Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

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judasmaidenozzyslayer
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von judasmaidenozzyslayer » 12.06.2018 18:56

richtig nervige Scheiße:
Chains of misery, Wasting love und From here to eternity (welches unglaublicherweise trotzdem nicht, zumindest alleinig das schlimmste Lied der Charlotte Tetralogie ist, da ja noch Hooks in you *g*)

egal:
The apparation

nett, skippt aber jeder Mensch wenn er das Album hört:
Fear is the key, Weekend warrior, Judas be my guide

nett und lieb:
Be quick or be dead - letzter wirklich guter Bruce Opener

supergeil:
afraid to shoot strangers - eh klar
Childhoods end - ist die geheime Nr. 1
The fugitive - noch geheimer *g*, aber meine Nr.1
Fear of the dark - find ich eigentlich noch immer klasse, nur live mit dem O O OOOO Scheiß vom Publikum brauch ich den auch nicht mehr *g*

Gesamt eigentlich sehr gut wenn man die erwähnte Scheiße ausblendet und auch besser als alles danach außer der X Factor, dazu nach SIT das beste Cover. Das hing bei mir ca. 1,5 m groß im Zimmer, was mich natürlich zum Coolsten 12 jährigen im Dorf gemacht hat, was ich aber anfangs mit schlaflosen Nächte bezahlte *g*

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Apparition
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Apparition » 12.06.2018 21:33

Ich habe dieses Album bestimmt seit 20 Jahren nicht gehört, habe es auch nicht, werde das jetzt aber ändern. *Spotify anwerf*
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Flow
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Flow » 12.06.2018 22:03

judasmaidenozzyslayer hat geschrieben:Gesamt eigentlich sehr gut wenn man die erwähnte Scheiße ausblendet und auch besser als alles danach außer der X Factor
Ich so https://goo.gl/images/ZKoBvM
http://dreikommaviernull.blogspot.com/

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von costaweidner » 12.06.2018 22:07

'Hooks in You' ist doch super. AOR-Maiden. *g*
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Apparition » 12.06.2018 22:47

Eigentlich besser als ich erwartet habe, aber bis auf den Titelsong (den ich immer noch mag) nichts, was mit dem richtig geilen Sachen aus der eigenen Discographie mithalten kann.

Be Quick...: nett, hatte ich auch noch im Ohr, brauchte ich aber schon damals nicht
From Here to Eternity: den leider auch. Schon einer ihrer schlimmeren Heuler, aber zur Not ok.
Afraid to Shoot Strangers: der zweit- oder drittbeste Song des Albums. Würde ich zu Maiden-Konzerten gehen, würde ich den gern live hören
Fear is the Key: der erste für Maiden-Verhältnisse sehr eigenartige Song. Da haben sie anscheinend versucht, eine Deep Purple- oder Rainbow-Nummer zu schreiben. Klappt nur so halb, aber diese Gates of Babylon-mäßgen Melodien im Chorus sind schon cool. In der Strophe kommt sogar sowas wie Groove zustande. Interessant und gut.
Childhood's End: Der dritte Song mit ähnlichem Tempo in Folge. Passt noch, ist aber schwächer als die beiden davor. So richtig gut wird der erst, wenn er in der zweiten Hälfte schneller wird. Lustigerweise der erste Song, den ich als "klassisch Maiden" bezeichnen würde.
Wasting Love: Sowas hat Dickinson später solo viel besser hinbekommen. Höre ich da schon den Ansatz der Chorusmelodie von "Tears of the Dragon" heraus? Zieht sich, Balladen und Maiden funktioniert in der Regel einfach nicht.
The Fugitive: Geheimtipp. Finde ich richtig gut.
Chains of Misery: Nicht so schlecht wie befürchtet, aber so richtig zuhause sind sie da nicht. Klappt aber tatsächlich noch halbwegs, vor allem wegen des starken Chorus.
The Apparition: Zeitverschwendung. Tatsächlich mit das überflüssigste, was sie je gemacht haben.
Judas be my Guide: Zweiter Geheimtipp und der zweite Song, den ich als typisch Maiden ansehen würde. Hätte auch eine Seventh Son-B-Seite sein können. Gut!
Weekend Warrior: Schrott. Wegen sowas ist der Achtziger-Metal zu recht in der Versenkung verschwunden.
Fear of the Dark: Immer noch einer der besten Maidensongs überhaupt, Überpräsenz hin oder her.

Fazit: Drei Songs weg (Eternity, Apparition, Weekend Warrior) und das Album wäre richtig rund. Man merkt schon, dass die Luft ein Stück weit raus war, weil einfach nichts so zwingend klingt wie die Songs der Achtziger, und wo es hingehen sollte, wusste auch keiner so recht. Dafür haben sie aber einiges gerettet. Muss ich vielleicht doch mal nachkaufen.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Alphex » 12.06.2018 23:09

David Lee Hasselhoff hat geschrieben:Neben FHTE klingen in meinen Ohren auch Fear Is The Key (sehr schmieriger Groove), Chains Of Misery
Der klingt halt wie Dokken.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Journey.nk » 14.06.2018 09:24

Nachdem ich mich sehr kurzfristig entschieden habe nach 7 Jahren Pause mal wieder ein Maiden Konzert zu besuchen war ich über den gestrigen Auftritt in der Berliner Waldbühne begeistert. Ich hatte mich zwar vorher schon mit der Setlist vertraut gemacht, was auch letztendlich den Ausschlage gab, zum Konzert zu gehen, aber das dann live zu erleben war schon besonders. Eine wirkliche Mörder Setlist , wo für mich mich nur noch "Phantom of the opera" zum vollständigen Glück fehlte. Neben den ohnehin gern gehörten Klassikern, die (fast) immer dabei sind gesellten sich Perlen wie Sign of the cross (für mich der neben Revelations der Song des Abends), Where eagles dare, Flight of Icarus, For the greater good of god, u.a. dazu. Dazu alles was das Traditionalistenherz begehrt: Pyros, Feuer, Bomben. Sehr stimmige und wechselnde Bühnendeko. Ich hatte die Tickets über Ebay etwas günstiger bekommen. Jedoch war das Ding gestern auch jeden Normalpreiscent wert. Hut (up), toller Abend. Up the Irons! :prost:

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von TheRiverDragon » 14.06.2018 14:55

Apparition hat geschrieben: Wasting Love: Sowas hat Dickinson später solo viel besser hinbekommen. Höre ich da schon den Ansatz der Chorusmelodie von "Tears of the Dragon" heraus? Zieht sich, Balladen und Maiden funktioniert in der Regel einfach nicht.
"Children Of The Damned", "Journeyman" und "Comming Home" sind doch phantastische Balladen.
Wobei man natürlich bei letzterem sagen könnte, dass es Bruce Dickinson gelungen ist, einen "Solosong" auf einer Maiden-Platte unterzubringen.

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von KingFear » 14.06.2018 15:15

Apparition hat geschrieben:The Apparition: Zeitverschwendung.
Mhmhmhm
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von costaweidner » 14.06.2018 15:30

KingFear hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:The Apparition: Zeitverschwendung.
Mhmhmhm
:heul:
"Wenn den Leuten hier einer sagte, sie seien einem Rattenfänger aufgesessen, sie ließen ihn auf der Stelle verhaften und bejubelten den Rattenfänger um so fanatischer."

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Apparition » 14.06.2018 17:27

KingFear hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:The Apparition: Zeitverschwendung.
Mhmhmhm
Und ich wollte noch "Schnauze. Einfach SCHNAUZE!" schreiben. An die kleinen Sachen denken, Apparition, die kleinen Sachen.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Glaurung » 14.06.2018 17:54

TheRiverDragon hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben: Wasting Love: Sowas hat Dickinson später solo viel besser hinbekommen. Höre ich da schon den Ansatz der Chorusmelodie von "Tears of the Dragon" heraus? Zieht sich, Balladen und Maiden funktioniert in der Regel einfach nicht.
"Children Of The Damned", "Journeyman" und "Comming Home" sind doch phantastische Balladen.
Wobei man natürlich bei letzterem sagen könnte, dass es Bruce Dickinson gelungen ist, einen "Solosong" auf einer Maiden-Platte unterzubringen.
'Prodigal Son'!!!!!!!!!
Zuletzt geändert von Glaurung am 15.06.2018 04:46, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Flow » 14.06.2018 19:41

Strange World, for fuck's sake.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von Alphex » 14.06.2018 21:52

Flow hat geschrieben:Strange World, for fuck's sake.
Da kommen auch wir zusammen.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."

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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitrag von David Lee Hasselhoff » 14.06.2018 22:56

Kennt ihr dieses "Killers" Album? Da ist Prodigal Son drauf. Ballade. Saugut. Wasting Love find ich übrigens auch prima. Hat auch eines der nicht ganz so häufig vorkommenden 10/10 Solos von Janick. Von den neueren Balladen gefällt mir Out Of The Shadows am besten.

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