Baroness - Gold & Grey (14.06.)

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NegatroN
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von NegatroN » 13.06.2019 15:33

Thunderforce hat geschrieben:Das hier wirkt ja auch sehr durchdacht für ein ALbum namens "Gold and Grey"

https://www.nuclearblast.de/static/arti ... 0x1000.jpg

:kratz:
Der Beschreibungstext dazu ist übrigens TRANSPARENT RED/BLUE VINYL

*freu*
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Crypt0rchild
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Crypt0rchild » 13.06.2019 23:41

Es passiert wieder sehr viel auf dem Album und geht wieder mehr in Richtung Yellow And Green, auch in Sachen Abwechslungsreichtum.

Bis einschliesslich "Throw Me An Anchor" gibt es ausschliesslich bestes Baroness-Gold und ich hab mich auch recht schnell mit diesem "Ein Intro für jeden Song"-Ding abgefunden.
In der Mitte gibt es dann ab "I'd Do Anything" den ersten Füller, quasi der "Iron Bell" des Albums, dann wird es auch erst wieder ab der Mitte von "Cold-Blooded Angels" geil.
Dann beginnt die strange Atmosphäre. Zwar eigentlich auch nur wieder Kracher, aber auf dem Kopf stehend. Keine Ahnung, wie man das näher beschreiben kann, die Intros werden schräg und dystopisch und die Songs fesselnd, wie ich sie so von der Band nicht kenne. "Broken Halo", wow. Und dann das komplette Unwohlsein bei "Pale Sun"...

Kann ich noch nicht ganz greifen alles, nach 5 Durchläufen. Süchtig bin ich zwar und auch der Sound ist mir inzwischen egal - das Album ist halt laut, ja mei, aber das als Feature zu nehmen, kann ich schon verstehen.
Wer es sich davon kaputtmachen lässt, verpasst einfach einen tollen Trip.

Die Purple war mehr auf den Punkt, das Elegische war auf Yellow And Green ausufernder und bislang kommt mir Gold And Grey wie eine Mischung aus beiden vor, ohne schlechter zu sein. Plus eine Prise... Smashing Pumpkins vielleicht? Die Atmosphäre erinnert mich oft an "Mellon Collie And The Infinite Sadness".
Arch/Matheos kommen mir auch in den Sinn, und zwar dahingehend, wie Dyer Baizley seine Melodien gefühlt spontan aus dem Äther zieht und es einem warm ums Herz wird mit seinem Harmonie-Gesinge (wer macht das denn jetzt überhaupt live mit ihm? Gina Gleason? Wie das wohl klingt dann, sicher geil).

Die Mitte der Platte läuft mir bislang nicht gut rein, da hätte ich mir noch einen Brecher mehr gewünscht, statt melancholischem Schrat, aber seinen Sinn wird es haben.

Tolle Platte, tolle Band, alles wieder toll.

Anspieltipp für alle, die nicht wissen, ob das was für sie sein könnte: Broken Halo. Ist so ziemlich die Grundessenz der Platte *find*
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Axe To Fall
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Axe To Fall » 14.06.2019 15:00

Ich hab es nochmal versucht, aber ich komme da echt nicht durch das Album ohne dass mir die Ohren bluten. Das klingt alles so falsch.

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astr0naut
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von astr0naut » 14.06.2019 16:17

Thunderforce hat geschrieben:Das hier wirkt ja auch sehr durchdacht für ein ALbum namens "Gold and Grey"

https://www.nuclearblast.de/static/arti ... 0x1000.jpg

:kratz:
NB halt... :klatsch:

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von astr0naut » 14.06.2019 16:20

Crypt0rchild hat geschrieben:Bei der Purple hat mich nur genervt, dass die Proportionen der Frau oben links auf dem Cover so überhaupt nicht stimmen können. Das Verhältnis zu Kopf und ihrer rechten Brust kann so nicht sein und es nervt mich jedesmal, wenn ich draufgucke.
Bis auf bei der links unten, passt bei keiner das Verhältnis. So wie ich das sehe, sind die Illustrationen diesmal auch nicht von Baizley selber.

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Axe To Fall
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Axe To Fall » 14.06.2019 17:23

Puh, was da am Ende von "Throw Me An Anchor" abgeht, wie kann sowas als Stilmittel oder als Feature nehmen? Musikalisch versteckt sich da ein guter Song, nur hört man ihn eben nicht.

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Kaleun Thomsen » 14.06.2019 17:56

astr0naut hat geschrieben:
Crypt0rchild hat geschrieben:Bei der Purple hat mich nur genervt, dass die Proportionen der Frau oben links auf dem Cover so überhaupt nicht stimmen können. Das Verhältnis zu Kopf und ihrer rechten Brust kann so nicht sein und es nervt mich jedesmal, wenn ich draufgucke.
Bis auf bei der links unten, passt bei keiner das Verhältnis. So wie ich das sehe, sind die Illustrationen diesmal auch nicht von Baizley selber.

Das Cover ja, die Bilder im Booklet sind, wie schon bei Purple, von Marald-Art.
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Crypt0rchild » 14.06.2019 18:12

Axe To Fall hat geschrieben:Puh, was da am Ende von "Throw Me An Anchor" abgeht, wie kann sowas als Stilmittel oder als Feature nehmen? Musikalisch versteckt sich da ein guter Song, nur hört man ihn eben nicht.
Na, die paar Sekunden sind doch ein mit Absicht drübergelegter Effekt, solche "Gags" gibt es in Millionen Songs von zigtausenden Bands, das ist ja nicht exemplarisch für das ganze Album.

Thema "Sound als Stilmittel" generell: Da gibt es auch unzählige Beispiele.
Nenne mir mal jemand ein Ministry-Album, das "gut" klingt.
Oder beim Debüt von Sulphur Aeon, da haben es alle abgefeiert, gerade weil es klingt, wie bei Cthulhu aufm Gästeklo aufgenommen.

"Ultraviolet" von Kylesa klingt zum Haareraufen scheisse, ist aber gerade deswegen ne geile und atmosphärische Platte.

Das Thema Sound ist völlig überbewertet *g*
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Axe To Fall » 14.06.2019 18:29

Crypt0rchild hat geschrieben:Thema "Sound als Stilmittel" generell: Da gibt es auch unzählige Beispiele.
Nenne mir mal jemand ein Ministry-Album, das "gut" klingt.
Oder beim Debüt von Sulphur Aeon, da haben es alle abgefeiert, gerade weil es klingt, wie bei Cthulhu aufm Gästeklo aufgenommen.

"Ultraviolet" von Kylesa klingt zum Haareraufen scheisse, ist aber gerade deswegen ne geile und atmosphärische Platte.

Die genannten Alben klingen aber bei weitem nicht so anstrengend knarzig und rauschend wie G&G. Ich kann mich in der Regel echt mit allen möglichen Produktionen was anfangen, aber hier versaut der Sound echt alles, einfach weil dadurch niemand glänzen kann. Das geht mmn wirklich eher in die Richtung der schlimmsten Sound Verbrechen von HSB als in die Richtung des Sulphur Aeon Debüts. Vor allem wenn es die Band ja schon paar mal deutlich besser hinbekommen hat.

Und selbst wenn das am Ende von "Throw Me An Anchor" Absicht ist: es klingt einfach beschissen. :ka:

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Crypt0rchild » 14.06.2019 21:03

Ich finde es ziemlich spannend, weil mir persönlich kein einziges Album einfällt, bei dem ich den Sound so mies finde, dass ich es mir wortwörtlich nicht anhören kann.
Wenn, dann liegt es zu 90% am Gesang oder den Songs an sich, aber niemals an der Produktion.

Ich höre schlicht nie das, worüber alle immer schimpfen. Auch bei der Purple schon nicht oder bei dem Paradebeispiel Death Magnetic von Metallica.
Vielleicht ist mein Gehör aber auch einfach schon lange kaputt wegen all des Heavy Metals.

Einmal hab ne Platte von Viking Crown gehört (Phil Anselmo Projekt) und das für einen Scherz gehalten so lächerlich schlimm war das.
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Porcupine » 14.06.2019 22:08

Meine Güte, da bekommt man ja Kopfschmerzen von. :(
TMW316 hat geschrieben:Musik und Schlagzeug sind ja zwei verschiedene Dinge. Das eine hat verschiedene Töne c d e f g a h c und so, das andere macht bum burum bum klick bum zisch.

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von astr0naut » 16.06.2019 13:26

Kaleun Thomsen hat geschrieben:
astr0naut hat geschrieben:
Crypt0rchild hat geschrieben:Bei der Purple hat mich nur genervt, dass die Proportionen der Frau oben links auf dem Cover so überhaupt nicht stimmen können. Das Verhältnis zu Kopf und ihrer rechten Brust kann so nicht sein und es nervt mich jedesmal, wenn ich draufgucke.
Bis auf bei der links unten, passt bei keiner das Verhältnis. So wie ich das sehe, sind die Illustrationen diesmal auch nicht von Baizley selber.

Das Cover ja, die Bilder im Booklet sind, wie schon bei Purple, von Marald-Art.
OK, dachte, es wäre alles von ihm.

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von astr0naut » 16.06.2019 13:29

Crypt0rchild hat geschrieben:Ich finde es ziemlich spannend, weil mir persönlich kein einziges Album einfällt, bei dem ich den Sound so mies finde, dass ich es mir wortwörtlich nicht anhören kann.
Ist natürlich eine andere Ecke, aber mir fällt spontan die letzte Blues Pills ein, bei der der Bassist (kann nur er gewesen sein...) des Nachts in's Studio geschlichen ist, und die Gitarre praktisch auf Null gedreht hat. :wink:

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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Thunderforce » 16.06.2019 19:34

Bin jetzt bei der letzten Minute von "Seasons".
Wen wollen die denn verarschen?

Das knistert und knarzt so sehr, als würden 4 Schichten Butterbrotpapier auf den Boxen liegen.

Hatte mit so nem undynamischen Kack a la Death Magnetic gerechnet, aber das ist ja tatsächlich komplett unhörbar.

Komplette Unverschämt, geht kacken, Ihr Versager.

PS: Musikalisch bislang super *g*
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Re: Baroness - Gold & Grey (14.06.)

Beitrag von Thunderforce » 16.06.2019 19:44

Throw me an Anchor.

Meine Güte, klingt das schlimm.
Total schade, denn musikalisch gefällt mir das bisher besser als alles andere von Baroness.

Das klingt wie ein Schwarm mechanischer Bienen, aber nicht wie Rockmusik.

Wie taub muss man sein, um sowas durchzuwinken, ey? :klatsch:
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