Decades of ploppession (Aktuell: 2010 - Platz 01)

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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My Friend Of Misery
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von My Friend Of Misery » 08.06.2011 13:47

Die Liveversionen der Songs auf der "Under A Pale Grey Sky" finde ich übrigens nicht ganz so stark. Himmel, die spielen sogar "Kaiowas" zu schnell. *lol*
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von NegatroN » 08.06.2011 13:52

My Friend Of Misery hat geschrieben:Die Liveversionen der Songs auf der "Under A Pale Grey Sky" finde ich übrigens nicht ganz so stark. Himmel, die spielen sogar "Kaiowas" zu schnell. *lol*
Igor bolzt live aus Prinzip alles viel zu schnell runter. Bei den alten Thrash-Nummern ist das ja OK, aber bei den Songs ab Chaos ist das oftmals völlig beschissen, weil der ganze Groove flöten geht.
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Nuctemeron » 08.06.2011 14:17

Thunderforce hat geschrieben:Nope.
Nix Policia.

Ich dachte, der wäre auf "The roots of Sepultura" mit drauf, ist aber auch nicht.
Policia ist auf jeden Fall auf der Territory Maxi CD drauf. *hab*
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Methanol » 08.06.2011 16:04

Auf meiner Chaos A.D. ist ausser Policia noch Inhuman Nature mit drauf, ist aber weder der Digipack noch eine Neuauflage.
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von ReplicaOfLife » 08.06.2011 16:12

Space_Lord hat geschrieben:Braucht man im Gegensatz zur Vollverarsche "The Roots Of Sepultura" schon deutlich eher.
Allein schon wegen den Liveaufnahmen aus Barcelona ein Muss.



OK, bei genauerem Nachdenken: Nur deswegen *g*
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Disbeliefer » 08.06.2011 16:22

Blood-Rooted is halt eine B-Seiten-Sammlung. Wer also fleißig die Singles gekauft hat, da schon alles.

bzgl. Chaos A.D.: Wahnsinns-Album, dass seinerzeit wie eine Bombe eingeschlagen is. Was war die Welt damals noch schön... *schwelg*

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Space_Lord » 08.06.2011 16:34

ReplicaOfLife hat geschrieben:
Space_Lord hat geschrieben:Braucht man im Gegensatz zur Vollverarsche "The Roots Of Sepultura" schon deutlich eher.
Allein schon wegen den Liveaufnahmen aus Barcelona ein Muss.



OK, bei genauerem Nachdenken: Nur deswegen *g*
dann lieber die Livevideos (bzw. die DVD), da haste auch noch schick unscharfe Bilder dazu und wirst nicht gar so hart gepudert von RR. :D Außer du hattest die VHS und kaufst dann die Dv.. hachja, Roadrunner.*g*

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Cryptorchid » 08.06.2011 16:52

Supermega! Das Album hat bei mir damals den unbedingten Wunsch geweckt, Schlagzeug spielen zu können.
Fand dann "Roots" sogar noch einen Tick stärker, alles danach kenne ich kaum.

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von KnitterRitter » 09.06.2011 05:59

Da ich noch nicht in NegatroNs Alter bin, halte ich Chaos AD immer noch für das beste Sepultura-Album. Kann sich aber in paar Jahren natürlich ändern. *g*
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von victimizer666 » 09.06.2011 06:45

Für mich auch die stärkste Sepultura. "Refuse/Resist" ist schon so ein Alltime Top 50 Kandidat.
BOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOLT THROWEEEEEEEEEEEEEEEEEEER !!!!!

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von ravaging » 09.06.2011 09:18

Sehr gutes Review! Ich kann mich bei Sepultura zwar nicht so recht entscheiden, welches mein Lieblingsalbum is und mag eigentlich alle Alben, die ich kenne (zwischen 'Roots' und 'A-Lex' muss ich die Lücke mal schließen), aber Chaos A.D. ist vermutlich das wichtigste davon. Hat damals ein ganzes Jahrzehnt vorgeprägt und einen Haufen Leute zum Metal gebracht.
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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von GoTellSomebody » 09.06.2011 15:54

ravaging hat geschrieben: (zwischen 'Roots' und 'A-Lex' muss ich die Lücke mal schließen),
Roorback knallt ganz ordentlich.

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von MetalEschi » 09.06.2011 15:59

Ist denk ich nur so nen halben Punkt weg von der für mich noch etwas besseren Arise. Es ist aber zugleich auch das letzte Sepultura-Album, das mich interssiert, und neben dem genannten Arise und der Beneath auch eines der einzigen drei.
Trotzdem: Peitscht.
hier kommt die Signatur hin

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 03)

Beitrag von Thunderforce » 14.06.2011 18:27

1993 / Platz 02: PARADISE LOST – Icon


Cover


Die Songs
01. Embers Fire (4:44)
02. Remembrance (3:26)
03. Forging Sympathy (4:43)
04. Joys Of The Emptiness (3:28)
05. Dying Freedom (3:43)
06. Widow (3:04)
07. Colossal Rains (4:35)
08. Weeping Words (3:50)
09. Poison (2:59)
10. True Beief (4:29)
11. Shallow Seasons (4:55)
12. Christendom (4:30)
13. Deus Misereatur (1:57)


Das Personal
Aaron Aedy – Rhythm And Acoustic Guitars
Matt Archer – Drums And Percussion
Stephen Edmondson – Bass Guitar
Nick Holmes – Vocals
Gregor Mackintosh – Lead Guitar


Das Album
„Icon“ und insbesondere der Song „Embers Fire“, der damals auf irgendeinem Mixtape war und meine Einstiegsdroge in dieses Album darstellte, ist eines der wichtigsten Alben meiner musikalischen Laufbahn. Richtig die Türen zum Düstermetal eröffnete mir zwar erst Tiamats „Wildhoney“, aber „Icon“ war das erste Album dieser Richtung in meiner Sammlung und der Grund, warum ich mich überhaupt später mit Bands wie Tiamat beschäftigte. Nicht zuletzt deswegen nimmt es für mich eine Sonderstellung ein und ist meiner Meinung nach das Meisterwerk aus dem Hause PARADISE LOST.
Was sich auf „Shades Of God“ bereits angedeutet hatte, wurde auf „Icon“ fortgesetzt: Die Death Metal-Anteile wurden insbesondere beim Gesang noch mehr zurückgeschraubt, aus dem finsteren Gehuste Nick Holmes' auf den ersten beiden Alben wurde zunehmend melodischerer Gesang, der auf „Icon“ zuweilen ordentlich an einen raueren James Hetfield erinnert (wenn auch Nick Holmes stets leicht neben der Spur zu liegen scheint und der Gesang auf diesem Album 'objektiv' betrachtet alles andere als gut ist. Aber wen interessieren schon objektive Gesichtspunkte?). Songtechnisch ist „Icon“ fast durchgehend eine einzige Perle. Lediglich „Poison“ fällt meiner Meinung nach zum Rest etwas ab, ansonsten liefern PARADISE LOST elf absolute Volltreffer nebst dem Düsteroutro „Deus Misereatur“, ab, kommen stets ohne Umschweife auf den Punkt und musizieren völlig schnörkellos und mit einer ungeheuren Heavyness dahin. Vergleichsweise schnelle Songs wie „Remembrance“, „Widow“ und „Dying Freedom“ wechseln sich mit schleppenden Doomwalzen der Marke „Joys Of The Emptiness“, „Shallow Seasons“ oder „Colossal Rains“ ab.
Herausragend auf „Icon“ ist meiner Meinung nach vor allem die Gitarrenarbeit. Insbesondere die tollen Soli von Gregor Mackintosh, der mit seinem heulenden, wehklagenden Stil sehr eigenständig klingt, veredeln im Prinzip jeden einzelnen Song auf „Icon“. Was er im „Embers Fire“-Solo, den Leadmelodien von „Weeping Words“ oder im Hintergrund des „Joys Of The Emptiness“-Refrains abzieht, mag technisch nichts besonderes sein, hat aber einen völlig eigenen und mitreißenden Charme. Auf der anderen Seite steht Aaron Aedys gewaltiges Rhythmusgeklampfe, welches besonders in den langsamen Songs voll zur Entfaltung kommt. Hier sticht besonders das Albumhighlight „Colossal Rains“ heraus. Der Song ist gerade durch die verzerrten Vocals etwas experimenteller ausgerichtet als der Rest und die unfassbar mächtigen 'BAMM BAMM BAMM – BAMM – BAMM BAMM BAMM“ Riffs, die sich durch den Song ziehen, sind an Gewaltigkeit kaum zu schlagen. Legt sich darüber dann noch Mackintoshs Leadmelodie, ist dann einfach alles aus. Eigentlich schon unfassbar, wie genial PARADISE LOST einmal waren und wie sehr ihre heutigen Versuche, solch eine Atmosphäre noch einmal heraufzubeschwören gegen die Originale abkacken.
Größter Hit der Scheibe dürfte wohl das allseits bekannte „True Belief“ sein, das zusammen mit „Embers Fire“ auch auf der EP „Seals The Sense“ ausgekoppelt wurde und bei Headbanger's Ball seinerzeit regelmäßig dabei war. Nach elf Doom/Gothic-Metalhymnen experimentieren PARADISE LOST Dann gegen Ende mit „Christendom“ wie auch schon auf „Gothic“ mit weiblichen Vocals. Die im Vergleich zum Restalbum cleaner klingenden Gitarren verleihen dem Song eine deutlichere Gothicschlagseite als das beim Restmaterial der Fall ist. Ebenfalls ein völlig herausragender Song.
In Sachen Heavyness (und die ist bei der Stilrichtung nun mal entscheidend) sind PARADISE LOST davor und danach nie wieder an „Icon“ herangekommen, und auch wenn die Songs auf „Draconian Times“ eventuell noch etwas ausgefeilter komponiert waren: „Icon“ ist und bleibt für mich ihr Meisterwerk und für alle Zeiten unerreicht.


Was zum Gucken
Joys Of The Emptiness (Live)
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2020

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Re: Decades of ploppession (Aktuell: 1993 - Platz 02)

Beitrag von Furor » 14.06.2011 18:30

Total geiles Album natürlich. Auf jeden Fall in der PL-Top 3.

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