Was die FIFA angeht (und wie Du ja weißt): Zwischen 1974 und 2015 - also für 40 Jahre - hattest Du nur Havelange und Blatter an der Spitze. Beides jetzt nicht der Ausbund der Transparenz.monochrom hat geschrieben: 07.12.2025 18:12Die Sportverbände gehörten eine Zeit lang den Idealisten, dann waren es Idealisten und furchtbare Machtmenschen, und irgendwann ab den 60ern und 70ern haben letztere ishc dann praktisch überall durchgesetzt. Warum? Ich brauche das kluge Buch dazu, oder die kluge Serie.
WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Ich habe ja zuerst gedacht, dass das Spiel gegen Curacao wegen der klimatischen Bedingungen im Hochsommer in Texas bei einer Anstoßzeit um 12.00 Uhr Ortszeit deutlich anspruchsvoller werden könnte als gedacht.
Aber die beiden Stadien in Texas haben ein verschließbares Dach und können bei geschlossenem Dach klimatisiert werden, so dass die Hitze eher kein Thema wird.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Da im Kader von Curacao am Ende wahrscheinlich über 20 der SPieler in den Niederlanden geboren sein werden, haben die auch nicht so wirklich klimatische Vorteile.TheRiverDragon hat geschrieben: 08.12.2025 22:10 Ich habe ja zuerst gedacht, dass das Spiel gegen Curacao wegen der klimatischen Bedingungen im Hochsommer in Texas bei einer Anstoßzeit um 12.00 Uhr Ortszeit deutlich anspruchsvoller werden könnte als gedacht.
Aber die beiden Stadien in Texas haben ein verschließbares Dach und können bei geschlossenem Dach klimatisiert werden, so dass die Hitze eher kein Thema wird.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Vor allem das Farbfernsehen und die Werbung haben den Fußball für das big Money gemacht. Von dem Kuchen wollen natürlich möglichst viele etwas abhaben. Wenn dann die Vergabe der Ausrichtungsrechte von Funktionären abhängt, kann man denen schon die Taschen füllen.Rivers hat geschrieben: 08.12.2025 09:45Was die FIFA angeht (und wie Du ja weißt): Zwischen 1974 und 2015 - also für 40 Jahre - hattest Du nur Havelange und Blatter an der Spitze. Beides jetzt nicht der Ausbund der Transparenz.monochrom hat geschrieben: 07.12.2025 18:12Die Sportverbände gehörten eine Zeit lang den Idealisten, dann waren es Idealisten und furchtbare Machtmenschen, und irgendwann ab den 60ern und 70ern haben letztere ishc dann praktisch überall durchgesetzt. Warum? Ich brauche das kluge Buch dazu, oder die kluge Serie.Ich glaube, dass für die FIFA mit Havelange die Änderung und Kommerzialisierung, das Geld und die Bestechung kam und jeder da irgendwie mitverdiente.
Vielleicht sollte die Vergabe ähnlich wie die Gruppen einfach ausgelost werden, macht das kungeln im Hintergrund schwerer.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Auf Sky gibt's jetzt eine schöne 3 teilige (a 40min) Doku zur WM in Italien 90. Das war die erste die ich so richtig mitbekommen hab, aber ausser das wir, also Ö, als Geheimfavorit (laut unseren Medien damals
) gestartet sind und dann in der Gruppenphase abgeloost haben war mir nicht mehr viel in Erinnerung.
Erstaunlich dann teilweise halb leere Stadien, die englischen Hools, die Tragödie um das jugoslawische Team und natürlich Roger Milla, welchen ich 1994 verortet hätte.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Wer erinnert sich nicht mehr an den besten Sturm Europas (Toni Polster und Gerhard Rodax, die zusammen alleine in Ligaspielen 70 Tore in der Saison 1989/90 geschossen haben) ?judasmaidenozzyslayer hat geschrieben: 18.12.2025 18:31 Auf Sky gibt's jetzt eine schöne 3 teilige (a 40min) Doku zur WM in Italien 90. Das war die erste die ich so richtig mitbekommen hab, aber ausser das wir, also Ö, als Geheimfavorit (laut unseren Medien damals)
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Gerade gelesen: Es war bereits vor der Auslosung geplant, ein Vorrundenmatch am 3. Spieltag Ende Juni in Seattle als „Pride Match“ im Zeichen der LGBTQ-Community stattfinden zu lassen. Nun ist klar, dass dieses Spiel ausgerechnet die Paarung Iran - Ägypten sein wird. Beide Regime haben wenig überraschend Protest eingelegt. Ich kann mir da eine gewisse Häme ja nicht verkneifen. 
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Wäre echt großartig, wenn die europäischen und südamerikanischen Mannschaften die WM boykottieren würden. Ich weiß, das wird nicht passieren, aber man wird ja noch träumen dürfen. Einen Präzedenzfall gibt es ja immerhin.
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Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Das wird tatsächlich nicht passieren, und das ist jetzt auch kein Afghanistan.Rotstift hat geschrieben: 04.01.2026 16:01 Wäre echt großartig, wenn die europäischen und südamerikanischen Mannschaften die WM boykottieren würden. Ich weiß, das wird nicht passieren, aber man wird ja noch träumen dürfen. Einen Präzedenzfall gibt es ja immerhin.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Ich bin mal in mich gegangen und komme zu der Überzeugung das mir das doch mit der WM diesmal näher geht, vielleicht auch weil da so viel Shit passiert momentan, und im Gedankenspiel habe ich mir die Frage gestellt: 'Würde ich momentan in so ein Land einreisen wollen, um mir Fußballspiele bei einer WM anzuschauen: Nein! Sollte ich mir so eine WM am TV anschauen, bin ich dann besser? Ich weiß es momentan nicht. Das ist natürlich arg verkürzt, die Thematik sehr komplex, da so eine Fußball WM auch was Völkerverbindendes hat usw. Das war aber nur mein Gedankengang und ich möchen den Thread hier auch zu keinen Politk-Thread machen. Ich freue mich immer auf Weltmeisterschaften nur momentan verspüre ich da wenig Freude.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Ich verstehe die Gedanken, aber ich sage gleichzeitig, die WM WIRD zur Völkerverständigung beitragen, und wenn es nur für vier Wochen ein klein wenig besser ist.
Sie lasen: Qualitätsposting von MetalEschi (c)2026
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Mal gucken. Sie wird im Moment unglaublich bedeutungsschwanger aufgeladen, und durch die Einreiseerschwernisse für viele Fans (Und der ganzen Unklarheit, die da noch besteht) ist da schon jetzt ein dicker Schatten über einem Punkt, welcher den positiven Kern so einer WM ausmacht: Der Begegenung von Fußballfans aus aller Welt.MetalEschi hat geschrieben: 17.01.2026 00:07 Ich verstehe die Gedanken, aber ich sage gleichzeitig, die WM WIRD zur Völkerverständigung beitragen, und wenn es nur für vier Wochen ein klein wenig besser ist.
Und dann dieses Teilnehmerfeld, welches ich zwar super finde, aber so viel Konfliktpotential schon jetzt birgt, und das ist vor einer möglichen Qualifikation von der Ukraine, Dänemark, der DR Kongo und dem Irak. Klar, der orange Ekelmann und seine Schergen legen sich mit so vielen Teilen der Welt gleichzeitig an, dass es überhaupt nicht anders sein kann, aber wie werden Fans aus dem Iran, Kolumbien, Panama, Südafrika oder all den arabischen Ländern (So denn die überhaupt einreisen dürfen) denn im Moment empfangen werden?
Und ein anderer Punkt, was, wenn die Ergebnisse am Ende der stillosen Wutorange und seiner Maga-Arschblase nicht gefallen, was ja sehr wahrscheinlich ist, und auch einem Herzenswunsch von mir entspräche? Sind die Furunkelherren mit den kleinen Egos dann nicht noch wütender als eh schon, und müssen noch ein wenig mehr in der Welt herumpöbeln? Sollten die USA im ersten Play-Off gegen den Iran verlieren (Ein absolut mögliches Szenario), gleichzeitig Kanada und Mexiko richtig glänzen und weit kommen, die Dänen das Halbfinale erreichen und überhaupt westeuropäische Länder und vielleicht Japan das Ding am Ende ausspielen, wird der Zorn dann nicht endlos sein?
Und überhaupt, wird da jetzt alles politisiert, und guckt die Mehrheit der Fans alle Spiele völlig polarisiert? Ist aus der Sicht der demokratischen Kräfte in der Welt Brasilien jetzt gut wegen Luna und Argentinien böse wegen Milei? Feuert man die Engländer an, wenn die gegen irgendwelche Afrikaner spielen, weil man die demokratischen Kräfte vorne sehen will? Wie wichtig sind uns LBTQ-Events in Seattle und anderswo? Interessiert uns, dass in all dem Tohuwabohu die Eintrittspreise komplett durch die Decke gegangen sind?
Ich habe keine Antworten, aber die WM fühlt sich schon sehr seltsam an. So, als ob sie leider wichtiger ist als sonst. Aber gut, wir politisieren halt auch alles, und können es nicht aushalten, wenn vor allem Sport stattfindet.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Gab es jemals sportliche Großereignisse, die nicht politisiert waren?monochrom hat geschrieben: 17.01.2026 10:40 Aber gut, wir politisieren halt auch alles, und können es nicht aushalten, wenn vor allem Sport stattfindet.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Ich bin da auch wirklich hin- und hergerissen. Den Sportlern gegenüber ist es unfair, das zu politisieren und diese Ebene über das zu legen, worum es ihnen eigentlich geht - ein sportlich extrem wichtiges Turnier. Die andere Seite ist aber: wie kann man angesichts der aktuellen Situation diesen Event nicht politisieren? Die WM findet nicht ohne Kontext statt und kann nicht ohne Kontext stattfinden. Und dieser Kontext ist ein Ausrichterland, das sich nicht nur mit Vollgas in Richtung autoritäres Arschlochregime schlittert, sondern das nebenbei immer noch die zentrale Großmacht ist, mit der wir auf zahllosen Ebenen verknüpft sind und dessen Regierung obendrein selber ALLES politisiert. Aus meiner Sicht gibt es in dem Fall keine Möglichkeit, es nicht zu politisieren. Es ist zwangsweise so, es geht nicht ohne.
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Re: WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada
Vielleicht gebe ich, falls ich für diese Edition wieder die Teilnehmer bespreche, ja einen Korrektheitswert für jede Nation mit an. So als Hilfe, wen man anfeuern darf, und wen lieber nicht. Wer weiß schon auswendig, dass er besser lieber gegen Paraguay sein sollte, wenn es ums korrekte Beklatschen von Mannschaften geht.
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