Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

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BlackMassReverend
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Re: Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

Beitrag von BlackMassReverend » 31.01.2020 07:15

Alphex hat geschrieben:
31.01.2020 02:30
Ansonsten: Song ist zu lange, aber ok.
Und zudem der musikalisch einzig verzichtbare, weil langweilige auf "Black Hand Inn".
1989 haben wir komplett durchgesoffen !

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Ghost_in_the_Ruin
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Re: Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 31.01.2020 09:33

TMW316 hat geschrieben:
30.01.2020 23:35
Ich hör seit in paar Tagen die Black Hand Inn und bin immer noch etwas geschockt, dass die nach Pile of Skulls und Blazon Stone rauskam, denn die Produktion hört sich eher wie RW 1987 an und nicht 1994.

Dafür sind die Songs sogar richtig gut.
Die hatte ich gestern auch mal wieder auf den Ohren. Ist imo die beste RuWi...
And the lessons that we‘ve learned have all been learned in the hard way
And soon there‘ll be nothing to deny

(New Model Army - Hard Way)

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Frank2
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Re: Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

Beitrag von Frank2 » 31.01.2020 19:29

Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:
31.01.2020 09:33
TMW316 hat geschrieben:
30.01.2020 23:35
Ich hör seit in paar Tagen die Black Hand Inn und bin immer noch etwas geschockt, dass die nach Pile of Skulls und Blazon Stone rauskam, denn die Produktion hört sich eher wie RW 1987 an und nicht 1994.

Dafür sind die Songs sogar richtig gut.
Die hatte ich gestern auch mal wieder auf den Ohren. Ist imo die beste RuWi...
Für "Black Hand Inn" habe ich, im Gegensatz zu beispielsweise
"Death or Glory" oder "Blazon Stone", auch eine Ewigkeit gebraucht
um sie richtig schätzen zu lernen.
Inzwischen würde ich sie als eine der stärksten der Band überhaupt
bezeichnen.
Anfangs für RW Verhältnisse etwas sperrig, aber ungeheuer abwechslungs-
reich und auch nach dem x-ten Durchlauf noch spannend.
Tolle Scheibe.

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JudasRising
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Re: Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

Beitrag von JudasRising » 03.02.2020 13:54

Alphex hat geschrieben:
31.01.2020 02:30
TMW316 hat geschrieben:
30.01.2020 23:35
Ich hör seit in paar Tagen die Black Hand Inn und bin immer noch etwas geschockt, dass die nach Pile of Skulls und Blazon Stone rauskam, denn die Produktion hört sich eher wie RW 1987 an und nicht 1994.

Dafür sind die Songs sogar richtig gut.

RW sind sogar IMO am besten, wenn sie das Gaspedal nicht so durchtreten, sondern mehr wie Grave Digger im Midtempo Rocken.

Oder wie geil ist Fight the Fire of Hate?
Ich finde ja auch, das Hauptproblem von Running Wild war schon immer, dass die von Anfang an viel zu gut waren. Wenn man mal die ersten Werke mit Sodom, Venom und Kreator zur gleichen Zeit vergleicht, dann ist das schon so perfekt gespielt... das ging eigentlich garnicht mehr besser. Deswegen hört sich danach auch irgendwie alles ähnlich an. Die waren schon von Anfang an viel zu gut. Da gab es kaum Verbesserungspotential. :prost:
Ich bin mit der Band nicht übertrieben firm, aber habe jetzt den Track mal spontan laufen lassen.

Es ist schon irgendwie beeindruckend, wie sehr sich ein Song, der so dermaßen auf breitbeinig und heavy macht, nach der heilen Welt des Deutschlands der 90er klingen kann. Das klingt bis auf den Solopart einfach nur nach Commodore Amiga und JBO, Opel Kadett und einen Kiosk mit Stühlen draußen, nicht nach kalter bitterer Realität, oder, Thema 90er, dem Bosnienkrieg. Also völlig wertfrei; ist ja auch okay, zu klingen wie das, was man ist bzw. aus was man sich gespeist hat. Aber war dann doch sehr interessant, WIE deutlich man dem Track das anhört.

Ansonsten: Song ist zu lange, aber ok.
Ich verstehe was du meinst aber ausgerechnet DER Song hatte inhaltlich mit heiler Welt mal gar nix am Hut, sondern genau mit der bitteren deutschen Realität der (frühen) 90er und war ein deutliches Statement zu den rechten Exzessen seinerzeit, inklusive deutlicher Ansagen auf den Konzerten.
BLASPHEMER!

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Alphex
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Re: Running Wild - "Crossing The Blades" EP (06.12.)

Beitrag von Alphex » 03.02.2020 16:31

JudasRising hat geschrieben:
03.02.2020 13:54
Ich verstehe was du meinst aber ausgerechnet DER Song hatte inhaltlich mit heiler Welt mal gar nix am Hut, sondern genau mit der bitteren deutschen Realität der (frühen) 90er und war ein deutliches Statement zu den rechten Exzessen seinerzeit, inklusive deutlicher Ansagen auf den Konzerten.
Ich meinte tatsächlich das Feeling der Musik.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."

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