CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

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Nicnakk
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Nicnakk » 12.11.2017 11:19

casta hat geschrieben:Endlich kommt etwas Bewegung in den Thread. Habe mir vor einem ersten Kommentar etwas Zeit gelassen, denn die Scheibe machte mir nicht ganz leicht. Hatte vor dem Release noch keine Note gehört und auch wenn die deutliche Thrash Kante thematisiert wurde, dass sich der Sound derart verändern würde, hat mich extremst überrascht. Eine Öffnung zu leichter zugänglichen Kompositionen hat sich schon in den letzten Alben etwas abgezeichnet. Auf der RBB geht mir die Band aber fast schon zu weit. Viele Trademarks der "technischeren" Phase wurde sehr weit in den Hintergrund verdängt, was mich bei CC mehr stört als ich mir dachte. Durch mehr "tradionelle" Melodieführung klingt mir das Album irgendwie zu normal. Als ob CC Songs einer anderen Death Metal Band covern würden. Keine Frage die Songs spielen auf einem hohen Niveau und machen Spaß, aber mit Alben wie Bloodthirst oder auch Wretched Spawn kann RBB nicht mithalten. Nach dem anfänglichen Schock, wächst die Scheibe zwar mit jedem Durchgang, die pure Begeisterung will sich aber noch nicht komplett einstellen. Eventuell musste die Band auch mal ihr Schema ändern um kreativ etwas durchzuatmen. Seis drum. Beim nächsten Album kann man gerne wieder in Richtung der Ende 90er Anfang 2000er Jahre gehen.


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Rotstift
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Rotstift » 12.11.2017 14:24

Dittohead72 hat geschrieben:
Rotstift hat geschrieben:Nach den Lobhudeleien hab ich es mir auch mal angehört und fühle mich doch deutlich unterwältigt. Das zieht mir nicht die Wurst vom Brot...


Dann kannst du wohl generell mit der Band nix anfangen


Ich kenne sonst kaum was von denen und dachte mir, hörste mal rein. Wenn die Scheibe aber typisch für CC ist, dann hast Du recht.
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Dittohead72
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Dittohead72 » 12.11.2017 14:58

Rotstift hat geschrieben:
Dittohead72 hat geschrieben:
Rotstift hat geschrieben:Nach den Lobhudeleien hab ich es mir auch mal angehört und fühle mich doch deutlich unterwältigt. Das zieht mir nicht die Wurst vom Brot...


Dann kannst du wohl generell mit der Band nix anfangen


Ich kenne sonst kaum was von denen und dachte mir, hörste mal rein. Wenn die Scheibe aber typisch für CC ist, dann hast Du recht

Auf jeden Fall.Man erkennt sofort um wen es sich handelt,von daher würd ich es schon typisch bezeichnen
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JudasRising
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon JudasRising » 12.11.2017 17:42

casta hat geschrieben:Endlich kommt etwas Bewegung in den Thread. Habe mir vor einem ersten Kommentar etwas Zeit gelassen, denn die Scheibe machte mir nicht ganz leicht. Hatte vor dem Release noch keine Note gehört und auch wenn die deutliche Thrash Kante thematisiert wurde, dass sich der Sound derart verändern würde, hat mich extremst überrascht. Eine Öffnung zu leichter zugänglichen Kompositionen hat sich schon in den letzten Alben etwas abgezeichnet. Auf der RBB geht mir die Band aber fast schon zu weit. Viele Trademarks der "technischeren" Phase wurde sehr weit in den Hintergrund verdängt, was mich bei CC mehr stört als ich mir dachte. Durch mehr "tradionelle" Melodieführung klingt mir das Album irgendwie zu normal. Als ob CC Songs einer anderen Death Metal Band covern würden. Keine Frage die Songs spielen auf einem hohen Niveau und machen Spaß, aber mit Alben wie Bloodthirst oder auch Wretched Spawn kann RBB nicht mithalten. Nach dem anfänglichen Schock, wächst die Scheibe zwar mit jedem Durchgang, die pure Begeisterung will sich aber noch nicht komplett einstellen. Eventuell musste die Band auch mal ihr Schema ändern um kreativ etwas durchzuatmen. Seis drum. Beim nächsten Album kann man gerne wieder in Richtung der Ende 90er Anfang 2000er Jahre gehen.

Also kann ich mir die genannten Alben wahrscheinlich sparen, wenn ich mit Technikgebolze wenig anfangen kann oder? Ich find das nämlich genau richtig so wie auf dem neuen Teil.
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casta
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon casta » 12.11.2017 20:15

JudasRising hat geschrieben:
casta hat geschrieben:Endlich kommt etwas Bewegung in den Thread. Habe mir vor einem ersten Kommentar etwas Zeit gelassen, denn die Scheibe machte mir nicht ganz leicht. Hatte vor dem Release noch keine Note gehört und auch wenn die deutliche Thrash Kante thematisiert wurde, dass sich der Sound derart verändern würde, hat mich extremst überrascht. Eine Öffnung zu leichter zugänglichen Kompositionen hat sich schon in den letzten Alben etwas abgezeichnet. Auf der RBB geht mir die Band aber fast schon zu weit. Viele Trademarks der "technischeren" Phase wurde sehr weit in den Hintergrund verdängt, was mich bei CC mehr stört als ich mir dachte. Durch mehr "tradionelle" Melodieführung klingt mir das Album irgendwie zu normal. Als ob CC Songs einer anderen Death Metal Band covern würden. Keine Frage die Songs spielen auf einem hohen Niveau und machen Spaß, aber mit Alben wie Bloodthirst oder auch Wretched Spawn kann RBB nicht mithalten. Nach dem anfänglichen Schock, wächst die Scheibe zwar mit jedem Durchgang, die pure Begeisterung will sich aber noch nicht komplett einstellen. Eventuell musste die Band auch mal ihr Schema ändern um kreativ etwas durchzuatmen. Seis drum. Beim nächsten Album kann man gerne wieder in Richtung der Ende 90er Anfang 2000er Jahre gehen.

Also kann ich mir die genannten Alben wahrscheinlich sparen, wenn ich mit Technikgebolze wenig anfangen kann oder? Ich find das nämlich genau richtig so wie auf dem neuen Teil.


Würde ich jetzt nicht unbedingt ausschließen. Die technische Finesse bei CC mündet in keinen Frikelorgien, sondern findet sich eher in ungewöhnlichen Riffs und Melodien wieder. Das ist schon auch noch auf RBB zu hören. CC bleiben auch hier CC, wenn auch etwas anders als damals. Was ja nicht schlecht sein muss. Mir fehlt leider etwas musikalische Fachwissen um mich genau auszudrücken. Aber hör doch einfach mal rein: 

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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Midori » 14.11.2017 18:17

Sie haben den goldenen Mittelweg aus Technik, Brutalität und Eingängigkeit gewählt.
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Dittohead72 » 15.11.2017 09:07

Midori hat geschrieben:Sie haben den goldenen Mittelweg aus Technik, Brutalität und Eingängigkeit gewählt.


Genauso sehe ich das auch!
Nach wie vor läuft das Album täglich bei mir ohne jegliche Abnutzung.
Für mich das absolute Highlight in diesem Jahr in Sachen Death Metal.
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon JAYMZZ » 15.11.2017 16:56

Bei der letzten Scheibe hat mich dieser aalglatte Sound gestört, was mir die Songs zu sehr in die Richtung Thrash gedrängt hat. Mir fehlte diese brutale Power und das hat die neue Scheibe nun wieder in seiner vollkommenen Extremität.
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon MetalEschi » 16.11.2017 09:48

Ich fand die letzte schon auch sehr gut. Die Neue ist halt anders, in der Tat direkter und etwas weniger am Limit produziert. Ich kann mit beiden Ansätzen bei der Band gut leben.
hier kommt die Signatur hin
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Maedhros » 14.12.2017 19:02

Red before black ist tatsächlich das erste CC-Album, das ich mir gekauft habe. Ich bin generell kein großer Death Metal Fan, die alten Sachen der Band haben mich auch nie gepackt. RBB macht mir aber ziemlichen Spaß. Sollte ich in die jüngeren Sachen der Band mal reinhören?
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Midori » 17.12.2017 16:17

Ja, warum nicht? Prinzipiell haben sie seit Gallery of Suicide ihren unverkennbaren Stil gefunden.
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Dittohead72 » 05.01.2018 16:03

Mein Album des Jahres 2017 in Sachen Death Metal
Lange Zeit her das mich ein Album so gepackt hat wie das neue Corpse Album
Auch nach unzähligen durchlaufen macht das Album durchweg richtig Laune
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Re: CANNIBAL CORPSE - Red Before Black (03.11.17)

Beitragvon Maedhros » 12.01.2018 22:27

Als ich letztens nach der CC Warchild von Jethro Tull aufgelegt hab, kam ich nicht umhin, gewisse Ähnlichkeiten beim Cover festzustellen
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