1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Das gute alte Dark Eye Inn - die Heimat der Stammposter
Benutzeravatar
Janeck
Beiträge: 4228
Registriert: 26.03.2004 00:21

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Janeck »

Chris777 hat geschrieben: 03.09.2025 12:21 Virgin Steele: Ziemlich abgesoffen die Band, dafür das sie damals sehr gute Alben fabriziert hat. Ich finde ja das De Feis eine Wahnsinns-Stimme hat.
Leider. Ich halte TheFace auch für einen der besten klassischen Metalsänger. Bis "Invictus" und teilweise auch das erste "Haus des Getreides" war die Band richtig toll, aber ab dem zweiten "Haus der Arthritis" nahm es für mich ein gruseliges Ende.
Benutzeravatar
Dobkeratops
Beiträge: 271
Registriert: 30.05.2025 12:47

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Dobkeratops »

GoTellSomebody hat geschrieben: 03.09.2025 12:26 The Corrs - Forgiven, Not Forgotten
D-A-D - Helpyourselfish
Alanis Morissette - Jagged Little Pill
Red Hot Chili Peppers - One Hot Minute
Shit, die sind alle auch von 1995? Also dann:

Corrs
Mein Lieblingsalbum der Band und das einzige, das ich heute noch sporadisch auflege. Hat eine angenehme Ungeschliffenheit, die der Gruppe gut zu Gesicht steht und die alle späteren Werke (mit Ausnahme vielleicht des Cover-Albums) komplett vermissen lassen.

D-A-D
Die waren mir immer sympathisch, aber ich konnte mit den meisten ihrer Alben trotzdem wenig anfangen. Hier ist das anders. Helpyourselfish ist voller Hits und Ideen wie der Matrixdruckersound wirken heute charmant nostalgisch, obwohl sie garantiert nie so gemeint waren.

Alanis Morisette
Dies hier und die beiden Nachfolger sind ganz große Rockalben ohne echte Makel. Zwar lege ich ob der Abgenudeltheit von JLP heute eher letztere auf, aber damals lief das nicht nur im Radio sondern auch bei mir zuhause rauf und runter.

RHCP
Bestes Album der Band und das einzige, das ich am Stück ertragen kann. Navarro kann man gar nicht hoch genug abrechnen, die Band zu strukturierem Songwriting angehalten zu haben statt ziellos in der Gegend herumzujammen.

Ergänzung, weil noch nicht erwähnt:

The Cardigans - Life
Ich mag zwar die Veröffentlichungen der zweiten Karrierehälfte sehr viel lieber als die der ersten, aber trotzdem ist hier viel Schönes drauf, nicht zuletzt die eigenwillige Coverversion von Sabbath Bloody Sabbath.
Benutzeravatar
costa
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 33708
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: The phone booth, it's the one across the hall
Kontaktdaten:

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von costa »

Janeck hat geschrieben: 03.09.2025 09:41 Na, dann möchte ich auch mal.

Ulver – Bergtatt

Fleurety - Min Tid Skal Komme
Die Ulver ist wohl mein liebstes Black-Metal-Album überhaupt. Die Fleurety kenne ich wegen eines alten Threads von dir. Auch ziemlich geil und hörenswert, wobei mir da einige Passagen (wenn es etwas melodischer wird und Frauengesang dazu kommt) durchaus auf den Sack gingen.
He made me foreman and then fucked off.

Letterboxd - My life in film.
Benutzeravatar
Janeck
Beiträge: 4228
Registriert: 26.03.2004 00:21

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Janeck »

costa hat geschrieben: 03.09.2025 17:04
Janeck hat geschrieben: 03.09.2025 09:41 Na, dann möchte ich auch mal.

Ulver – Bergtatt

Fleurety - Min Tid Skal Komme
Die Ulver ist wohl mein liebstes Black-Metal-Album überhaupt. Die Fleurety kenne ich wegen eines alten Threads von dir. Auch ziemlich geil und hörenswert, wobei mir da einige Passagen (wenn es etwas melodischer wird und Frauengesang dazu kommt) durchaus auf den Sack gingen.
Du bist alt.

Ja, die Fleurety hat ein paar merkwürdige Momente. Allerdings finde ich gerade auf diesem Album den Frauengesang sehr passend, da kommt es eher von der Musik, dass es mal holprig wird. Dann könnte Ved Buens Ende etwas für dich sein, allerdings ist dort der Gesang richtig "nervig". Aber du hast ja eh genug ungehörte Alben, weil du unbedingt mit deinen Füßen im Zug Bücher lesen musst.
Benutzeravatar
gunto
Beiträge: 4650
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Berlin

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von gunto »

Thunderforce hat geschrieben: 03.09.2025 09:45 SHADOW GALLERY – CARVED IN STONE – Einer dieser Fälle, wo ich eigentlich alles an der Band hassen müsste, aber es komplett großartig finde. Kitsch und Cheese im Übermaß, aber ich liebe es. Manchmal hätte ich gerne einen vernünftigen Sound bei dem Album, manchmal muss es genau so klingen, wie es eben klingt.
Ich würde ja behaupten, es ist eben gerade kein Kitsch und Cheese. Es ist rein vom Stil her etwas, das oft für eben diesen herhält, aber hier ist es einfach nur gute Musik, in diesem Stil.
Benutzeravatar
costa
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 33708
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: The phone booth, it's the one across the hall
Kontaktdaten:

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von costa »

Janeck hat geschrieben: 03.09.2025 17:19
costa hat geschrieben: 03.09.2025 17:04
Janeck hat geschrieben: 03.09.2025 09:41 Na, dann möchte ich auch mal.

Ulver – Bergtatt

Fleurety - Min Tid Skal Komme
Die Ulver ist wohl mein liebstes Black-Metal-Album überhaupt. Die Fleurety kenne ich wegen eines alten Threads von dir. Auch ziemlich geil und hörenswert, wobei mir da einige Passagen (wenn es etwas melodischer wird und Frauengesang dazu kommt) durchaus auf den Sack gingen.
Du bist alt.

Ja, die Fleurety hat ein paar merkwürdige Momente. Allerdings finde ich gerade auf diesem Album den Frauengesang sehr passend, da kommt es eher von der Musik, dass es mal holprig wird. Dann könnte Ved Buens Ende etwas für dich sein, allerdings ist dort der Gesang richtig "nervig". Aber du hast ja eh genug ungehörte Alben, weil du unbedingt mit deinen Füßen im Zug Bücher lesen musst.
Ich hab Ved Buens Ende jetzt extra nicht genannt in dem Zusammenhang, weil ich mir das Namedropping sparen wollte, aber dafür gibt's ja dich, Plagebald. :D

Nee, Written in Waters ist natürlich richtig geil.
He made me foreman and then fucked off.

Letterboxd - My life in film.
Benutzeravatar
Ecki
Beiträge: 604
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Braunschweig
Kontaktdaten:

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Ecki »

Das ist doch eine ganz nette Idee hier. Ich versuche auch mal eine Trennung zwischen Alben, die ich tatsächlich schon 1995 (oder bis zu 2, 3 Jahre später, also sowas Ähnliches wie zeitnah) kennengelernt habe und einer Auswahl aus später Entdeckten (Nachtrag: Nee, doch nicht, der Post ist so schon zu lang...). Für so wahnsinnig viel reichten Taschengeld und Zeitungenaustragen damals auch nicht, so dass ich recht viel nur bei Kumpeln und/oder als Tape gehört habe. Was ja aber andererseits auch irgendwie wenigstens gefühlt cooler war, als sich alles instant über Streaming reinziehen zu können. Mein damaliges Ich hätte das womöglich allerdings genau andersherum gesehen. Generell war ich seinerzeit noch eher nur beim gemeinsamen Hören mit Freunden im Metal unterwegs und begann so langsam den Weg ins Prog-Generde...

Blind Guardian - Imaginations from the Other Side
Das war glaube ich damals das zweite BG-Album, das ich kennengelernt habe, und damals wie heute finde ich die Imaginations zwar gut, aber sowohl den Vorgänger (knackigere Songs, mehr auf den Punkt) als auch den Nachfolger (konsequenter in Overkill und Pomp) überzeugender. Auf ewig Kult bleibt aber die selten benagelte Idee eines Schulkollegen, der angesichts von ihm als überzogen empfundenen Merch-Preise bei EMP sich einfach selber ein Shirt mit dem Coverbild bemalen wollte. Klappte dann nicht so gut.

Death - Symbolic
Die lief damals bei meinem besten Kumpel in Heavy Rotation und auch wenn ich mich seinerzeit zunächst gefragt habe, was dem Sänger so Schlimmes passiert ist, fand ich das als ersten Kontakt mit Band und Genre schon direkt interessant. Über die Jahre ist das nur gewachsen, und wenn man mich nach dem einen Death-Metal-Album fragt: Das hier isses. Bei der Akustikgitarre in Crystal Mountain gehe ich schon kaputt, wenn ich nur daran denke. Unvergessen auch die VHS von Gene Hoglan, die besagter Kumpel (und Schlagwerker) irgendwann in den Neunzigern angeschafft hatte. Auf den ersten Blick Bewegungsprofil einer Bahnschwelle, aber wenn man dann mal genauer hinschaute, ne?

Steve Hackett - Blues With A Feeling
Ich bin ja immer gerne bereit, Meister Hackett gegen Kritik zu verteidigen, vom bestenfalls mittelprächtigen Gesang bis hin zu geschmacklich diskutablen Covern. Das hier ist aber nicht diskutabel, sondern indiskutabel. Bluesgestümper ohne jedes Feeling (okay, es ist nur ein Wort im Albumtitel falsch...). Fand ich damals schon fürchterlich und besser geworden isses über die Jahre nicht.

My Dying Bride - The Angel and the Dark River
Lief damals auch beim Kumpel in Dauerschleife, während wir zockten und dummes Zeug laberten. Die Geige fand ich sofort toll, die Stimmung als nächstes, den Gesang auch irgendwann. Ist immer noch eines meiner liebsten Alben der Band, ganz groß

Kansas - Freaks of Nature
Wird irgendwie nie genannt, wenn es um die besten Alben der Band geht. Warum eigentlich? Knackig-rockige Songs, seinerzeit noch wirklich über Zweifel erhabener Gesang von Steve Walsh, gute Produktion, Dave Ragsdale ist vielleicht weniger kultig als Robbie Steinhardt, aber nicht schlechter. War eines meiner ersten Progalben und lege ich immer noch regelmäßig auf.

Marillion - Afraid of Sunlight
Irgendwie wurde mir zuerst von irgendwelchen Hardcore-Jestern eingeredet, die Alben mit h seien alle nix und nur Onkel Fish der wahre Jakob. Ich war jung, doof, beeinflussbar und fand Afraid of Sunlight... trotzdem gut. Was natürlich dennoch im Nachhinein einfach nur furchtbar peinlich ist, denn das ist - vermutlich sogar relativ klar - das beste Marillion-Alben und für mich auch als persönlichen Gründen (siehe irgendein Listenwahn) sehr bedeutsam. Alleine das Dreigestirn AoS, Out Of This Wold, Beyond You, ey. Näher an Gottesbeweis war die Band nie.

Strictly Inc. - Strictly Inc.
Okay, eigentlich ist das ein Soloalbum von Tony Banks (unterstützt von Jack Hues am Mikro, den man höchstens von Wang Chung noch kennt), aber offensichtlich war er hinsichtlich seines ausbleibenden Soloerfolgs, dem er jahrelang (und nicht unbeberechtigt) erfolglos hinterherlief verzweifelt genug, um es mal ohne seinen Namen zu probieren. Hat eher nicht so gut funktioniert, denn das war dann tatsächlich womöglich auch zeitgeistbedingt sogar noch erfolgloser und der letzte Versuch des Meisters, außerhalb der Klassik was zu reißen. Eigentlich ganz schön unfair, denn das ist - vielleicht abgesehen vom ersten - mit Abstand sein bestes Soloalbum. Selbst die Popsongs sind nicht plump, die Texte nicht zu doof (looking at you, Still) und Island in the Darkness als abschließender Longtrack ist vermutlich der beste Spät-Genesis-Song, den Genesis nie aufgenommen haben.

Tears for Fears - Raoul and the Kings of Spain
Jetzt wird's skurril. Also noch mehr als vorher schon. 1995 startete als Musiksender VH-1 Deutschland und die hatten u.a. - vermutlich im Versuch, sich etwas erwachsener als die Konkurrenz zu profilieren - auch eine Laberrunde am Start, in der Alan Bangs und ein paar Gäste über neue VÖs und sich vermutlich Kopf und Kragen, aber das habe ich verdrängt, redeten. Was ich nicht verdrängt habe ist aber, dass dieses Album besprochen und der Titeltrack gespielt wurde. Beim ersten langgezogenen "Raaouuuuuuuuul" war ich gedanklich auf dem Weg zum Plattenladen, am nächsten Schultag nach dem Unterricht dann wirklich (links über die Brücke, dann noch 200 Meter, Eis auf dem Weg nicht vergessen). Grandioses Album, völlig unterschätzt.

Jethro Tull - Roots to Branches
Tull im Allgemeinen und Songs from the Wood im Speziellen waren seinerzeit sowas wie die Standardmucke bei Spieleabenden mit einem Kumpel. Roots to Branches musste daher natürlich auch her und war... okay. Inzwischen empfinde ich das Album als eher etwas unfair behandelt, denn schlecht isses eigentlich nicht, mit seinen orientalischen Einflüssen aber auch ein kompletter Solitär in der Diskographie.

Arena - Songs from the Lions Cage
Da kann ich eigentlich 1:1 den Kommentar von Ploppi irgendwo oben übernehmen: Erster Kontakt Visitor, das dann hinterher nachgeholt. Solomon ist Gott, aber etwas abgenudelt (spielt halt auch mal Sirens, fickende Hölle!), Jericho nervt live,Valley of the Kings spielen sie live nie, was ich auch nur anprangern kann.

Mike and the Mechanics - Beggar on a Beach of Gold
Ich war (und bin) Genesis-Fanboy und von allem drumherum. Aber das hier, das mochte meine Mutter. Und wer auch mal 14 war (also alle hier) und sich noch dran erinnern kann (vermutlich auch - noch) weiß: Das kann nichts Gutes heißen.

Savatage - Dead Winter Dead
Ich mag andere Alben der Band lieber und höre sie häufiger. Aber künstlerisch ist das in seiner musikalischen Umsetzung der Situation damals in Sarajevo vermutlich das Beste, was sie je gemacht haben.

Spock's Beard - The Light
Ja, die ist sehr gut. Aber auch: Ja, die beiden unmittelbaren Nachfolger finde ich trotzdem besser. Da sind die kurzen Songs knackiger und die Longtracks eher wirkliche Songs als aneinandergeklatschte (gute) Ideen wie im Titeltrack hier

The Flower Kings - Back in the World of Adventures
Fand ich damals besser als The Light. Find ich auch immer noch. Big Puzzle ist als Longtrack all das, was The Light nicht ist (also vor allem mal ein Song)

Dream Theater - A Change of Seasons
Shadow Gallery - Carved in Stone

Die schleppte beide ein Schulkollege an mit den Worten (also sinngemäß): "Du magst doch Genesis, hömma rein." Und im Grunde genommen sind meine initiale Reaktion (war vermutlich schon eher 98 als 95, aber sei's drum) und meine heutige Ansicht gar nicht mal so sehr verschieden. Change of Seasons ist gut, aber eben auch nicht mehr als das. Und Carved in Stone ist purer, schamloser Kitsch, den man aus guten Gründen hassen kann. Oder halt mögen, so wie ich. Höre ich selten, aber wenn, dann scheint mir die Sonne aus dem Arsch.

So, das ist jetzt hier schon viel zu lang, zum später erstmals gehörtem Rest schreibe ich vielleicht irgendwann nochmal ein paar ausgewählte Kurzkommentare...
Zuletzt geändert von Ecki am 04.09.2025 21:19, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Flossensauger
Beiträge: 5106
Registriert: 21.08.2020 22:37

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Flossensauger »

Ecki hat geschrieben: 04.09.2025 19:22 "Du magst doch Genesis, hömma rein." Und im Grunde genommen sind meine initiale Reaktion (war vermutlich schon eher 98 als 95, aber sei's drum) und meine heutige Ansicht gar nicht mal so sehr verschieden. Change of Seasons ist gut, aber eben auch nicht mehr als das. Und Carved in Stone ist purer, schamloser Kitsch, den man aus guten Gründen hassen kann.
Endlich mal die Wahrheit.
Benutzeravatar
metalbart
Beiträge: 3575
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: zwischen Rheinstrom un dem schwarzen Wald

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von metalbart »

Aus der Extrem Ecke spricht mich im ersten Durchgang die Morbid Angel am meisten an. Death und At the Gates kommen zwar auch spieltechnisch qualitativ daher, aber das wirkt auf mich eher Musterschülerhaft. Bei Der Morbid Angel gibt es genug Abwechslung, dass ich da auch länger dranbleibe.
Aber nur meine Meinung :ka:
Und Death Metal höre ich auch selten die letzten Jahre
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 41156
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Thunderforce »

Arena - Songs from the Lions Cage
Da kann ich eigentlich 1:1 den Kommentar von Ploppi irgendwo oben übernehmen: Erster Kontakt Visitor, das dann hinterher nachgeholt. Solomon ist Gott, aber etwas abgenudelt (spielt halt auch mal Sirens, fickende Hölle!), Jericho nervt live,Valley of the Kings spielen sie live nie, was ich auch nur anprangern kann.
Valley of the Kings war auf der aktuellen Tour der Opener. :D

Das mit Sirens stimmt echt.
Und hier: Einen gelben Luftlebenjacke!
Musiksammlung | Letterboxd | Bandcamp
Benutzeravatar
costa
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 33708
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: The phone booth, it's the one across the hall
Kontaktdaten:

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von costa »

metalbart hat geschrieben: 05.09.2025 15:21 Aus der Extrem Ecke spricht mich im ersten Durchgang die Morbid Angel am meisten an. Death und At the Gates kommen zwar auch spieltechnisch qualitativ daher, aber das wirkt auf mich eher Musterschülerhaft. Bei Der Morbid Angel gibt es genug Abwechslung, dass ich da auch länger dranbleibe.
Aber nur meine Meinung :ka:
Und Death Metal höre ich auch selten die letzten Jahre
Zu wenig Abwechslung kann man Symbolic aber auch nur mit Gewalt andichten.
He made me foreman and then fucked off.

Letterboxd - My life in film.
Benutzeravatar
Weakling
Beiträge: 3668
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Edinburgh

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Weakling »

Janeck hat geschrieben: 03.09.2025 14:12
Chris777 hat geschrieben: 03.09.2025 12:21 Virgin Steele: Ziemlich abgesoffen die Band, dafür das sie damals sehr gute Alben fabriziert hat. Ich finde ja das De Feis eine Wahnsinns-Stimme hat.
Leider. Ich halte TheFace auch für einen der besten klassischen Metalsänger. Bis "Invictus" und teilweise auch das erste "Haus des Getreides" war die Band richtig toll, aber ab dem zweiten "Haus der Arthritis" nahm es für mich ein gruseliges Ende.
Finde die zweite "House of Atreides" eigentlich auch richtig gut, die war glaub ich sogar mein Einstieg. Die "Marriage of..."-Dinger sowieso und auch "Invictus". Gesang ist immer über jeden Zweifel erhaben da :pommes:
It's okay password, I'm insecure too.
Benutzeravatar
Weakling
Beiträge: 3668
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Edinburgh

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Weakling »

costa hat geschrieben: 05.09.2025 15:58
metalbart hat geschrieben: 05.09.2025 15:21 Aus der Extrem Ecke spricht mich im ersten Durchgang die Morbid Angel am meisten an. Death und At the Gates kommen zwar auch spieltechnisch qualitativ daher, aber das wirkt auf mich eher Musterschülerhaft. Bei Der Morbid Angel gibt es genug Abwechslung, dass ich da auch länger dranbleibe.
Aber nur meine Meinung :ka:
Und Death Metal höre ich auch selten die letzten Jahre
Zu wenig Abwechslung kann man Symbolic aber auch nur mit Gewalt andichten.
Das ist eines meiner Lieblingsalben, aber ich kann schon nachempfinden, dass man das etwas gleichförmig findet.
It's okay password, I'm insecure too.
Benutzeravatar
wolverin
Beiträge: 7150
Registriert: 30.04.2010 11:58

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von wolverin »

Hat das RHF einen Drogenbeauftragten?
Wenn ja, sollte man den mal auf den Plan rufen, hier scheint wildes Zeug im Umlauf zu sein.
"Symbolic" gleichförmig, Holy Moly. :traenenlach:

Zu "Domination", ich bin ja Riesen Fan von Morbid Angel und halte das Debüt für das beste Death Metal Album aller Zeiten. Aber jedesmal wenn ich mir Erstgenanntes anhören möchte, höre und lese ich vor meinem geistigen Ohr/Auge den rassistischen, menschenverachtenden Müll den Mr. Vincent zu dieser Zeit von sich gab und bin raus.
Zuletzt geändert von wolverin am 06.09.2025 08:39, insgesamt 1-mal geändert.
Wenn Slayer wieder auf Tour gehen würden, würde Corona seine Ausbreitung canceln.
Benutzeravatar
Ecki
Beiträge: 604
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Braunschweig
Kontaktdaten:

Re: 1995: Metal (und andere Musik) vor 30 Jahren

Beitrag von Ecki »

Thunderforce hat geschrieben: 05.09.2025 15:24
Arena - Songs from the Lions Cage
Da kann ich eigentlich 1:1 den Kommentar von Ploppi irgendwo oben übernehmen: Erster Kontakt Visitor, das dann hinterher nachgeholt. Solomon ist Gott, aber etwas abgenudelt (spielt halt auch mal Sirens, fickende Hölle!), Jericho nervt live,Valley of the Kings spielen sie live nie, was ich auch nur anprangern kann.
Valley of the Kings war auf der aktuellen Tour der Opener. :D
Ach, fuck. Wäre ich mal nicht zu faul gewesen, nach Hamburg zu fahren.
Antworten