Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

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TAFKAR
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 02.03.2020 10:15

An "Hell or High Water" fand ich eigentlich am besten, dass scheinbar jeder eine Knarre dabei hat. Und dann das Mädchen, das aus der Bank bei Papa anruft, der dann mit einer Kavallerie ankommt... So stell ich mir eigentlich auch den Mittleren Westen vor. ;-)
"Jeder von uns Angestellten fühlt sich als Künstler und Anarchist, als freie Seele, als geheimer Wahnsinniger, der weder Zwang kennt noch Norm (...), und keiner will begreifen, dass er schon lange zu denen gehört, von denen er nie einer hat sein wollen (...) und dass ihn gerade das Gefühl, anders zu sein, vollends Regel sein lässt." (Kehlmann)

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 05.03.2020 08:13

The Invisible Man

Gerade neu im Kino. Elisabeth Moss als Frau, die aus einer manipulativen und gewalttätigen Ehe ausbricht und flieht. Kurze Zeit später erhält sie die Meldung, dass Ihr Mann sich umgebracht hat inkl. Bericht darüber in der Zeitung etcpp. Als sie sich so langsam wieder in Sicherheit glaubt und sich auch mal wieder auf die Straße traut, beginnen merkwürdige Vorfälle zu geschehen, so als wäre ihr Mann noch da. Die Lage spitzt sich sehr schnell sehr zu und ist für sie nur so zu erklären, dass Ihr Mann, ein auf dem Gebiet der Optik führender Wissenschaftler, seinen Tod nur vorgetäuscht hat und es zudem irgendwie geschafft hat, sich unsichtbar zu machen und ihr nun das Leben zur Hölle macht.

Keine neue Story, vermutlich gibt es schon 20 Filme mit dieser Geschichte, ich kenne aber bisher eigentlich nur "The Hollw Man". Der Unterschied hier ist, dass der Film aus der Sicht des Opfers erzählt ist.
Elisabeth Moss gibt es sich wieder ordentlich dreckig, beim Letterboxd-Review, man möge der armen Frau zur Entspannung doch nun endlich mal eine leichte Romantic Comedy geben, musste ich jedenfalls sehr lachen.
"The Invisible Man" ist spannend von Sekunde Eins an, neben der durchgehenden Anspannung gibt es auch ein paar funktionierende Jump Scares und Moss spielt halt wieder alles an die Wand. Kompletter Wahnsinn, wie gut die ist.

stabile 8/10
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costaweidner » 05.03.2020 09:05

Thunderforce hat geschrieben:
05.03.2020 08:13
Elisabeth Moss gibt es sich wieder ordentlich dreckig, beim Letterboxd-Review, man möge der armen Frau zur Entspannung doch nun endlich mal eine leichte Romantic Comedy geben, musste ich jedenfalls sehr lachen.
Ebenso und ich hab den Film noch gar nicht gesehen. *g*
"Wenn den Leuten hier einer sagte, sie seien einem Rattenfänger aufgesessen, sie ließen ihn auf der Stelle verhaften und bejubelten den Rattenfänger um so fanatischer."

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 05.03.2020 09:17

costaweidner hat geschrieben:
05.03.2020 09:05
Thunderforce hat geschrieben:
05.03.2020 08:13
Elisabeth Moss gibt es sich wieder ordentlich dreckig, beim Letterboxd-Review, man möge der armen Frau zur Entspannung doch nun endlich mal eine leichte Romantic Comedy geben, musste ich jedenfalls sehr lachen.
Ebenso und ich hab den Film noch gar nicht gesehen. *g*
Ich hatte das Review, das ja auch nur aus diesem Satz besteht und darum noch toller ist als eh schon, auch vor dem Film gesehen *g*
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costaweidner » 05.03.2020 09:21

Thunderforce hat geschrieben:
05.03.2020 09:17
costaweidner hat geschrieben:
05.03.2020 09:05
Thunderforce hat geschrieben:
05.03.2020 08:13
Elisabeth Moss gibt es sich wieder ordentlich dreckig, beim Letterboxd-Review, man möge der armen Frau zur Entspannung doch nun endlich mal eine leichte Romantic Comedy geben, musste ich jedenfalls sehr lachen.
Ebenso und ich hab den Film noch gar nicht gesehen. *g*
Ich hatte das Review, das ja auch nur aus diesem Satz besteht und darum noch toller ist als eh schon, auch vor dem Film gesehen *g*
Das mag ich an Letterboxd auch so. Von sensationell lustigen Ein-Satz-Reviews zu völlig durchdachten Analysen findet man da alles.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Schmendrick » 06.03.2020 14:55

ALIEN DOMICILE NEXT LEVEL
Eine Gruppe von Studenten wollen ein Wochenende im Wohnmobil auf einem einsamen Campingplatz verbringen.
Das Wohnmobil gehört einem noch nie gesehenen Onkel eines der Mädel der Gruppe.
Der unbekannte Onkel sind seit Jahren auf unerklärlicher Weise verschwunden, glaubt an Außerirdische und das sie die gute, alte Mutti Erde als neuen Heimatplaneten auserkoren haben!
Das schreit doch nach einem super Plan!*g*

Ist von 2018, dauert 75min und völliger Scheißdreck!
Schlechte Darsteller mit noch schlechteren Dialogen stampfen durch den Wald oder lümmeln sich im besagtem Wohnmobil.
Meine Fresse!Wie wenig kann man eigentlich können!?

LITTLE MONSTER
Dave ist erfolgloser Straßenmusiker, erfolgloser Liebhaber und erfolglos im Leben allgemein.
Um der hübsche Lehrerin seines Neffen näher zukommen, geht er als Begleitperson mit auf den Ausflug der Vorschulklasse.
Im Vergnügungspark angekommen laufen seine Annäherungsversuche natürlich nicht zu seinen Gunsten.
Dafür laufen Zombies, die aus dem Militärlabor direkt neben dem Park fliehen konnten durch die Gegend.
Was die Sache nicht wirklich einfacher macht.

Australische Zombie-Komödie die Laune macht.
Es wird viel gesungen( meist Tayler Swift) oder Heavy Metal und ein ganz kleines bisschen Menschen geknabbert.
Die MakeUps sind gut und das peinliche Auftreten des Anti-Helden Dave zu ertragen.
Aber am coolsten ist Lupita Nyong´o als Lehrerin, die ihre Schützlinge auf vor den Zombies zu beschützen weiß.

READY OR NOT
Die Hochzeitsnacht hat sich die Braut doch etwas anders vorgestellt.
Doch die Familie des Bräutigam ist eine SpieleErfinderDynastisch und bevor es ins Bettchen gehen kann, muss erst noch ein Spiel gespielt werden.
Das Los entscheidet und heute Abend wird „Verstecken“ gespielt.
Wer die Braut findet, darf sie dann fröhlich abmurksen!

Ganz nett das Werk von 2019.
Die Familie ist schön skurril, die große Villa und einziger Schauplatz der Geschichte macht auch was her und so schnell gibt unsere Braut auch nicht auf!
Und am Ende wird es sogar ordentlich blutig, bleibt dabei aber lustig.

SCARECROWS REVENGE
Um die 800 irgend wo in England.
Ein Wikingerdorf bekommt den Fluch einer bösen Hexe zu spüren.
Sie schickt die fiese Vogelscheuche los um alle zu töten.

Wenn hier nochmal einer sagt der Herr Taubert macht schlechte Filme!!
Dieses Unwerk kommt aus England und kann mehr als gar nix!
Kostüme aus dem KiK, Darsteller stellen auch nix da, Dialoge ohne Sinn und Verstand und immer wenn es blutig wird, muss der Kamera-Futzi aufs Klo.

SUBURBICON
Willkommen in der sauberen, freundlichen Vorstadtgemeinde Suburbicon.
Hier sind alle supi nett, supi fröhlich.
Doch als bei Familie Logde eingebrochen wird und in die Nachtbarschaft eine farbige Familie einzieht ist Schluss mit der Gemütlichkeit.

Bitterböser Abrechnung mit den netten Amis.
George Clooney als Regisseur nimmt kein Blatt vor dem Mund, um das Scheinheilige Vorstadtleben der 50ziger zu hinter Fragen.
Die Idee ist toll und erinnert oft an einen Coen-Brüder Streifen, doch so richtig konnte es mich dann doch nicht überzeugen.
Irgend wie passiert hier sehr viel, passt aber nicht immer zusammen und vieles bleibt dann auch auf der Strecke.
Keine Ahnung, schwer zusagen was hier nicht funktioniert!?
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von 6666 » 07.03.2020 10:41

DIE FARBE AUS DEM ALL

nicolas cage in einer lovecraft-verfilmung der mandy-macher.
nach einer halben bis dreiviertel-stunde hat mich der film verloren. die bis dahin solide story-einführung mit einer familie, in deren garten ein seltsamer meteroit (?) landet, ging ok. dann geschehen seltsame dinge und auch die personen verhalten sich immer komischer. alles irgendwie wirr, und nicht kernig inszeniert genug, um zu fesseln.
die einzige person, die als identifikationsfigur dienen könnte, ist am anfang zu undurchsichtig und im weiteren verlauf des films zu selten im fokus.
das body-horror-finale ist dann auch kein trost mehr, man müsste nur mal nach carpenter oder cronenberg schielen, die haben das vor jahrzehnten schon besser und effektiver hinbekommen. seufz. leute, wir haben 2020, da reicht es nicht, nicolas cage schick zu frisieren und rumschreien zu lassen.
war ein versuch.

ich guck jetzt "the thing" oder "the fly"/10
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Schmendrick » 08.03.2020 10:26

THE GENTELMEN
Ein schmieriger Reporter besucht den die rechte Hand des Drogenbaron von London um mit ihm seine Ermittlungen zu teilen.
Die Infos die er hat, reichen aus um die Gangster zu erpressen.
So erfährt man nach und nach was so alles abgeht in der Londoner Unterwelt.

Guy Ritchie neuer Streich überzeugt mal wieder mit einer tollen BöseBubenStory, mit coolen Typen und einigen Wendungen.
Charlie Hunman, Matthew McConaughey,Hugh Grant und Colin Farrell geben alles um uns zu Unterhalten.
Schön in Szene gesetzt, mal wieder verrückte Ideen und was Colin Farrell so anziehen darf ist schon sehr stylisch.
Die Action komm vielleicht etwas zu kurz und die richtig verrückten „Guy Ritchie Einstellungen“ fehlen etwas, was aber dem ganzen Spaß nur gering schmälert.
8/10

DER UNSICHTBARE
Cecilia flieht vor ihrem gewalttätigen und Kontrollsüchtigen Mann.
Kurze Zeit später erfährt sie, das sich der fiese Typ umgebracht hat.
Doch das kann Cecilia nicht glauben und als dann plötzlich sehr merkwürdige Dinge in ihrem Umfeld passieren, ist sie sich sicher.
Der begabte Erfinder und Optiker hat es irgend wie geschafft, sich unsichtbare zu machen um sie jetzt weiter zu terrorisieren.

Elisabeth Moos gibt alles in ihrer Rolle der gequälten Cecilia und das bis zum sehr guten Schluss der Neuauflage eines Klassikers.
Was alles aber so zwischen einer tollen Anfangs und Einführungsszene und dem schönen Schluss so passiert, kann mich nicht immer überzeugen.
Eigentlich ist es auch nur „ein-fieser-Psychopath-quält-sein-Opfer-bis-es-sich-wehrt“ Psycho-Horror-Streifen.
Stellenweise wird es sogar richtig blutig und brutal, was ich ja begrüße aber hier irgend wie gar nicht so rein passt.
7/10
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition » 08.03.2020 17:26

Gestern hab ich zum ersten mal seit bestimmt 25 Jahren wieder "Darkman" gesehen. Hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass da Liam Neeson und Frances McDormand die Hauptrollen spielen. Und meine Fresse, ist der schlecht. Da stimmt ja gar nichts, bis zu der Schlusszene, wo die beiden nachts vom Wolkenkratzer steigen, und 20 Sekunden später stehen sie auf der Straße und es ist Mittag. *lol*

8/10 in der Trashwertung, als Film maximal 5/10.
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Schmendrick » 08.03.2020 21:01

Apparition hat geschrieben:
08.03.2020 17:26
Gestern hab ich zum ersten mal seit bestimmt 25 Jahren wieder "Darkman" gesehen. Hatte gar nicht mehr auf dem Schirm, dass da Liam Neeson und Frances McDormand die Hauptrollen spielen. Und meine Fresse, ist der schlecht. Da stimmt ja gar nichts, bis zu der Schlusszene, wo die beiden nachts vom Wolkenkratzer steigen, und 20 Sekunden später stehen sie auf der Straße und es ist Mittag. *lol*

8/10 in der Trashwertung, als Film maximal 5/10.
Der war damals schon recht trashig!*gg*
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Apparition » 09.03.2020 10:57

6666 hat geschrieben:
07.03.2020 10:41
DIE FARBE AUS DEM ALL

nicolas cage in einer lovecraft-verfilmung der mandy-macher.
nach einer halben bis dreiviertel-stunde hat mich der film verloren. die bis dahin solide story-einführung mit einer familie, in deren garten ein seltsamer meteroit (?) landet, ging ok. dann geschehen seltsame dinge und auch die personen verhalten sich immer komischer. alles irgendwie wirr, und nicht kernig inszeniert genug, um zu fesseln.
die einzige person, die als identifikationsfigur dienen könnte, ist am anfang zu undurchsichtig und im weiteren verlauf des films zu selten im fokus.
das body-horror-finale ist dann auch kein trost mehr, man müsste nur mal nach carpenter oder cronenberg schielen, die haben das vor jahrzehnten schon besser und effektiver hinbekommen. seufz. leute, wir haben 2020, da reicht es nicht, nicolas cage schick zu frisieren und rumschreien zu lassen.
war ein versuch.

ich guck jetzt "the thing" oder "the fly"/10
Hab ich befürchtet. Ich will das aber trotzdem sehen, weil es meine Lieblingskurzgeschichte vom ollen H.C. ist. Und weil der Film im lokalen Veranstaltungsblatt damit beworben wurde, dass Cage ordentlich am Rad dreht. :D
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rivers » 09.03.2020 17:44

Die zwei Päpste

Netflix Produktion über das Leben des aktuellen Papstes Franziskus, seiner Herkunft, seinen Problemen und seinem Gottesglauben. Das Ganze verpackt in ein mehrtägiges Gespräch mit Vorgänger-Papst Ratzinger, der nicht mehr will und nicht mehr kann und - wie bekannt - zurücktreten wird.

Schauspielerisch top, filmisch ziemlich bieder, dramaturgisch eher unspannend. Inhaltlich wird der Gegensatz der beiden Päpste hervorgehoben, grob gesagt eher der vergeistlichte Bayer gegenüber dem lebendigeren und mehr im Leben stehenden Süd-Amerikaner. Dazu einige schöne Bilder der Sixtinischen Kapelle.

Für Fans des Papstes sicherlich sehenswert, für alle, die sich da nicht so für interessieren bietet der Film relativ wenig. Die deutsche Synchronisation, speziell von Anthony Hopkins ist etwas schrill/grob/gehechelt und der Film macht im Original mehr Spaß. Dass er so oft nominiert war, verwundert mich, aber vielleicht ist das die Mischung aus starrem Sujet und moderner, teilweise recht schneller Inszenierung. Egal, next.

6/10

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Rivers » 09.03.2020 17:55

Der Marsianer – Rettet Mark Watney

Ridley Scotts mehrstündiges Drama über den Astronauten Mark Watney (Matt Damon), der auf dem Mars vergessen wird *g*, naja zurückgelassen werden muss und sich dann für mehr als ein Jahr dort häuslich einrichten muss, bis es eventuell wieder die Chance gäbe von den Kollegen auf der Erde gerettet zu werden.

Humorvoller Film, der Schrittchen für Schrittchen zeigt, wie sich Damon so auf dem Mars zurechtfindet und hauptsächlich wissenschaftlich erläutert, was er warum da macht und wie er es macht. Das Besondere am Film ist, dass Scott resolut sparsam mit allen Expositionen umgeht und sehr schnell auf den Punkt kommt. Trotzdem ist der Film mehr als 2 Stunden lang, weil halt aber auch wirklich immer irgendwas passieren muss. *g* Am Ende leiert sich der Film so in ein Ende hinein, betont aber durch den Epilog nochmal, dass es einfach nur darauf ankommt, ein Problem zu lösen, dann das nächste, bis man am Ziel erreicht ist.

Das scheint mir auch die Haupt-Story des Ganzen zu sein, die Klammer die den Film zusammenhält. Dadurch ist er so ökonomisch in seiner Erzählung, dadurch fühlt man sich den Schauspielern kaum nahe. Er zeigt mehr oder weniger ein Experiment und keine richtigen "lebendigen" Menschen und ihre Konflikte. Also alles etwas kühl, aber durchaus unterhaltsam und spannend.

Ein netter Film, sehenswert, relativ leicht und alles in allem sehr der natur-wissenschaftlichen Welt zugetan.

8.5/10

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von PetePetePete » 10.03.2020 00:14

Film des Jahres: Guns Akimbo

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Memes and Psychrock. All else is for naught.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Crypt0rchild » 10.03.2020 01:27

Alter, "Ad Astra", ich fall' vorm Einschlafen gleich noch in die Tapete, diese vollkommene Affenscheisse!!! *tob*

Spoiler:
So, unser Boy Brad Pitt mit schlimmen Daddy Issues (wegen denen er natürlich auch keine normale Paarbeziehung hinbekommt, eh klar) wird von ganz oben beauftragt, Vati zu finden, weil er vielleicht Aliens kennt, die gerade auf der Erde alles kaputt machen, fliegt also mit Donald Sutherland im Schlepptau auf den Mond, wo Sutherland dann auch sofort einfällt, dass er dann doch zu alt für alles ist und gleich stirbt.

Weil auch Mondpiraten dem fidelen Duo zusetzen.
*LOL* Mondpiraten, warum? Woher? Wieso? Wird nicht erklärt, egal, next.
Weil wir sind nämlich durch einen Unfall, bei dem wir uns mit unserem Mondbuggy in der Luft drehen, sofort dort, wo wir hinmüssen. Der Raketenstation ins wirkliche Weltall.

Gleich dann Mars, wir müssen einen Funkspruch in einem schallgedämpften Mars-Tonstudio aufnehmen, Richtung Papa, weil es nur dort funktioniert. Warum? Egal. Auf jeden Fall sind wir gleich unter Wasser, ziehen uns da einem Seil empor und kommen aus einem Gulli wieder raus. Einem Gulli auf dem Mars.

Hab ich Weltraumaffen erwähnt, die keinen Sauerstoff brauchen und sich von Astronautengesichtern ernähren, wenn mal eins vorbeikommt?
Passiert, Szene wahllos im Film einsetzbar.

Noch viel weiter vorher:
Eine Rakete startet und wir machen eine Luke unten am Triebwerkfeuer auf, weil Mysterious Woman wusste, wo wir hin müssen, um an Bord zu kommen, ohne dass es jemand mitbekommt oder wir sofort verglühen. Müssen schließlich zu Vati, der seit Jahrzehnten grob Richtung Neptun lebt und da womöglich Aliens kennt, wir sind gespannt.

Nachdem wir dann Papa getroffen haben, der dann doch nichts gefunden hat, weil die wahre Liebe die ganze Zeit auf der Erde weilte und man auf die Liebe gucken, seinen Sohn liebhaben soll und doch nicht auf Aliens warten, er sich aber nach vielen Jahren doch dazu entschließt, sich hochdramatisch von der Nabelschnur seines Sohnes zu trennen und doof ins Weltall zu fliegen, um zu sterben, nehmen wir uns ein Blechschild, fliegen damit durch Planetenringe zurück ins Raumschiff und lassen uns von einer Atomexplosion den Katzenspung zurück bis zur Erde schießen.

Dass es lange gedauert haben muss, sieht man, weil wir jetzt einen Dreitagebart haben.
Leute retten uns sofort.

Zwischendurch unendlich lange Nahaufnahmen vom Gesicht Brad Pitts und bedeutende Monologe, die so deep sind, wie das Klo meiner Katze.

Are you FUCKING kidding me.

Ohne Wertung.
Ey, ich... *tilt*
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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