Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 1: QUEEN)

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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Mondkerz
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Mondkerz »

:heul: @Genöle


Wie kann man sowas nur über die beste deutsche Metalplatte denken?


Dafür Huld@Samboras Signatur. *g*
Assaulter
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Assaulter »

Mondkerz hat geschrieben:beste deutsche Metalplatte
Nicht wirklich. *g*
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Mondkerz
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Mondkerz »

Assaulter hat geschrieben:
Mondkerz hat geschrieben:beste deutsche Metalplatte
Nicht wirklich. *g*

Welche deiner Meinung nach den sonst, was mehr oder weniger klassischen Metal betrifft?
Assaulter
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Assaulter »

Schwer zu sagen. Ich tendiere gerne zu Accepts Balls to the Wall, Kreators Coma of Souls, Blind Guardians Somewhere Far Beyond oder Grave Diggers Tunes of War.
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Mondkerz
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Mondkerz »

Assaulter hat geschrieben:Schwer zu sagen. Ich tendiere gerne zu Accepts Balls to the Wall, Kreators Coma of Souls, Blind Guardians Somewhere Far Beyond oder Grave Diggers Tunes of War.
Tja, das sind noch nicht mal für die Bands die besten Alben.

Accept - Breaker
Kreator - Pleasure to kill
Blind Guardian - Imaginations from the other side
Grave Digger - Knights of the cross

Wobei ich die von dir genannten Scheiben bei Grave Digger und Blind Guardian nur einen kleinen Ticken schlechter finde und bei den anderen beiden Bands einen etwas größeren Ticken. :)
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Sambora
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Sambora »

Mondkerz hat geschrieben:
Assaulter hat geschrieben:
Mondkerz hat geschrieben:beste deutsche Metalplatte
Nicht wirklich. *g*

Welche deiner Meinung nach den sonst, was mehr oder weniger klassischen Metal betrifft?
Instrumental ist sie ja wirklich nicht übel. Fakt ist aber halt auch, daß ich extrem Gesangs-fixiert bin und da auch ziemlich hohe Ansprüche stelle. Soll heißen: ein schiefer, ausdrucksschwacher Gesang kann mir die schönste Scheibe unhörbar machen.
Und Hansen singt halt einfach richtig schlecht auf der WOJ. Zumindest für meine Ohren. :)
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Mondkerz
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Mondkerz »

@Sambora: Joar, schief singt er, aber ich finde es absolut passend. Aber wenn man so durch meine Musiksammlung sucht, merkt man schon das ich mit nicht perfektem Gesang überhaupt kein Problem habe. *g*
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Glaurung
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Glaurung »

Beste GAMMA RAY, und die letzte GAMMA RAY die ich brauch.
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Mondkerz
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Mondkerz »

Glaurung hat geschrieben:Beste GAMMA RAY, und die letzte GAMMA RAY die ich brauch.

Was findest du denn an z. B. dem direkten Nachfolger so schlecht, das du ihn nicht brauchst? Imo ist er fast genauso gut wie die "LotF".
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Glaurung
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Glaurung »

Mondkerz hat geschrieben:
Glaurung hat geschrieben:Beste GAMMA RAY, und die letzte GAMMA RAY die ich brauch.

Was findest du denn an z. B. dem direkten Nachfolger so schlecht, das du ihn nicht brauchst? Imo ist er fast genauso gut wie die "LotF".
Hm... IMO ist der schon deutlichst schwächer. :ka: Die Songs auf der "Blast From The Past" reichen mir da.
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von LastInLine »

Assaulter hat geschrieben:Schwer zu sagen. Ich tendiere gerne zu Accepts Balls to the Wall, Kreators Coma of Souls, Blind Guardians Somewhere Far Beyond oder Grave Diggers Tunes of War.
Accept mit SICHERHEIT nicht. Kreator eventuell, und Grave Loller bestimmt auch nicht. Blind Guardian mit der Somewhere (oder der Tales) trifts laut meinem Geschmack am ehesten.
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Ghost_in_the_Ruin
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin »

Platz 37: Dire Straits - Dire Straits (1978)

COVER

Einer der großartigsten Gitarristen überhaupt ist Mark Knopfler. Mit seinem völlig eigenständigen Spiel, bei dem er auf ein Plektron verzichtet und stattdessen eine sehr eigene Fingertechnik entwickelt hat, prägt er jeden einzelnen Dire Straits Song. Darüber hinaus ist sein Stimme direkt der nächste markante Charakterzug der Dire Straits, auch wenn man Mark Knopfler nun wirklich nicht zu den besten Sängern zählen kann. 1977 gründete eben dieser Mark Knopfler zusammen mit seinem Bruder David Knopfler (Gitarre), John Illsley (Bass) und Pick Withers (Drums) eine Band, die sich nicht so wirklich in eine Schublade stecken lässt und wohl auch deshalb zu einem Megaseller wurde. Die sechs regulären Studioalben sind allesamt großartig und vor allem das fünfte Album zählt zu den größten Alben der Rockmusikgeschichte. Die Rede ist natürlich von BROTHERS IN ARMS (1985), ein wegweisendes Album, vor allem was produktionstechnische Aspekte anbelangt. Aber auch darüber hinaus, also musikalisch, kann BROTHERS IN ARMS vollends überzeugen, und es reiht sich damit nahtlos in die Reihe der anderen Dire Straits Alben ein. Die Entscheidung, welches Dire Straits Album mein liebstes ist, ist mir aber dennoch nicht schwer gefallen, da das selbstbetitelte Debüt (1978) den anderen Alben für mich eines voraus hat. Jeder einzelne Song auf diesem Album ist eine Klasse für sich, die dann folgenden Alben sollten sich alle den ein oder anderen kleinen Aussetzer leisten, der neben den ganzen Klassikern eben etwas abfällt.

COMMUNIQUÈ (1979), mit den tollen Once upon a Time in the West, Where do you think you're going? oder Single-Handed Sailor findet meiner Meinung nach in Follow me home einen nicht so tollen Abschluss. MAKING MOVIES (1980), mit dem großartigen Tunnel of Love und dem Klassiker Romeo and Juliet, hätte man den Solid Rock vielleicht ersparen sollen. LOVE OVER GOLD (1982), mit der besten Dire Straits A-Seite überhaupt, hat als Kontrast die schwächste B-Seite der Band. Das oben erwähnte BROTHERS IN ARMS (1985) fährt zwar mit dem Titeltrack, Money for Nothing, So far away und anderen große Geschütze auf, kann aber mit dem Walk of Life einen Ausfall auch nicht vermeiden. Schließlich ON EVERY STREET (1991), das nach einer langen Zeit herausgebrachte und bis heute letzte Album der Band, bietet in dem Titeltrack, The Bug, Calling Elvis und Iron Hand zwar auch noch großartiges, kann aber mit dem etwas langgezogenen Planet of New Orleans und dem etwas faden Fade to Black eben auch nicht immer begeistern. Das klingt jetzt wahrscheinlich alles viel negativer als es gemeint ist, da ich alle Alben immer wieder gerne höre und es von Zeit zu Zeit auch so ist, dass sich eines der fünf Alben zum zeitweiligen Favoriten aufschwingen kann.

Letztlich ist es aber immer wieder das Debüt, das mich am meisten überzeugt. Direkt zu Beginn zeigt sich Mark Knopfler als herausragender Gitarrist und so ist Down to the Waterline direkt mal eine Demonstration seines ganzen Könnens an der Lead-Gitarre. Das etwas schleppender groovende Water of Love, mit der ungewöhnlichen Percussion und der ungewöhnlichen Saitenarbeit zeigt dann, wie vielfältig und variabel hier agiert wird. Schneller wird es dann wieder mit Setting me up, dieser Song, den ich als Mischung aus Country, Blues und Rock beschreiben würde, ist wieder völlig verschieden von den anderen. Mit Six Blade Knife folgt eine Ballade, in der der Bass sehr prägnant und weit im Vordergrund steht, sowohl Rhythmus Gitarre, als auch Lead Gitarre halten sich meist dezent zurück, was wiederum dazu führt, dass hier die Gesangslinien die meisten außergewöhnlichen und tollen Melodien hervorbringen. Danach folgt der erste Song, der nicht völlig neu klingt, sondern wie eine Mischung aus Down to the Waterline und Setting me up. Wieder ist es Knopflers Gitarrenspiel, das hier heraussticht und so kann man einige der typischen Stilmittel Knopflers gut raushören, wie den Trill oder einfache Hammer-on-Pull-off Kombinationen, die aber mit hoher technischer Brillianz außergewöhnliche Qualität erhalten. Die B-Seite des Albums beginnt mit einem der bekanntesten, vielleicht sogar dem bekanntesten Song der Dire Straits. Die Rede ist natürlich von Sultans of Swing. Es ist kaum zu beschreiben, wie gut die Lead-Gitarre in diesem Song ist, sowohl zwischen den einzelnen Gesangslinien, als auch in den beiden großartigen Solos. Schon mit diesem einen Song hat sich Mark Knopfler in den Gitarrenolymp gespielt. Mit In the Gallery folgt der längste Song des Albums. Ich würde den Song als groovende Ballade beschreiben, aber so richtig benennen kann ich das nicht, was ich da höre. Mit Wild West End und Lions findet das Album mit zwei weiteren tollen Songs seinen Abschluss. Ein Album das man kennen sollte!

Nach dem die Dire Straits ab Mitte der Neunziger nicht mehr aktiv waren, hat Mark Knopfler seine Musik unter seinem Namen veröffentlicht und inzwischen weitere sechs Solo-Alben herausgebracht. Diese sind aber allesamt nicht mehr so stark, wie die sechs Dire Straits Alben, einzig SAILING TO PHILADELPHIA (2000) kann ansatzweise an das große Erbe anschließen.

Sultans of Swing
Six Blade Knife
Down to the Waterline
And the lessons that we‘ve learned have all been learned in the hard way
And soon there‘ll be nothing to deny

(New Model Army - Hard Way)
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 38: Gamma Ray)

Beitrag von Assaulter »

LastInLine hat geschrieben:
Assaulter hat geschrieben:Schwer zu sagen. Ich tendiere gerne zu Accepts Balls to the Wall, Kreators Coma of Souls, Blind Guardians Somewhere Far Beyond oder Grave Diggers Tunes of War.
Accept mit SICHERHEIT nicht. Kreator eventuell, und Grave Loller bestimmt auch nicht. Blind Guardian mit der Somewhere (oder der Tales) trifts laut meinem Geschmack am ehesten.
Gesichtsapplaus? :wink: Und Accept sehr wohl.
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Sambora
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 37: Dire Straits)

Beitrag von Sambora »

GROSSHULD @ DIRE STRAITS

Grundsätzlich kann ich mich zwischen den ersten 4 Alben der Band gar nicht entscheiden, welche mir am Besten gefällt. :)

Die Sechste "On every Street" fällt dann ziemlich ab gegen diese Meisterwerke, ist aber schon auch gut.

Und die einzige, die ich mir überhaupt nicht mehr geben kann, ist die "Brothers In Arms", was aber weniger an den Songs liegt, sondern an der furchtbar sterilen Produktion.
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Re: Ghostwriters Thread (Aktuell: Platz 37: Dire Straits)

Beitrag von Stepfather »

Sambora hat geschrieben:Und die einzige, die ich mir überhaupt nicht mehr geben kann, ist die "Brothers In Arms", was aber weniger an den Songs liegt, sondern an der furchtbar sterilen Produktion.
:gelb: Wie Du sicherlich noch weißt, wurde damals gemeinhin die Produktion als bis dato beste in der Presse abgefeiert. Ja es stimmt, im Nachgang wirken die Drums teilweise sehr steril, aber ich finde es passt und zu diesen Gottsongs muss man ja wohl keine weiteren Worte verlieren.

Zum Debüt: Klasse Scheibe und wie der Doc richtig geschrieben fällt nur "On every street" leicht ab.
Von den Knopfler Solo Sachen habe ich nur die "Golden Heart", die ist mir ein wenig zu schnarchig.
Die Toten Hosen, Bremen
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Fünf kleine Jägermeister, Villa im Park
Ray Wilson, Villa im Park
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