Decades of ploppession (Aktuell: 2010 - Platz 01)

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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7th_Eddie
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von 7th_Eddie »

*g* sorry, aber Kacke of Tears geht echt null. Fällt dieses Gejammer eigentlich noch unter Rockmusik oder ist das schon Talibanfolter? Ich weiß es nicht :D
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OriginOfStorms
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von OriginOfStorms »

Tschuldigung, ihr habt keine Ahnung. Black Brick Road ist nach A Crimson Cosmos das beste Album der Band. Bis auf das grausige Sister Sinister nur Knaller. Mit einem Magnus Sahlgren in Höchstform. Kaum jemand im Metal spielt eine dermaßen geile und gefühlvolle Leadgitarre. Und mit Dystopia ist noch ein richtig geiler Mitgröhlhit dabei. 9,5/10

Bei Eduard beruhigt es mich, daß er das scheiße findet....:D
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LastInLine
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von LastInLine »

7th_Eddie hat geschrieben:*g* sorry, aber Kacke of Tears geht echt null. Fällt dieses Gejammer eigentlich noch unter Rockmusik oder ist das schon Talibanfolter? Ich weiß es nicht :D
Lass mich raten: Wenn dir die göttlichen Lake of Tears nicht zusagen, bist du auch kein Freund von gefühlvollem DoomMetal wie Warning?
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von kevsauer1 »

Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:Ich kann nicht ganz verstehen, warum die Fates Warning FWX insgesamt von vielen als Enttäuschung oder als eine der schwächsten der Band angesehen wird. Klar, an die beiden direkten Vorgänger kommt sie nicht ganz ran, aber das sind auch immerhin zusammen mit Perfect Symmetry die eindeutig stärksten FW Alben mit Alder. Die restlichen FW Alben mit Alder sehe ich eigentlich alle schwächer als die FWX! Wish ist eine reine Göttergabe, die mindestens in den Top 5 der besten FW Songs ist und Songs wie A Handful of Doubt, Another perfect Day, Heal me, River Wide Ocean Deep oder auch Left here und Simple Human sind doch allesamt mindestens sehr sehr gut! Tolles Album! 9,0
Du bringst es genau auf den Punkt! Ich liebe dieses Album!
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von OriginOfStorms »

FWX plätschert komplett an mir vorbei. Höhepunkt der schleichenden Entfremdung zu einer meiner ehemaligen Lieblingsbands. Gepflegte Langeweile. Zwar auf hohem Niveau, aber langweilig.
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Weakling
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von Weakling »

ReplicaOfLife hat geschrieben:2004 - Die billigen Plätze




Exodus – Tempo of the Damned
Schon ne gute Scheibe, auch wenn es wirklich nicht sein muss, einen simplen Thrashmetal Song auf 6, 7 Minuten zu ziehen, nur um irgendwie die Scheibe vollzukriegen. „War is my Shepherd“ killt noch heute alles. Die Produktion ist hart an der Grenze zu Plastik, besonders drumtechnisch.
Nicht nur War is My Shepherd, nein die ersten vier Songs killen alles. Danach stellt sich aber leider - mit Ausnahme des schon damals 22 Jahre alten Impaler - eher nur noch Langeweile ein.

Ich stimm im Grunde exakt zu, aber FOrward March würd ich auch noch zu den guten Songs packen, richtig geile Hasshymne..
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7th_Eddie
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von 7th_Eddie »

LastInLine hat geschrieben:
7th_Eddie hat geschrieben:*g* sorry, aber Kacke of Tears geht echt null. Fällt dieses Gejammer eigentlich noch unter Rockmusik oder ist das schon Talibanfolter? Ich weiß es nicht :D
Lass mich raten: Wenn dir die göttlichen Lake of Tears nicht zusagen, bist du auch kein Freund von gefühlvollem DoomMetal wie Warning?
Vermutlich nicht.
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von LastInLine »

Traurig.
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von 7th_Eddie »

Genau. Ich steh mehr auf lustig. Brauche kein Lake of Schiss um rumzuheulen. Da schau ich mir 'n Spiel von Arminia Bielefeld an.
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Löffel
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von Löffel »

Thunderforce hat geschrieben:Ich gebe zu, ein heimlicher Fan von Scheepers Gesang zu sein
:o

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a fighter spirit a will to win.

Just a few small tears between
someone happy and one sad.

Just a thin line drawn between
being genius or insane."

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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von Thunderforce »

MFOM hat geschrieben:Dein Vadder gibt Dir 1 Teil von seinem Nektar. *g*
10/10

Blöder Zwerg hat geschrieben:Wenn ich daran denke, welche Graupenalben Du wahrscheinlich stattdessen in den Top 11 hast wird mir schlecht...
Provokant, provokant :gaehn:

Idiotensportartfan hat geschrieben:Eigentlich möchte ich garnicht wissen was fürn Schmalz und Schmonz in die Top 11 kommen werden.
Dann lies es doch nicht, Pillekopp. *auslach*

Der Grüne hat geschrieben:Deutlich weniger Schmonz als in den Vorjahren. Vieles richtigerdings aussortiert
Ich wurde halt langsam älter ne? *g*

Irgenein komiger Typ hat geschrieben:Meinst du "Mad World"? Diese Version ist ja noch langweiliger als alle Opeth-Platten zusammen.
Ja, genau. Nix gerafft, ey.

Arminenpisser hat geschrieben:Aber Neokreatorfan Ploppi feiert inzwischen ja jedes Bierschißgeräusch von Krakelor ab,
ganz dünnes Eis, mein Freund. GANZ dünnes Eis....

Löffel hat geschrieben: :o
Jaha, da kuckste blöd. *g*
Finde die Stimme wirklich geil. *selber unraff* *g*
There was no box, mate.
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von Sambora »

*freu* @ Ploppi-Rundum-Abwatschposting
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2003 - Platz 1)

Beitrag von playloud308 »

Thunderforce hat geschrieben:Und weiter geht es mit 2004


2004 - Die billigen Plätze



Chris Caffery – Faces
Überlanger Soloversuch des Savatage-Gitarristen, wie sämtliche Savatage-Nebenschauplätze bis auf ein paar Songs eher verzichtbar. Besser als das Jon Olivas Pain Gelusche ist diese Caffery-Scheibe aber allemal, denn es rockt wenigstens.

Nicht wirklich! :wink:


Exodus – Tempo of the Damned
Schon ne gute Scheibe, auch wenn es wirklich nicht sein muss, einen simplen Thrashmetal Song auf 6, 7 Minuten zu ziehen, nur um irgendwie die Scheibe vollzukriegen. „War is my Shepherd“ killt noch heute alles. Die Produktion ist hart an der Grenze zu Plastik, besonders drumtechnisch.

10 points dude! *unfass*


Megadeth – The System has Failed
Nach dem total behinderten „The World Needs A Hero“ schien Mustaine hier noch einmal die Kurve gekriegt zu haben, aus heutiger Sicht muss man die Platte aber wohl eher als letztes Aufbäumen vor dem endgültigen kreativen Ende werten. Schade um diese ehemaligen Götter. Aber das Album hier ist echt nochmal gut gewesen.

In Gegensatz zu der Endgame ist TSHF ein schlechter Witz. Aber immer noch geil :wink:
rest quote ich morgen.
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Der dreckige Rest)

Beitrag von Thunderforce »

2004 / Platz 11: BAD RELIGION – The Empire Strikes First


Cover


Die Songs
01. Overture (1:09)
02. Sinister Rouge (1:53)
03. Social Suicide (1:34)
04. Atheist Peace (1:57)
05. All There Is (2:57)
06. Los Angeles Is Burning (3:23)
07. Let Them Eat War (2:57)
08. God's Love (2:32)
09. To Another Abyss (4:07)
10. The Quickening (2:19)
11. The Empire Strikes First (3:23)
12. Beyond Electric Dreams (4:02)
13. Boot Stamping On A Human Face Forever (3:49)
14. Live Again (The Fall Of Man) (3:35)


Das Personal
Brian Baker – Guitars, Backing Vocals
Jay Bentley – Bass, Backing Vocals
Greg Graffin – Vocals
Brett Gurewitz – Guitars, Backing Vocals
Greg Hetson – Guitars
Brooks Wackerman – Drums, Percussion


Das Album
BAD RELIGION waren neben den unschlagbaren und mächtigen Ramones eigentlich immer so ziemlich die einzige Punk(rock)Band, die ich überhaupt je gebraucht habe. Ein wichtiger Bestandteil meiner Jugend waren gerade die Früh- bis Mittneunziger Alben wie „Recipe For Hate“, „The Gray Race“ und besonders mein Favorit „Stranger Than Fiction“ . Ende der Neunziger verschwand die Band nach dem Ausstieg von Brett Gurewitz leider im Mittelmaß. Nach dessen Wiedereinstieg meldeten sie sich 2002 mit „The Process Of Belief“ wieder zurück, wobei sie aber noch durchaus Luft nach oben ließen. Endgültig wieder da waren sie dann mit diesem Album hier. „The Empire Strikes First“ (wie geil allein der auf die Bush-Administration gemünzte Titel ist) knüpft qualitativ an alte bis mittelalte Zeiten an, eben die Zeiten, für die ich diese Band so verehre.
Ganz wie in den Anfangstagen werden die ersten vier Songs in nicht einmal sieben Minuten durchgewichst, da kommen sogar Erinnerungen an Alben wie „Suffer“ auf. Geil.
Eine erste Verschnaufpause gibt es erst mit dem Überhighlight „Los Angeles Is Burning“, der Song nimmt das Tempo etwas raus und der Begriff „Hymne“ scheint für ein Lied wie dieses erfunden worden zu sein. “When the hills of Los Angeles are burning, palm trees are candles in the murder wind.“, ja bei solcher Lyrik geht mir doch das Herz auf.
Textlich ist auch dieses Album wie immer bei BAD RELIGION auf höchstem Niveau, wobei ich es immer wieder faszinierend finde, wie sich Greg Graffin all diese Texte merken kann. Seit „Suffer“ hat man inzwischen 12 Alben mit jeweils 14 bis 17 Songs am Start und die ohnehin nicht eben anspruchslosen Lyrics sind bei dieser Band ja auch meist nicht gerade kurz. Schon irre.
Die Hitdichte auf „The Empire Strikes First“ ist unglaublich. Eigentlich völlig egal, welchen Song man rauspickt, man bekommt eine Punkhymne in Formvollendung, absolute Sahnerefrains, die bandytpischen „Oozin' Aahs“-Backgroundgesänge und trotz aller Ernsthaftigkeit macht dieses Album wie auch jedes andere von BAD RELIGION einfach nur einen Höllenspaß.
Dazu dargebracht von sechs Typen, die nicht auf den Kopf gefallen sind, was zu sagen haben und immer bodenständig und niemals abgehoben rüberkamen. Wer dazu noch Songs wie „Sinister Rouge“, „Let Them Eat War“ (was für ein HIT, ey), „The Empire Strikes First“ (warum singt man im Stadion eigentlich immer noch solche Scheißsongs der Pet Shop Boys, wenn es SOWAS hier gibt?) oder „The Quickening“ (Irrwitz hoch 10) fabriziert, und das am Fließband, der kann ja irgendwie nur genial sein.
Und so reiht sich „The Empire Strikes First“ ein in die lange Reihe von BAD RELIGION-Großtaten. Spätestens bei „Los Angeles Is Burning“ hat auch der kritischste Fan die zwei, drei Ausrutscher der Schwächephase Ende der Neunziger verziehen und rastet einfach nur im großen Stil zu dieser saugeilen Musik aus.
Böse Zungen behaupten ja immer, BAD RELIGION hätten nur einen Song geschrieben und klängen immer gleich. Ich halte das allerdings für ziemlichen Blödwichs. Okay, die stilistische Bandbreite mag so hoch nicht sein, aber wiederholen tun sich sich eigentlich nie und nach all den Jahren und all den Songs schütteln sie sich immer noch ein derartiges Hitsammelsurium aus dem Ärmel wie dieses Album. Das soll man erstmal nachmachen, bevor man rumkackt.
Unfassbarerweise konnten BAD RELIGION sich mit dem Nachfolgealbum noch einmal steigern, aber dazu gegebenenfalls an anderer Stelle dann noch mehr.


Was zum Gucken
Los Angeles Is Burning (Live)
There was no box, mate.
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Re: Decade of ploppession (Aktuell: 2004 - Platz 11)

Beitrag von Porcupine »

Es geht schon los. Eine Pimmelband wie Bad Religion vor Threshold? Langsam mach ich mir ernsthaft Sorgen um Dich. :(
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