Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Hier sammeln sich nur die Perlen an Threads, die niemals im Datennirvana verschwinden dürfen.
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borsti
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von borsti »

Rotstift hat geschrieben: Ich habe auch zunehmend den Eindruck dass viele der Telepolis-Sachen sich schon sehr als "alles Lügenpresse außer uns" positionieren.
Ich habe den Eindruck, dass man sich stark um einen eigenen Standpunkt bemüht und nicht einfach die Argumentation anderer übernimmt. Da das Themen- und Meinungsspektrum bei Telepoilis ziemlich groß ist, sehe ich darin eigentlich nur Vorteile - selbst wenn ich den Standpunkt ein ums andere mal nicht teile.
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Warpig1975
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Warpig1975 »

Heavy Metal in my ears, Is all i ever want to hear.
Before the sands of time run out, We'll stand our ground and all scream out!

Manilla Road - Heavy Metal to the World
On Tour: Slayer - Westfalenhalle, Dortmund
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NegatroN
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von NegatroN »

Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Ja, in der Tat.
And we are bored of the fireworks
We want to see the fire
We're long past being careful
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borsti
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von borsti »

Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Das sage ich seit Jahren, wenn ich es auch nicht in so schöne Worte fassen kann. Wenn die eine Seite Maß und Mitte verliert, braucht man sich nicht wundern, wenn das die andere Seite auch tut.

Mich stört in dem Zusammenhang auch die Diskussion vom postfaktischen. Bei der behauptet wird, die einen würden schlicht die falschen Zeitungen lesen und sie sollten lieber die lesen, in denen die Wahrheit steht. Das mag zum Teil sicher zutreffen, ist aber nicht hilfreich. Wenn sich ein Politiker dessen Politik unbeliebt ist, hinstellt und sagt, die Leute hätten es schlicht nicht korrekt verstanden, bezeichnet er diese indirekt als zu dumm. Kann man meinetwegen so sehen, es würde mich aber wundern, wenn man mit der Einstellung auch nur eine einzige Stimme dazu gewinnt.
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Dimebag666
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Dimebag666 »

Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Auf den Punkt geschrieben, mit einer klugen Sicht auf die Dinge.
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Apparition
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Apparition »

Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
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borsti
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von borsti »

Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Ich hab studiert und wohne in der Großstadt und selbst ich halte das für Schwachsinn. Sprache ist lebendig und entwickelt sich. Sie ist ein Spiegel unserer Gesellschaft und unserer Identität. Die Vorstellung, dass diese aufgrund einer Ideologie von oben verordnet wird, ist absurd. Es ist arrogant, weltfremd und grundlegend menschenfeindlich. Sprache bestimmt unser denken und wer den Menschen vorschreiben will, wie sie zu sprechen haben, will ihnen letztlich auch vorschreiben, wie sie zu denken haben.
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Diewaldo
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Diewaldo »

Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Mal ganz davon abgesehen, dass man eigentlich wo anders ansetzen müsste. Bildung ist aus meiner Sicht die Lösung des Problems. Alles andere ist Elfenbeinturm pur ...
Kann man eine Laute eigentlich auch leise spielen?
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Dimebag666
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Dimebag666 »

Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Man fühlt sich so offensichtlich moralisch überlegen, dass man überhaupt nicht daran denkt, die Gesellschaft in ihrer vollen Breite mitzunehmen. Das man mit diesen Themen aber den Vektorraum der meisten Leute verlassen hat und die nicht durch Anfeindungen, sondern durch Vermitteln mit ins Boot bekommt, übersieht man.
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Apparition
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Apparition »

Diewaldo hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Mal ganz davon abgesehen, dass man eigentlich wo anders ansetzen müsste. Bildung ist aus meiner Sicht die Lösung des Problems. Alles andere ist Elfenbeinturm pur ...
Da bin ich nicht sicher. Wenn das so wäre, gäbe es keine ultrakonservativen Studentenbünde. Meine Hoffnung ist immer die Jugend - Generationen die offener sind als ihre Eltern.
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Rotstift
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Rotstift »

Dimebag666 hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Man fühlt sich so offensichtlich moralisch überlegen, dass man überhaupt nicht daran denkt, die Gesellschaft in ihrer vollen Breite mitzunehmen. Das man mit diesen Themen aber den Vektorraum der meisten Leute verlassen hat und die nicht durch Anfeindungen, sondern durch Vermitteln mit ins Boot bekommt, übersieht man.
Das hat aber Grenzen. Ich sehe wirklich nicht, warum ich auf die Befindlichkeiten von Schwulenhassern, Rassisten und Sexisten Rücksicht nehmen sollte.
Mille millions de mille sabords!

Music is no good if it can't be sung by the human voice in some way. (John Tavener)

Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.
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borsti
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von borsti »

Aber ist das schlimm, dass es solche Studentenbünde gibt? Lebt die Gesellschaft nicht von Meinungspluralität? Oder müssen alle gleich denken und ticken? So gesehen bin ich bei Diewaldo. Man sollte gute Voraussetzungen mit Bildung schaffen, für jeden oder zumindest so viele wie möglich. Dann haben die Menschen das geistige Rüstzeug, um bessere Entscheidungen zu treffen. Natürlich wird es auch dann noch verschiedene Meinungen geben.

Bezieht sich auf Apparition
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Diewaldo
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von Diewaldo »

Apparition hat geschrieben: Da bin ich nicht sicher. Wenn das so wäre, gäbe es keine ultrakonservativen Studentenbünde. Meine Hoffnung ist immer die Jugend - Generationen die offener sind als ihre Eltern.
Wie hoch ist denn der Anteil der Studierenden die in solchen Bünden organisiert sind? Doch wohl verschwindend gering. Und als meinungsbildend kann man die auch kaum bezeichnen. Das sind Gruppen die lieber unter sich bleiben.

Was mir da schon deutlich mehr Sorgen bereitet ist das hier:

http://www.spiegel.de/stil/spiesser-stu ... 11683.html
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My Friend Of Misery
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von My Friend Of Misery »

Rotstift hat geschrieben:
Dimebag666 hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Man fühlt sich so offensichtlich moralisch überlegen, dass man überhaupt nicht daran denkt, die Gesellschaft in ihrer vollen Breite mitzunehmen. Das man mit diesen Themen aber den Vektorraum der meisten Leute verlassen hat und die nicht durch Anfeindungen, sondern durch Vermitteln mit ins Boot bekommt, übersieht man.
Das hat aber Grenzen. Ich sehe wirklich nicht, warum ich auf die Befindlichkeiten von Schwulenhassern, Rassisten und Sexisten Rücksicht nehmen sollte.
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Ob Du ein Charakterarschloch bist oder keines, hat nichts mit Bildung zu tun.
Perfektion ist Langeweile.

"[If] you don't know anything about society, you don't have the satisfaction of avoiding it." (Nicholas van Orton)
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 2

Beitrag von borsti »

Rotstift hat geschrieben:
Dimebag666 hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:
Warpig1975 hat geschrieben:Guter Kommentar:

http://www.tagesspiegel.de/politik/poli ... 4-all.html
Vor einiger Zeit hatten wir hier eine Debatte darüber, ob man darauf hinwirken sollte, auf breiter Ebene zur Verwendung genderneutraler Sprache anzuregen. Ich fand damals, dass man in den Wirtshäusern der Republik dafür bestenfalls Hohn und Spott, schlimmstenfalls aber echten Hass ernten wird. Ohne besserwisserisch erscheinen zu wollen, aber wenn man wie ich aus einem eher ländlichen, nicht-hochschulgebildeten Umfeld kommt, erscheint alles andere als zu viel verlangt. Ich halte es für vollkommen unmöglich, von oben (oder außen, je nachdem) den Wertekontext von Menschen in Frage zu stellen und zu erwarten, dass das einfach so geschluckt wird. Die Abneigung gegen die "Studierten", die alles besser wissen, kann sehr groß sein.
Man fühlt sich so offensichtlich moralisch überlegen, dass man überhaupt nicht daran denkt, die Gesellschaft in ihrer vollen Breite mitzunehmen. Das man mit diesen Themen aber den Vektorraum der meisten Leute verlassen hat und die nicht durch Anfeindungen, sondern durch Vermitteln mit ins Boot bekommt, übersieht man.
Das hat aber Grenzen. Ich sehe wirklich nicht, warum ich auf die Befindlichkeiten von Schwulenhassern, Rassisten und Sexisten Rücksicht nehmen sollte.
Das tut ja auch niemand ernsthaft. In dem Artikel ging es vielmehr darum, dass solche Attribute oft viel zu schnell aufgrund einzelner Aussagen vergeben werden, obwohl sie nicht angebracht sind.
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