Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

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Sambora
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Sambora » 10.03.2020 02:21

Crypt0rchild hat geschrieben:
10.03.2020 01:27
Alter, "Ad Astra", ich fall' vorm Einschlafen gleich noch in die Tapete, diese vollkommene Affenscheisse!!! *tob*

Spoiler:
So, unser Boy Brad Pitt mit schlimmen Daddy Issues (wegen denen er natürlich auch keine normale Paarbeziehung hinbekommt, eh klar) wird von ganz oben beauftragt, Vati zu finden, weil er vielleicht Aliens kennt, die gerade auf der Erde alles kaputt machen, fliegt also mit Donald Sutherland im Schlepptau auf den Mond, wo Sutherland dann auch sofort einfällt, dass er dann doch zu alt für alles ist und gleich stirbt.

Weil auch Mondpiraten dem fidelen Duo zusetzen.
*LOL* Mondpiraten, warum? Woher? Wieso? Wird nicht erklärt, egal, next.
Weil wir sind nämlich durch einen Unfall, bei dem wir uns mit unserem Mondbuggy in der Luft drehen, sofort dort, wo wir hinmüssen. Der Raketenstation ins wirkliche Weltall.

Gleich dann Mars, wir müssen einen Funkspruch in einem schallgedämpften Mars-Tonstudio aufnehmen, Richtung Papa, weil es nur dort funktioniert. Warum? Egal. Auf jeden Fall sind wir gleich unter Wasser, ziehen uns da einem Seil empor und kommen aus einem Gulli wieder raus. Einem Gulli auf dem Mars.

Hab ich Weltraumaffen erwähnt, die keinen Sauerstoff brauchen und sich von Astronautengesichtern ernähren, wenn mal eins vorbeikommt?
Passiert, Szene wahllos im Film einsetzbar.

Noch viel weiter vorher:
Eine Rakete startet und wir machen eine Luke unten am Triebwerkfeuer auf, weil Mysterious Woman wusste, wo wir hin müssen, um an Bord zu kommen, ohne dass es jemand mitbekommt oder wir sofort verglühen. Müssen schließlich zu Vati, der seit Jahrzehnten grob Richtung Neptun lebt und da womöglich Aliens kennt, wir sind gespannt.

Nachdem wir dann Papa getroffen haben, der dann doch nichts gefunden hat, weil die wahre Liebe die ganze Zeit auf der Erde weilte und man auf die Liebe gucken, seinen Sohn liebhaben soll und doch nicht auf Aliens warten, er sich aber nach vielen Jahren doch dazu entschließt, sich hochdramatisch von der Nabelschnur seines Sohnes zu trennen und doof ins Weltall zu fliegen, um zu sterben, nehmen wir uns ein Blechschild, fliegen damit durch Planetenringe zurück ins Raumschiff und lassen uns von einer Atomexplosion den Katzenspung zurück bis zur Erde schießen.

Dass es lange gedauert haben muss, sieht man, weil wir jetzt einen Dreitagebart haben.

Leute retten uns sofort.

Zwischendurch unendlich lange Nahaufnahmen vom Gesicht Brad Pitts und bedeutende Monologe, die so deep sind, wie das Klo meiner Katze.

Are you FUCKING kidding me.

Ohne Wertung.
Ey, ich... *tilt*
*sehr freu* @ Komplettverriss eines laut Apparition kommenden Sci-Fi-Klassikers

*lol* @ Gulli auf dem Mars, Weltraumaffen und Mondpiraten

Crypt0rchild
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Crypt0rchild » 10.03.2020 08:11

War mir jetzt erst nicht sicher, ob der Film mich auf dem falschen Fuß erwischt hat, aber eine Nacht danach bin ich irgendwie noch saurer und fühle mich verschaukelt *g*

Da ergibt NICHTS Sinn. Jeder einzelne Aspekt ist kompletter Unsinn und eine Beleidigung an den Zuschauer. Gerade kurz die User-Reviews auf IMdB überflogen und auch da ne eindeutige Sprache: 1/10 Reviews, dass es nur so scheppert mit genau denselben Kritikpunkten.

Wahn.

Egal, wenigstens davor noch Parasite gesehen und der war ganz gut *g*
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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Dimebag666
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Dimebag666 » 10.03.2020 09:18

Crypt0rchild hat geschrieben:
10.03.2020 01:27
Alter, "Ad Astra", ich fall' vorm Einschlafen gleich noch in die Tapete, diese vollkommene Affenscheisse!!! *tob*

Spoiler:
So, unser Boy Brad Pitt mit schlimmen Daddy Issues (wegen denen er natürlich auch keine normale Paarbeziehung hinbekommt, eh klar) wird von ganz oben beauftragt, Vati zu finden, weil er vielleicht Aliens kennt, die gerade auf der Erde alles kaputt machen, fliegt also mit Donald Sutherland im Schlepptau auf den Mond, wo Sutherland dann auch sofort einfällt, dass er dann doch zu alt für alles ist und gleich stirbt.

Weil auch Mondpiraten dem fidelen Duo zusetzen.
*LOL* Mondpiraten, warum? Woher? Wieso? Wird nicht erklärt, egal, next.
Weil wir sind nämlich durch einen Unfall, bei dem wir uns mit unserem Mondbuggy in der Luft drehen, sofort dort, wo wir hinmüssen. Der Raketenstation ins wirkliche Weltall.

Gleich dann Mars, wir müssen einen Funkspruch in einem schallgedämpften Mars-Tonstudio aufnehmen, Richtung Papa, weil es nur dort funktioniert. Warum? Egal. Auf jeden Fall sind wir gleich unter Wasser, ziehen uns da einem Seil empor und kommen aus einem Gulli wieder raus. Einem Gulli auf dem Mars.

Hab ich Weltraumaffen erwähnt, die keinen Sauerstoff brauchen und sich von Astronautengesichtern ernähren, wenn mal eins vorbeikommt?
Passiert, Szene wahllos im Film einsetzbar.

Noch viel weiter vorher:
Eine Rakete startet und wir machen eine Luke unten am Triebwerkfeuer auf, weil Mysterious Woman wusste, wo wir hin müssen, um an Bord zu kommen, ohne dass es jemand mitbekommt oder wir sofort verglühen. Müssen schließlich zu Vati, der seit Jahrzehnten grob Richtung Neptun lebt und da womöglich Aliens kennt, wir sind gespannt.

Nachdem wir dann Papa getroffen haben, der dann doch nichts gefunden hat, weil die wahre Liebe die ganze Zeit auf der Erde weilte und man auf die Liebe gucken, seinen Sohn liebhaben soll und doch nicht auf Aliens warten, er sich aber nach vielen Jahren doch dazu entschließt, sich hochdramatisch von der Nabelschnur seines Sohnes zu trennen und doof ins Weltall zu fliegen, um zu sterben, nehmen wir uns ein Blechschild, fliegen damit durch Planetenringe zurück ins Raumschiff und lassen uns von einer Atomexplosion den Katzenspung zurück bis zur Erde schießen.

Dass es lange gedauert haben muss, sieht man, weil wir jetzt einen Dreitagebart haben.
Leute retten uns sofort.

Zwischendurch unendlich lange Nahaufnahmen vom Gesicht Brad Pitts und bedeutende Monologe, die so deep sind, wie das Klo meiner Katze.

Are you FUCKING kidding me.

Ohne Wertung.
Ey, ich... *tilt*
:traenenlach: Hervorragend. Genau so ist der Film bestimmt gepitcht worden, um die Finanzierung zu bekommen.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von David Lee Hasselhoff » 10.03.2020 14:46

Hähähähä. Stimmt natürlich alles zu Ad Astra, aber komischerweise hat mich das kaum bis überhaupt nicht gestört. Obwohl ich eingetragener Pitt-Hasser bin und die letzte GoT-Staffel wegen solchem Mist schwer erträglich fand.

Die Mondpiraten haben mich unweigerlich an das hier erinnert:

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 15.03.2020 10:55

"Okja" von Bong Joon-ho (Regisseur von Parasite)

Okja ist ein genmanipuliertes "Superschwein" mit einer Schulterhöhe von über 2m. Von einer schwierigen Firma wurden mehrere Tiere dieser Art für eine Revolution der Fleischproduktion gezüchtet und über die Erde verteilt. Okja ist in Südkorea gelandet, wo sie die beste Freundin der jungen Mija ist.

Nun soll Okja in die USA gebracht und von der Firma der Weltöffentlichkeit präsentiert (und anschließend geschlachtet) werden. Mija und eine Tierbefreiungsgruppe wollen das verhindern.

Der Film steht auf dieser interessanten NYT-Liste der 10 einflussreichsten Filme der Dekade.

In einer Nebenrolle Paul Dano, der Priester in "There will be blood" von 2007, der in den 10 Jahren zwischen den beiden Filmen rein gar nicht gealtert ist.
"Jeder von uns Angestellten fühlt sich als Künstler und Anarchist, als freie Seele, als geheimer Wahnsinniger, der weder Zwang kennt noch Norm (...), und keiner will begreifen, dass er schon lange zu denen gehört, von denen er nie einer hat sein wollen (...) und dass ihn gerade das Gefühl, anders zu sein, vollends Regel sein lässt." (Kehlmann)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition » 16.03.2020 22:23

Jetzt in der arte-Mediathek: "Sturm über Washington" von Otto Preminger. Mit u.a. Henry Fonda und Charles Laughton (unglaublich gut wie immer). Drama über politische Ränkespiele um die Wahl eines neuen Außenministers. Anschauen. Befehl.
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Frank2 » 17.03.2020 20:57

Apparition hat geschrieben:
16.03.2020 22:23
Jetzt in der arte-Mediathek: "Sturm über Washington" von Otto Preminger. Mit u.a. Henry Fonda und Charles Laughton (unglaublich gut wie immer). Drama über politische Ränkespiele um die Wahl eines neuen Außenministers. Anschauen. Befehl.
Absoluter Klassiker mit einem herausragenden Cast.
Auch von mir: Anschaubefehl!!!

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Rivers
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rivers » 17.03.2020 22:28

Ready Player One

Jugendfilm von Steven Spielberg, der irgendwie versucht zwei Welten zu vermischen: Jugendliche, die sich in den Online-Spielen der heutigen Zeit verlieren mit Kultur-Querverweisen aus den 80ern, die wohl keiner der Jugendlichen überhaupt verstehen wird. Das Ganze an einigen Stellen auch so 80er mäßig inszeniert, dass der ganze Film trotz der Bilderflut einen leichten, relativ sicheren Charme a la ET verströmt. V.a. das im Vergleich zu dem Superhelden-Showdowns komplett unspektakuläre Ende, der einfache Bösewicht und sein sehr einfaches Ende haben mich da erstaunt. Überhaupt alles, wo er auftaucht ist für heutige Verhältnisse irgendwie "flach", oder besser gesagt relativ einfach inszeniert.

Aber ja, wer jemals einen Jugendlichen gesehen hat, der kaum noch aus Elder Scrolls Online, DOTA, Need For Speed Online oder sonstigen Spielen herauskommt, kennt das Problem der OASIS aber auch den positivistischen und glücklichen Zug, mit den die Kids diesen Welten entgegentreten. Eine Sucht, die in dem Film nicht so düster hervorkommt wie man sie als Vater selbst sieht.

Und damit bleibt der Film selbst sehr positiv. Denn obwohl die Welt draußen ein Haufen Scheiße ist, alle Welt mit der VR-Brille rumläuft und dafür in hochgestapelten Containern wohnen: Die OASIS wurde vor den bösen Mächten gerettet, die die virtuelle Welt einfach nur mit Werbung zukleistern wollten.

Unterhaltsam, sehr lässig gedreht, aber länger darüber nachdenken bringt die Schizophrenie des Films zum Vorschein.

Gute 8/10.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Nagrach » 17.03.2020 22:42

Rivers hat geschrieben:
17.03.2020 22:28
Ready Player One

Jugendfilm von Steven Spielberg, der irgendwie versucht zwei Welten zu vermischen: Jugendliche, die sich in den Online-Spielen der heutigen Zeit verlieren mit Kultur-Querverweisen aus den 80ern, die wohl keiner der Jugendlichen überhaupt verstehen wird. Das Ganze an einigen Stellen auch so 80er mäßig inszeniert, dass der ganze Film trotz der Bilderflut einen leichten, relativ sicheren Charme a la ET verströmt. V.a. das im Vergleich zu dem Superhelden-Showdowns komplett unspektakuläre Ende, der einfache Bösewicht und sein sehr einfaches Ende haben mich da erstaunt. Überhaupt alles, wo er auftaucht ist für heutige Verhältnisse irgendwie "flach", oder besser gesagt relativ einfach inszeniert.

Aber ja, wer jemals einen Jugendlichen gesehen hat, der kaum noch aus Elder Scrolls Online, DOTA, Need For Speed Online oder sonstigen Spielen herauskommt, kennt das Problem der OASIS aber auch den positivistischen und glücklichen Zug, mit den die Kids diesen Welten entgegentreten. Eine Sucht, die in dem Film nicht so düster hervorkommt wie man sie als Vater selbst sieht.

Und damit bleibt der Film selbst sehr positiv. Denn obwohl die Welt draußen ein Haufen Scheiße ist, alle Welt mit der VR-Brille rumläuft und dafür in hochgestapelten Containern wohnen: Die OASIS wurde vor den bösen Mächten gerettet, die die virtuelle Welt einfach nur mit Werbung zukleistern wollten.

Unterhaltsam, sehr lässig gedreht, aber länger darüber nachdenken bringt die Schizophrenie des Films zum Vorschein.

Gute 8/10.
Rein interessehalber zur Einschätzung: Hast du die Romanvorlage gelesen?
Ich hatte einen Traum und dieser Traum war wundervoll.
Europacup - Es war ein Auswärtsspiel, in Amsterdam.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rivers » 18.03.2020 00:36

Nagrach hat geschrieben:
17.03.2020 22:42
Rein interessehalber zur Einschätzung: Hast du die Romanvorlage gelesen?
Nein, gar nicht. Gibt es da große Unterschiede von der Ausrichtung her?

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Tolpan » 18.03.2020 08:54

Rivers hat geschrieben:
18.03.2020 00:36
Nagrach hat geschrieben:
17.03.2020 22:42
Rein interessehalber zur Einschätzung: Hast du die Romanvorlage gelesen?
Nein, gar nicht. Gibt es da große Unterschiede von der Ausrichtung her?
Nicht großartig, aber der Roman ist dennoch deutlich besser, wahrscheinlich weil er AFAIK deutlich düsterer ist. Wenn Du was mit der Popkultur der 80iger anfangen kannst, solltest Du den Roman nochmal nachlegen.
Ante: "Brrruda, schlag de Ball lang!"
Prince: "Brrruda, ich schlag de Ball lang!"

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 18.03.2020 08:58

Im Roman spielt zudem eine ganze Passage in der Welt bzw. Cover von Rushs "2112". :D

Roman ist schon ein Pageturner, aber schon derb flach. Typische Urlaubs- oder Quarantänelektüre *g*
Film ist halt Baller-Popcorn-Kino, das man mal gucken kann. Beste Sequenz natürlich die Shining-Stelle.

Fazit: Beides nett, beides null essentiell.
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2020 | Letterboxd

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Schmendrick » 19.03.2020 13:13

MISSION I.R.I.S
Ein Südkoreanischer Agent bekommt den Auftrag einen nordkoreanischen Politiker zu töten.
Doch nach dem Auftrag wird er plötzlich von seinen eigenen Leuten und sogar von seinem besten Freund gejagt.
Auf seiner halsbrecherischen Flucht wird ihm klar das sein Auftrag von einer weltweit operierenden Organisation in die weggeleitet wurde.
Die planen einen nuklearen Anschlag von Seoul und irgendwie sind alle darin verwickelt.

Nettes Agenten Katz-und-Maus-Spiel aus 2010.
120 Minuten teilweise gute Action, sehr viele Namen und Figuren und einem echt fiesen Schluss.
Das interessante ist allerdings das der Film aus einer Zusammenstellung einer wohl sehr erfolgreichen Koreanischen 20-teiligen TV-Serie ist, was dann auch das teilweise recht „komische“ Bild erklärt.
Sieht halt oft aus wie mir der Videokamera gedreht.


NEW WORLD-ZWISCHEN DEN FRONTEN
Der Boss des größten Verbrechersyndikat Südkoreas ist tot.
Mord oder Unfall?
Nach der Trauerfeier ist der Kampf um einen neuen Chef schon voll im Gange.
Doch auch die Polizei will hier mit reden.
Ein schon seit Jahren Undercover arbeitender Cop soll ganz oben Mitmischen um das Syndikat zu vernichten.
Das Spiel ist eröffnet und früher oder später muss man sich entscheiden auf welcher Seite man steht.

Recht ruhiger koreanischer Thriller von 2013 mit nur ein paar wenigen blutigen Hau-Drauf-Szenen.
Gute Rollen, gute Darsteller, gut inszeniert und recht spannend bis zum dann doch vorhersehbaren Ende.
1.Vorsitzender und Gründer der AOTSWTETGTMATB

Nein, ich brauche keinen Grabstein.Ihr dürft mit meiner Asche grillen!

www.draussenraus.de

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 20.03.2020 23:10

Der Schacht (Netflix)

Der Schacht ist ein vertikales Gefängnis mit mehr als 300 Ebenen, auf jeder 2 Gefangene. Von oben kommt Essen, und würden die ersten sich nicht alles nehmen, käme unten noch was an.

Teils sehr heftige Dystopie über Solidarität und Verteilungskämpfe. Passt schön in unsere Covid-19-Zeit, in der sich Leute um Toilettenpapier prügeln und Hamsterkäufe Volkssport ist.

Für Freunde von Snowpiercer und Cube. Wobei die Klasse von Cube dann doch nicht erreicht wird.
"Jeder von uns Angestellten fühlt sich als Künstler und Anarchist, als freie Seele, als geheimer Wahnsinniger, der weder Zwang kennt noch Norm (...), und keiner will begreifen, dass er schon lange zu denen gehört, von denen er nie einer hat sein wollen (...) und dass ihn gerade das Gefühl, anders zu sein, vollends Regel sein lässt." (Kehlmann)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition » 21.03.2020 20:54

Schundige Horrorfilme im Internet Archive angucken gehört definitiv zu den sinnvolleren Beschäftigungen einsamer Krisenabende.
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."

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