Das neue Heft #440

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wolverin
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von wolverin »

Das ganze hier ist einfach nur der Wunsch von euch allen mehr Bands und Features im Heft zu haben, die eurem persönlichen Geschmack entsprechen. Verstehe ich, ich hätte auch gerne zu jedem Jubiläum eines klassischen Slayer-Albums eine 6,66 seitige Story. Vom Special über Science Fiction Rock/Metal und dem seit Jahren völlig überfälligen Holy Moses Seziertisch sowie einem Special über die Szene in Costa Rica ganz zu schweigen.
Aber muss man das als Diskussion über Überalterung tarnen, wenn neben Priest, Dickinson und U.D.O auch Chapel of Disease, Lucifer und Spidergawd im Heft sind? Gibt es Statistiken diesbezüglich zum neuen Heft? Haben alte Bands mehr Seiten bekommen als junge Bands? Was sind überhaupt junge Bands?
Papa Roach dürften sich ja nun auch schon in Grandpa Roach umbenannt haben?
Wenn Slayer wieder auf Tour gehen würden, würde Corona seine Ausbreitung canceln.
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wolverin
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von wolverin »

UncleSlam hat geschrieben: 01.02.2024 22:09
TMW316 hat geschrieben: 01.02.2024 21:54
Aktuelles Beispiel: Moon Safari. Wenn ich bei Google nach Rock Hard und Moon Safari suche finde ich meinen eigenen Thread aus dem Forum hier und sonst nix.

Das ist jetzt auch kein Krach wie Lorna Shore oder Code Orange :D, sondern schöner Prog ala Neal Morse oder Transatlantic oder Haken. Das aktuell Album ist IMO gigantisch und kann IMO mit allen größen des Genres mithalten. Darüber könnte man mal mehr berichten. Und so jung sind die auch nicht. ;)
Die Band stammt immerhin aus diesem Jahrhundert. Leider verbreitet sie gute Laune. Da setze ich mit dem Melodic Death Metal von Orbit Culture gegen. Bislang wurden sie einmal im Heft erwähnt, bei einem Festival-Review. Aber die Band ist seit kurzem bei Century Media, also werden in Zukunft Rezensionexemplare kommen.
Gute Laune verbreiten ist nicht so cool, oder wie? :kratz:
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Disbe
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Disbe »

wolverin hat geschrieben: 01.02.2024 20:48
Hullu poro hat geschrieben: 01.02.2024 19:30
Porcupine hat geschrieben: 01.02.2024 17:16 Im neuen Heft stellt Simon Bauer zwei moderne Bands im Newsteil vor. Scheint ein neuer Ansatz zu sein, um solche eher umstrittenen Sounds im Heft unterzubringen.
Wenn ich dann schon lese, dass Sleep Token im Review damals als "Pop-Scheiße" abgekanzelt wurden. Ein Versuch wäre es wert, wobei die Schreiber auch fair sein sollten. Man nehme nur mal die Arschbombe, die sich Hanabie abgeholt haben. Die kann ich mir kaum länger als eine Minute anhören, aber hey: Bei denen passiert in einer Minute mehr als in der kompletten Diskografie von U.D.O. zusammen. :D

Wer Musik hören will in der viel passiert sollte sich Chapel of Disease, Atheist oder Vektor anhören. Bei letzteren passiert in einem Song mehr als bei allen sonst genannten Bands zusammen.
Ich hör ziemlich viel Musik, in der sehr viel passiert.
Und ich lese das Heft grundsätzlich komplett.
Ändert aber nichts daran, dass selbst in Mini-Rubriken wie Krach-von-der-Basis zumeist nur Bands nen Slot bekommen, die mich null reizen.
Und ja, das liegt natürlich daran, dass der jeweilige Autor eben einen anderen Geschmack hat. Von daher is mir das halt egal.
Das RH war auch in den 90ern nicht das Killer-Heft, dass alle meine Interessen erfüllen hätte können.

Das Heft müsste ich ja selbst schreiben.
Und dann wäre der Informationsgehalt auch eher für'n Arsch, weil ich die Interviews ja selbst geführt hab....
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Projecto
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Projecto »

TMW316 hat geschrieben: 01.02.2024 21:54
Rivers hat geschrieben: 01.02.2024 17:50 Die Diskussion haben wir ja des Öfteren. Mir fehlen da die Beispiele von neuen Bands, nach dem Motto: "Schreibt doch mal was über Animals as Leaders". Macht mal ein Interview, ihr müsst ja nicht alles verstehen, wird doch sicherlich interessant aus der Perspektive eines Rockhard Mitarbeiters." Ist immer die Frage, ob da eine Schreiber*in drauf abfährt.
Aktuelles Beispiel: Moon Safari. Wenn ich bei Google nach Rock Hard und Moon Safari suche finde ich meinen eigenen Thread aus dem Forum hier und sonst nix.

Das ist jetzt auch kein Krach wie Lorna Shore oder Code Orange :D, sondern schöner Prog ala Neal Morse oder Transatlantic oder Haken. Das aktuell Album ist IMO gigantisch und kann IMO mit allen größen des Genres mithalten. Darüber könnte man mal mehr berichten. Und so jung sind die auch nicht. ;)

Aber selbst gegen Berichte über ander neue Krach Bands hätte ich nichts. Selbst mehr Berichte über Bands aus den 90ern und frühen 00er Jahren wäre schon ein Altersfortschritt. :D
Moon Safari? Nie von gehört. Danke für den Tipp, klingt gut.
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costa
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von costa »

Hullu poro hat geschrieben: 01.02.2024 19:30
Porcupine hat geschrieben: 01.02.2024 17:16 Im neuen Heft stellt Simon Bauer zwei moderne Bands im Newsteil vor. Scheint ein neuer Ansatz zu sein, um solche eher umstrittenen Sounds im Heft unterzubringen.
Wenn ich dann schon lese, dass Sleep Token im Review damals als "Pop-Scheiße" abgekanzelt wurden. Ein Versuch wäre es wert, wobei die Schreiber auch fair sein sollten. Man nehme nur mal die Arschbombe, die sich Hanabie abgeholt haben. Die kann ich mir kaum länger als eine Minute anhören, aber hey: Bei denen passiert in einer Minute mehr als in der kompletten Diskografie von U.D.O. zusammen. :D
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wolverin
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von wolverin »

costa hat geschrieben: 02.02.2024 08:13
Hullu poro hat geschrieben: 01.02.2024 19:30
Porcupine hat geschrieben: 01.02.2024 17:16 Im neuen Heft stellt Simon Bauer zwei moderne Bands im Newsteil vor. Scheint ein neuer Ansatz zu sein, um solche eher umstrittenen Sounds im Heft unterzubringen.
Wenn ich dann schon lese, dass Sleep Token im Review damals als "Pop-Scheiße" abgekanzelt wurden. Ein Versuch wäre es wert, wobei die Schreiber auch fair sein sollten. Man nehme nur mal die Arschbombe, die sich Hanabie abgeholt haben. Die kann ich mir kaum länger als eine Minute anhören, aber hey: Bei denen passiert in einer Minute mehr als in der kompletten Diskografie von U.D.O. zusammen. :D
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Dead_Guy »

Das einzige was mich stört sind die Rubriken wo es nur sekundär um Musik geht, wie dieses Fußballvereingedöns, wenn ich was dazu lesen wollen würde würde ich den Kickers lesen. Auch allzu klamaukiges bräuchte ich persönlich nicht, wenn es Musikbezug hat kann ich zumindest nachvollziehen warum es im Heft ist.
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Rivers
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Rivers »

wolverin hat geschrieben: 01.02.2024 22:27 Das ganze hier ist einfach nur der Wunsch von euch allen mehr Bands und Features im Heft zu haben, die eurem persönlichen Geschmack entsprechen.
Ich glaube, das ist sekundär. Das Problem hat man ja immer. *g* Ich denke, dass das Gefühl vorherrscht, dass wir seit 20 Jahren in einer Zeitschleife gefangen sind und immer wieder die 40 oder 50 Jahre Alten Bands rausgekramt werden und die Welt der 90er immer noch einen Riesen-Einfluss auf die Inhalte haben. Bei einigen Bands, die da besprochen werden, war ich selbst noch gar nicht geboren. Was man aber über andere Kanäle wie Youtube mitbekommt sind Bands und Stilrichtungen im Metal, die im Heft kaum beschrieben werden und da schleicht sich das Gefühl von Alter und Stillstand ein. So wie wenn der Vater von einem Freund immer die Kings und die Stones und die Musik der 60er hervorgehoben hat und alles was in den 90ern passierte einfach ignorierte.

Wenn es einen Artikel über Animals as Leaders geben würde, wäre das ein wenig Stabilität innerhalb der unübersichtlichen Musik-Zeitläufte. Ein: Schaut mal was in der Welt gerade hip ist und guckt mal, wie das auf die Musik von vor 20 Jahren aufbaut. Wir verstehen es nicht, aber viele Leute fahren drauf ab und die haben respektable Zuschauerzahlen.

Aber ja, es ist schwieriger heute die Musik im Blick zu haben, weil sich die Stile noch mehr differenziert haben und weil man vieles selbst suchen muss, anstatt dass einem noch was zugeschickt wird.
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Flossensauger »

Rivers hat geschrieben: 02.02.2024 09:51 weil sich die Stile noch mehr differenziert haben und weil man vieles selbst suchen muss, anstatt dass einem noch was zugeschickt wird.
Ich fordere ein "Action MetaL" Special.
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Schneezmeister
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Schneezmeister »

wolverin hat geschrieben: 02.02.2024 08:28
costa hat geschrieben: 02.02.2024 08:13
Hullu poro hat geschrieben: 01.02.2024 19:30
Porcupine hat geschrieben: 01.02.2024 17:16 Im neuen Heft stellt Simon Bauer zwei moderne Bands im Newsteil vor. Scheint ein neuer Ansatz zu sein, um solche eher umstrittenen Sounds im Heft unterzubringen.
Wenn ich dann schon lese, dass Sleep Token im Review damals als "Pop-Scheiße" abgekanzelt wurden. Ein Versuch wäre es wert, wobei die Schreiber auch fair sein sollten. Man nehme nur mal die Arschbombe, die sich Hanabie abgeholt haben. Die kann ich mir kaum länger als eine Minute anhören, aber hey: Bei denen passiert in einer Minute mehr als in der kompletten Diskografie von U.D.O. zusammen. :D
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Eiswalzer
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Eiswalzer »

Dann noch mal kurz zur "eigentlichen" Diskussion hier: Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich das RH so ungefähr 2006/07 von aktuellen Trends verabschiedet und anscheinend entschieden, lieber seine eigene Szene aufbauen zu wollen. Die ganze Metalcore-Welle bzw. "New Wave Of American Heavy Metal" wurde ja noch voll gefeaturet und Killswitch Engage, Hatebreed, Shadows Fall, As I Lay Dying, God Forbid, All That Remains, Unearth und noch Überschneider-Bands wie Trivium, Chimaira oder Lamb Of God sowie hiesige Vertreter wie Heaven Shall Burn, Cataract, Neaera, Maroon und Caliban haben auf jeden Fall mehr Platz als genug im Heft bekommen. Dazu fällt mir noch ein, dass dann gelegentlich auch mal Bands wie System Of A Down, Disturbed oder Kevin Martin & The Hi-Watts die Richterskala toppen konnten.

Als Grund fällt mir allerdings wiederum nur das gleiche Argument ein, das ich vor Monaten schon mal als Leserbrief formuliert hatte: So um die Zeit herum wurde anscheinend offensichtlich, dass übers Internet so ziemlich alles an Musik problemlos erhältlich war, das man sich nur wünschen konnte - ergo gab's damit keinen Zwang mehr, unbedingt auf die Stile eingehen zu müssen, die die größeren Labels in die Läden drücken wollten, sondern man als Magazin stattdessen auch das groß rauszubringen versuchen konnte, das man selber schon immer gut fand (lies: Womit Kühnemund & Co. in den 80ern groß geworden waren). Das war dann letztlich wohl der Handschlag mit Labels wie Ván, High Roller oder Cruz Del Sur, die dann größer geworden sind, während das RH wieder kleiner wurde.
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Schnabelrock
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Schnabelrock »

Eiswalzer hat geschrieben: 04.02.2024 15:23 Dann noch mal kurz zur "eigentlichen" Diskussion hier: Wenn ich mich richtig erinnere, hat sich das RH so ungefähr 2006/07 von aktuellen Trends verabschiedet und anscheinend entschieden, lieber seine eigene Szene aufbauen zu wollen. Die ganze Metalcore-Welle bzw. "New Wave Of American Heavy Metal" wurde ja noch voll gefeaturet und Killswitch Engage, Hatebreed, Shadows Fall, As I Lay Dying, God Forbid, All That Remains, Unearth und noch Überschneider-Bands wie Trivium, Chimaira oder Lamb Of God sowie hiesige Vertreter wie Heaven Shall Burn, Cataract, Neaera, Maroon und Caliban haben auf jeden Fall mehr Platz als genug im Heft bekommen.
Also, die Analyse find ich passend.

Welche Ursachen das hatte kann man nur spekulieren. Sicher eine Mixtur. Ein Teil davon war, dass viele Journalisten in Wahrheit gar keine Lust auf Neues haben und hatten. Ein Teil war imo auch, dass viele der etablierten Schreiber in Internetzeiten Bedeutungsverlust erlitten haben und deswegen auf The Devil's come raus neue Bands selbst pushen wollte, um sich so wieder an die Spitze zu setzen. Das waren dann aber neue Bands zu jahrzehntealten Musikstilen.
In dubio contra googlio.
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Eiswalzer
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Eiswalzer »

Haha, Jaedike, "zum Glück gibt's „copy and paste“" - damit du den selben Schreibfehler nicht zweimal zu machen und im Titel von Escuela Grinds "DDEEAATTHHMMEETTAALL" das erste Doppel-T nur einmal zu übersehen brauchst? :clown:
Zuletzt geändert von Eiswalzer am 13.02.2024 19:12, insgesamt 1-mal geändert.
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KreaHead
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von KreaHead »

Ich komme mir bei der hiesigen Diskussion so ein wenig vor, als wäre ich in Punxsutawney gelandet. Jedes Jahr führen wir einmal durch die gleiche Diskussion. Wundern uns, dass das RockHard nicht die "modernen" Bands ins Programm aufnimmt (wobei das an vielen Stellen nicht mehr so stimmt) und die gängigen Granden immer noch den Weg aufs Cover finden.

Und jedes Jahr kommen wir wieder zu der Erkenntnis, dass moderne Mucke in den sozialen Medien stattfindet und die Alten Herren eben im RockHard spielen. Where's the problem? Es kann doch jeder beide Kanäle nutzen ... ich muss ja nichts über Infestation im RockHard lesen, wenn ich die Stories schon dreimal auf drölfzig Social Media Seiten gelesen habe ...

Meine Oma sagte immer: Das RockHard ist für'n Nachttisch. Greifste zu, lieste durch, schläfste ein. Fertig.
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Alphex
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Re: Das neue Heft #440

Beitrag von Alphex »

Ein Infestation-Special von JayJay Peters würde ich gerne lesen, aber ich nehme mal an, du meinst nicht das Ratt-Album? :D
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."
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