Der STAR TREK-Thread

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Kaleun Thomsen
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Kaleun Thomsen » 14.01.2020 06:05

metalbart hat geschrieben:
13.01.2020 22:01
Meinte nicht jemand, ab der 3.Staffel Next Generation wird es geil? Die ersten 2 Folgen sind ja völliger Trash..
Ja, ist halt 90er. Trotzdem geil. :D
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Thunderforce » 14.01.2020 07:57

metalbart hat geschrieben:
13.01.2020 22:01
Meinte nicht jemand, ab der 3.Staffel Next Generation wird es geil? Die ersten 2 Folgen sind ja völliger Trash..
DS9 wird aber der dritten Staffel (richtig) geil.
TNG ist schon ab der 2. geil. :D
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Mountain King » 17.01.2020 17:31

Heute abend gehts zur Deutschlandpremiere der neuen Picard-Serie im Zoopalast. Bin zwar kein Star Trek-Fan, aber Tickets gabs halt kostenlos :-D Und Patrick Stewart geht eh immer.
Ich hoffe auf viele Gewandungen, gerne auch peinliche, Leute, die jeden Kontinuitätsfehler bewußt so laut flüsternd kommentieren, daß jeder mitbekommt, wie schlau sie sind, und daß anschließend meine Lieblingsbrauerei nicht komplett überfüllt ist. Letzteres hat zwar mit Star Trek nichts zu tun, aber ich kann ja wohl hoffen, auf was ich will!
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Mountain King » 18.01.2020 14:15

Kurzer Bericht nach meinem Ausritt in das Glamourzentrum Europas:
Bisher haben wichtige Premieren in Berlin im Sony-Center stattgefunden hat, das dafür auch ein ganz gutes Ambiente hergegeben hat. Da das Kino da aber rausgeschmissen wurde, scheint dafür jetzt der Zoopalast herhalten zu müssen. Und der taugt da nur bedingt für.
Der rote Teppich ist ca. 6 Meter lang, endet abrupt in einer 4-spurigen Haupstrasse und 2 Meter weiter rechts gehts runter zur U-Bahn-Station. Im Hintergrund (also 15 Meter entfernt) ragen funktionale Plattenbauten aus den 50ern in den sternenlosen Sternenhimmel. Und entfernt hört man den beschaulichen Krach der S-Bahn. Selten war die große, weite Welt so nah. Aber für Amazon Prime reichts.

Einlass (Im Premieren-Sprech "Akkreditierung" genannt) sollte um 18:45 beginnen, wir waren um 18:30 da und mit uns schon die ein oder andere Hunderschaft Trekkies. Insgeheim hatte ich mir von den Star Trek-Ultras ein bisschen mehr erhofft. Die Gewandungsquote war ziemlich gering (keine 10%), und stimmungsvolle Wechselshouts ("Hipp, hipp! Picard!", "Auf gehts, Jean-Luc, schieß ein Tor!" usw.) waren Fehlanzeige. Immerhin: Bevor die Stars eintrafen war der rote Teppich unterbrochen, um all die Passanten, die dem Humbug nichts abgewinnen konnten, durchzulassen. So ca. 2 Minuten wurden jeder, der da durchgelaufen ist, halbherzig bejubelt, bevor es allen Beteiligten dann wieder zu langweilig wurde.
Einlass begann natürlich mit Verspätung, dafür gabs kostenlos ein Getränk und ne Tüte Popcorn, ab dem Moment war also gewiß, daß ich den Abend mit Gewinn abschließen würde. Da wir tatsächlich zu den ersten gehörten, bekamen wir Plätze im Hauptsaal, wo auch das Q&A mit den Produzenten und Schauspieler inklusive Sir Patrick Stewart stattfand. Die quasi direkt neben uns aus der Saaltür Richtung Bühne strömten. Ich kann mir also ab jetzt in den Lebenslauf schreiben, schonmal auf 3 Meter an Patrick Stewart herangekommen zu sein.
Im Q&A kam überraschenderweise heraus, daß alle Beteiligten ihr eigenes Werk als sehr, sehr gut empfinden. Höhepunkt war eine Frage nach dem Bezug der Serie auf das aktuelle Tagesgeschehen, in dessen Folge Patrick Stewart sich sehr emotional über den Brexit ausgekotzt hat. Der Mann ist halt einer von den Guten.

Zu sehen gabs die ersten 3 Folgen und mir machten die defintiv Lust auf mehr. Das Pacing war mir stellenweise etwas zu abrupt (vielleicht gibts mit dem endgültigen Release noch Änderungen am Schnitt für einen besseren Flow), aber größtenteils hat mir das Gesehene gut gefallen. Hat mit dem üblichen Star Trek Handlungsbogen (Käptn auffm Schiff macht schlaue Dinge in widrigen Situationen) nichts mehr zu tun, fühlt sich aber trotzdem sehr picardig an. Ein Kumpel will in Folge 3 den Beginn von Firefly-Vibes verspürt haben, ich stimme dem (noch) nicht zu.
Die anwesenden Nerds im Saal wirkten auch relativ begeistert, sollte sich also auch für Leute lohnen, die mit Star Trek vertrauter sind als ich.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Kaleun Thomsen » 25.01.2020 14:11

Picard, Folge 1: Megageil. Ernsthaft, ich hatte feuchte Augen. Patrick Steward ist ein Gott. Und ST ist das Beste, was der Menschheit je passiert ist.

Spoiler:
Ich wette 10 Ostmark, dass man aus Datas Tochter, in deren Positronen ja Datas Essenz erhalten ist, Data irgendwie reinkarniert und in die auseinander genommenen Bauteile von B4 implantiert.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Thorwaler » 25.01.2020 22:35

Ich hab das gar nicht so richtig mitgeschnitten, dass das jetzt schon läuft, und dann auch noch auf Prime. Bin gerade fast vom Sofa gekippt, als ichs per Zufall entdeckt habe.
Bin sehr gespannt und freu mich wie Bolle!
"Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer eine nukleare Explosion verursacht."
(Strafgesetzbuch §328, Absatz 2.3)

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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von schneezi » 25.01.2020 22:55

*abnerd* @ Folge 1

Picard zwar weniger gewaltbereit als erhofft, aber trotzdem alles übergeil!
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But personally, I'd mud-wrestle my own mother for a ton of cash, an amusing clock and a stack of french porn."


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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Rivers » 28.01.2020 22:45

Die erste Folge von Picard hat mich noch nicht gespannt gemacht wie es weitergeht, die Ursprungsidee ist aber ganz nett. Ich merke nur, dass mir Serien ab sich nicht gefallen und eine Folge lang Exposition mit überraschendem Cliffhanger ist einfach nicht meins. Dinge, die in die Everything Wrong With... Sparte fallen:

- Picard wacht zum drölfzigsten Mal aus einem Alptraum auf. Vielleicht ist die Serie ja ein Traum in einem Traum. Gab es doch schon bei First Contact, oder?
- Picard wacht auf, schaut aus dem Fenster raus und es ist Mittag (keine Schatten). Er geht zu dem, was er auf seinem Balkon gesehen hat, es ist Morgen oder Nachmittag. Langer Schatten. Meine Güte, strengt euch doch mal an, wenn der Typ aus dem Schlummer auffwacht, will ich wissen, ober er ein alter Sack ist, der ein Nickerchen hält (Mittags) oder ob er in einer Weingegend wohnt, die schon morgens mit hellem Sonnenschein prahlt.
- Er kriegt Besuch am hellichsten Tag, erst abends gibt es mal den ersten Tee Earl Grey Hot ohne Koffein. Was haben die denn den ganzen Tag getan?!? Sich angestarrt?
- Exposition, Exposition, Expositon.
- Langsames Gestarre in die Leere, Gewandere durch die Felder. Charakterbildung, die sich viel viel Zeit lässt. Picard geht wohl gerne durch seine Felder. Hmmm. Joah. Was will man auch machen, wenn man Weinbauer ist? In die Stadt shoppen gehen?
- Die Matrix ist auch zu Besuch.
- John Wick ist auch da.
- Es gibt in der Zukunft immer noch Fernseher in Eckläden mit Schaufenster, an denen man die Nachrichten schauen kann. Wie 1955 schon. Es gibt Dinge, die ändern sich nie.
- Data hat zu dicke Kontaktlinsen an.

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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von monochrom » 29.01.2020 07:37

Rivers hat geschrieben:
28.01.2020 22:45
Die erste Folge von Picard hat mich noch nicht gespannt gemacht wie es weitergeht, die Ursprungsidee ist aber ganz nett. Ich merke nur, dass mir Serien ab sich nicht gefallen und eine Folge lang Exposition mit überraschendem Cliffhanger ist einfach nicht meins. Dinge, die in die Everything Wrong With... Sparte fallen:

- Picard wacht zum drölfzigsten Mal aus einem Alptraum auf. Vielleicht ist die Serie ja ein Traum in einem Traum. Gab es doch schon bei First Contact, oder?
- Picard wacht auf, schaut aus dem Fenster raus und es ist Mittag (keine Schatten). Er geht zu dem, was er auf seinem Balkon gesehen hat, es ist Morgen oder Nachmittag. Langer Schatten. Meine Güte, strengt euch doch mal an, wenn der Typ aus dem Schlummer auffwacht, will ich wissen, ober er ein alter Sack ist, der ein Nickerchen hält (Mittags) oder ob er in einer Weingegend wohnt, die schon morgens mit hellem Sonnenschein prahlt.
- Er kriegt Besuch am hellichsten Tag, erst abends gibt es mal den ersten Tee Earl Grey Hot ohne Koffein. Was haben die denn den ganzen Tag getan?!? Sich angestarrt?
- Exposition, Exposition, Expositon.
- Langsames Gestarre in die Leere, Gewandere durch die Felder. Charakterbildung, die sich viel viel Zeit lässt. Picard geht wohl gerne durch seine Felder. Hmmm. Joah. Was will man auch machen, wenn man Weinbauer ist? In die Stadt shoppen gehen?
- Die Matrix ist auch zu Besuch.
- John Wick ist auch da.
- Es gibt in der Zukunft immer noch Fernseher in Eckläden mit Schaufenster, an denen man die Nachrichten schauen kann. Wie 1955 schon. Es gibt Dinge, die ändern sich nie.
- Data hat zu dicke Kontaktlinsen an.
Das sind für mich bis auf die Matrix alles Nebenkriegsschauplätze. Viel schlimmer: Die Föderation ist jetzt ein Sauverein. Hurra, auch Star Trek gehört von nun an den Zynikern. Wie innovativ und spannend.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von infected » 29.01.2020 10:11

Aber das war doch ehrlich gesagt auch in den alten Serien/Filmen immer wieder Thema, bzw. es kam regelmäßig vor das Teile der Sternenföderation sich recht wenig um die eigenen Prinzipien kümmerte. Ich sehe da ehrlich gesagt nicht so wirklich einen Bruch gegenüber der bisherigen Darstellung :ka:
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Kaleun Thomsen » 29.01.2020 10:40

Finde ich auch. Ich glaube auch, dass der Storybogen so verläuft, dass Picard die Föderation wieder zurück auf den Pfad der Tugend führt. Diese hat ja mit dem Dominion-Krieg, der Vernichtung Vulkans ( halte ich noch immer für eine absolute Katastrophe bzgl. der Story ), einer mit Mühe und Not zurück geschlagenen Borg-Invasion und nun mit der Vernichtung des romulanischen Reiches ( das nervt mich mega, die Romulaner waren meine Lieblings-Bösewichte ) einige Narben abbekommen und war schwer angeschlagen. Dass da evtl. irgendwelche militaristischen Werte-Union-Fritzen ( evtl. irgendwelche "Sektion 31"-Heinis ) an's Ruder kommen, halte ich gar nicht für so weit hergeholt. Es wird mMn auf eine Konfrontation zwischen Picard und seinen Kumpels und der vom Weg abgekommenen Föderation hinauslaufen. Fände ich gar nicht so übel, zeigt es doch, dass die unfehlbare Föderation doch nicht unfehlbar und trotz allem anfällig für Scheißdreck, der ihren freiheitlichen, humanistischen Idealen zuwider läuft ist.
Kann man sehr gut auch auf die heute Situation und Entwicklung in der Welt beziehen.

Gerade mit der oben erwähnten "Sektion 31" hatte die liebe Föderation ja von Anfang an eine Art außerhalb jeder Gerichtsbarkeit stehende Gestapo am Start. Komische Ansichten und Tendenzen gab es also schon immer in der Föderation.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von Rotstift » 30.01.2020 00:14

Das ist das Schöne wenn man kein Trekkie (oder was auch immer für ein Fanboy) ist: man kann Picard einfach genießen.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von monochrom » 30.01.2020 07:49

Kaleun Thomsen hat geschrieben:
29.01.2020 10:40

Kann man sehr gut auch auf die heute Situation und Entwicklung in der Welt beziehen.

Gerade mit der oben erwähnten "Sektion 31" hatte die liebe Föderation ja von Anfang an eine Art außerhalb jeder Gerichtsbarkeit stehende Gestapo am Start. Komische Ansichten und Tendenzen gab es also schon immer in der Föderation.
Ich hätte echt wenig Bock auf eine Star Trek-Zukunft, die sich jeweils an den momentanen Problemen der Welt (bzw der USA) abarbeitet. Also nicht, wenn es da nicht gleichzeitig einen entwickelteren Standpunkt gibt. Das ist ja gerade das tolle an Star Trek, das sich da unter anderem überlegt wird, wie ein "besser als jetzt" tatsächlich aussehen könnte.

Und die Sektion 31 fand ich immer schon Oberscheisse.

Ich hab die Staffel gekauft, aber das war dann wohl ein Fehler. Ich empfinde dafür genausowenig wie für Discovery. Na gut, da habe ich zunehmenden Ekel verspürt, so schlimm ist das jetzt hier nicht.
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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von acore » 30.01.2020 08:28

Rotstift hat geschrieben:
30.01.2020 00:14
Das ist das Schöne wenn man kein Trekkie (oder was auch immer für ein Fanboy) ist: man kann Picard einfach genießen.
Geht auch als Star Trek Fan.

Ich vermute, dass die Seriennacher es nie allen werden recht machen können. Den Hardcore Fans ist es zu wenig Roddenberry, den Marvel Fans ist die Action zu altbacken und die Erzählweise zu langsam usw.

Mich freut es, Stewart nochmal als Picard erleben zu dürfen.

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Re: Der STAR TREK-Thread

Beitrag von infected » 30.01.2020 10:14

monochrom hat geschrieben:
30.01.2020 07:49
Kaleun Thomsen hat geschrieben:
29.01.2020 10:40

Kann man sehr gut auch auf die heute Situation und Entwicklung in der Welt beziehen.

Gerade mit der oben erwähnten "Sektion 31" hatte die liebe Föderation ja von Anfang an eine Art außerhalb jeder Gerichtsbarkeit stehende Gestapo am Start. Komische Ansichten und Tendenzen gab es also schon immer in der Föderation.
Ich hätte echt wenig Bock auf eine Star Trek-Zukunft, die sich jeweils an den momentanen Problemen der Welt (bzw der USA) abarbeitet. Also nicht, wenn es da nicht gleichzeitig einen entwickelteren Standpunkt gibt. Das ist ja gerade das tolle an Star Trek, das sich da unter anderem überlegt wird, wie ein "besser als jetzt" tatsächlich aussehen könnte.

Und die Sektion 31 fand ich immer schon Oberscheisse.

Ich hab die Staffel gekauft, aber das war dann wohl ein Fehler. Ich empfinde dafür genausowenig wie für Discovery. Na gut, da habe ich zunehmenden Ekel verspürt, so schlimm ist das jetzt hier nicht.
Beide Serien (die ich sehr mag) zeigen doch wie es besser geht. Gleichzeitig zeigen sie aber auch, dass es nicht gegeben ist, sondern man auch immer wieder um diese Errungenschaften kämpfen muss. :ka:
Für mich hätte es wohl in einer an den Originalen angelehnten, "perfekten" Version nicht funktioniert. Dazu hat auch mein Fortschrittsglaube in den letzten 10 Jahren zu viele Dellen abbekommen.
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