Cirith Ungol - Forever Black

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costaweidner
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von costaweidner »

Schöne Reminiszenz an 'Frost & Fire' in 'The Frost Monstreme'.
Tönt ziemlich gut bisher alles. Tim Baker regelt alles.
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costaweidner
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von costaweidner »

Die Gitarren in 'Before Tomorrow'. <3
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Sambora
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Sambora »

PUH123 hat geschrieben: 25.04.2020 12:30 Verstehe nicht, wie man den Sound gut finden kann.

Die Rhythmusgitarren haben keinen Biss und klingen weich. Der Gesang ist zu leise und hat zu viel Hall. Die Drums gehen gar nicht, pappig und und unakzentuiert, auch die Becken. Muss dazu sagen, ich hab die Vinylversion. Also, man kann es hören, werds mal lauter über Kopfhörer versuchen. Aber nicht grade toll.
Songs an sich sehr abwechslungsreich, gefallen mir gut auf den ersten Blick.
Stimmt schon. Dem Sänger möchte man ständig zurufen, doch mal ans Mikro zu treten.

Spaß macht die Chose dummerweise trotzdem.
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Wishmonster
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Wishmonster »

Apparition hat geschrieben: 25.04.2020 12:05 Was für ein Album, ey. Ich bin gerade halb durch und kann's nicht fassen. :heul:

Erstmal: Am Sound find ich absolut nichts muffig. Durch meine Boxen bläst einfach nur transparenter Druck, der Tim Bakers Kreissäge vor sich herschiebt. Besser geht's nicht. So lässt man Musik aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern (denn genau solche haben sie geschrieben) nach 2020 klingen.

Und die Songs...ich werd hier einfach nur erschlagen. Wie kann man mit Mitte 60 bitte so eine Wucht entwickeln? Das hab ich seit den Spätwerken von Black Sabbath nicht mehr erlebt. Gerade läuft "Stormbringer" und Elric persönlich steht vor mir. Das Solo, DAS SOLO!!!!

Und oh Gott, Tim Baker. Tim FUCKIN' Baker! Technik hin oder her, wieviel Kraft hat der eigentlich in der Lunge? Spätestens ab jetzt einer der geilsten lebenden Metalsänger. Unfassbarerweise klingt er noch besser als auf den alten Alben, weil er nicht mehr so hoch kreischt.

Ich hoffe, alle jungen Bands, die irgendwas episches machen wollen, hören sich das ganz genau an. Ich wäre da ja an der Ehre gepackt, wenn ein paar Halbrentner so ein Brett vorlegen. Und apropos Epik: Auf dem Album sind keine Longtracks. Acht Songs, 40 Minuten. Und trotzdem tut sich bei jedem einzelnen eine ganze untergegangene Welt auf. Wer kann sowas? Die frühen Manowar, aber sonst? An deren pumpende Wucht erinnert mich das Album eh des öfteren, aber ich bin gerade nicht sicher, ob eine "Into Glory Ride" besser ist als das hier.

10/10, und zwar nach nicht mal einem Durchlauf. Metal kann für dieses Jahr zu, glaub ich.
Besser kann man es nicht ausdrücken.

Denen ist echt ein kleines Meisterwerk gelungen, das nahtlos an Paradise Lost anknüpft. Ich wäre ja mit einem ordentlichen Verwalten des Erbes zufrieden gewesen, aber das übertrifft dann doch meine Erwartungen. Tim Baker ist der Wahnsinn, und die Gitarrensoli lassen mir auch einen kalten Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen. Schade nur, dass es dieses WE nicht die Live Doppelbedienung gibt, hätte da jetzt so richtig Bock drauf. Hoffentlich klappt das im nächsten Jahr.
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Raphi
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Raphi »

Apparition hat geschrieben: 25.04.2020 12:05 Was für ein Album, ey. Ich bin gerade halb durch und kann's nicht fassen. :heul:

Erstmal: Am Sound find ich absolut nichts muffig. Durch meine Boxen bläst einfach nur transparenter Druck, der Tim Bakers Kreissäge vor sich herschiebt. Besser geht's nicht. So lässt man Musik aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern (denn genau solche haben sie geschrieben) nach 2020 klingen.

Und die Songs...ich werd hier einfach nur erschlagen. Wie kann man mit Mitte 60 bitte so eine Wucht entwickeln? Das hab ich seit den Spätwerken von Black Sabbath nicht mehr erlebt. Gerade läuft "Stormbringer" und Elric persönlich steht vor mir. Das Solo, DAS SOLO!!!!

Und oh Gott, Tim Baker. Tim FUCKIN' Baker! Technik hin oder her, wieviel Kraft hat der eigentlich in der Lunge? Spätestens ab jetzt einer der geilsten lebenden Metalsänger. Unfassbarerweise klingt er noch besser als auf den alten Alben, weil er nicht mehr so hoch kreischt.

Ich hoffe, alle jungen Bands, die irgendwas episches machen wollen, hören sich das ganz genau an. Ich wäre da ja an der Ehre gepackt, wenn ein paar Halbrentner so ein Brett vorlegen. Und apropos Epik: Auf dem Album sind keine Longtracks. Acht Songs, 40 Minuten. Und trotzdem tut sich bei jedem einzelnen eine ganze untergegangene Welt auf. Wer kann sowas? Die frühen Manowar, aber sonst? An deren pumpende Wucht erinnert mich das Album eh des öfteren, aber ich bin gerade nicht sicher, ob eine "Into Glory Ride" besser ist als das hier.

10/10, und zwar nach nicht mal einem Durchlauf. Metal kann für dieses Jahr zu, glaub ich.
Na, ich bin gespannt, ob du in 5 Jahren immer noch 10 Punkte gibst. Aber ich finde sie beim ersten Hören auch sehr stark. Dass der Sound nicht gut sei, kann ich nicht nachvollziehen. Cirith Ungol müssen doch genau so klingen!!! Ich glaube, wer hier eine hochglanz Produktion erwartet, der hat die Band nicht ganz verstanden. Ich finde auch, dass Baker sehr gut zu hören ist und dominant rüber kommt.
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Hyronimus
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Hyronimus »

Apparition hat geschrieben: 25.04.2020 12:37 Ich hab auch die Vinylversion und nichts zu meckern. Ich höre alles, und wenn man die Drums knalliger macht, erdrücken sie vermutlich alles. Und der Gesang zu leise? Tim Baker sticht aus dem Mix doch regelrecht raus.
Könnte am Stream liegen. Vinyl kommt dann hoffentlich Montag oder Dienstag.
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Schnabelrock
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Schnabelrock »

Okay, dann steig ich mal ein. Mal hören.
Ich bin ein Systemling!
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Schnabelrock
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Schnabelrock »

Apparition hat geschrieben: 25.04.2020 12:05 Was für ein Album, ey. Ich bin gerade halb durch und kann's nicht fassen. :heul:

Erstmal: Am Sound find ich absolut nichts muffig. Durch meine Boxen bläst einfach nur transparenter Druck, der Tim Bakers Kreissäge vor sich herschiebt. Besser geht's nicht. So lässt man Musik aus den späten Siebzigern und frühen Achtzigern (denn genau solche haben sie geschrieben) nach 2020 klingen.

Und die Songs...ich werd hier einfach nur erschlagen. Wie kann man mit Mitte 60 bitte so eine Wucht entwickeln? Das hab ich seit den Spätwerken von Black Sabbath nicht mehr erlebt. Gerade läuft "Stormbringer" und Elric persönlich steht vor mir. Das Solo, DAS SOLO!!!!

Und oh Gott, Tim Baker. Tim FUCKIN' Baker! Technik hin oder her, wieviel Kraft hat der eigentlich in der Lunge? Spätestens ab jetzt einer der geilsten lebenden Metalsänger. Unfassbarerweise klingt er noch besser als auf den alten Alben, weil er nicht mehr so hoch kreischt.

Ich hoffe, alle jungen Bands, die irgendwas episches machen wollen, hören sich das ganz genau an. Ich wäre da ja an der Ehre gepackt, wenn ein paar Halbrentner so ein Brett vorlegen. Und apropos Epik: Auf dem Album sind keine Longtracks. Acht Songs, 40 Minuten. Und trotzdem tut sich bei jedem einzelnen eine ganze untergegangene Welt auf. Wer kann sowas? Die frühen Manowar, aber sonst? An deren pumpende Wucht erinnert mich das Album eh des öfteren, aber ich bin gerade nicht sicher, ob eine "Into Glory Ride" besser ist als das hier.

10/10, und zwar nach nicht mal einem Durchlauf. Metal kann für dieses Jahr zu, glaub ich.
Halb durch und kann das nur unterschreiben. Das hat Wucht, Epik, Klasse. Mega! Sicher Top 10 in diesem Jahr. Geilo, hätte ich nicht erwartet, dass die mit einem neuen Album derartig regeln!
Ich bin ein Systemling!
Chris777
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Chris777 »

Schon merkwürdig das gerade Cirith Ungol hier so eine Konsens-Band sind. Hätte ich nicht erwartet. :)
Signatur wegen ******Troll geändert.
PUH123
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von PUH123 »

Bei 2. Durchgang bin ich etwas milder gestimmt. Diesmal habe ich über Kopfhörer die digitale Version gehört.
Ich habe z.B. Chaos Descends verglichen mit 2, 3 anderen Stücken auf der neuen.

Gesang nicht so weit weg davon, der Hall ist nur anders (zieht länger nach), dadurch klingt Baker etwas weiter weg vom Geschehen (Mega Leistung von Baker übrigens! Unglaublich!)
Die Drums bleiben (anscheinend nicht jedemanns) Problem. Vergleicht mal die Snare mit genanntem Chaos Descends. Ich finde auch die Becken klingen eher nach Zischen und Rauschen als nach sonstwas. Im Gesamtmix wirkt das Ganze dann recht dumpf, es fehlen Höhen, die den Sound etwas transparenter machen.
Ich korrigiere mich aber soweit, dass es nicht schlimm ist. Vermutlich gewöhnt man sich daran, wenn man nicht vergleicht. Und viele finden den Sound ja auch gut. Nur eben viele auch nicht.

Übringens, findet ihr auch, dass der Signature-Sound der Leadgitarre irgendwie weg ist? Die alten Alben hatten so einen charakteristischen Sound auf der Gitarre. Mich stört das nicht, fällt mir nur auf. Wenns schon möglichst authentisch sein soll?!
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costaweidner
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von costaweidner »

Dass es insgesamt dumpf klingt stimmt IMO. Fand ich aber nicht besonders extrem und mir ist auch kein bestimmtes Instrument negativ aufgefallen.
Die Gitarren klingen aber in der Tat anders als früher, was ich vorhin gar nicht explizit gemerkt habe, aber Recht hast du schon. Fand ich also vorhin nicht störend, ein bisschen schade ist es aber schon. Die Band hat aber auch so genug Charakter und Wiedererkennungswert, auch heute noch.
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PUH123
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von PUH123 »

Gut, dann hab ich wenigstens keine Halluzinationen :) Versteh mich nicht falsch, sagte ja aschon dass mich das mit dem lg-Sound nicht stört. Finde eine Entwicklung eher gut als negativ.

Edit: Ich hör grade auf einem Blutooth Speaker. Da klingt sie total gut *g*
War das nicht Dr. >Dre der mal sagte: Den Final Mix hört er sich immer im Auto an, denn da muss die Platte gut klingen - 75% der Musik in den USA wird im Auto gehört. Vielleicht gibts nen Button am Mixer: "optimize for cellphone speakers" :)
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Apparition
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Apparition »

PUH123 hat geschrieben: 25.04.2020 17:28 Übringens, findet ihr auch, dass der Signature-Sound der Leadgitarre irgendwie weg ist? Die alten Alben hatten so einen charakteristischen Sound auf der Gitarre. Mich stört das nicht, fällt mir nur auf. Wenns schon möglichst authentisch sein soll?!
Man darf nicht vergessen, dass es diese Konstellation an den Gitarren früher nicht gab. Meistens denkt man wohl an den Gitarrensound von Jerry Fogle, sehr hell und schneidend. Ich tue mir immer schwer damit, sowas einzuschätzen, aber als ich gestern auf Youtube die Liveaufnahme von 1984 gesehen habe, dachte ich mir, dass der schon ziemlich anders klingt und spielt als Greg Lindstrom. Am ehesten erinnert mich der Gitarrensound an Paradise Lost, ziemlich fett und raumgreifend. Liegt wohl an Jim Barazza.
Als Westernheld muss ich Ihnen sagen, hier ist man nicht ordinär, sondern in Lebensgefahr.
PUH123
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von PUH123 »

Du hast natürlich recht, man denkt an den schneidenden 70ies-Sound von Fogle. Das war ja auf der Paradise Lost auch schon soundtechnisch anders. Und de Mix mit zwei Gitarren ist auch was anderes.
Übrigens, recht viel Phaser auf den Gitarren zwischendrin. Gabs glaub ich sonst auch nicht. Finde den Leadgitarrensound aber so oder so super.
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Apparition
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Re: Cirith Ungol - Forever Black

Beitrag von Apparition »

Jarvis hat sich von seinem Buddy an den Reglern schon verdammt laut abmischen lassen. :D

Daher kommt wohl auch meine Manowar-Assoziation. Find ich aber geil, der Bass unterstützt Drums und Gitarren super. Und lauter, prominenter Bass war ja schon immer eins ihrer Markenzeichen.
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