OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Ersteindruck: viel Musik, wenig Song.
And in the end
The love you take
Is equal to the love you make
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Also ich hätte gerne richtige Songnamen. §1 oder §3 lassen mich irgendwie keine emotionale Verbindung mit den Songs eingehen. Da hört man coole Parts und später weiß man nicht mehr genau, war das jetzt bei Song 2 oder 3? Oder doch 5?
EDIT: Wenn man etwas Pause macht und dann wieder reinhört wird es irgendwie besser.
Nur finde ich auch sind die Songs zu kurz. 5-7 Minuten Opeth sind doch nur Radio Singles, oder? 
EDIT: Wenn man etwas Pause macht und dann wieder reinhört wird es irgendwie besser.
Ich muss sagen, ihr freut euch vollkommen zurecht.
Es ist immer wieder eine Freude uns auf der Bühne zu sehen.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Mittlerweile weiß ich, was Ploppi meint... ist schon auf Dauer anstrengend.
trotzdem entdeckt ich noch immer etwas neues, macht immer noch Spaß zu hören.
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If you're going through hell, keep going!
Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Irgendwie schwer die Platte zu bewerten. Je öfter ich die hör, desto besser wird diese. Aber Selbst wenn ich bei 10 von 10 bin, muss ich einen Punkt abziehen für die fehlenden Songnamen. Dann noch einen weil die Songs etwas kurz sind und noch einen weil allen etwas Struktur fehlt und die etwas nervigen Drums. Aber ist das nur eine 7 von 10?
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Das Album spricht mich mittlerweile sehr an. Es klingt für mich viel wärmer und liebevoller als die letzten vier.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Ich finde es mittlerweile auch super und kann bei vielen Tracks gar nicht mehr so richtig verstehen, warum ich die anfangs so ssperrig fand. Wenn man es erst einmal geknackt hat, ist das ein großartiges Album.
Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Oh ja. Brauchte etwas Zeit bei mir. Klasse Album.Porcupine hat geschrieben: 30.01.2025 22:04 Ich finde es mittlerweile auch super und kann bei vielen Tracks gar nicht mehr so richtig verstehen, warum ich die anfangs so ssperrig fand. Wenn man es erst einmal geknackt hat, ist das ein großartiges Album.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Mikael Akerfeldt wählt die seiner Meinung nach 5 besten bzw. wichtigsten Opeth-Songs:
Cooler Einblick und dass er ein Sympath ist, weiß man ja eh.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Man kann ihm sehr gut zuhören und verstehen, was er meint. Er hat diese Gelassenheit und sparsame Gestik, die ich sehr mag, die zum Beispiel Helge Schneider auch hat, an den ich spontan denken musste. Auch die selbstironische Reflektiertheit ist sehr sympathisch.
Und jetzt habe ich wieder Bock auf das aktuelle Album.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
An Helge hab ich bei ihm auch schon diverse male denken müssen
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Engelskrieger74
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Vielleicht ist es für einige hier ja ein wertvoller Hinweis, dass Mikael Akerfeldt einen neuen Song des isländischen Trios "The Vitage Caravan" veredelt. Auch eine tolle Band.


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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
The Vintage Caravan habe ich 2014 als Vorprogramm von Zodiac (seufz) kennengelernt. Damals war es glaube ich ihre erste Tour und Platte. Sehr lustige, sympathische Jungs und live ziemlich amtlich und mitreißend, nur die Songs haben mich bis heute noch nicht umgehauen.Engelskrieger74 hat geschrieben: 06.08.2025 22:17 Vielleicht ist es für einige hier ja ein wertvoller Hinweis, dass Mikael Akerfeldt einen neuen Song des isländischen Trios "The Vitage Caravan" veredelt. Auch eine tolle Band.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Ich habe das Video jetzt mal angeschaut und "Faith in Others" wundert mich jetzt gar nicht. Das ist vom Pale Communion Album der Closer und ein sehr klassischer 70er Pop-Rock Song - eine klassische Ballade mit Streichern, Fade ins und viel Ride Becken beim Schlagzeug. Und einer toll klingenden klaren Gitarre.Thunderforce hat geschrieben: 12.03.2025 12:56 Mikael Akerfeldt wählt die seiner Meinung nach 5 besten bzw. wichtigsten Opeth-Songs:
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Cooler Einblick und dass er ein Sympath ist, weiß man ja eh.
Was mich dazu bringt zu sagen, dass von den ganzen Post Watershed Alben die "Pale Communion" sich am besten hält - sie war nach der Heritage das zweite Album und auch wesentlich weniger über die Grenze gehend. Ich hatte hier nie das Gefühl, dass die Band jetzt sagte "Das muss ich jetzt so machen" sondern etwas ruhiger und eingegrenzter arbeitete. Der Sound ist warm und ruhig und auch nicht so "perfekt" wie auf Heritage sondern einfach eine Nuance zurück: Das Schlagzeug ist immer noch laut, aber nicht so sehr, der Bass ist immer noch präsent, aber nicht so sehr.
Was das Album einen lehrt ist, dass es nicht die volle 10 auf den Reglern sein muss, sondern man ein Wohlgefühl erreicht, wenn man auf 9 oder 8 zurückgeht: Sowohl von den musikalischen Hin-und-Her als auch vom Sound: Die Songs sind alle viel einfacher.
Sorceress ist lange nicht mehr so gut, wie ich sie anfangs fand: Grob, teilweise sind mir die Drums einfach zu laut. Seltsam unausgeglichen, wie zuviel Kaffee an einem Tag. In Cauda... finde ich nur 3 Minuten toll und das ist das Ende von "Continuum".
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Ich bin etwas unausgeschlafen, deswegen eher die Kurzvariante (ich hatte mir da schon mal ausführlicher zu Gedanken gemacht), aber das aktuelle Album ist mit dem Abstand seit der Veröffentlichung vielleicht tatsächlich mein Lieblings-Album von ihnen. Der klassisch-progressive Stil mit diesem warmen Kamin-Sound liegt mir generell näher als dieser ewig unaufgeräumte Death-Prog der Anfangsjahre, und subjektiv empfinde ich es so, dass sie mit LWAT tatsächlich eine Art Zenith der aktuellen Phase erreicht haben. Man besinnt sich etwas auf die alte Zeit, aber nicht durch eine 180-Grad-Drehung, und der rote Faden wirkt diesmal robuster, nicht mehr so schlabberig, sondern aus fester Baumwolle. Opeth wirken hier für mich konsequenter und entschlossener, das wirkt sich auch positiv aufs Songwriting aus. Man muss nicht mehr alles auf einmal machen, weil man eh schon alles durch hat und gibt sich konzeptionell ein homogeneres Gesicht.
Und es ist spannend, wie Åkerfeldt Growls einbaut, die eigentlich gar keine sind.
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Re: OPETH - The Last Will And Testament (11.10.2024)
Das ist mir jetzt alles zu produktionsfixiert. *g*Rivers hat geschrieben: 09.08.2025 10:36 Was mich dazu bringt zu sagen, dass von den ganzen Post Watershed Alben die "Pale Communion" sich am besten hält - sie war nach der Heritage das zweite Album und auch wesentlich weniger über die Grenze gehend. Ich hatte hier nie das Gefühl, dass die Band jetzt sagte "Das muss ich jetzt so machen" sondern etwas ruhiger und eingegrenzter arbeitete. Der Sound ist warm und ruhig und auch nicht so "perfekt" wie auf Heritage sondern einfach eine Nuance zurück: Das Schlagzeug ist immer noch laut, aber nicht so sehr, der Bass ist immer noch präsent, aber nicht so sehr.
Was das Album einen lehrt ist, dass es nicht die volle 10 auf den Reglern sein muss, sondern man ein Wohlgefühl erreicht, wenn man auf 9 oder 8 zurückgeht: Sowohl von den musikalischen Hin-und-Her als auch vom Sound: Die Songs sind alle viel einfacher.
Sorceress ist lange nicht mehr so gut, wie ich sie anfangs fand: Grob, teilweise sind mir die Drums einfach zu laut. Seltsam unausgeglichen, wie zuviel Kaffee an einem Tag. In Cauda... finde ich nur 3 Minuten toll und das ist das Ende von "Continuum".
Meiner Meinung nach ist es eigentlich genau andersrum: Von den drei erwähnten Alben finde ich In Cauda Venenum am besten, Sorceress ebenfalls saustark und Pale Communion leider furchtbar langweilig. Da kann der Klang noch so toll sein, wenn mich die Songs nicht mitnehmen, ist das alles nichts wert.