drehte Folgendes: Frank ist ein Loser, bei dem gar nichts mehr zusammenläuft. Regt sich massiv über seine garstigen, habgierigen, zügellosen, entmenschlichtne, unerzogenen und konfliktgetriebenen Mitmenschen auf. Es kommt die Diagnose Hirntumor (oder sowas) und dann wird aufgeräumt mit dem Geschwerl. Auch hier ist das Mittel der Wahl die 44er Magnum. Ein bisschen wie eine Fortführung von Falling Down. Hat seine kathartischen Momente, aber da die Lösung hier ähnlich sympathisch ist wie das Problem... naja. Spricht meine Stammtischinstinkte eigentlich super an, aber ergibt dann halt auch Stammtischkino.
Vor kurzem auch gesehen und hat mir nicht so gefallen.
Zuviel Dialoge in der Art " Die müßte man noch umbringen und diejenigen hättens noch verdient usw...".
War jetzt nicht unbedingt sehr originell.
Hab dann nach ca. der Hälfte ausgemacht und bei wikipedia nachgelesen wie der Film ausgeht.
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Apparition
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition »

R.I.P. Mario Adorf
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It's all within my mind
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Rivers
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rivers »

Project Hail Mary

Vieles von dem, was hier geschrieben wurde, passt schon. Feel-Good Film, mit vielen komödiantischen Elementen. Eine Super-Buchvorlage, die noch ein bisschen mehr den wissenschaftlichen Aspekt des Ganzen abdeckt, was da wirklich spannend beschrieben wird, obwohl es nur erfundene Wissenschaft ist. Das Buch muss man aber IMHO nach dem Film auch nicht mehr lesen *g*, das macht der Film dann doch mit seinen tollen Bildern ganz gut. Ich hatte übrigens auch kleine Stolpersteinchen mit Ryan Gosling und seiner schiefen Brille, wenn man den Film als Komödie sieht, passt es etwas mehr. Und mit Sandra Hüllers eintöniger Synchronisierung, die unerwartet schlecht passt, als wäre sie schnell in den letzten 5 Minuten vor Abgabe eingesprochen worden. Und zuletzt hat wohl Christopher Nolans "Interstellar" die Bildsprache des Science Fiction so stark geprägt, dass ich mich nicht gewundert hätte, wenn auf einmal auch Hans Zimmers Keyboard und Kirchenorgel erklungen wäre.
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costa
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costa »

Apparition hat geschrieben: 09.04.2026 22:57 R.I.P. Mario Adorf
Einer der Besten. Habe kürzlich erst "Nachts, wenn der Teufel kam" geschaut. Davon hat Adorf sich zwar später distanziert wegen der Fehldarstellung der realen Person, die er da gespielt hat, aber seine Performance ist hervorragend.
He made me foreman and then fucked off.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Chris777 »

RIP Mario Adorf
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David Lee Hasselhoff
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von David Lee Hasselhoff »

hartmuthmann hat geschrieben: 09.04.2026 19:09
David Lee Hasselhoff hat geschrieben: 06.04.2026 23:20 God Bless Amerika (2011)

Bobcat Goldthwaite war vor 15 Jahren wohl auch nicht ganz einverstanden mit der Kultur seiner Landsleute und drehte Folgendes: Frank ist ein Loser, bei dem gar nichts mehr zusammenläuft. Regt sich massiv über seine garstigen, habgierigen, zügellosen, entmenschlichtne, unerzogenen und konfliktgetriebenen Mitmenschen auf. Es kommt die Diagnose Hirntumor (oder sowas) und dann wird aufgeräumt mit dem Geschwerl. Auch hier ist das Mittel der Wahl die 44er Magnum. Ein bisschen wie eine Fortführung von Falling Down. Hat seine kathartischen Momente, aber da die Lösung hier ähnlich sympathisch ist wie das Problem... naja. Spricht meine Stammtischinstinkte eigentlich super an, aber ergibt dann halt auch Stammtischkino.
Vor kurzem auch gesehen und hat mir nicht so gefallen.
Zuviel Dialoge in der Art " Die müßte man noch umbringen und diejenigen hättens noch verdient usw...".
War jetzt nicht unbedingt sehr originell.
Hab dann nach ca. der Hälfte ausgemacht und bei wikipedia nachgelesen wie der Film ausgeht.
Japp! Diese Dialoge sind für mich der größte Schwachpunkt des Films. Nach der Hälfte abschalten ist hier ziemlich effizient ^^
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Rotstift
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rotstift »

costa hat geschrieben: 10.04.2026 09:30
Apparition hat geschrieben: 09.04.2026 22:57 R.I.P. Mario Adorf
Einer der Besten. Habe kürzlich erst "Nachts, wenn der Teufel kam" geschaut. Davon hat Adorf sich zwar später distanziert wegen der Fehldarstellung der realen Person, die er da gespielt hat, aber seine Performance ist hervorragend.
War der Film nicht sogar für einen Oscar nominiert?
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Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costa »

Rotstift hat geschrieben: 10.04.2026 10:54
costa hat geschrieben: 10.04.2026 09:30
Apparition hat geschrieben: 09.04.2026 22:57 R.I.P. Mario Adorf
Einer der Besten. Habe kürzlich erst "Nachts, wenn der Teufel kam" geschaut. Davon hat Adorf sich zwar später distanziert wegen der Fehldarstellung der realen Person, die er da gespielt hat, aber seine Performance ist hervorragend.
War der Film nicht sogar für einen Oscar nominiert?
Doch. Der ist auch absolut nicht schlecht, aber ist halt historisch etwas problematisch, wie sich später ergeben hat.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rotstift »

Ich weiß, und es ehrt Adorf, dass er sich damit später schwer getan hat.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Jack Casady »

Rotstift hat geschrieben: 10.04.2026 15:00 Ich weiß, und es ehrt Adorf, dass er sich damit später schwer getan hat.
Und er hat sogar dazu beigetragen, dass für Bruno Lüdke ein Stolperstein verlegt wird.
Mir war die Story zu dem ganzen Thema bis eben gar nicht bekannt. Hatte mich deswegen mal bei Wikipedia dazu durchgelesen. Ist schon krass, wie mit Lüdke damals umgegangen wurde. Dass Mario Adorf sich davon (also von dem Film) dann später distanziert hat, ist deswegen großartig von ihm.
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