JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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NecrodaemonTerrorsathan
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von NecrodaemonTerrorsathan » 06.01.2009 21:56

Mein Favorit auf dem Album ist allerdings "Goodbye blue Sky", einfach genial.
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Sharkattack

Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Sharkattack » 06.01.2009 23:20

NecrodaemonTerrorsathan hat geschrieben:Mein Favorit auf dem Album ist allerdings "Goodbye blue Sky", einfach genial.
Aber Hallo!
Überhaupt das Ende der 1ten + der Anfang der 2ten Scheibe bis Comfortably Numb, ach was, im Grunde das ganze Album ist an Gänsehaut-Dramatik und Feeling kaum zu überbieten.

JAYMZZ
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 20.01.2009 21:13


PINK FLOYD - A momentary lapse of reason

1985 führten die Probleme zwischen Gilmour und dem Hauptsongwriter Waters schließlich zu dessen Trennung von der Band,die Waters daraufhin einseitig für aufgelöst erklärte. Eine lange juristische Auseinandersetzung um den Bandnamen folgte: Gilmour und Mason wollten unter dem Namen Pink Floyd weitermachen. Noch während der Aufnahmen zum Album A momentary lapse of reason stieß auch Wright wieder hinzu,allerdings noch nicht als Vollmitglied,da Gilmour und Mason das Album finanziell allein getragen hatten. Das Album war letztlich ein Soloprojekt von Gilmour und stieß bei den Fans auf Begeisterung. Trotz der anhaltenden juristischen Streitigkeiten mit Waters startete man am 09.09.1987 eine Welttournee. Das letzte Konzert fand am 15.07.1989 auf einer schwimmenden Insel vor dem Markusplatz in Venedig vor rund 200.000 Zuschauern statt. Die Streitigkeiten zwischen Waters und der verbliebenden Band endeten vorläufig mit einer Vereinbarung,in der die Rechte an den Alben,Songs und dem Bandnamen geregelt wurden. Pink Floyd ohne Waters beschränkten sich lediglich darauf nie mehr als drei Stücke von The Wall aufzuführen (davon ausgenommen sind Gilmours Kompositionen Run like hell und Comfortably numb). Nun aber zum Album!
Die Alben mit Waters wurden immer unkommerzieller und finsterer,was im Waters Solo-Album The final cut seinen
Höhepunkt fand. Gilmour setzte mit A momentary lapse of reason seine musikalische Version der Zukunft Pink Floyds durch und schrieb eine anspruchsvolles Stadion-Rock Album der Spitzenklasse. Man findet zwar immer noch die typischen Floyd Elmente,aber insgesamt in zugänglicherer und direkterer Art und Weise.
Die Gitarre von Dave steht hier natürlich im Vordergrund und auch eher kürzere,knackigere Songs. Allerdings versuchte man sich auch an Klangexperimenten,die für Floyd typisch sind. Viele Kritiker warfen Gilmour hier aber vor den Verlust Waters mittels zweitklassiger Klangwelten zu kompensieren. Darüber sollte man sich beim Hören besser selbst ein Bild machen,denn die Songs sind weit davon entfernt schwach zu sein,im Gegenteil.
Die Platte beginnt mit einem verträumten für PF typischen Instrumental mit dem Titel Signs of life.
Hier kann man auch ohne Waters wieder eintauchen in die Magie der Band.Die Ur-Fans werden hier erst mal zufieden gestellt,obwohl ihnen auch dieses fantastische Stück Musik bestimmt zu unkantig sein wird.
Danach folgt die Video-Single der Scheibe Learning to fly. Ein sehr guter Pop-Rock Song,der mit vereinzelten The Wall Sound Effekten spielt,aber leicht zugänglich bleibt und einen catchigen Refrain beinhaltet.Gilmour´s Händchen für Ohrwurmmelodien schlägt hier das erste mal richtig zu. Natürlich hat dieser Song mit den alten Floyd nur wenig gemeinsam,aber Dave wollte die Band zum damaligen Zeitpunkt auch in andere musikalische Bahnen lenken.
Darauf folgt der wohl umstrittenste Song der Bandgeschichte: The dogs of war. Ein finsterer Blues-Rock Kracher,in dem Gilmour das Thema Krieg kritisch beäugt. Der Track besticht durch ein griffiges Saxophon Solo und der angepisste Gesang unterstreicht die Aussage des Tracks. Eher dunkel und kalt gehalte,wie eigentlich viele Momente auf dieser Scheibe.
Viele Fans mochten diesen Song allerdings gar nicht und er gilt bis heute als einer der schlechtesten Floys Songs.
Ich würde ihn eher im Mittelfeld einordnen. "One slip" geht dann wieder eher nach vorne und bietet perfekten Stadion Rock mit eingängigen Melodien und sehr guten Gesangslinien. Der erste Höhepunkt der Scheibe ist für mich die Super-Ballade "On the turning away". Man fühlt sich ein kleines bisschen an Comfortably numb erinnert,denn auch hier brilliert Dave an der Gitarre und die Gesangslinie bekommt man so schnell nicht aus dem Kopf.
Der beste Song der Scheibe,der in der Live Version noch mächtiger rüber kommt,ist für mich Yet another movie.
Finster,beklemmend und unglaublich intensiv kommt der Track aus den Boxen und die Band beweist,dass sie auch ohne Waters exzellente Arbeit abliefern können. Hier passt einfach alles. Dann wird wieder die Floydsche Experimentierfreude bedient,denn mit dem Instrumental Terminal frost fühlt man sich desöfteren an alte Alben der Band erinnert.
Beschlossen wird das Album durch den dritten grossen Höhepunkt der Platte: Sorrow.
Das Intro alleine ist eigentlich den Kauf der Scheibe schon wert,denn hier zaubert Gilmour an seiner Klampfe.
Der Track ist treibend und wehmütig zugleich und besonders der "one world" Part ist Gänsehaut pur.
Ein ganz starker Abschluss einer guten Platte,die zwar nicht ganz an die grossen Meisterwerke herankommt,aber Pink Floyd in einem neuen Gewand zeigt,was eben klar durch die Gilmour Elemente bestimmt wird.
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 20.01.2009 21:26

leider noch unkenn@Platten von Pink Floyd nach "The Wall"
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von NecrodaemonTerrorsathan » 20.01.2009 21:34

Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:leider noch unkenn@Platten von Pink Floyd nach "The Wall"
Geht mir auch so, sollte ich aber mal ändern.
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 21.01.2009 01:05

NecrodaemonTerrorsathan hat geschrieben:
Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:leider noch unkenn@Platten von Pink Floyd nach "The Wall"
Geht mir auch so, sollte ich aber mal ändern.
Am meisten zu empfehlen ist die The division bell.
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Assaulter » 21.01.2009 12:05

Ich würde ihn eher im Mittelfeld einordnen
*Vogel zeig*

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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von alex1181 » 21.01.2009 12:14

JAYMZZ hat geschrieben:
NecrodaemonTerrorsathan hat geschrieben:
Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:leider noch unkenn@Platten von Pink Floyd nach "The Wall"
Geht mir auch so, sollte ich aber mal ändern.
Am meisten zu empfehlen ist die The division bell.

nicht nur: die Water´s Solosachen können auch sehr viel, vor allem Radio KAOS und Amused..

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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 21.01.2009 21:09

alex1181 hat geschrieben:
JAYMZZ hat geschrieben:
NecrodaemonTerrorsathan hat geschrieben:
Ghost_in_the_Ruin hat geschrieben:leider noch unkenn@Platten von Pink Floyd nach "The Wall"
Geht mir auch so, sollte ich aber mal ändern.
Am meisten zu empfehlen ist die The division bell.

nicht nur: die Water´s Solosachen können auch sehr viel, vor allem Radio KAOS und Amused..
Bin jetzt auch nur von den Floyd Alben nach The wall ausgegangen ;)
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Assaulter » 21.01.2009 21:13

Ach ja, wegen The Wall. Die werde ich in den nächsten Tagen mal hören, ich glaube ich bin jetzt bereit dafür.

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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 22.01.2009 01:49

Assaulter hat geschrieben:Ach ja, wegen The Wall. Die werde ich in den nächsten Tagen mal hören, ich glaube ich bin jetzt bereit dafür.
Dann bin ich mal gespannt,was du dazu sagst. Schreib hier mal deinen Kommentar rein!
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Stepfather » 22.01.2009 09:27

A momentary lapse of reason: Hier sind mir nur "Sorrow" und "Learning to fly" als live-Versionen bekannt. Beides tolle Songs. :)
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von Assaulter » 22.01.2009 20:03

Ja, was soll ich noch viel dazu sagen, außer dass es wirklich unbeschreiblich ist. Zurecht ein Überklassiker des Rock. Selbst die Zwischenparts stören nicht im geringsten, obwohl ich solche Spielereien eigentlich ablehne, passt es hier einfach perfekt. Wo man bei anderen Bands das kotzen kriegt, ist man hier hellauf begeistert. Die Songs an sich sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, hier finde ich aber besonders die 2. CD noch etwas stärker. Im großen und ganzen ein perfektes Album. Wer das wirklich anders sieht, soll zur Hölle fahren und nur noch Sabbaton hören.

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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 22.01.2009 20:08

Assaulter hat geschrieben:Ja, was soll ich noch viel dazu sagen, außer dass es wirklich unbeschreiblich ist. Zurecht ein Überklassiker des Rock. Selbst die Zwischenparts stören nicht im geringsten, obwohl ich solche Spielereien eigentlich ablehne, passt es hier einfach perfekt. Wo man bei anderen Bands das kotzen kriegt, ist man hier hellauf begeistert. Die Songs an sich sind natürlich über jeden Zweifel erhaben, hier finde ich aber besonders die 2. CD noch etwas stärker. Im großen und ganzen ein perfektes Album. Wer das wirklich anders sieht, soll zur Hölle fahren und nur noch Sabbaton hören.
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Re: JAYMZZ TOP 100-REVIEW LISTE! + PINK FLOYD SPECIAL!

Beitrag von JAYMZZ » 26.01.2009 20:42


PINK FLOYD - The division bell (1994)

Für mich sind Pink Floyd die wohl grösste Band aller Zeiten. Wieviele Bands und Musiker diese Ausnahmekünstler beeinflusst haben kann man wahrscheinlich nur schätzen.
Pink Floyd haben Grenzen durchbrochen und die musikalische Landschaft um einige Kontinente erweitert. Für viele sind PF mit dem Ausstieg von Roger Waters schwächer geworden, aber mir gefällt die Phase, in der David Gilmour das alleinige Sagen bei der Band hatte und in welcher dieses unglaubliche Meisterwerk entstand. Das letzte Pink Floyd Album, zu welchem es die wohl grösste Bühnenshow ever gab ist für mich persönlich eines der besten Alben der gesamten Musikgeschichte. David Gilmour (v,g), Richard Wright (keys,v) und Nick Mason (d) erschufen ein Album voller Gänsehaut Momente. Perfekter kann man Musik nicht schreiben, arrangieren und auch nicht spielen. Was Dave alleine aus seiner Gitarre an Emotionen rausholt kann man mit Worten kaum beschreiben.
Die Soli dieses Mannes berühren meine Seele und öffnen mir das Herz. Er sagt mit seinem Gitarrenspiel mehr als andere mit tausend Worten.
Daher ist Gilmour auch für mich einer der besten Giatrristen dieses Erdballs. Die dezimierten Pink Floyd zeigten Roger Waters, dass es auch ohne seinen Querkopf ging und nahmen mit diesem Werk eines der besten PF-Alben der gesamten Bandhistorie auf.
Nun ein paar Worte zu den einzelnen Perlen, die diesen Silberling zieren: Los geht es mit einem sehr ruhigen Einstieg. "Cluster One" führt perfekt in die entspannte Stimmung des Albums ein. Wunderbare Keyboard und Gitarrenläufe laden zum träumen und entspannen ein. Wie perfekt hier schon alleine die Arrangements aufeinander abgestimmt sind lässt mich jedes mal wieder verzweifeln. Dieses Können kann man nicht lernen, entweder man wird damit geboren oder eben nicht. Das ist das was die ganz grossen Musikern von den anderen unterscheidet. Danach geht es dann weiter mit dem lässigen "What do you want from me". Dave lässt das erste mal seine Gitarre aufheulen und schon stehen einem die Nackenhaare zu Berge. Dieses gefühlvolle Gitarrenspiel und die einzigartige Stimme lassen einen so schnell nicht mehr los.
Nach diesem starken Einstieg geht es verspielt weiter. Das von einer unglaublich schönen Akustik Melodie getragene "Poles apart" lässt mich dann endgültig vor der Anlage sterben. Wie man so viele Emotionen in einen Song packen kann wird wohl auf ewig Dave´s Geheimnis bleiben. Der Song steigert sich immer mehr und der Refrain bleibt ebenfalls sofort im Ohr hängen. Nicht nur das die musikalischen Aspekte alle perfekt sind, auch die Gesangslinien können einfach nicht von dieser Welt stammen.
In der Mitte des Songs gibt es einen Hörspielmässigen Zwischenpart bevor das Solo am Ende des Tracks einfach nur noch zum anbeten schön ist.
Hier wird nicht kalt rumgedudelt, nein, hier spricht jeder Ton mit Gefühl und tausenden von Worten. Das verträumte Instrumental "Marooned" nimmt einen dann mit auf eine Reise. Hier kann man die Augen schließen und sich in die wundervolle Welt Pink Floyd´s fallen lassen. Besonders unter dem Kopfhörer entfaltet der Song unglaubliche Tiefen. Traumhafte Keyboard Teppiche und eine Gitarre die wieder mehr erzählt als jeder Text dieser Welt. "A great day for freedom" lässt dann wieder die Gänsehaut über den Rücken laufen. Der wunderschöne Refrain lassen einen praktisch durch den Raum schweben und macht diese Ballade zu etwas ganz besonderem.
Die anklagenden Strophen bieten dazu die nötige Tiefe und unzählige Punkte zum Nachdenken. Am Ende gibt es wieder ein Solo, welches jeden Gitarristen die Tränen in die Augen treiben sollte. Wieder zeigt sich die einzigartige Fähigkeit Gilmour´s alles was er in seinen Texten sagt mit seinen Soli noch weiter zu verstärken und zu unterstreichen. "Wearing the inside out" stammt alleine aus der Feder von Richard Wright, welcher in diesem Song auch den Gesang übernimmt.
Saxophon und verträumte Keyboards stehen im Vordergrund. Schön ist hier die Abwechselung mit den Background Sängerinnen und auch an der Gitarre brilliert Dave wieder vom allerfeinsten. Der nächste Höhepunkt folgt mit "Take it back". Wenn jetzt noch nicht die Sonne aufgegangen ist dann sollte sie bei diesem Song endgültig anfangen zu scheinen. Dieser Track ist Adrenalin pur und dient sich auch perfekt zum Autofahren. Der Uptempo Track basiert auf einer verfremdeten Akustik Melodie, die immer wieder auftaucht. Das Zusammenspiel der einzelnen Gitarrenläufe ist nicht von dieser Welt und die Gesangslinie brennt sich regelrecht ins Hirn.
Mit "Coming back to life" kommt dann für mich der absolute Höhepunkt der Scheibe. Mehr Gefühl und Emotion kann man einfach nicht in einen Song legen.
Das Gitarrenspiel in diesem Song ist dermassen ergreifend und schön, dass man es mit Worten nicht beschreiben kann. Dazu ein Text, der einem einen Schauer nach dem anderen über den Rücken laufen lässt. Für mich bedeutet dieser Song extrem viel, da ich mit ihm einen bitteren Verlust in meinem Leben verarbeitet habe.
Wenn dieser Track läuft wird in der Welt für mich die Pause-Taste gedrückt. Besser als jede Droge. "Keep talking" ist dann wieder sehr verträumt und experimentell.
Wieder ein absolut perfekt arrangierter Song, der einen weiteren Höhepunkt der Scheibe darstellt. "Lost for words" ist ein Akustik Track der Sonderklasse.
Alleine das stimmungsvolle Intro ist dermassen Gross, dass ich jedes mal wieder vor der Anlage anfange zu knien. Die Akustik Gitarren in dem Song wieder nicht von dieser Welt. Abgeschlossen wird die Scheibe mit einem der besten Pink Floyd Songs aller Zeiten. "High Hopes" ist die Perfektion. Wenn man in der Lage ist so einen Song zu schreiben, muss man einfach eine besondere Gabe inne haben. Der Track fasst alles was man auf dem Album hören kann in einmaliger Art und Weise zusammen.
Kirchenglocken, Bienensummen, Keyboard Melodien und Gitarrenharmonien vermischen sich zu einem Jahrhundertsong.
Ein standesgemässer Abschluss für dieses Meisterwerk.Ein Album zum niederknien!


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