Mucke, wem Mucke gebührt [CDs bei Ebay]

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Eiswalzer
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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 03.07.2011 17:38

Noch dreieinhalb bis vier Stunden. Ich fahre gleich zum Training und bin mal gespannt, was sich danach so ergeben hat.

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 03.07.2011 22:48

So, der Großteil wurde verkauft, aber ein paar Sachen sind leider noch übergeblieben. Falls jemand mir davon ein paar, gerne auch im Paket, abnehmen wollen würde, bitte ich um Gebote per PM. Ansonsten werde ich die Sachen und andere neue unter der Woche bei Ebay wiedereinstellen.

Die noch vorhandenen Sachen sind im Eingangspost verlinkt.

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 07.07.2011 19:43

So, mal wieder ein Update, alles wie immer im Eingangssthread. Damit die Leute hier aber nicht wie der Ochs' vorm Berg stehen, werde ich die Sachen mal kurz kommentieren:

Bryan Adams - 18 'Til I Die Na gut, Bryan Adams, Poprock eben. Der Kerl hat aber doch zumindest ein Gespür für Melodien, und so wirklich gebasht wurde er hier im Forum ja auch noch nicht.
Crimson Glory - Astronomica Einige nennen sollen wohl über die Produktion meckern, aber das (bislang) letzte Studioalbum haut ja doch eigentlich ganz gut rein.
Tidfall - Nucleus Die höchst streitbare Mischung aus Norweger-BM und technoider Elektronik. Zugegebenermaßen können Mysticum & Co. das vielleicht besser, aber hörbar sollte dieses Album trotzdem sein.
Revolt - Revolt Moderner Alternative-Rock aus deutschen Landen. Durchaus geeignet für alle Fans des weiten Feldes dieser Richtung, von Nirvana über Blackmail bis Muse.
Elegy - Labyrinth Of Dreams Klassisch ausgerichteter Melodic Metal mit progressiven Anklängen aus Holland, 1992 veröffentlicht auf der Essener Kultschmiede Shark Records. Natürlich als Erstauflage!
Leviathan - Riddles Questions Poetry & Outrage Wurde ja sogar im Prog-Special des RH erwähnt und geehrt. Nicht unmelodisches Frickelzeug, die zeitweise angesprochenen Fates-Warning-Vergleiche kann ich aber nicht unbedingt raushören. Wenn überhaupt, dürfte wohl die Phase von "Perfect Symmetry" bis "Inside Out" zählen.
Bon Jovi - These Days Bon Jovi ist nicht so mein Fachgebiet, aber andere interessiert's bestimmt.
The Beat Of Black Wings - This Black Fire (2-CD) Gothrock mit allem, was dazu gehört: Schwarzes Lackleder für die Herren, Samtkleider für die Damen, tiefer Tenorgesang und hypnotische Beats. Warum auch nicht?
Dimension F3H - Reaping The World Winds Und wieder ein norwegisches BM-Derivat, diesmal aber mit Anklängen an die hypnotische 70er-Psychedelik von Hawkwind & Co. Hinter dieser Band stecken übrigens Mucker von Limbonic Art.
Tapping The Vein - The Damage Und mal wieder Alternative, immerhin mit Frauengesang. Falls mal wer was leichtes will, gell?
Angelzoom - Angelzoom Und schon wieder Frauengesang, diesmal aber vor Darkwave-Hintergrund. Mit einer Menge illustrer Gäste (Joachim Witt, Apocalyptica etc.) inszeniert und beworben, aber eigentlich gehört die ganze Show der Frontfrau.
Sleeping Gods - Regenerated Moderne Mischung aus Doom und Death Metal, ziemlich melodisch und eingängig. Referenzen an gaaaanz alte Paradise Lost sind durchaus berechtigt.
Sleeping Gods - New Sensation Eigentlich noch mal das gleiche. Ah ja, Label war übrigens AFM und Herkunftsland die BRD.
Danzig - 5: Blackacidevil Au ja, Glen Danzig haut auf die Industrial-Pauke. So trashig, dass es schon wieder cool ist. Ein bisschen Ministry steckt wohl drin, oder?
Deja Vu - Bullets To Spare Klassischer Teutonenstahl zwischen Speed und Thrash. Geht immer!
Black Sabbath - The Masters Of Heavy Metal Die großen Klassikersongs der ersten fünf Alben. Muss man da noch was sagen?
Zimmers Hole - Legion Of Flames Die halbe SYL-Belegschaft auf dem Böse-und-verrückt-Trip. Kultsongs sind schon dabei, wie z.B. "Evil Robots", "Doggy Style" oder "Satan Is A Gay Porno Star". Party!
John Coltrane - Blue Train Großer Klassiker am Übergang vom Cool zum Free Jazz. Muss ich ja eigentlich auch nix zu sagen.
Beseech - From A Bleeding Heart Debütalbum der Finnen-Goten, veröffentlicht auf Metal Blade. Abgesehen vom seltsamen "Rainbowman" ganz hörbar.
Dead Emotions - Pathways To Catharsis Schneidendes Material aus 80% Death und 20% moderatem, melodischem Black Metal, wie er z.B. für die frühen bis mittleren Hypocrisy typisch war. Mit Videobonus auf der CD!

Zeit: Noch ca. 6 Tage und 23 Stunden. Ich zähle auf euch!

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 10.07.2011 21:18

Knapp vier Tage vor Ablauf der Auktionen sehe ich mich bewegt, noch einmal auf diese hinzuweisen. Das gilt ebenso für die Kommentare im vorstehenden Beitrag, deren Aktualität natürlich nicht nachgelassen hat. Also schaut doch mal rein. :)

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 12.07.2011 23:01

Ah ja, weniger als zwei Tage sind noch verbleibend. Wie gesagt laufen die Auktionen am Donnerstagabend aus. Was da nicht weggeht, wird natürlich wieder eingestellt. Ich kann aber auch schon versprechen, dass schon die nächsten Verkaufskandidaten bereit stehen. Das sind dann aber auch namhaftere Sachen.

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 13.07.2011 18:54

Wir zählen: Noch einen Tag. Allerbesten Dank auch an den Typen, der auf die "Astronomica" geboten hat. Ich dachte schon, auf dem Album läge ein Fluch.

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 14.07.2011 08:30

Da ich heute abend nicht da sein werde, um weiter Werbung zu machen, ist das hier der letzte Aufruf. Also: Bis 22 Uhr sind die Sachen noch zu haben.

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 17.07.2011 17:59

Update! Alles ist in einer Woche fällig. Und hier mal die Kommentare:

Asmodeus - Phalanx Inferna Bretternder, geschliffener Höchstgeschwindigkeits-BM aus Österreich mit klirrenden Harmonien. Die Referenzen sind natürlich Dark Funeral, Immortal & Co.
Brian Adams - 18 'Til I Die Ja, das hatten wir schon mal. Brian Adams halt...
Demon - Spaced Out Monkey Schwerer Stahl der Engländer, der sich in seiner kauzigen Anlage eher an den Mitt-80er-Werken um "The Plague" und "British Standard Approved" orientiert denn an den melodischeren Werken um 1990 oder der NWoBHM-Frühphase. Somit reichlich verkopft, aber auch ziemlich kauzig.
Dornenreich - Hexenwind Hui, schon wieder Österreich. Der filigrane, teils akustische, teils brachiale Stil der Düsterheimer und ihr BTJ-intellektueller ( ;-) ) Anspruch sollte aber hinlänglich bekannt sein.
Fetocide - Redefine Anspruchsvoller Techdeath aus deutschen Landen für Gourmets. Nicht ganz meine Schiene, auch wenn ich um des Kaufes dieses Albums willen seinerzeit sogar freiwillig den letzten Bus nach Hause sausen lassen habe. Experten und damit Interessenten für sowas gibt's hier aber doch haufenweise.
Force Of Evil - Black Empire Hank Sherman und Martin Steene sind unzweifelhaft die Hauptakteure dieses Albums, auch wenn's musikalisch bedingt durch Tempo und Gesang weniger an Mercyful Fate denn an "Painkiller" erinnert. Ein schönes Trad-Album.
Graven - Perished And Forgotten Ultrarauher Black Metal aus Deutschland, aber trotz der "Produktion" nicht unhörbar. Hatte mir das Album zugelegt, weil Aachen-Legende Zingultus bei der Band mittlerweile eingstiegen war, dieses Album stammt aber noch von vor seiner Zeit.
Jethro Tull - Benefit Klanglich der indirekte Vorgänger von "Aqualung": Hardrock mit Folk- und Progreferenzen. Dieses Album steht aber, insbesondere was Gesang und Harmonien angeht, noch mit einem Bein in den 60ern.
Jethro Tull - Rock Island Und wieder etwas, was sich durch den Verweis auf ein Nachbaralbum gut beschreiben lässt: Sozusagen "Crest Of A Knave II". Schnörkellos und melodischer Rock mit den immer wieder durchschimmernden Kabinettstückchen von Ian Anderson und Martin Barre.
Lord Belial - Nocturnal Beast Düster-melodisches Material zwischen Black und Death Metal aus den schwedischen Wäldern. Übrigens ine der Bands, die immer gerne als legitime Nachfolger von Dissection gehandelt wurde, bevor die Presse (na, wer wohl?) auf einmal den antikosmischen Zirkus als wesentliches Merkmal über die Musik an sich gestellt hat.
Meat Loaf - Bat Out Of Hell Klassiker des Bombastrocks, da muss ich eigentlich nicht viel zu sagen, außer dass sich meines Erachtens Paul O'Neill und Savatage ab "Gutter Ballet" ganz ordentlich daran bedient haben.
Mike Oldfield - Heaven's Open Hmmm, kaum gehört irgendwie. Mike Oldfield soll sich mit diesem Album zwischen Pop und Prog aus dem Vertrag mit Virgin "befreit" haben, mehr weiß ich aber auch nicht darüber.
Mike Oldfield - Hergest Ridge Pastorales Superalbum voller ländlich-symphonischer Atmosphäre. Verkaufe ich auch nur, weil ich mir mittlerweile die 2010er-Neuauflage zugelegt habe.
Mike Oldfield - Ommadawn Da gilt fast das gleiche für wie für "Hergest Ridge", außer dass dieses Album etwas abgedrehter und verrückter ausgefallen ist.
Moonspell - The Antidote (Ltd. Edition) Ein solides Album der düsteren Portugiesen. Deren Stil sollte ja auch hinlänglich bekannt sein.
Old Man's Child - The Pagan Prosperity 1997er Zweitwerk der Norweger um den ehemaligen Dimmu-Gitarristen Galder. Verglichen damit sollte dieses Album wohl wesentlich straighter und fokussierter ausfallen.
Old Man's Child - Vermin Nochmals das gleiche, diesmal aber aus dem Jahr 2005. Freilich etwas geschliffener und gesetzter als besagtes Album.
Peter Hammill - The Future Now Kauziges Material vom Van-der-Graaf-Generator-Bandkopf: Eine abstruse Mischung aus Prog und Pop-/Disco-Anklängen-
Revolt - Revolt Noch ein Rückläufer ohne Interessenten, was sehr schade ist. Rockt doch eigentlich ganz ordentlich.
Siebenbürgen - Delictum Melodisches angeschwärztes Material der Schweden. Das Vampir-Cover passt natürlich wie die Faust auf das Auge, was den Ruf und die Vergleichbarkeit (Cradle of Filth) der Band angeht.
Yes - Going For The One Tja, eigentlich wollte ich mir neulich die "Expanded & Remastered"-Ausgabe gekauft haben, habe aber fälschlicherweise wieder die 1994er-Remaster-Version bestellt. Die steht somit hier wieder zum Verkauf und zeigt die klassischen 70er-Yes in einer eingängigeren Form, hat aber auch am Ende den Longtrack-Klassiker "Awaken".

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 20.07.2011 19:37

Nochmal die Erinnerung daran, dass die Sachen eben am Sonntag ablaufen. Schaut doch mal rein!

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 24.07.2011 11:27

Ich erinnere an den heutigen Abend (18 Uhr) und den Eingangspost!

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Re: Selling In The Name Of...

Beitrag von Eiswalzer » 24.07.2011 16:01

Noch knapp 40 Minuten, dann sind die ersten CDs dran. Kurzentschlossene sollten noch einmal dem Eingangsthread folgen.

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Re: Welcome to Sell!

Beitrag von Eiswalzer » 07.08.2011 17:35

Hoch damit! Es gibt wieder neuen Stoff! Und hier folgen auch gleich die Kommentare:

Andras - Die Rückkehr der dunklen Krieger: Debütwerk der Erzgebirgs-Metaller mit ordentlichstem Trashfaktor, wenn man alleine schon das Cover in Betracht zieht. Entsprechend wohl Freunden des schlechten Geschmacks zu empfehlen, und in dieser Weise wurde es ja seinerzeit auch schon von Mühlmann gewürdigt. Soll im Vergleich zu späteren Werken auch noch auf die rauhe BM-Schiene setzen.

Andras - ...Of Old Wisdom: Und hier hätten wir ein solches Werk, auf dem sich die gereifte Band stilistisch im Fahrwasser von Pagan-Kapellen wie Equilibrium, Menhir oder XIV Dark Centuries zeigt.

Arcane Sun - Arcane Sun: Heute legendäres Einzig-Album der Epic-Doomer aus Irland.

Ascendancy - Astral Ascendancy: Heute fast vergessene EP und einziges Werk einer obskuren deutschen BM-Band, datierend auf das Jahr 1999. Ziemlich melodisches Material, das klanglich durchaus mit den etwas früher veröffentlichten Genre-Referenzwerken von Limbonic Art, Bal-Sagoth oder Dimmu Borgir mithalten.

Black Label Society - Shot To Hell: Muss ich nicht viel zu sagen, oder? Zakk Wylde groovt vor sich hin, wie er es seit eh und je tut.

Brian Adams - 18 'Til I Die: Ja, das hatten wir schon mehrfach. Nehmt's mir doch bitte ab oder auch nicht, dann habe ich wenigstens dieses Jahr was zum Schrottwichteln.

Charger - Spill Your Guts: Bedrückendes Material zwischen Sludgecore und Doom Metal, tonnenschwer und pechschwarz. Stammt übrigens aus dem Jahr 2007.

Cydonia - Cydonia: Wo Labyrinth-Mitglieder mitmachen, ist auch gelungener und kraftvoller Speed Metal drin, der vor allem härtemäßig meilenweit vom ganzen Rhapsody-/Underground-Symphony-Zuckerguss und entfernt ist.

Doomshine - Thy Kingdoom Come: Ein blitzssauberes Album in der melodischeren Ausprägung eines gewissen Musikstils, den man anhand von Bandname und Albentitel garantiert nie erraten könnte.

Faith No More - Angel Dust/The Real Thing: Zwei Crossover-Klassiker als Doppel-CD. Ist aber nicht so wirklich meine Mucke.
Girls under Glass - Firewalker: Verkappter Gothenstoff mit Tanzflächen- und Kuschelpotential. Wie komme ich bloß zu sowas?

God Dethroned - Ravenous: Garstiges Material der niederländischen Death-Thrasher und schon ein wenig vitaler als die Sachen der letzten fünf Jahre.

Helloween - Pink Bubbles Go Ape: Ich verweigere erneut den Kommentar und lasse den Namen sprechen.

HIM - Deep Shadows And Brilliant Highlights: Das kommentiere ich mal nicht.

Iron Savior - Iron Savior: Noch so eine Band, die mal recht groß war und heute nicht mehr so gefragt ist. Wie schön Euro-Power Metal um 1997 rum mal sein konnte, lässt sich hier aber schön nachhören.

Kyyria - Inner Wellness: Hier besonders zu betonen, dass der spätere Amorphis-Basser Niclas Etelävuori, sagt nicht sehr viel über die Musik aus, ebensowenig wie die Tatsache, dass ich nur darauf aufmerksam geworden bin, weil Timo Tolkki die Band 1992 im Booklet zu "II" bzw. "Twilight Time" gegrüßt hat. Kyyria sind nämlich reichlich alternativ unterwegs, was man aus diesem Land auch nicht so kennt.

Lana Lane - Project Shangri-La: "The Queen of Dramatic & Progressive Symphonic Rock & Metal " wird die Dame von ihrem Label (von wem eigentlich noch?) genannt. Na ja, ich find's doch arg verzichtbar und werde demnächst gerne mal einige Schmähkritiken zu diesem Weichspüler-Kram auf die BBS schicken. Da es da zuletzt aber einige gut ausgefallene Kritiken zu Alben gab, gefällt es bestimmt doch ein paar Leuten.

Lana Lane - Secrets Of Astrology: Habe ich eigentlich schon erwähnt, wie Limb Music Productions diese Sängerin tituliert? Noch ein Tipp: Freunde des unter Mitwirkung von Lana Lane und ihrem Lebenspartner Erik Norlander entstandenen Ayreon-Albums "The Dream Sequencer" dürften hier durchaus auf ihre Kosten kommen.

Menhir - Ziuwari: Ziemlich bekannte Thüringer mit u.a. der Bandhymne "Wotans Runenlied". Für Fans des Genres sicher ein Heiden-Spaß, bruhaha.

Mind Odyssey - Keep It All Turning: Das hier ist sogar noch das Debüt der Band. Etwas ärgerlich, dass es kaum eine Weiterentwicklung zwischen 1993 und 1998 gab. Ah ja, ich lese gerade, dass sich Victor Smolski hier seine ersten Meriten verdient hat.

Mind Odyssey - Nailed To The Shade: Astreiner Melodic Metal irgendwo aus Deutschland. Einerseits nett, dass Napalm Records sowas nach 10 Jahren noch mal neu aufgelegt hat, andererseits ist das "Metal" stilistisch schon etwas hochgegriffen.

Mystrez - The Indictment: Semi-legendärer Thrash mit ein paar recht ironischen Texten aus den Niederlanden vom Baujahr 1990 (unfassbar, dass das hier schon das älteste Angebot ist). Ganz gut geraten eigentlich, und andere Bands des Landes wie z.B. Sacrosanct haben ja auch so ihren Ruf.

Necrophobic - Hrimthursum: Kein Kommentar, die Dritte. Es gibt genügend Leute, die dieses Album noch lieben lernen könnten.

Nightshade - Wielding Thee Scythe: Zwar erinnert der Sensenmann auf dem Cover an Children Of Bodom, ansonsten sind derartige Vergleiche für die Schweden aber eher rudimentär zulässig. Melo-Death ohne Skalengewichse, aber dafür mit einer Menge Düsternis.

Penicillin - Ultimate Velocity: Wurde mir als Visual Kei verkauft, aber unterm Strich höre ich da sowas wie die formidable, gänzlich untuntige Japan-Version von HIM und Konsorten. Kommt im PVC-Schuber, falls es in eure CD-Regale reinregnen sollte, kann das ja ganz hilfreich sein.

Persuader - The Hunter: Das Debüt der Blind-Guardian-Epigonen und Mehrheitsbelegschaft des legendären Savage-Circus-Debüts in der Neuauflage von 2007.

Pike - Lack Of Judgement: Wüster Prä-Metalcorestoff (1996) aus Schweden. Hatte ich zum Zeitpunkt des Erwerbs mit Pantera assoziiert, aber da kannte ich auch nur die "The Great Southern Trendkill". Wer das Album ersteigert, kommt auch in den leibhaftigen Genuss der obskursten Location für ein Bandfoto.

Richthofen - Seelenwalzer: Es ist klar, dass es eigentlich keine (erklärte) NDH-Band jemals geschafft hat, am Thron von Rammstein ernsthaft zu rütteln (außerhalb dieses Trendbegriffes sieht das ganz anders aus, wenn man mal bei diversen Industrial- und Aggrotechprojekten nachschaut). Da macht auch dieses Album keine Ausnahme, lässt aber immerhin ein paar schöne Einblicke in die Aufbruchstimmung von 1996 bis 1998 zu.

Rotting Christ - Dead Poem: Da kann ich wiederum nicht viel mehr als den großen Bandnamen sprechen lassen, da ich das Album mal wieder nicht gehört habe.

Siddharta - Rh-: Die Slowenen haben sich 2005 tourmäßig an der Eroberung der Welt versucht, sind aber offensichtlich gescheitert. An der interessanten Musik zwischen modernem Metal und Alternative lag es dabei sicher nicht.

Skagarack - A Slice Of Heaven: Formidabler Melodic Rock aus Dänemark und tatsächlich die einzige Scheibe, die hier vom Alter her Mystrez Konkurrenz machen kann. Es hieß mal, Melodic-Metal-Bands wie Royal Hunt hätten sich hier (und bei den Pretty Maids) einiges rausgenommen, aber unterm Strich sind hier doch noch zu wenige Keyboards zu hören.

The Awakening - Daemonswords: Bevor sie für ein paar Jahre zur vermutlich besten Death-Band von Oldenburg wurden, haben The Awakening noch dieses 7-Track-Demo aufgenommen. Insofern untypisch, dass hier noch der Pagan-Schwarzbär steppt.

Tumulus - Winter Wood: Russischer Folkmetal, kann ich aber so nicht viel zu sagen.

Waltari - So Fine!: Zusammen mit den Leningrad Cowboys und Eläkeläiset bilden Waltari bekanntlich das Trio Infernale verrückter finnischer Cover- und Crossovermusiker. Auch ein Standardwerk, das man mal gehört haben sollte.

Winterkill - Taming The Wolves: Moderner Power Metal aus den USA, zuweilen etwas fröhlich geraten. Dennoch ganz hörenswert, dieses mittlerweile schon 10 Jahre alte Album.

Wyrd - Huldrafolk: Ein verhältnismäßig zugängliches Werk des finnischen Waldschrates, musikalisch im Dickicht zwischen majestätischen Bathory-Eichen, flächigen Otyg-Gräsern und kratzigen Einmann-BM-Brombeersträuchern zu verorten. Welch Metaphern! 2005er Re-Release des ursprünglich 2001 veröffentlichten Werkes.

Wyrd - Heathen: Im Unterschied zum recht kompakten "Huldrafolk" hat Mastermind Nargath hier diesmal ein knapp einstündiges Monsterstück auf die Beine gestellt. Stilistisch aber dennoch vergleichbar.

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Re: Welcome to Sell!

Beitrag von Eiswalzer » 10.08.2011 22:30

Hier noch mal die Erinnerung, dass die Auktionen am Sonntag auslaufen. Wer es noch nicht getan hat, möge doch mal vorbeischauen.

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Re: Welcome to Sell!

Beitrag von Eiswalzer » 13.08.2011 19:20

Und noch mal die Erinnerung an den morgigen Nachmittag. Um ca. 15:30 Uhr ist es so weit.

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Re: Welcome to Sell!

Beitrag von Eiswalzer » 14.08.2011 13:38

Stunde noch...

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