Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

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Alphex
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Alphex » 11.06.2018 17:20

Es ist schlicht zu lang und hat etwas matschige und uneinheitliche Produktion - Harris war ja diesmal auch involviert.

Jedenfalls, der Titeltrack, Afraid To Shoot Strangers, Childhood's End und Judas Be My Guide sind alle drei super. Das wäre in den 80ern halt ein halbes Album gewesen; hier ist's nur ein Drittel. Ergo gibt es auch Blödsinn wie The Apparition (New-Age Lyrik über gefühlte 4 Takte Musik und sehr viele Wiederholungenzeichen) und den Weekend Warrior. Der Rest ist okay; also ist das Album schwer zu beruteilen, da das Durchhören echt sehr zäh wird, aber es schon einige gute Songs gibt.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon costaweidner » 11.06.2018 17:28

Ich habe auch 'The Fugitive' immer zu den Highlights gezählt.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Alphex » 11.06.2018 18:57

Den finde ich okay, habe zumindest Teile im Ohr und ihn nicht als störend in Erinnerung.

Frage mich ja übrigens, ob die vielen "wir machen jetzt auf AC/DC"-Momente wegen dem Erfolg von Bring Your Daughter... waren oder was zur Hölle das damals sollte. Manche funktionieren ja halbwegs, aber es war plötzlich da auf dem Album und danach eigentlich nie wieder.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon David Lee Hasselhoff » 11.06.2018 20:22

Ich finde diesen erdig-sleazigen Hard Rock-Anstrich immer noch sehr gelungen.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Alphex » 11.06.2018 21:17

Finde Bruce den falschen Sänger dafür, aber ja, sagte ja, einige von den Songs funktionieren durchaus, es kam nur so unvermittelt und punktuell. Was ging denn nach Fear Of The Dark noch in die Ecke? Ich glaube ein einziger Song auf der Dance Of Death?
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon David Lee Hasselhoff » 11.06.2018 21:59

Ich finde es irgendwie doof, dass man mit Blaze nichts derartiges versucht hatte. Das hätte ihm vermutlich besser gelegen und wäre auch etwas nachvollziehbarer gewesen als die Wendung hin zum 7-Minüterfließband.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Flow » 11.06.2018 22:09

David Lee Hasselhoff hat geschrieben:erdig-sleazigen Hard Rock-Anstrich...


M...moment, erdig? Sleazy? Reden wir immer noch von "Fear Of The Dark"?

Die Band intern zerstritten und kommerziell auf dem absteigenden Ast, Dickinson wollte mit den eigenen Ideen mit dem Kopf durch die "Last Exit Selbstverwirklichung"-Wand, und Harris hielt mit allem, was er hatte dagegen - und das war leider mit Ausnahme der Martin Birch angelegten Handschellen und dem Titelsong nicht besonders viel. Ein orientierungsloses, nahe am künstlerischen Wachkoma entlang schrammendes und saft- und kraftlos klingendes Werk.

"Be Quick Or Be Dead", "Afraid To Shoot Strangers" und mit Abstrichen "Fear Is The Key" und "Wasting Love" (beide von Dickinson - und man hört bei beiden heraus, wo er hin wollte) stechen heraus - der Titelsong eh, aber der kommt wenigstens mir mittlerweile aus den Ohren raus.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Alphex » 11.06.2018 22:26

From Here To Eternity schwanzrockt allemal um die Kurve, und ist weit weg von den proggig-verkopften Soundtrackwänden eines To Tame A Land. Natürlich waren Maiden für richtigen Sleaze auch in der Variante noch immer zu kopflastig, aber für Bandverhältnisse kann ich die Einordnung verstehen.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon David Lee Hasselhoff » 11.06.2018 23:44

Neben FHTE klingen in meinen Ohren auch Fear Is The Key (sehr schmieriger Groove), Chains Of Misery, The Apparition (der Groove wieder) und Wasting Love sleazig. Natürlich nicht in der Form wie LA Guns oder Faster Pussycat. Aber das Gemisch find ich halt schon töfte. Ein bisschen Sex, ein bisschen Horror, ein bisschen Echte-Welt Probleme. Fast die selbe Mischung wie Alice Cooper's Hey Stoopid, die ich auch sehr gern mag.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon BlackMassReverend » 12.06.2018 07:50

Senf:

1) Judas Be My Guide ist neben Childhoods End, dem Titelsong, Wasting Love und Be Quick Or Be Dead DAS Highlight der Scheibe
2) Afraid To Shoot Strangers, Fear Is The Key und The Apparition sind song-schreiberisch und teils auch rhythmisch die X-Factor-Vorlagen
3) Das Album wirkt in sich unrund und wie krampfhaft versucht alle relevanten musikalischen Bereiche abzudecken (Ballade, Speed, bisken Epik, bisken Hard Rock etc.)
4) All das haben Maiden zuvor in teils einem Song geschafft (Revelations oder Infinite Dream mal als Beispiele), und genau DAS war auf FOTD fast ganz weg
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon metalbart » 12.06.2018 08:45

eerste 4 Songs top, danach baut sie mächtig ab, bis auf 'Judas be my guide'. Der Schluß ist totgespielt.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Glaurung » 12.06.2018 10:07

Be Quick or Be Dead 8/10
From Here to Eternity 2/10
Afraid to Shoot Strangers 8/10
Fear Is the Key 5/10
Childhood’s End 6/10
Wasting Love 6/10
The Fugitive 7/10
Chains of Misery 7/10
The Apparition 1/10
Judas Be My Guide 8/10
Weekend Warrior 1/10
Fear of the Dark 10/10
In my dreams i was drowning my sorrows... but my sorrows they learned to swim.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon Thunderforce » 12.06.2018 12:09

Die ersten drei finde ich super, ja, auch From Here to Eternity. So eine Art Guilty Pleasure, aber ich mag das Lied
Afraid... ist richtig groß.
Fear is the key wäre okay, wird aber durch diese "Lies and lies and lies..." Stellen zum Komplettausfall, was eine Rotze.
Childhoods End wieder großartig
Wasting Love langweiliger Rotz
The Fugitive wieder großartig, nach Afraid... der beste Song.
Ab jetzt wirds dünn.
Fear of the Dark ist natürlich an sich gut, aber den kann ja kein normaler Mensch noch hören.
Judas... ist vom Rest noch der beste Song, aber essentiell ist der auch nicht.
Chains of Misery und Weekend Warrior sind doofe Prollkacke und The Apparition bei den Top 3 der schlechtesten Maidensongs ziemlich weit vorne *g*


Insgesamt also eine ziemliche Achterbahnfahrt und auch ziemlich durchwachsen. Ein paar grandiose Einzelsongs, ein paar Komplettausfälle und ein bißchen Füllmaterial. So gesehen eigentlich das Maiden-Album mit der größten qualitativen Spannweite innerhalb einer Platte.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon costaweidner » 12.06.2018 12:21

Glaurung hat geschrieben:From Here to Eternity 2/10
Childhood’s End 6/10

Lächerlich.
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Re: Up The Irons - Der Iron Maiden-Thread

Beitragvon OriginOfStorms » 12.06.2018 14:06

Jeder Punkt für einen Unsong wie From Here To Eternity ist einer zu viel. Die Nummer ist dermaßen peinlich.
¡No pasarán!

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