Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Das Ende)

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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DerReek
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von DerReek »

He Who Sleeps hat geschrieben:Dead As Dreams ist fantastisch! Schade, daß man die nur noch für aberwitzige Preise bekommt. Bei dem Teil wär ein Rerelease mal wirklich sinnvoll.
http://www.discogs.com/sell/list?releas ... 7197&ev=rb
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infected
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von infected »

Weakling hat geschrieben:Danke, die kenn ich vom Namen sogar tatsächlich alle und hatte auch schon mal reingehört, hab aber nur von Cobalt was, und auch da noch nicht genug. Muss evtl. doch mal wieder ne größere Ladung BM her :)
Ansonsten gehen auch noch Skagos in eine ähnliche Richtung.
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He Who Sleeps
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von He Who Sleeps »

DerReek hat geschrieben:
He Who Sleeps hat geschrieben:Dead As Dreams ist fantastisch! Schade, daß man die nur noch für aberwitzige Preise bekommt. Bei dem Teil wär ein Rerelease mal wirklich sinnvoll.
http://www.discogs.com/sell/list?releas ... 7197&ev=rb
Oh, krass! Hatte die bisher nur bei Ebay und im Amazon Marketplace gesehen und da ging jeweils unter fuffzig Euro gar nix. :kratz: Direkt mal zuschlagen! Vielen Dank für den Hinweis! :)
Quorthon war ein Attentäter. Seine Alben sind Bombenanschläge auf diese langweiligen, spießigen Heavy-Metal-Highsociety-Schwuchteln, die dieses Genre zu einem Müllhaufen radio- und fernsehtauglichen Abschaums kastriert haben. Sein Tod ist eine Katastrophe. (Pazzer/Totenmond)
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Janeck
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Janeck »

Platz 14

Cover

Arcturus - Aspera Hiems Symfonia

(Ancient Lore Creations, 1996) // Norwegen

Die Songs:
01. To Thou Who Dwellest In The Night (06:47)
02. Wintry Grey (04:34)
03. Whence & Whither Goest The Wind (05:15)
04. Raudt Og Svart (05:50)
05. The Bodkin & The Quietus (... To Reach The Stars) (04:36)
06. Du Nordavind (04:00)
07. Fall Of Man (06:06)
08. Naar Kulda Tar (Frostnettenes Prolog) (04:21)


Das Line-up:
Garm - Vocals
Carl August Tidemann - Guitars
Skoll - Bass
Sverd - Keyboards
Hellhammer - Drums



“Aspera Hiems Symfonia“ von ARCTURUS ist in jeder Hinsicht ein ganz besonderes Album innerhalb der Szene. Nicht nur, dass dieses Werk eine meiner ersten Berührungen mit dem Black Metal war, nein, es ist auch heute noch einfach ein wunderbares Album.
Eigentlich ist “Aspera Hiems Symfonia“ auf dem ersten Blick viel zu melodisch, zu bombastisch, zu sanft und zudem noch mit einem unerhörten Keyboard-Overkill aus der Deluxe-Klasse überzogen.
Soundtechnisch ist “Aspera Hiems Symfonia“ auch nicht gerade ein Vorzeige-Album, aber alles wird vergessen, wenn Garm mit seiner Stimme, ob klar oder knurrend kreischend, für so einige magische Momente sorgt.
Neben der überragenden Leistung des charismatischen Garms, sind es gerade die eigentlich schon viel zu überzogenen Melodien, die aus “Aspera Hiems Symfonia“ eben einen echten Klassiker der Black Metal Szene formen.
Da wären auf der einen Seite die für die damaligen Verhältnisse ungewöhnlichen Gitarrensoli und Leads von Gitarrist Carl August Tidemann, der teilweise Malmsteen-artig vom Leder zieht, dass man denkt, der hat sich bei den Aufnahmen bestimmt im Studio verlaufen und auf der anderen Seite die - das muss man einfach zugeben - wunderschönen Keyboard- und Synthesizersounds sowie die Klasse von Sverd, dem eigentlichen Kopf von ARCTURUS.
Beides zusammen reicht schon aus, um für Walt Disney die zukünftigen Soundtracks zu komponieren, doch in Wirklichkeit wurden auf diesem Werk immer noch die tollsten Melodien und ausuferndsten Harmonien im Black Metal erschaffen. Ja, es ist teilweise kitschig, grundlos überzogen, pompös und richtig dick aufgetragen, aber es besitzt - und das unterscheidet dieses Album bis heute von dem ganzen anderen melodischen Black Metal-Karneval - Klasse, fantastische Songs, Charme und erstklassige Musiker. Zudem stellt “Aspera Hiems Symfonia“ einfach einen Ausbruch aus den Genre-Grenzen dar. Ähnlich wie VED BUENS ENDE und FLEURETY, gehören ARCTURUS zu den Vorreitern des anspruchsvolleren Black Metal, auch wenn ARCTURUS auf “Aspera Hiems Symfonia“ noch weit davon entfernt waren, was sie mit den nachfolgenden Alben kreieren sollten.
Und wenn das alles schon richtig interessant klingt, sollte man nicht vergessen, dass der Motor auf diesem Album Hellhammer heißt und bekanntermaßen ein hirntoter Meister-Drummer ist.
Musikalisch sind hier also wahre Könner am Werk, welches man auch mit jeder Sekunde heraushört. Doch musikalische Superfähigkeiten sorgen nicht automatisch für gute Musik.
Bei ARCTURUS ragt zum Glück das spannende und talentierte Songwriting hervor, nicht die Perfektion der Musiker - auf frickelige progressive Einschübe wurde zum Glück komplett verzichtet, welche auch überhaupt nicht zum Sound der Norweger passen würden.
Das hier unbestreitbar auf hohem Niveau musiziert wird (im Gegensatz zu den folgenden Alben noch etwas begrenzt), kann man besonders auf dem Opener ’To Thou Who Dwellest In The Night’ mit seinem Drachentöter-Gitarrensolo, dem grimmigen Atmosphären-Hammer ’Raudt Og Svart’, welcher wohl aus heutiger Sicht so etwas wie einen Klassiker darstellt und natürlich ’Fall Of Man’, der wohl größte Schlüpferstürmer, der der norwegischen Black Metal Szene entsprungen ist und zugleich die Vertonung des feuchten Traums und Eisprungs darstellt.
’Fall Of Man’ besitzt wohl die größte Keyboardmelodie jenseits von Gut und Böse und lebt von seinem barocken Grundtenor, den Sverd federleicht aus seinem Tastengerät entlockt.
Klingt alles überhaupt nicht grim und frostbitten? Stimmt!
Denn genau dies wird man kaum bis gar nicht auf “Aspera Hiems Symfonia“ finden und gerade deswegen ist dieses Album so grandios, so faszinierend. Dieses Album, welches 1996 einfach so von großen Black Metal Persönlichkeiten komponiert und ohne Rücksicht auf Verluste veröffentlicht wurde, welches etliche Bands beeinflusst hat und nebenbei auch einige der schlimmsten musikalischen Verbrechen der Szene auf dieses Album zurückzuführen sind, öffnete den Weg für viele talentierte Bands und erschuf ein komplett eigenes Klanguniversum.
Natürlich sind die Nachfolger um Meilen besser, interessanter, komplexer, verrückter, musikalisch richtig groß und immer noch unangetastete Meisterwerke, aber “Aspera Hiems Symfonia“ hat den gewissen Klassiker-Status. Es war und ist ein wichtiges und einflussreiches Werk für die Black Metal Szene, auch wenn man das genauso gut über den direkten Nachfolger “La Masquerade Infernale“ sagen muss! Mehr gibt es dann auch fasst nicht mehr zu sagen, außer, dass dieses Werk eines der wenigen Werke aus Norwegen ist, welches von mir auch heute noch regelmäßig mit viel Liebe konsumiert wird!


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Susi666
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Susi666 »

Ich hatte Arcturus erst mit der "Sideshow Symphonies" für mich entdeckt und mich dann im Laufe der Zeit rückwärts durch die Discographie gehört, weshalb die "Aspera Hiems Symfonia" auch deutlich am wenigsten häufig bei mir gelaufen ist. Review ist aber wie immer super und das Album werd ich gleich mal wieder einwerfen!
Kennt ihr dieses leichte Prickeln der Vorfreude und Herzklopfen, wenn ihr einen Thread öffnet, dessen neueste Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit mit beleidigter Leberwurst bestrichen ist?

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Janeck
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Janeck »

Platz 13

Cover

A Forest Of Stars - Opportunistic Thieves Of Spring

(Transcendental Creations, 2010) // England

Die Songs:
01. Chapter One: Sorrow's Impetus (13:02)
02. Chapter Two: Raven's Eye View (09:24)
03. Chapter Three: Summertide's Approach (13:29)
04. Chapter Four: Thunder's Cannonade (08:02)
05. Chapter Five: Starfire's Memory (11:51)
06. Chapter Six: Delay's Progression (16:29)


Das Line-up:
Mr. John "The Resurrectionist" Bishop - Drums, Percussion
The Gentleman - Keyboards, Pianoforte, Percussion
Mister Curse - Vocals
Katie Stone - Vocals, Violin, Flute
Mr. T.S. Kettleburner - Vocals, Guitar, Bass



Black Metal England war schon immer ein Mauerblümchen, dabei hat man mit VENOM doch die Urväter des Genres hervorgebracht. Gut, es gibt noch CRADLE OF FILTH, doch kann man diese nach "Vempire (Or Dark Faerytales In Phallustein)" nicht mehr dem Black Metal zuordnen, dann wären da noch AKERCOCKE, die aber keinen „reinen" Black Metal spielen, HECATE ENTHRONED und der Kirmesverein BAL-SAGOTH hingegen sorgen für die peinlichen Momente und CODE ist keine reinrassige englische Band.
Ein großer Lichtblick neben CODE und AKERCOCKE waren und sind GRAVE MIASMA, die mit ihrem Necro Death Metal den Underground mächtig erschüttern.
Aber eine Black Metal Band im Stil der skandinavischen Szene, der neuen amerikanischen Black Metal Welle oder der intellektuellen und spirituellen Szene aus Frankreich, hat Mutter England noch nicht ausgespuckt.
Aber irgendwann kommt immer die Zeitrechnung 0 und im Jahr 2010 spuckte die Insel ein Album aus, welches in die Galerie der ganz großen monumentalen Kunstwerke der Szene aufgenommen wird.
Der perfekt geschliffene Brillant heißt "Opportunistic Thieves Of Spring", erschaffen von 5 göttlichen Künstlern, die es vermögen Black Metal in die purste Form von Kunst zu verwandeln, ja selbst die unantastbare Magie von NEGURA BUNGETs Monument "OM" zu erfassen und diese fast noch intensiver auszuloten.
A FOREST OF STARS kamen eigentlich aus dem Nichts.
2007 gegründet, ließen sie bereits 2008 mit "The Corpse of Rebirth" ein Vorbeben durch die Szene rollen, doch selbst dieses schon fabelhafte Kunstwerk ist nur ein laues Lüftchen, das nur Eingeweihte erahnen ließ, dass da etwas ganz Großes unterwegs war. 2010 erblickte "Opportunistic Thieves Of Spring" das Licht der immer dunkler werdenden Welt und seit dem 01.06.2010 steht dieses Werk als Mahnmal im Black Metal für Bands, die es einfach nicht begreifen, dass Black Metal mehr ist als Satan, Hitler, Emoquatsch und Hohlbrotprahlerei, ja sogar musikalisch vielschichtiger, anspruchsvoller, intelligenter und ergreifender sein kann als jedes andere Genre im Heavy Metal Universum! A FOREST OF STARS haben für sich den Black Metal genau da geöffnet, wo er am empfindlichsten ist: musikalisch offenes Denken.
Was die Engländer auf "Opportunistic Thieves Of Spring" verewigt haben, ist nichts weiter als ein vertonter Traum, eine Märchenwelt, in die man gerade in der heutigen Zeit allzu oft untertauchen möchte, eine Reise in eine fremde Welt. Man durchquert dunkle und zugleich wunderschöne Galaxien, die weder schwarz noch weiß sind, die hellen Lichter der Sterne sind zum Greifen nah und doch so weit entfernt.
Für 72 Minuten schaffen es A FOREST OF STARS einen so intensiv gefangen zu nehmen, eine Achterbahnfahrt im Kopf auszulösen, nur um aufzuzeigen was die höchste Form der Kunst, die Musik, alles bewirken kann. Wozu sie in der Lage ist, wenn man sich in ihr fallen lässt, genauso wie es diese 5 nicht irdisch erscheinenden Wesen auf ihrem Kunstwerk "Opportunistic Thieves Of Spring" taten - eins mit der Musik werden. Auf "Opportunistic Thieves Of Spring" reißt man keine Songs aus dem Gesamtkonzept um sie zu werten, sie zu analysieren oder mit anderen Songs zu vergleichen, ein Hieronymus Bosch Werk wird auch nicht zerschnitten und jeder einzelne Schnipsel begutachtet, wozu auch, wenn alles perfekt ist. Schon lange hat mich kein Stück Black Metal mehr so mitgenommen, völlig umschlungen und im Herzen berührt wie "Opportunistic Thieves Of Spring". Ein fiebrig psychedelischer Trip in Dimensionen, die nur ganz wenigen musikalischen Werken vorbehalten ist, diese zu öffnen.
Sound, Aufmachung, Image, musikalische Dichte, Songwriting, Gesang und der außergewöhnliche britische Charme, all dies hebt dieses Meisterwerk der dunklen Tonkunst in Sphären, die in meiner schwarz-metallischen Welt kaum eine Band betreten hat.
England bringt seit Jahren des Schattendaseins im Black Metal eine Band hervor, die es vermag aus Black Metal und Anspruch eines der mächtigsten Kunstwerke zu formen, die der Black Metal erleben durfte.



Ab 11:04 pure Erotik! Wie geil kann ein Album enden?
Zuletzt geändert von Janeck am 01.06.2013 21:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Nezyrael
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Nezyrael »

Die ist wirklich richtig stark geworden. Und wie immer toll geschrieben!
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victimizer666
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von victimizer666 »

Die erste ist besser *g*
BOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOLT THROWEEEEEEEEEEEEEEEEEEER !!!!!
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Dimebag666
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Dimebag666 »

Großartig beschrieben.
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Janeck
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Janeck »

Platz 12

Cover

Deathspell Omega - Fas - Ite, Maledicti, in Ignem Aeternum

(Norma Evangelium Diaboli, 2007) // Frankreich

Die Songs:
01. Obombration (04:48)
02. The Shrine of Mad Laughter (10:37)
03. Bread of Bitterness (07:49)
04. The Repellent Scars of Abandon and Election (11:40)
05. A Chore for the Lost (09:15)
06. Obombration (02:07)


Das Line-up:
Nicht von dieser Welt!



Kennt ihr das? Man ist in ein Album so verliebt und möchte der ganzen Welt beschreiben, wie grandios und mächtig die Musik ist, findet aber nicht mal ansatzweise die dafür passenden Wörter, dem Werk wenigstens annähernd gerecht zu werden. Man macht sich eigentlich nur selber was vor und weiß genau, dass das eigentlich Stuss ist, was man da gerade geredet oder geschrieben hat.
Fällt mir eigentlich nie besonders schwer, ist aber bei "Fas - Ite, Maledicti, in Ignem Aeternum" genau der Fall. 3 Reviews hatte ich bereits verfasst, alle 3 sind wieder in dem virtuellen Papierkorb gelandet. Ich habe mich selber geschämt und mir Leibesstrafen zugefügt, nicht die richtigen Wörter und Sätze gefunden zu haben und habe es dann aufgegeben und eingesehen, dass es bei diesem Monster einfach keinen Sinn hat.
Musikalische Abgründe, Seelenpein, geordnetes Chaos und lustvolle Schmerzen - ein Fest für die schlechten Momente im Leben. Droge, Ritual, Moloch Angst und Fiebertraum - Gewürz des Lebens. Es ist verrückt, sinnlos Wörter aneinander zu reihen, versuchen zu beschreiben, zu verstehen und zu verarbeiten. Das Album kann nicht erklärt werden, es ist nichts weiter als ein unendliches Schwarzes Loch, ein Strudel in die Finsternis. Wie oft ich dieses Album drei, viermal hintereinander gehört habe, immer wieder gelähmt war und einfach nicht begriffen habe, was eigentlich gerade passiert ist.
Das Album gehört hier eigentlich auch gar nicht in den Thread, musikalisch noch viel weniger. Ich wollte das Album aber hier noch mal anpreisen, wachrütteln und zur Messe rufen. Es gibt nichts besseres oder vergleichbares, als sich mit Kopfhörer dieses Werk alleine in einem kalten, dunklen Keller anzuhören, ehrlich!
Mehr habe ich nicht zu sagen und langsam geht mir hier im Keller der Akku aus.
Wer das Wort Black Metal vermisst, hat leider nichts verstanden!


Zuletzt geändert von Janeck am 04.09.2013 07:09, insgesamt 2-mal geändert.
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He Who Sleeps
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von He Who Sleeps »

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer daß das Album bei mir wahrscheinlich auf Platz 1 stünde. Wahrscheinlich DIE Platte, die mich in meinem Leben bisher am meisten gefordert hat.
Quorthon war ein Attentäter. Seine Alben sind Bombenanschläge auf diese langweiligen, spießigen Heavy-Metal-Highsociety-Schwuchteln, die dieses Genre zu einem Müllhaufen radio- und fernsehtauglichen Abschaums kastriert haben. Sein Tod ist eine Katastrophe. (Pazzer/Totenmond)
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von toller_username »

Lief mir seinerzeit auch ziemlich gut rein. Wenn heute was von DSO läuft, ist es meist 'Inquisitors of Satan' :ka:
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Nezyrael
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Nezyrael »

Leider 10 Plätze zu weit hinten. Und 11 Plätze weiter vorne wäre noch ein anderes Album der Band.

Meisterwerk.
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Janeck
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Janeck »

"Si monvmentvm reqvires, circvmspice" oder "Paracletus"? Beides überragende Alben aber nicht ansatzweise so intensiv wie "Fas - Ite, Maledicti, in Ignem Aeternum"! Die Plätze 10 - 1 standen von Anfang an fest und sind eher als die einflussreichen Alben auf mein schäbiges Dasein zu sehen. Dass diese Alben nicht unbedingt die besten Werke in diesem Thread sein müssen, wollte ich eigentlich noch am Rand betonen. Schlimm nur, dass Platz 11 unbedingt unter die letzten 10 Alben gehört. Geht aber leider nicht und das stimmt mich richtig traurig.
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Nezyrael
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Re: Apocalypse Now - 51 schwarze Meisterwerke (Aktuell Platz

Beitrag von Nezyrael »

Si Monumentum, finde diese ausladende Finsternis unglaublich spannend. Tut sich aber nicht viel mit der Fas, ist auch häufig stimmungsabhängig. Paracletus finde ich da irgendwie ein merkbares Stück schwächer, aber natürlich immer noch sehr gut.
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