Sabaton - "The Great War" (19.07.)

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1984
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon 1984 » 18.07.2019 08:09

Oops. Wollte mal was Geschmackvolles in diesen Thread posten. :D
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon NegatroN » 18.07.2019 08:16

Doktor Rock hat geschrieben:Das ändert nichts, aber auch gar nichts daran, dass dies ein Popsong ist (modern Talking trifft es da schon...) über dessen Synthie/ Keyboard Musik harte Gitarren gelegt sind.


Nicht mal das ist IMO der relevante Punkt. Sondern dass es komplett generische, auf die Zielgruppe konstruierte Baukastensongs sind, so wie Bohlen, Farian und Co. sie auch gemacht haben. Das ist ja bei Pop nicht generell so, sondern es ist eine bestimmte Form von Pop, die ich persönlich maximalst furchtbar finde, auf die man aber natürlich auch völlig steil gehen kann. Und, um es gleich vorweg zu nehmen, man ist deswegen kein schlechterer Mensch. Nur einer, der was sehr anderes will als ich. Und vielleicht auch einer, der was sehr anderes will als das, wofür Metal möglicherweise stehen könnte. Womit wir wieder bei gewissen Vorworten wären.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon flyingpumpkin » 18.07.2019 08:21

Feindin hat geschrieben:Nein, aber ich hatte mal nen Mathelehrer auf der Berufsschule mit weniger Ahnung als ich.


Ja aber Gesangs- und Fahrlehrer sucht man sich freiwillig aus und kann wechseln wenn die scheisse sind. Schullehrer kriegt man leider vor den Latz geknallt und muss damit leben :D

Feindin hat geschrieben:Aber wenn am Tag drauf Flotsam, Armored Saint und Metal Church zum direkten Vergleich spielen, dann kann man über eine Aussage wie "der Sänger gehört mit zum Besten was die Metalszene zu bieten hat" tatsächlich nur lachen.


Was die technische Umsetzung angeht, bleib ich dabei das er zu den besten gehört. Das euch die Klangfarbe der Stimme nicht gefällt, steht natürlich auf nem anderen Blatt.

Doktor Rock hat geschrieben:Das ändert nichts, aber auch gar nichts daran, dass dies ein Popsong ist (modern Talking trifft es da schon...) über dessen Synthie/ Keyboard Musik harte Gitarren gelegt sind.


Ja das ist freilich Geschmackssache, ich mag Keyboards im Metal darum seh ich das nicht so streng. Ich habe sie dieses Jahr im ausverkauften Backstage in München gesehen und was die an Spielfreude und Energie auf der Bühne rüberbringen hat mich schon ziemlich beeindruckt. Die haben eine ähnlich große Zukunft vor sich wie Sabaton, vorausgesetzt es gibt keine einschneidenden Line-Up Wechsel oder Auflösung.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon OriginOfStorms » 18.07.2019 08:24

flyingpumpkin hat geschrieben:
Wenn du sein Timbre nicht magst, ist das was anderes aber das ist geschmackssache. Aber du sprachst davon das er nicht singen kann ist einfach schlichtweg falsch.

Also wenn jemand hauptberuflich etwas unterrichtet, würde ich mal behaupten das er es kann. Oder gehst du bei jedem Fahrlehrer davon aus das er nicht Auto fahren kann?

Das habe ich nicht gesagt. Ich nannte die Stimme schwachbrüstig und fiepsig. Damit kann man durchaus Töne treffen, das macht ihn aber bei weitem nicht zu einem der besten Sänger der Szene. (Je öfter ich das schreibe desto lustiger wird die Aussage. :traenenlach: )

Vor allem gehe ich nicht bei jedem Fahrlehrer davon aus, daß er ein hervorragender Formel 1 Pilot ist.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon flyingpumpkin » 18.07.2019 08:33

OriginOfStorms hat geschrieben:Das habe ich nicht gesagt. Ich nannte die Stimme schwachbrüstig und fiepsig. Damit kann man durchaus Töne treffen, das macht ihn aber bei weitem nicht zu einem der besten Sänger der Szene. (Je öfter ich das schreibe desto lustiger wird die Aussage. )
Okay, pass auf, du hast Recht und gut ist.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon Schnabelrock » 18.07.2019 08:34

NegatroN hat geschrieben:könnte. Womit wir wieder bei gewissen Vorworten wären.



Wenn ich unterstelle, es gibt eine Gruppe, deren Teilnahme sich auf Sabaton, Beast in Black & Co. isolieren ließe, bin ich auch gegen die. Sehr sogar. Komplett sogar.
Gibt´s aber nach meiner Erfahrung nur in Vorworten ;-)
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon NegatroN » 18.07.2019 08:43

Schnabelrock hat geschrieben:
NegatroN hat geschrieben:könnte. Womit wir wieder bei gewissen Vorworten wären.



Wenn ich unterstelle, es gibt eine Gruppe, deren Teilnahme sich auf Sabaton, Beast in Black & Co. isolieren ließe, bin ich auch gegen die. Sehr sogar. Komplett sogar.
Gibt´s aber nach meiner Erfahrung nur in Vorworten ;-)


Dass es eine Gruppe gibt, die nur wegen solcher Bands auf Festivals geht, dabei Hasenkostüme trägt und "noch ein Bier!" für eine zentrale Aussage von Metal hält, finde ich jetzt nicht so abwegig. Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, Mitglieder dieser Gruppe schon getroffen zu haben. Dass diese Gruppe genau so wenig trennscharf ist wie jede andere, ist dabei selbstverständlich. Aber das bedeutet nicht, dass es sie nicht gibt. BM ist auch nicht trennscharf, aber es würde wohl niemand bestreiten, dass es den als Gruppe gibt. Sowohl in Bezug auf Bands wie auf die Fans.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon flyingpumpkin » 18.07.2019 08:48

NegatroN hat geschrieben:Dass es eine Gruppe gibt, die nur wegen solcher Bands auf Festivals geht, dabei Hasenkostüme trägt und "noch ein Bier!" für eine zentrale Aussage von Metal hält, finde ich jetzt nicht so abwegig.


Die Frage ist natürlich wie groß diese Gruppe ist UND ob es diese Gruppe ohne besagte Bands auf Festivals nicht geben würde. Ich kann meinen Eindruck nur vom diesjährigen Auftritt im Backstage München schildern und da waren der Großteil, rein der Optik nach zu urteilen, ausschließlich Metalheads querbeet durch alle Altersgruppen. Im Hasenkostüm ist da niemand rumgehüpft.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon NegatroN » 18.07.2019 08:50

flyingpumpkin hat geschrieben:Die Frage ist natürlich wie groß diese Gruppe ist UND ob es diese Gruppe ohne besagte Bands auf Festivals nicht geben würde. Ich kann meinen Eindruck nur vom diesjährigen Auftritt im Backstage München schildern und da waren der Großteil, rein der Optik nach zu urteilen, ausschließlich Metalheads querbeet durch alle Altersgruppen. Im Hasenkostüm ist da niemand rumgehüpft.


Ich hab da keine Antwort drauf. Genau so wenig wie auf die Frage, ob diese Gruppe ein Problem darstellt oder. Man kann da ja auch durchaus völlig unterschiedlicher Meinung sein. Aber dass diese Gruppe grundsätzlich nicht existent wäre, halte ich für eher abwegig.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon MetalEschi » 18.07.2019 08:54

Ich hab noch nicht mal ne Antwort auf die Frage, ob die Kleinung bzw Optik einen Metalfan ausmacht.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon NegatroN » 18.07.2019 09:04

MetalEschi hat geschrieben:Ich hab noch nicht mal ne Antwort auf die Frage, ob die Kleinung bzw Optik einen Metalfan ausmacht.


Ich auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass es da wirklich harte Kriterien gibt. Also eine Checkliste, wo du Punkte abhakst und wenn du mehr als 8 von 10 hast, dann ist die Antwort ja. So funktioniert das nicht, das ist eher diffus. Aber das bedeutet ja nicht, dass es nicht trotzdem real ist. Ist ja ähnlich, wie beinahe alle Kriterien, nach denen wir Bands (oder Kunst generell) bewerten. Das ist alles subjektiv, nicht trennscharf und teilweise auch widersprüchlich. Aber trotzdem ist es da und spielt auch eine Rolle. Auch die Rolle ist nicht für jeden gleich oder gleich wichtig. Aber auch da: da ist was.

Wenn du auf ein Festival gehst und 100 Leute fragst, was Metal für sie bedeutet, dann bekommst du nicht 100 völlig unabhängige und unterschiedliche Antworten, sondern da werden sich Gemeinsamkeiten abzeichnen. Vielleicht kannst du sie nicht fassen oder konkret beschreiben. Und vermutlich sind sie auf jeden Festival etwas anders. Aber auch übergreifend sind da Sachen, die alle irgendwie verbinden. Und es gibt Sachen, die im Widerspruch dazu stehen. Das kann man schlimm finden oder auch egal oder sogar geil. Alles OK. Da gibt es keine "Wahrheit". Aber dass das alles nicht existent wäre, halte ich für nicht wirklich überzeugend.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon David Lee Hasselhoff » 18.07.2019 09:18

Schwachlol ob diverser Chauvicheisse.

BiB: Blind and Frozen ist ein Topsong. Der Rest ist mir zu austauschbar, aber Ehre wem Ehre gebührt.

Ich fände es sinnvoll, würde man Metal markenrechtlich schützen. Alles was nicht aus England und den USA kommt, darf sich nicht Metal nennen. So wie Schwarzwälder Schinken oder Feta. Machen wir uns mal nix vor: der schlimmste Mist kam immer schon aus Europa. Schunkelhumppapolka - Deutschland trägt die Kriegsverantwortung.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon Apparition » 18.07.2019 09:20

MetalEschi hat geschrieben:Ich hab noch nicht mal ne Antwort auf die Frage, ob die Kleinung bzw Optik einen Metalfan ausmacht.


Ich schon. Sie lautet nein.
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon Tolpan » 18.07.2019 09:21

Naja, zu einem Konzert kommen 100% Fans von Hauptband X.

Zu einem Festival kommen neben Musikfans halt auch andere Menschen. Eventies. Partyaffine. Kurzurlauber. Whatever. Und deren Prozentsatz ist bei Wacken natürlich größer als beim KiT. Warum man daraus jetzt Rückschlüsse auf die Bands ziehen muss, die auf der Bühne stehen, habe ich noch nie verstanden.

Und wenn sich bei Sabaton-Konzerten dann Metal-Kutte an Metal-Shirt an Metal-Kutte an Metal-Shirt reihen, dann scheinen sie doch irgendwie irgendwo Metal zu spielen (wie war das mit "Riecht nach Fisch, sieht aus wie Fisch...?").

Nicht mein Metal, nicht Euer Metal, nicht Götzes Metal, aber irgendeines Metal eben doch. Und diese Menschen dann als nicht der Metalszene angehörende Opfer von Verarsche zu stigmatisieren, ist aus meiner Perspektive mindestens überheblich und dazu noch falsch.
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Re: Sabaton - "The Great War" (19.07.)

Beitragvon MetalEschi » 18.07.2019 09:22

NegatroN hat geschrieben:
MetalEschi hat geschrieben:Ich hab noch nicht mal ne Antwort auf die Frage, ob die Kleinung bzw Optik einen Metalfan ausmacht.


Ich auch nicht. Ich glaube auch nicht, dass es da wirklich harte Kriterien gibt. Also eine Checkliste, wo du Punkte abhakst und wenn du mehr als 8 von 10 hast, dann ist die Antwort ja. So funktioniert das nicht, das ist eher diffus. Aber das bedeutet ja nicht, dass es nicht trotzdem real ist. Ist ja ähnlich, wie beinahe alle Kriterien, nach denen wir Bands (oder Kunst generell) bewerten. Das ist alles subjektiv, nicht trennscharf und teilweise auch widersprüchlich. Aber trotzdem ist es da und spielt auch eine Rolle. Auch die Rolle ist nicht für jeden gleich oder gleich wichtig. Aber auch da: da ist was.

Wenn du auf ein Festival gehst und 100 Leute fragst, was Metal für sie bedeutet, dann bekommst du nicht 100 völlig unabhängige und unterschiedliche Antworten, sondern da werden sich Gemeinsamkeiten abzeichnen. Vielleicht kannst du sie nicht fassen oder konkret beschreiben. Und vermutlich sind sie auf jeden Festival etwas anders. Aber auch übergreifend sind da Sachen, die alle irgendwie verbinden. Und es gibt Sachen, die im Widerspruch dazu stehen. Das kann man schlimm finden oder auch egal oder sogar geil. Alles OK. Da gibt es keine "Wahrheit". Aber dass das alles nicht existent wäre, halte ich für nicht wirklich überzeugend.


Stimmt alles, aber ich denke halt schon, dass es gerade unter Festivalgängern einer nicht unerhebliche Anzahl gibt, die dir auf deine Frage antworten "saufen, Party, Sabaton". Irgendwie ist das ja dann doch ein Teilsapekt, und nichts was da wirklich dagegensteht. Individuell mag das anders sein, bei mir auch. Das meiste gilt für mich aber eher für Musik allgemein als speziell auf Metal bezogen.
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