Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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Feindin
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Feindin »

Apparition hat geschrieben:
24.03.2020 17:16
OriginOfStorms hat geschrieben:
24.03.2020 14:45
Als Beispiel Exile on Main Street. Die Stones haben auch gute Platten in den 70ern gemacht. Aber immer wird in den Listen dieses auf Überlänge gestreckte Stück Ödnis rausgekramt.
Ich hätte zwar auch Sticky Fingers genommen, aber diese Meinung ist natürlich trotzden Quatsch. :D
Das Wort Ödnis als Beschreibung der Stones kann gar kein Quatsch sein.
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David Lee Hasselhoff
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von David Lee Hasselhoff »

Die Hit/Schrott-Quote find ich bei den Stones nur unwesentlich besser als bei Kiss. Ein Album am Stück kann ich mir da nicht geben.
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Flow
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Flow »

Liebes Tagebuch,

ich beginne ab heute, alle Platten von Ministry zu sammeln.

Liebe Grüße,
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Apparition
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Apparition »

"Killing the Dragon" ist eins der Top-5-Alben von Dio. Irre gut, und wie "Magica" und vor allem "Master of the Moon" im Vergleich dazu durch die Qualitätskontrolle gekommen sind, ist mir schleierhaft. Zeigt aber auch, dass Dio immer dann richtig gut war, wenn er einen guten Gitarristen und Songwriter an seiner Seite hatte. Doug Aldrich lässt Craig Goldy da schon ganz alt aussehen.

Und so hörenswert "Strange Highways" und "Angry Machines" auch sind: Tracy G kann diesen Alben bei weitem nicht das geben, was sie gebraucht hätten, um richtig aufzublühen. Gerade im Vergleich zu "Dehumanizer", an das sie ja mehr oder weniger deutlich angelehnt sind.
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1984
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von 1984 »

Apparition hat geschrieben:
25.03.2020 10:12
wie ... "Master of the Moon" im Vergleich dazu durch die Qualitätskontrolle gekommen sind, ist mir schleierhaft
"One More For The Road" hat einen Halo-Effekt. :)

Erkenntnis hier: Hatesphere.
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Schnabelrock
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Schnabelrock »

Touren unmöglich, Bands stehen mit dem Rücken zur Wand. Weltkrise.
Ich erwarte Gegenreaktionen und im Laufe des Jahres einen Sack voller Alben, die absolute Klassiker werden!
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Frank2
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Frank2 »

Apparition hat geschrieben:
25.03.2020 10:12
"Killing the Dragon" ist eins der Top-5-Alben von Dio. Irre gut, und wie "Magica" und vor allem "Master of the Moon" im Vergleich dazu durch die Qualitätskontrolle gekommen sind, ist mir schleierhaft. Zeigt aber auch, dass Dio immer dann richtig gut war, wenn er einen guten Gitarristen und Songwriter an seiner Seite hatte. Doug Aldrich lässt Craig Goldy da schon ganz alt aussehen.
Ich merk schon, scheint ein Fehler zu sein "Killing the Dragon"
tatsächlich nicht zu kennen.
War damals in Sachen Dio völlig raus und irgendwann hatte
ich die Scheibe schlicht vergessen.
Vielleicht lege ich mir die äusserst schicke Neuveröffentlichung
die Tage zu, zumal ich sehr auf Aldrichs Spiel stehe.
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Apparition
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Apparition »

Frank2 hat geschrieben:
26.03.2020 19:34
Apparition hat geschrieben:
25.03.2020 10:12
"Killing the Dragon" ist eins der Top-5-Alben von Dio. Irre gut, und wie "Magica" und vor allem "Master of the Moon" im Vergleich dazu durch die Qualitätskontrolle gekommen sind, ist mir schleierhaft. Zeigt aber auch, dass Dio immer dann richtig gut war, wenn er einen guten Gitarristen und Songwriter an seiner Seite hatte. Doug Aldrich lässt Craig Goldy da schon ganz alt aussehen.
Ich merk schon, scheint ein Fehler zu sein "Killing the Dragon"
tatsächlich nicht zu kennen.
War damals in Sachen Dio völlig raus und irgendwann hatte
ich die Scheibe schlicht vergessen.
Vielleicht lege ich mir die äusserst schicke Neuveröffentlichung
die Tage zu, zumal ich sehr auf Aldrichs Spiel stehe.
Ich kauf mir den Rerelease auch. Aldrichs Spiel ist echt herausragend, nicht einfach nur High Gain und ab dafür, sondern immer mal wieder so kleine Schlenker und Schnörkel drin, die sich angenehm vom Riffgeschiebe seiner beiden Vorgänger abheben. Und die Songs sind einfach einfallsreicher.
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Maedhros
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Maedhros »

Ich bin ja normalerweise enorm uninteressiert an Coverversionen, Tributealben/-projekten u.ä., aber die Adaption von Pink Floyd's Animals durch Les Claypool's Frog Brigade hat schon mehr als eine bloße Daseinsberechtigung.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von NegatroN »

Maedhros hat geschrieben:
27.03.2020 10:33
Ich bin ja normalerweise enorm uninteressiert an Coverversionen, Tributealben/-projekten u.ä., aber die Adaption von Pink Floyd's Animals durch Les Claypool's Frog Brigade hat schon mehr als eine bloße Daseinsberechtigung.
Instrumental finde ich das ausgesprochen gelungen, gesanglich wackelt es aber an einigen Stellen. Live wäre ich da gern dabei gewesen, aber auf Konserve brauch ich das nicht unbedingt.
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infected
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von infected »

Flow hat geschrieben:
24.03.2020 23:21
Liebes Tagebuch,

ich beginne ab heute, alle Platten von Ministry zu sammeln.

Liebe Grüße,
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Apparition »

Und wenn ich schon dabei bin: Lock up the Wolves ist auch wesentlich besser als sein Ruf, wenn auch nicht so überragend wie die Vivian Campbell-Alben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von costaweidner »

infected hat geschrieben:
27.03.2020 13:32
Flow hat geschrieben:
24.03.2020 23:21
Liebes Tagebuch,

ich beginne ab heute, alle Platten von Ministry zu sammeln.

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Ich bräuchte schon auch mal mehr als drei Ministry-Alben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Sambora »

Apparition hat geschrieben:
27.03.2020 13:35
Und wenn ich schon dabei bin: Lock up the Wolves ist auch wesentlich besser als sein Ruf, wenn auch nicht so überragend wie die Vivian Campbell-Alben.
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Maedhros »

NegatroN hat geschrieben:
27.03.2020 13:16
Maedhros hat geschrieben:
27.03.2020 10:33
Ich bin ja normalerweise enorm uninteressiert an Coverversionen, Tributealben/-projekten u.ä., aber die Adaption von Pink Floyd's Animals durch Les Claypool's Frog Brigade hat schon mehr als eine bloße Daseinsberechtigung.
Instrumental finde ich das ausgesprochen gelungen, gesanglich wackelt es aber an einigen Stellen. Live wäre ich da gern dabei gewesen, aber auf Konserve brauch ich das nicht unbedingt.
Der Gesang ist mir nicht unangenehm aufgefallen. Da ich mich derzeit ein bisschen durch Claypool's umfangreiche Projekte höre, hab ich mir im Gegenteil gedacht, dass der abseits seines gewollt ungewöhnlichen Gesangs bei Primus auch ein echt guter Sänger ist.
Zusammenhängend damit auch eine weitere Erkenntnis: Es ist natürlich beeindruckend, wenn Musiker miteinander jammen können, aber mir persönlich als Zuhörer geben lange Jams oder gar reine Jambands so gar nichts
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