morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

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Apparition
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Apparition »

Sambora hat geschrieben:
GrafMattes hat geschrieben: Banks war mir leider etwas unsympathisch, nicht nur deswegen. er war wohl der, der die band immer mehr in richtung kommerz gedrückt hat.
Wobei ihm wohl besonders Rutherford da kaum widersprochen haben wird, wenn man sich sein Schaffen ausserhalb von Genesis ansieht.
Mike & The Mechanics ist schon wirklich porentief rein. Aber: Songs schreiben konnte der auch solo. Unterm Strich schon unfassbar, wieviele Welthits die alle als Band und auch Solo angehäuft haben. Ironischerweise nur Banks nicht.
Als Westernheld muss ich Ihnen sagen, hier ist man nicht ordinär, sondern in Lebensgefahr.
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tafkasc
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von tafkasc »

Apparition hat geschrieben:Ich fand es eigentlich ganz gut, dass mal eine Doku den Fokus auf die Pop-Phase legt, über die Gabriel-Jahre ist schon viel berichtet worden. Ich hab mir danach gleich mal Invisible Touch und Duke auf Spotify gegeben und mir fiel da erstmal auf, was da musikalisch alles passiert. Klar, die Songs sind kürzer, glatter und auf mehr Mssentauglichkeit getrimmt, aber langweilig ist das auf keinen Fall. Selbst die großen Hits finde ich enorm vielschichtig arrangiert. Ich hätte gern mehr Popmusik oder Poprock so.
Der beste Review zur "Invisible Touch" steht ja in American Psycho :traenenlach:
One night as he sat at his table head on hands he saw himself rise and go.

http://www.stupidedia.org/stupi/Hoden
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Sambora
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Sambora »

Apparition hat geschrieben:
Sambora hat geschrieben:
GrafMattes hat geschrieben: Banks war mir leider etwas unsympathisch, nicht nur deswegen. er war wohl der, der die band immer mehr in richtung kommerz gedrückt hat.
Wobei ihm wohl besonders Rutherford da kaum widersprochen haben wird, wenn man sich sein Schaffen ausserhalb von Genesis ansieht.
Mike & The Mechanics ist schon wirklich porentief rein. Aber: Songs schreiben konnte der auch solo. Unterm Strich schon unfassbar, wieviele Welthits die alle als Band und auch Solo angehäuft haben. Ironischerweise nur Banks nicht.
Das stimmt allerdings. Ich mag Mike and the Mechanics übrigens ziemlich, weil es halt trotz aller Glattheit tolle Songs sind. Ebenso wie die ersten Phil-Solo-Alben, das wurde erst ab "Both Sides" ziemlich schlimm.

"In The Air Tonight" ist einer der besten Popsongs aller Zeiten
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Eddie75
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Eddie75 »

GrafMattes hat geschrieben: was auffiel war, auch beim gruppeninterview waren die spannungen absolut greifbar. vor allem zwischen Gabriel und Banks und der meinung zu Lamb...broadway.

Banks war mir leider etwas unsympathisch, nicht nur deswegen. er war wohl der, der die band immer mehr in richtung kommerz gedrückt hat.

...dass Gabriel und Hackett sich abgesondert haben, denn für mich ist ganz klar, dass (bis auf die ersten noch ganz guten alben ohne Gabriel bzw. Gabriel/Hackett dann) diese beiden solokarrieren viel mehr musikalisch zu bieten hatten.

Die Spannungen zwischen den Musikern und die Wahrnehmung von Banks habe ich auch so empfunden. Banks merkte man an, dass er Gabriel und Collins deren Erfolg in gewisser Weise neidet. Bezüglich Collins hat er das im Interview ja sogar formuliert, wenngleich mit einem (bittersüssen) Lachen begleitet. Hackett wirkte für mich besonders isoliert vom Rest der Musiker. Ein Freund berichtete mir heute, er hätte in einem Interview gelesen, dass Hackett die Doku mittlerweile absolut ablehnt, da ihm u.a. die Bedeutung der Frühphase von Genesis wohl zu knapp dargestellt wurde. Na ja, ist sicherlich Ansichtssache. Für viele sind die Pop-Jahre sicherlich die bedeutenderen der Band.

Was die Solo Alben von Hackett angeht, hat da jemand eine Empfehlung für mich?
GrafMattes

Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von GrafMattes »

grade rezi's bei Amazon zu Lamb... gelesen und das gefunden.

das ist so traurig und pervers!!! :heul: :heul: :heul:

da kann man nur froh sein, wenn man alle alben schon hat wie ich. aber ich gehe kaputt, wenn ich dran denke, nachfolgende generationen müssen die genialen alben in einer von einem idioten entstellten version hören *würg*

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46 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Lamb Lies Down On Broadway - Die letzte Möglichkeit, 10. April 2008
Von
Dietmar K. (Düsseldorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lamb Lies Down on Broadway (Audio CD)
An alle, die Genesis-Alben gerade neu entdecken:
Hier liegt die alte remasterte Fassung (Definitive Edition Remaster) von 'The Lamb Lies Down On Broadway' vor. Dieser Artikel wird nicht mehr hergestellt und daher in Kürze vom Markt verschwinden. An seine Stelle tritt, wie bei allen anderen Genesis-Alben, die neue SACD-Abmischung von Nick Davis. (Bei 'The Lamb Lies Down On Broadway' voraussichtlich ab September 2008.) Bei der Japan-Ausgabe des Werkes ist die Hülle aus Karton und mit Inlay, Klappentext / Lyrics auf der Innenseite, und Charisma-Label auf dem Tonträger exakt dem Artwork des Vinyl-Albums nachempfunden ist. Also tatsächlich das Schallplatten-Album im Kleinformat. Das Remastering ist gegenüber der 'Definitive Edition' etwas weicher und runder ausgefallen, weniger schrill in den Höhen, daher näher am Original-Klang. Auch diese Ausgabe wird nicht mehr produziert.
An dieser Stelle muss Grundsätzliches zu den aktuellen 5.1 Surround Sound- und Stereo Mixes der Genesis-Alben durch Herrn Davis gesagt werden!
Zunächst lagen die Neu-Abmischungen ja zum Teil bereits auf der Platinum-Collection vor. Der sammelwütige Fan wird hier also zum zweiten mal für dieselbe Aufnahme zur Kasse gebeten.
Und, ja, natürlich sind diese SACD-remasterten Songs klanglich besser als die auf den älteren Ausgaben der Alben. ABER! Es sind eben nicht nur klangverbesserte Stücke, sondern neu abgemischte.
Man kann auf der Platinum-Collection bereits die überarbeitete Versionen von 'Carpet Crawlers', 'Counting Out Time' und 'The Lamb Lies Down On Broadway' anhören. Das akustische Verhältnis der Instrumente zueinander wurde verändert. Die Dominanz bestimmter Töne fehlt. Stattdessen stehen die einzelnen Klänge nunmehr gleichberechtigt nebeneinander. Die musikalische Aussage der Lieder wurde somit verändert.
Diese Art von Neuabmischung findet sich ebenso spürbar in den Vokalpassagen der Lieder 'Pigeons' (EP 'Spot the Pigeon') oder 'The Knife' ('Trespass'/Platinum-Collection). Auch auf den anderen Alben werden Liedenden gefadet ('Entangled' von 'A Trick Of The Tail'), Instrumente in den Hintergrund gemischt ('Duchess' von 'Duke'), klanglich verändert, und, und, und ... Diese Aufnahmen klingen dadurch eben nicht nur besser oder neu, sie klingen fremd.
Vielen mag das als Auffrischung von Material dienen, das sie Note für Note auswendig kennen; meine Meinung ist: Ich will die Originalaufnahmen behutsam im Klang bearbeitet vorliegen haben, jedoch keine Neuabmischungen, die respektlos und entstellend in den wohlvertrauten Klangraum der Lieder eingreifen. Das heißt nämlich die Lieder neu zu schaffen. Das kann und darf (in diesem Umfang!) aber nicht Aufgabe einer remasterten Neuausgabe sein. Ähnliche Vorgehensweisen wären im Bereich Klassik und Jazz undenkbar.
Unverschämt zudem noch, daß die alten remasterten Ausgaben demnächst vom Markt verschwinden werden. Für Leute, die Genesis zukünftig neu entdecken, stehen somit die Original-Abmischungen nicht mehr zur Verfügung. Sie haben keine Möglichkeit mehr diese Gruppe rein, d.h. zeitauthentisch zu erleben. Mögen einzelne Alben bei ihrer Erstveröffentlichung gut oder schlecht gewesen sein (dies ist eines der besten!!!), es darf nicht durch Remastering eine Anbiederung an den heutigen Musikgeschmack oder heutige Hörgewohnheiten erfolgen. Doch leider lebt diese Gruppe zur Zeit halt nur noch von der mehrfachen Wiederverwertung alten Materials.

Hier also der Tip: Kauft die alten 'Definitive Edition Remaster'-Ausgaben der Alben so lange diese noch auf dem Markt sind. Es ist dies die letzte Möglichkeit die Gruppe im Original zu hören. Die Neuausgaben sind für Fans, die eh schon alles haben und auswendig kennen. (Solltet ihr über ausreichend Geld verfügen, gebt der Japan-Edition den Vorrang.)
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alex1181
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von alex1181 »

Eddie75 hat geschrieben: Was die Solo Alben von Hackett angeht, hat da jemand eine Empfehlung für mich?

Die Empfehlung ist so eine Sache, da Hackett vieles ausprobiert/gemacht hat. Ich finde von ihm fast alles klasse, die Frage ist nur, welche Facetten dir zusagen.

Ich würde zu den einzelnen Phasen zum Antesten folgendes empfehlen:

Klassischer Genesis-Sound: Voyage of the Acolyte & Spectral Mornings

Zeitgemäßer Prog: Guitar Noir & Darktown (stellenweise recht düster)

80er anspruchsvoller Rock a la "Asia" zu den Zeiten 82-83: Das GTR-Projekt

Eher POP: Cured (finde ich recht gelungen, auf alle Fälle besser als oft behauptet wird)

Wenns es klassich/akustisch sein soll: Momentum (!), Bay Of Kings oder There Are Many Sides to the Night

Eher Richtung Weltmusik: Till We Have Faces

Blues: Blues With A Feeling (eigenwillige, aber hörenswerte Blues-Interpretationen).

Von den aktuelleren Sachen finde ich "Out Of Tunnel's Mouth" (Nomads!!) am besten. Sehr toll ist auch seine Neueinspielung der alten Genesis-Sachen "Genesis Revisited II". So eine Neueinspielung macht definitiv Sinn!

Menschlich ist Steve übrigens ein sehr netter Zeitgenosse, habe den vor dem Konzert in Mainz vor 2? Jahren privat kennen gelernt: Vor dem Konzert stand der Mann eine Std. lang neben dem Stand und unterhielt sich mit jedem, der auf ihn zu kam, ohne Merch anzudrehen.

Für das Jahr 2015 hat er ein neues Studioalbum mit neuem Studiomaterial angekündigt, soll im Frühjahr veröffentlicht werden, glaube ich.
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Eddie75
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Eddie75 »

Klasse Alex1181, genau so eine Empfehlung hilft mir weiter, vielen Dank!
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Janeck
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Janeck »

Ich kann das ewige Gemecker zum Thema Remastering überhaupt nicht nachvollziehen.
Gerade bei Genesis sind doch die Gabriel Alben schon sehr dünn und zerbrechlich, was ich auch schätze, aber mir fehlte bei dem früheren Genesis-Sound schon immer das Volumen, raumausfüllende Wärme und kantigere Instrumentensounds.
Die Platinum Collection hat mich damals regelrecht umgehauen - endlich war da diese Wärme vorhanden, die mir immer irgendwie fehlte. In das "Box Set 1970 - 1975" habe ich dann nach langem überlegen mein Geld versenkt und bereue es zu keiner Sekunde. Dagegen klingt die Definitive Edition Remaster einfach nur "erbärmlich".

Auch bei VdGG bin ich über die Neubearbeitung sehr dankbar - es klingt einfach 1000x besser als die verschrobenen Originalaufnahmen. Bei King Crimson ist es ähnlich, obwohl ich mit dem über"perfekten" Sound von Wilsons Stümperpfoten kaum etwas anfangen kann. Und auch bei den Beatles habe ich mein 13. Monatsgehalt freudig ausgegeben. Ich war nie enttäuscht, sondern überrascht, was eine gründliche Entstaubung so alles ausmachen kann.

Im Heavy Metal braucht das eigentlich kaum ein Mensch, aber bei den 70er Sachen und bei den späteren 60er-Vorreitern ist es schon enorm beeindruckend. Und der Vergleich mit den alten Jazz-Klassikern hinkt doch meilenweit.
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Apparition
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Apparition »

Janeck hat geschrieben:Ich kann das ewige Gemecker zum Thema Remastering überhaupt nicht nachvollziehen.
Gerade bei Genesis sind doch die Gabriel Alben schon sehr dünn und zerbrechlich, was ich auch schätze, aber mir fehlte bei dem früheren Genesis-Sound schon immer das Volumen, raumausfüllende Wärme und kantigere Instrumentensounds.
Die Platinum Collection hat mich damals regelrecht umgehauen - endlich war da diese Wärme vorhanden, die mir immer irgendwie fehlte. In das "Box Set 1970 - 1975" habe ich dann nach langem überlegen mein Geld versenkt und bereue es zu keiner Sekunde. Dagegen klingt die Definitive Edition Remaster einfach nur "erbärmlich".
Öh? Gerade wenn ich die alten Genesis-Alben (auf Vinyl, vielleicht ist das ein Unterschied) höre, denke ich mir jedes mal, dass man solche Musik eigentlich nicht besser produzieren kann. "Dünn und zerbrechlich" wäre mir dazu jetzt nicht eingefallen.
Als Westernheld muss ich Ihnen sagen, hier ist man nicht ordinär, sondern in Lebensgefahr.
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Errraddicator
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Errraddicator »

Habe die Doku so halb gesehen, aber den Rest zumindest aufgenommen.
Die Gabriel-Phase hab ich quasi komplett gesehen und das fand ich schon sehr interessant.

Bis dato konnte ich mit dieser Phase ja quasi nie was anfangen.
Ich geb dem Ganzen glaube ich noch mal ne Chance, da ich ja in der Zwischenzeit viel mehr in diese Richtung höre, wie noch zu der Zeit als ich die Platinum Collection gekauft habe.

Vielleicht gefällt mir das jetzt ja besser. :)
GrafMattes

Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von GrafMattes »

Janeck hat geschrieben:Ich kann das ewige Gemecker zum Thema Remastering überhaupt nicht nachvollziehen.
Gerade bei Genesis sind doch die Gabriel Alben schon sehr dünn und zerbrechlich, was ich auch schätze, aber mir fehlte bei dem früheren Genesis-Sound schon immer das Volumen, raumausfüllende Wärme und kantigere Instrumentensounds.
Die Platinum Collection hat mich damals regelrecht umgehauen - endlich war da diese Wärme vorhanden, die mir immer irgendwie fehlte. In das "Box Set 1970 - 1975" habe ich dann nach langem überlegen mein Geld versenkt und bereue es zu keiner Sekunde. Dagegen klingt die Definitive Edition Remaster einfach nur "erbärmlich".

Auch bei VdGG bin ich über die Neubearbeitung sehr dankbar - es klingt einfach 1000x besser als die verschrobenen Originalaufnahmen. Bei King Crimson ist es ähnlich, obwohl ich mit dem über"perfekten" Sound von Wilsons Stümperpfoten kaum etwas anfangen kann. Und auch bei den Beatles habe ich mein 13. Monatsgehalt freudig ausgegeben. Ich war nie enttäuscht, sondern überrascht, was eine gründliche Entstaubung so alles ausmachen kann.

Im Heavy Metal braucht das eigentlich kaum ein Mensch, aber bei den 70er Sachen und bei den späteren 60er-Vorreitern ist es schon enorm beeindruckend. Und der Vergleich mit den alten Jazz-Klassikern hinkt doch meilenweit.
ich habe das boxset auch, ich weiß nicht mehr, wann ist es erschienen?

ich habe jedenfalls keinen unterschied festgestellt bei den songs, so wie es in den neueren fassungen sein soll. auslassen von parts, melodien, ausfaden, wo das lied eigentlich weitergeht. das ist doch der unterschied und das ist erbärmlich.

das boxset ist super und eine der ganz wenigen fälle, wo es sich auf jeden fall lohnt neuabmischungen zu besorgen!

aber lieder zu verändern, das geht gar nicht. keiner würde bei "Die Nachtwache" die ecken abschmirgeln oder noch schlimmeres machen.
GrafMattes

Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von GrafMattes »

Errraddicator hat geschrieben:Habe die Doku so halb gesehen, aber den Rest zumindest aufgenommen.
Die Gabriel-Phase hab ich quasi komplett gesehen und das fand ich schon sehr interessant.

Bis dato konnte ich mit dieser Phase ja quasi nie was anfangen.
Ich geb dem Ganzen glaube ich noch mal ne Chance, da ich ja in der Zwischenzeit viel mehr in diese Richtung höre, wie noch zu der Zeit als ich die Platinum Collection gekauft habe.

Vielleicht gefällt mir das jetzt ja besser. :)
mach das mal. von Trespass bis Lamb... kannst du mit allen alben anfangen, ist völlig egal. sind alle gleich spitze! alle mindestens 9 punkte und dann je nach geschmack kann man noch was drauf geben pro album :)
GrafMattes

Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von GrafMattes »

es gab ja noch eins: From Genesis to relevation. das echte debüt-album. aber damit nicht anfangen. das fällt ganz deutlich ab. wenn man die anderen Gabriel-alben kennt und mag, dann sollte man es sich anhören, dann kann man auch daran freude haben (wenn man die ansprüche nicht zu hoch hängt). ist ok bis teilweise ganz gut die mucke. geht nur in richtung Bee Gees und sowas. aber da waren die auch wirklich noch schüler, falls ich das richtig weiß. aber der gesang von Gabriel und etliche melodien sind schon wirklich ganz schön, wenn auch was ganz anderes. eigentlich haben die damals schon mit Gabriel pop-musik gemacht :wink:
GrafMattes

Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von GrafMattes »

am geilsten fand ich den spruch von Phil...sinngemäß:

"bei der tour zu Lamb... habe ich mir jeden gig vorher einen kleinen joint geraucht und bin dann abgetaucht und ich hab es geliebt dieses album in voller länge live zu spielen".

der mann hat ein cooles und erfülltes leben gelebt. war überall zu hause, im mainstreamigsten mainstream und in abgedrehtester subkultur.
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Re: morgen 22h ARTE: brandneue Genesis-doku...

Beitrag von Rivers »

Apparition hat geschrieben:Öh? Gerade wenn ich die alten Genesis-Alben (auf Vinyl, vielleicht ist das ein Unterschied) höre, denke ich mir jedes mal, dass man solche Musik eigentlich nicht besser produzieren kann. "Dünn und zerbrechlich" wäre mir dazu jetzt nicht eingefallen.
*Theorie der schlechten CD-Versionen in den Raum werf*

Pink Floyd CDs (Release von 1992) klingen auch eher leise und dünn. Die Platte ist wesentlich lauter und dynamischer.
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