Musikalische Erkenntnis des Tages

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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Disbe
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Disbe »

costaweidner hat geschrieben:...erreicht kein Moment der Bandgeschichte für mich die Intensität wie die Wiederholung des Intros in 'The Lonelines...' gegen Ende.
Beängstigend.

Wenn du dann bitte wieder aus meinem Kopf gehen würdest. Danke.
Das Frisbee ist der Spiegel der menschlichen Seele.
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Glaurung
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Glaurung »

...und man möchte Harris immer wieder den Kopf auf die Tischplatte ballern, bis er das auch erkennt.
In my dreams i was drowning my sorrows... but my sorrows they learned to swim.
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BlackMassReverend
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von BlackMassReverend »

Meine musikalische Erkenntnis des Tages: Die fünf Vorredner haben

a) Ahnung *g*
b) offenbar, was das betrifft, genau die selben Rezeptoren wie ich.

Dieser Song hat mich (nachdem ich den Einstieg über Wasted Years zur Band überhaupt hatte) dermaßen gepackt, dass ich ihn 1987 / 88 quasi an jedem Morgen vor der Schule startete - wochenlang. Wach werden, Klo und beim Anziehen, Mappe packen SIT, Seite B. Mein Vater knallte irgendwann eines Morgens die Tür zu, weil er völlig abgenervt war. Muss für ihn wie Groundhog Day gewesen sein.

Der Song, die ganze Platte ist für mich in jeder Note, jedem Fill von MacBrain und den gottgleichen Vocals eine Offenbarung.....der Bass im ruhigen Part von Sea Of Madness unter dem ersten Solo, Stranger In A Strange Land, die treibende Rhythmik des Openers, die völlige Erhabenheit von Alexander The Great......an diesem Album stimmt für mich jeder einzelne geschissene Ton. Und on top noch die Produktion und das Artwork. Dürfte ich nur eine Platte mit auf die viel besungene einsame Insel nehmen, wäre es diese. Meine erste große Liebe und Eintrittskarte in die Welt der Musik und des Heavy Metals.
Zuletzt geändert von BlackMassReverend am 31.03.2017 09:10, insgesamt 1-mal geändert.
1989 haben wir komplett durchgesoffen !
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GoTellSomebody
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von GoTellSomebody »

Für mich passt das alles so ziemlich, auf jeden Fall habe ich kein Studioalbum von den Jungfrauen so oft gehört wie Somewhere In Time, und bei mir ist bis heute Sea Of Madness wegen des Chorus und des Solos inklusive ruhigerem Part ein absolutes Highlight, Deja Vu hingegen weniger, alles andere ist sowieso genial. Bei den Inselalben käme es sicher in die engere Auswahl, ich würde aber mindestens zwei andere vorziehen.
Assaulter
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Assaulter »

costaweidner hat geschrieben:Metal war vielleicht nie besser als bei 'The Loneliness of the Long Distance Runner'. In Verbindung damit hab ich auch meine ewige Frage beantwortet, wieso ich so selten Maiden höre obwohl sie mich dann oft so umblasen. Ganz einfach: Keins ihrer Alben hat auch nur ansatzweise die gleiche Magie für mich wie "Somewhere in Time". Das Debüt kommt kurz danach, ist aber was völlig anderes. So gerne ich "Piece of Mind" oder "The Number of the Beast" mag, die Stimmung von "Somewhere in Time" ist einzigartig, die Qualität eigentlich auch. Das ist mehr als Iron Maiden.

Edit: Und auch wenn das Gefiedel in 'Hallowed Be Thy Name' nach Bruce' ewig gehaltenem Ton nahe rankommt, erreicht kein Moment der Bandgeschichte für mich die Intensität wie die Wiederholung des Intros in 'The Lonelines...' gegen Ende.
Kann man so stehen lassen.
NOTB finde ich übrigens krass überbewertet, das Teil hing mir relativ schnell zum Hals raus.
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Apparition
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Apparition »

SiT ist toll, aber ich habe es glaub ich zu spät gehört, als dass es bei mir ganz vorne landen könnte. "Wasted Years" ist vielleicht mein Lieblingssong von Maiden, aber die ersten 5 Alben haben bei mir als Teenager schon deutlich mehr Eindruck hinterlassen als 6 und 7, die ich erst viel später gehört habe.
Ihr macht Euch das zu einfach. Ihr versucht hier immer, beide Seiten zu verstehen.
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Master_of_Insanity
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Master_of_Insanity »

Apparition hat geschrieben:"Wasted Years" ist vielleicht mein Lieblingssong von Maiden
Meiner auch
"Holding me is like taming the seven seas - I'm one restless gypsy" - W.A.S.P. - Restless Gypsy
navy29
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von navy29 »

Apparition hat geschrieben:SiT ist toll, aber ich habe es glaub ich zu spät gehört, als dass es bei mir ganz vorne landen könnte. "Wasted Years" ist vielleicht mein Lieblingssong von Maiden, aber die ersten 5 Alben haben bei mir als Teenager schon deutlich mehr Eindruck hinterlassen als 6 und 7, die ich erst viel später gehört habe.
Da stehts!

Das ist übrigens eine Erkenntnis, die man im Hinterkopf behalten sollte, wenn man die neuen Werke von alteingesessenen Bands beurteilt
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costaweidner
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von costaweidner »

Disbeliefer hat geschrieben:
costaweidner hat geschrieben:...erreicht kein Moment der Bandgeschichte für mich die Intensität wie die Wiederholung des Intros in 'The Lonelines...' gegen Ende.
Beängstigend.

Wenn du dann bitte wieder aus meinem Kopf gehen würdest. Danke.
Haha, auf dich hab ich gewartet. Ich weiß noch aus Metal-Refinement-Radiozeiten, dass du das genau so siehst. :D
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costaweidner
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von costaweidner »

GoTellSomebody hat geschrieben:Für mich passt das alles so ziemlich, auf jeden Fall habe ich kein Studioalbum von den Jungfrauen so oft gehört wie Somewhere In Time, und bei mir ist bis heute Sea Of Madness wegen des Chorus und des Solos inklusive ruhigerem Part ein absolutes Highlight, Deja Vu hingegen weniger, alles andere ist sowieso genial. Bei den Inselalben käme es sicher in die engere Auswahl, ich würde aber mindestens zwei andere vorziehen.
'Sea of Madness' geht bei mir immer etwas unter auf dem Album außer ich höre ihn grade. 'Stranger in a Strange Land' auch bis auf das Solo.
Wenn ich das Album höre ist eh alles perfekt. :D
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judasmaidenozzyslayer
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von judasmaidenozzyslayer »

Bin durch eine besondere Gnade siebenjährig mit SIT (und net wie sonst üblich mit irgendeinem Scheiß *g*) zum Metal gekommen und bis heute ist alles perfekt am Album. Bester Maidenmoment ist aber immer noch auf der LAD beim Mariner wo der Bruce nach dem ruhigen Teil wieder anfangt: "The curse....".
A biserl bin ich aber bös auf Maiden weils halt doch seit der X Faktor, trotz anfänglichem Wohlgefallens bei jeder neuen Veröffentlichung, nix mehr mit >7,5/10 veröffentlicht haben, was der Ulle und seine Lümmel jetzt schon zum 2. mal gschafft haben. *g*
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MetalManni
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von MetalManni »

NegatroN hat geschrieben:Ich finde das alles immer noch sehr gut, aber in der Tat auch nicht mehr so großartig wie früher. Inzwischen lege ich Nevermore schon deutlich seltener auf, ganz unabhängig vom Album.
Bei mir ist es so, dass ich nach wie vor die Musik super finde, nur, wenn ich mir so die Liedtexte durchlese, die Botschaft dahinter finde ich meistens ganz gut, aber sprachlich oder poetisch kommt mir das alles irgendwie holprig vor. Passt noch ganz okay zu Sentient 6, aber ein paar andere Stellen wirken irgendwie so aufgesetzt. Aber ästhetisch ansprechende Liedtexte schreiben muss bestimmt unfassbar schwierig sein, sonst hätte ich das selber ja bestimmt auch schon geschafft.

Ich bin auch nicht immer super-anspruchsvoll, was Liedtexte angeht. Zum Beispiel Kreator feiere ich total ab, obwohl platter geht es ja kaum.

Ich kann zwar selbst nicht in Worte fassen, was ich an Liedtexten mag, aber Nevermore haben IMO stets nur ganz passable Liedtexte hingekriegt, wohingegen ich z.B. bei den Texten von Psychotic Waltz immer noch so ein paar Details in den Formulierungen abfeiere, nachdem ich die Texte schon eine Weile kenne. Oder "Honour Valour Pride" von Bolt Thrower, wo in die Texte so militärische Fachbegriffe eingebaut waren à la "NCTR corruption".

Musikalisch hingegen habe ich immer noch Spaß an Nevermore und Obsidian Conspiracy ist schon einigermaßen geil, die Alben davor alle top.

PS: Geilste Überraschung in den Nevermore-Texten war, als mir nach vielen Jahren plötzlich klar geworden war, dass "Timothy Leary is dead!" ein Zitat aus einem Song von The Moody Blues war, in dem es im Folgenden dann hieß: "No, he's on the outside, looking in".
grandsam3
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von grandsam3 »

Musikalische Erkenntnis des Tages: die neue Mastodon ist wieder geil geworden
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MetalManni
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von MetalManni »

Ich bin ganz bestimmt der einzige im Forum, aber stellenweise finde ich "A Matter of Life and Death" und "Brave New World" besser als "Somewhere in Time". "Wasted Years" und "Heaven Can Wait" zählen irgendwie nicht zu meinen Favoriten. Die klingen für mich irgendwie nach "Der Himmel kann warten" und das ist bähhh...
"Seventh Son" und "Powerslave" sind besser. Aber mit Abstrichen auch "Dance of Death".
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Stepfather
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Re: Musikalische Erkenntnis des Tages

Beitrag von Stepfather »

Verbotenerweise habe ich Almanacs "Tsar" neben den Rage Platten eingeordnet. :clown:
Die Toten Hosen, Bremen
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Fünf kleine Jägermeister, Villa im Park
Ray Wilson, Villa im Park
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