Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

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Disbeliefer
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Disbeliefer » 22.06.2019 11:55

That's it.
Es macht einfach unglaublichen Spaß dabei zuzuschauen.
Vollkommen egal, dass das klägliche bisschen Story auf eine Nadelspitze passt.
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metalbart
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von metalbart » 22.06.2019 12:07

costaweidner hat geschrieben:
Rivers hat geschrieben:
costaweidner hat geschrieben:Ich meine mit dem Setting auch einfach dieses Ding mit der (britischen) vorgeblich idyllischen Kleinstadt, in der es nicht mit rechten Dingen zugeht. Für sowas hab ich ein Faible.
Ja klar, wie in der Pfalz. "Unser Dorf soll schöner werden". "Addi, bliev' drinne, de Richter komme".
*lol*
Ich mag das auch bei ernsten Sachen gerne. "Broadchurch", "Twin Peaks", "Calvary" etc.pp.
Hatte "Hot Fuzz" augfgrund des Titels immer als Ami Trash Titel abgespeichert.
Der Trailer verringert jetzt nicht grade den Trash Faktor, aber die Briten könnes dafür ziemlich gut.

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Apparition
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition » 22.06.2019 14:52

costaweidner hat geschrieben:
Apparition hat geschrieben:Burning

[...]
Will ich auch noch dringend sehen.
Wie steht es bei dir denn mit anderen südkoreanischen Filmen wie "Memories of Murder", "Oldboy" (gut, den hat man als Filminteressierter ja eh gesehen) oder "The Handmaiden"?
Ich bin da recht unbedarft. Oldboy kenne ich natürlich, Joint Security Area auch, sind beide super. The Handmaiden hab ich neulich mal teilweise im Fernsehen gesehen, der hat mich aber nicht so gepackt.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Nagrach » 22.06.2019 17:23

Disbeliefer hat geschrieben:That's it.
Es macht einfach unglaublichen Spaß dabei zuzuschauen.
Vollkommen egal, dass das klägliche bisschen Story auf eine Nadelspitze passt.
Ich denke, sobald da ne Komplettbox verfügbar ist, kommt die in die Sammlung.
Ich hatte einen Traum und dieser Traum war wundervoll.
Europacup - Es war ein Auswärtsspiel, in Amsterdam.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Disbeliefer » 22.06.2019 17:36

Nagrach hat geschrieben:
Disbeliefer hat geschrieben:That's it.
Es macht einfach unglaublichen Spaß dabei zuzuschauen.
Vollkommen egal, dass das klägliche bisschen Story auf eine Nadelspitze passt.
Ich denke, sobald da ne Komplettbox verfügbar ist, kommt die in die Sammlung.
Auf jeden!
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von metalbart » 23.06.2019 16:16

schon jemand 25 km/h gesehn? Bjarne Ingwer Mädel und Lars Eidinger als Brüder untergwegs durch Deutschland...

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Kaleun Thomsen » 24.06.2019 15:17

metalbart hat geschrieben:schon jemand 25 km/h gesehn? Bjarne Ingwer Mädel und Lars Eidinger als Brüder untergwegs durch Deutschland...

Nope, aber da beide höhere Personen sind, ist der auf der Liste.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Nahemah » 24.06.2019 16:43

25 km/h ist richtig großartig, kann ich uneingeschränkt empfehlen. Für Bjarne-Fans eigentlich sogar Guckbefehl. :)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 25.06.2019 06:54

Anna

Der neue Film von Luc Besson, kommt irgendwann im Juli. Gestern in der Sneak gesehen.
Der Trailer ist eigentlich nicht besonders repräsentativ, da man hier im Grunde 75% der Zeit sieht, wie die Titelfigur ein Restaurant in Einzelkämpfermanier komplett auseinanderwichst.
Na klar ist das auch ein Actionfilm, aber eben kein kompletter Stumpfsinn, sondern schon einigermaßen ausgeklügelt.
Es geht um den KGB, eine Agentin, und was sie so macht und warum.
Neben Sasha Luss (kannte ich nicht) als Titelrolle sind Helen Mirren, Luke Evans und Cillian Murphy in größeren Nebenrollen zu sehen, wobei vor allem Mirren und Murphy super sind.
Durch die nicht immer lineare Erzählweise (ich glaube, ich hab noch nie so viele "Zeitraum X zuvor/später" Einblendungen in einem Film gesehen *g*), erfährt man bei vielen Szenen immer erst im Nachhinein, warum sie so passiert sind, wie sie passiert sind und der Blickwinkel auf die Story ändert sich häufig.
Man sollte jetzt kein zweites "Where Eagles Dare" erwarten, aber eben auch keinen weiblichen John Wick *g*

Ist auf jeden Fall ein guter Film, gute Unterhaltung, schönes Tempo, gute Stunts, gute SchauspielerInnen, Humor an den richtigen Stellen, macht Spaß.

Teilweise erschien mir die gezeigte Technik zu modern für die Epoche (USB-Sticks in den 80ern? Echt?), aber insgesamt tat das dem Film jetzt keinen zu großen Abbruch.

8/10
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von metalbart » 25.06.2019 12:22

Nahemah hat geschrieben:25 km/h ist richtig großartig, kann ich uneingeschränkt empfehlen. Für Bjarne-Fans eigentlich sogar Guckbefehl. :)
Ja läuft im August im Openair Kino, fast noch geiler als im konventionelln Saal. Und er läuft die 35. Woche hiee, das ist schon ein ziemlicher Runner.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 27.06.2019 06:57

Verachtung

Der vierte Film aus der Jussi Adler Olssen-Reihe um das Sonderdezernat Q.
Meiner Meinung nach nicht nur das bisher beste Buch der Reihe, sondern auch der beste Film. Liefen die alten Filme teilweise etwas unrund und waren IMO vor allem dann interessant, wenn man die Bücher kannte, so funktioniert der neue auch alleine und wäre auch ohne Buchkenntnis super.
Die finstere Story über ein Mädchenheim/gefängnis in den 1960ern auf einer kleinen Insel im Öresund, wo "geistig schwache" und "sozial verwahrloste" Mädchen interniert und wie Scheiße behandelt werden, tut schon richtig weh, vor allem wenn man weiß, dass es diese Heime, in denen Mädchen z.B. zwangssterilisiert wurden, damit sich die Untermenschen nicht vermehren, wirklich gab. Die Story wird dann in die Jetztzeit fortgeführt und spielt sich so quasi über einen Zeitraum von 50 Jahren ab.
Wie immer toll gespielt von den drei HauptdarstellerInnen, aber auch die Nebenfiguren sind toll, gerade in den Parts, die in den 60ern spielen.
Diesmal passt auch alles vom Tempo, Drehbuch und so weiter, tolle Kameraarbeit und Ausstattung zudem.
Sehr, sehr gut und wie gesagt, IMO muss man das Buch nicht zwingend kennen, um damit was anfangen zu können. Gute Laune kriegt man davon allerdings nicht.

9/10
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 01.07.2019 07:48

Godzilla - King of the Monsters
Ich war ja vom 2014er Godzilla sehr begeistert. Dementsprechend meine Erwartungshaltung an den neuen. Und dann: Was für eine alberne Scheiße.
Die Viecher (neben Godzilla tauchen auch Ghidorah, Mothra und weiß der Kuckuck wer noch alles auf) sind schön animiert, machen ansprechend viel kaputt, auch die Optik des Films fand ich ansprechend, aber ansonsten war das ein einziger Offenbarungseid.
Die schön langsame, finstere Inszenierung des ersten Streifens komplett über Bord geworfen, stattdessen ein Schnitt-Massaker bis hin zum Augenkrebs.
Sämtliche DarstellerInnen durch die Bank unterirdisch, selbst Charles Dance der es ja eigentlich kann, hölzern, schlecht und peinlich (was auch an der Synchro lag. Jesus fucking Christ, lasst doch gleich Martin Semmelrogge synchronisieren, dann wird es zumindest lustig).
Der erste Film war auch deswegen gut, weil er keinerlei Humor hatte. Jetzt: Superhelden-Michael Bay-Gedächtnis-Sprüche und -witze wohin man blickte. Jede Aktion wurde durch lahmen Fips Asmussen-Humor und niederste Sprüche ins Lächerliche gezogen. Trauriges Highlight: "Oh mein Gott....." - "...zilla."
Sämtliche Figuren, dumm, dumm und dümmer, unsympathisch, ekelhaft, durch die Bank Idioten, denen man den Tod wünscht. Selbst die eigentlich coole Milly Bobby Brown (Eleven aus "Stranger Things") wollte man in einer Tour ans Gesicht schlagen. Meine Fresse, ey. Dummenhighlight jedoch ihre Mutter. Wie schlecht und unterirdisch kann eine Figur denn noch geschrieben sein? Leckopfanni, ey.
Dazu vom Aufbau her unrund wie sonstwas, komplett ohne einen Anflug von Spannung, im Gegenteil: Langweilig as fuck. Ohne die paar wirklich hübschen Fights von Godzilla und/oder Ghidorah wäre das eine ganz glatte Null gewesen. Gestern habe ich noch eine 5 gegeben, nach einmal drüber schlafen, korrigiere ich aber auf 3/10.
Wer den 2014er Godzilla geil fand, weil er eben kein typisches Ballermann-Hollywood-Monstermovie war: Finger weg. Der Film hier ist so scheiße, dass er teilweise den Godzilla von Emmerich noch unterläuft (betreffend die Figuren. Wer Jean Reno und Sprüche wie "Laufen wäre eine gute Idee." im Emmerich-Godzilla zum Kotzen fand, der wird hier aus dem Vomitorium gar nicht mehr rauskommen).
Alles, wirklich alles, was den ersten Film gut gemacht hat, sinn-, respekt- und gnadenlos im Klo runtergespült und durch GZSZ-Dialoge und Michael Bay-Gedächtnis-Filmschnitt ersetzt. Was für ein Reinfall.


John Wick 3
Ich habe nun innerhalb einer Woche alle John Wick Filme zum ersten Mal gesehen. Der erste war super, der zweite war gut, der dritte ist so dazwischen, aber näher am zweiten als am ersten. Meinetwegen könnte man sich diese ganze alberne Rollenspiel-Kacke mit Gilden, Kammern und Münzen Hin- und Hergeschiebe komplett sparen und Wick einfach wie im ersten Film sinnlos mordend durch die Gegend ziehen lassen. Dieser komische Gilden-Unterbau, der anscheinend versucht, die an Menschenverachtung grenzende Gewaltverherrlichung (die Büchereiszene ey, leck mich fett. :o ) irgendwie zu rechtfertigen, ist doch totaler Humbug. Ich bin ein Richter. Ich bin der König der Bowery. Ich bin die Kammer. Ich stehe über der Kammer. *sinnlos Münzen hin und herschieb* - "Schneid Dir mal nen Finger abn, dann ist Deine Schuld beglichen" - Wayne??? Vor allem, weil ja offenbar eh jeder Mensch auf der Welt dieser Quark-Bruderschaft anzugehören scheint *lol*
Abgesehen von diesem mit Gewalt irgendwie drangeklatschten Inhalt, um Wicks Amokläufe schönzureden, aber erneut sehr gute Unterhaltung und vor allem abwechslungsreicher als der zweite Teil. Hat auf jeden Fall Bock gemacht, Teil 4 ist nach dem Ende ja quasi vorprogrammiert. Nette Reihe, essentiell ist aber IMO nur der erste.
PS: Was in diesem von außen eher beschaulichen Continental-Gebäude angeblich alles drin sein soll (hier: Zum Beispiel ein ca. 6 stöckiger Glaskasten in der Größe eines Fußballstadions, der von außen natürlich NULL zu sehen ist), da denkt man besser auch nicht drüber nach. Gegen das Haus ist die Tardis jedenfalls ne Lachtaube *g*

8.5 / 7 / 7.5
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My Friend Of Misery
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von My Friend Of Misery » 01.07.2019 09:09

:traenenlach: @ Leckopfanni & Vomitorium

Inhaltlich alles richtig. Sackdämlich und strunzlangweilig.
Perfektion ist Langeweile.

"[If] you don't know anything about society, you don't have the satisfaction of avoiding it." (Nicholas van Orton)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 02.07.2019 12:36

Traumfabrik

Wir schreiben das Jahr 1961. Im Filmstudio Babelsberg trifft ein Komparse, der aussieht wie Manuel Neuer, auf eine Tänzerin und verliebt sich sofort unsterblich.

Aber dann! Mauerbau, und zack, sind die Liebenden wieder getrennt. Aber er setzt alles daran, sie wiederzusehen! <3 <3 <3

2h Kitsch und Vorhersagbarkeit. Anstrengend. Wenn schon ein Liebesfilm, dann bitte "Big Fish" oder "Rendezvous mit Joe Black".
“Es erfordert eine Menge Mut, anonym nette Dinge im Internet zu posten.“ (Marge Simpson, Hausfrau und Mutter)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 03.07.2019 09:28

Yesterday
Jack ist ein talentierter, aber erfolgloser und unbeachteter Singer/Songwriter. Eines Tages kommt es zu einem weltweiten Stromausfall. Kurz darauf merkt Jack, dass sich anscheinend niemand an die Beatles erinnert. Mehr noch: es hat sie anscheinend nie gegeben. Und nur er hat noch alle Lieder im Kopf - also warum nicht damit komplett durchstarten?

Ich war anfangs skeptisch, ob diese durchaus charmante Idee über einen ganzen Film tragen kann. Tut sie aber durchaus, was in erster Linie am tollen Cast, sympathischen Charakteren und klugen Dialogen liegt. (In einer wichtigen Nebenrolle: Ed Sheeran. Ihr kennt ihn aus Game of Thrones.) Storymäßig geht es gar nicht viel tiefer als das oben beschriebene inkl einer Love Story, aber ich fühlte mich trotzdem bestens unterhalten.

Mancher kennt vielleicht "I am Sam" mit Sean Penn, der ja auch ein Stück weit die Beatles zum Thema hat. Der damalige Soundtrack umfasste ausschließlich Cover-Versionen von Beatles-Songs, auch, weil die Rechte an den Originalen wohl zu teuer gewesen sein sollen. Wiki ist zu entnehmen, dass die Verwendung der Beatles-Titel bei "Yesterday" 10 Mio Euro gekostet haben sollen.
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