(Zitat ist von Adrian Smith)"Maiden these days, we record live in the studio. We don't even rehearse – someone brings a song in; we play it a few times; and the producer goes, 'I think I've got that.' With Richie, we sit down, the two of us, in a room. There's no producer – there's nobody, just us. And we build the song from scratch, from a demo usually – and we just build it, and build it, and build it until that will turn into the master that you hear, but it started life as something on one of our hard drives."
Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Hasser der Maiden-Produktionen der letzten 20 Jahre und Schnabel werden sich gleichermaßen bestätigt sehen:
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Jo. Kein Wunder. Manche Songs sind stellenweise regelrecht schlampig gespielt. The Red And The Black ist mir da das Paradebeispiel.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Und vor allem sind sie viel zu lang und es wird immer wieder auf dem gleichem Chorus herumgeritten.David Lee Hasselhoff hat geschrieben: 05.01.2026 17:31 Jo. Kein Wunder. Manche Songs sind stellenweise regelrecht schlampig gespielt. The Red And The Black ist mir da das Paradebeispiel.
Das hat was von frühesten Bandgründungen, wo man noch nix am Instrument konnte und kein Songs zu schreiben wusste. Da hat man aus Enthusiasmus und Spazz an der Sache halt 30 - 120 Minuten immer das selbe gespielt und sich darüber gefreut. Viele kommen dann mit der Zeit über diese Phase hinweg, manche nicht.
Ich weiss, wovon ich rede. Besonders von dem "manche nicht" Teil.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Adrian Smith merkt man sehr deutlich an, in welcher Kapelle er Bock hat und in welcher nicht.
Aber wo wir gerade dabei sind:
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Jo bei der einen is er halt maximal Nr 3 und bei der anderen halt ChefSchnabelrock hat geschrieben: 05.01.2026 19:45 Adrian Smith merkt man sehr deutlich an, in welcher Kapelle er Bock hat und in welcher nicht.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Letztlich ist die Art des Sonwritings und der Aufnahme, also der Spontanität (die Maiden im übrigen gerne abgesprochen wird) doch aber der Kern von Musik machen....handhaben tun sie das ja nun schon seit The X Factor so....
1989 haben wir komplett durchgesoffen !
Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Ja gut, aber die haben seit The X-Factor (strenggenommen schon seit Fear Of The Dark) ja auch keinen Produzenten mehr. *g*BlackMassReverend hat geschrieben: 07.01.2026 15:49 Letztlich ist die Art des Sonwritings und der Aufnahme, also der Spontanität (die Maiden im übrigen gerne abgesprochen wird) doch aber der Kern von Musik machen....handhaben tun sie das ja nun schon seit The X Factor so....
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Aber Maiden sind nun wirklich keine Band, die interagiert (wie Dool, Deep Purple, Winery Dogs), sondern eine, die abrollt (wie Slayer, Judas Priest, Amon Amarth). Da ist diese Art der Aufnahme imo sinnlos, und ich finde, das hört man auch.BlackMassReverend hat geschrieben: 07.01.2026 15:49 Letztlich ist die Art des Sonwritings und der Aufnahme, also der Spontanität (die Maiden im übrigen gerne abgesprochen wird) doch aber der Kern von Musik machen....handhaben tun sie das ja nun schon seit The X Factor so....
Aber okay, ich muss mich nicht gut damit fühlen, das müssen die.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Bruce und Steve betonen ja seit Jahren regelmäßig, dass Maiden ne absolute Live-Band sind und dieses Gefühl auch auf Band zimmern wollen. Aus der Sichtweise heraus macht es Sinn. Allerdings klappt das mal besser (X Factor, Brave New World, Amolad) und mal schlechter (Book Of Souls) - was die Performance angeht.
1989 haben wir komplett durchgesoffen !
Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Zu Weihnachten habe ich mich mit dem "Infinite Dreams"-Bildband beschenken lassen. Mein persönliches Fazit dazu ist: Das erste Drittel ist überragend. Doof fand ich im zweiten Teil, dass zwar generell jedes Riggs-Singlecover abgedruckt ist, allerdings mit Ausnahme von der Liveversion von Phantom Of The Opera. Warum wurde das nicht abgebildet? Weil Running Free als zweite Single nur ein Foto hatte? Man weiß es nicht... Ab den 90ern hab ich dann den Eindruck, es geht nur noch darum, zum Ende zu kommen, mit ordentlich textlicher Abfeierei (bei der Brave New World wird darauf verwiesen, dass sie damit das erste Mal seit 5 Jahren wieder in den UK Album Top 10 gelandet sind. Im Umkehrschluss war eben NUR die Virtual XI nicht in den Top 10, die X Factor war mit Platz 8 auch nur einen Platz schlechter...). Das optische Coververbrechen von Dance Of Death wird mit nem Halbsatz behandelt ("wollte Steve eben so"), der Ärger um die Textplagiate (Hallowed... und Nomad), eigentlich auch um das Albumcover (Brave New World - Fright Night Filmplakat), wird mit keiner Silbe erwähnt. Und eigentlich ist mir auch erst bei Nickos erstem abgebildeten Drumkit aufgegangen, dass zwar vorher ordentlich Gitarren und Bässe abgebildet waren, die jeweils eingesetzten Schlagzeuge aber wohl egal waren (zumindest, bis da endlich mal hübsche Folien draufgeklebt worden sind). Wahrscheinlich wäre mein Eindruck vom Buch besser, wenn ich es von hinten nach vorne gelesen hätte. Ein Highlight war für mich immerhin die Fotoserie von der explodierenden Geburtstagstorte für Rod Smallwood...
Insgesamt also ein etwas zwiespältiges Vergnügen und wenn man darüber nachdenkt vielleicht ein Spiegelbild der Bandentwicklung (die Anfangszeit und die 80er thronen halt über allem, aber der nachhaltige globale Erfolg erfolgte nach der Reunion mit den nicht mehr ganz so überragenden Veröffentlichungen).
Ich freu mich andererseits schon sehr auf das Smith/Kotzen-Konzert im Februar, eigentlich ist mir Adrian inzwischen zum wichtigsten Bandmitglied geworden (zu Beginn meines Fantums konnte ich wenig mit ihm anfangen und sein Ausstieg war mir damals beinahe egal. Zumindest, bis ich die Gers-"Soli" auf der No Prayer das erste Mal gehört hatte). Seine Biografie ist zwar wegen der Vermischung mit seinem Anglerhobby leicht eigenartig (Angeln ist mir als Sportart irgendwie suspekt; ein Tier zu bejagen, nur um dann ein Bild davon zu schießen und es wieder zurückzusetzen, geht irgendwie an meinem Sportverständnis vorbei); aber aus der eigentlichen Biographie neben der Angelei habe ich den Eindruck, besser verstanden zu haben, wie er so tickt.
Insgesamt also ein etwas zwiespältiges Vergnügen und wenn man darüber nachdenkt vielleicht ein Spiegelbild der Bandentwicklung (die Anfangszeit und die 80er thronen halt über allem, aber der nachhaltige globale Erfolg erfolgte nach der Reunion mit den nicht mehr ganz so überragenden Veröffentlichungen).
Ich freu mich andererseits schon sehr auf das Smith/Kotzen-Konzert im Februar, eigentlich ist mir Adrian inzwischen zum wichtigsten Bandmitglied geworden (zu Beginn meines Fantums konnte ich wenig mit ihm anfangen und sein Ausstieg war mir damals beinahe egal. Zumindest, bis ich die Gers-"Soli" auf der No Prayer das erste Mal gehört hatte). Seine Biografie ist zwar wegen der Vermischung mit seinem Anglerhobby leicht eigenartig (Angeln ist mir als Sportart irgendwie suspekt; ein Tier zu bejagen, nur um dann ein Bild davon zu schießen und es wieder zurückzusetzen, geht irgendwie an meinem Sportverständnis vorbei); aber aus der eigentlichen Biographie neben der Angelei habe ich den Eindruck, besser verstanden zu haben, wie er so tickt.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread
Das sind jetzt 290 Eindrücke in 2 Absätzen, aber ja, sehe ich alles ganz genauso.
Aber falls (!) Du Dich bisher nicht oder nur wenig mit Richie Kotzen befasst hast, habe ich eine klare Vorstellung davon, was Du nach Smith/Kotzen meinst. Der Typ ist wirklich als Gitarrist wie auch als Sänger unglaublich. Hab ihn 5x live gesehen, Maiden 3x.
Aber falls (!) Du Dich bisher nicht oder nur wenig mit Richie Kotzen befasst hast, habe ich eine klare Vorstellung davon, was Du nach Smith/Kotzen meinst. Der Typ ist wirklich als Gitarrist wie auch als Sänger unglaublich. Hab ihn 5x live gesehen, Maiden 3x.
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