Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

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monochrom
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von monochrom » 14.10.2019 14:56

infected hat geschrieben:Der Film wurde IMO ja loose von Alan Moores The Killing Joke inspiriert, einer der wenigen, für mich wirklich interessanten Bat-Man Geschichten. Und die Art und Weise wie das ganze umgesetzt wurde, bis hin zu dem Spiel mit Wahn und Wirklichkeit, was letzten Endes von den Ereigenissen wirklich passiert ist, das war IMO schon sehr gut und verstörend umgesetzt worden.

Hast du "Batman: White Knight" gelesen? Das fand ich super!
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von infected » 14.10.2019 15:31

monochrom hat geschrieben:
infected hat geschrieben:Der Film wurde IMO ja loose von Alan Moores The Killing Joke inspiriert, einer der wenigen, für mich wirklich interessanten Bat-Man Geschichten. Und die Art und Weise wie das ganze umgesetzt wurde, bis hin zu dem Spiel mit Wahn und Wirklichkeit, was letzten Endes von den Ereigenissen wirklich passiert ist, das war IMO schon sehr gut und verstörend umgesetzt worden.

Hast du "Batman: White Knight" gelesen? Das fand ich super!
Nope, bisher nicht, ich setz den mal auf die Liste. Ich muss aber auch zugeben, dass ich nach einem zwischenzeitlich kurzzeitig aufgeflammten Interesse an DC letzten Endes dann doch wieder Richtung frankobelgische Comics abgebogen bin und da gerade wieder diverse Gesamtausgaben komplettiere, da diese kurz davor sind auszulaufen (es soll wieder einmal einen Relaunch gibt mit der definitivsten Definitiv Ausgabe)
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Thunderforce » 14.10.2019 16:08

monochrom hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:
costaweidner hat geschrieben: Das ist das erste durchweg Positive, was ich über diesen Film lese, was nicht von einer kompletten Gasbirne kommt. *g*
Echt? Mal abgesehen von irgendwelchen Nerds, die sich evtl. über eine nicht der Vorlage entsprechende Umsetzung aufregen könnten, wüsste ich nicht, was man daran nicht großartig finden könnte.
Aber Filmfans sind ja auch noch ein merkwürdigeres Volk als Musikfans. *g*
Der Film hat keine Vorlage, und die Comicnerds sind nicht die Kritiker des Films.

Es gab über die Jahrzehnte mehrere Origin-Stories für den Joker, manche besser, manche schlechter, aus allen möglichen Winkeln ist dieser Charakter schon betrachtet worden. Es war bekannt, das der Film den Joker aus einem nochmal anderen Blickwinkel betrachten würde, und damit ist in der Comicszene jeder zufieden, das ist da absoluter Usus. Die Probleme entstehen da, wenn sich ein Film oder eine Serie auf einen bestimmten Comic oder Run bezieht, und das dann völlig verkackt. Siehe Luziferserie oder Batman v Superman.
Ok. War auch nicht böse gemeint, falls das so rübergekommen ist.
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monochrom
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von monochrom » 15.10.2019 08:09

Thunderforce hat geschrieben:
monochrom hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:
costaweidner hat geschrieben: Das ist das erste durchweg Positive, was ich über diesen Film lese, was nicht von einer kompletten Gasbirne kommt. *g*
Echt? Mal abgesehen von irgendwelchen Nerds, die sich evtl. über eine nicht der Vorlage entsprechende Umsetzung aufregen könnten, wüsste ich nicht, was man daran nicht großartig finden könnte.
Aber Filmfans sind ja auch noch ein merkwürdigeres Volk als Musikfans. *g*
Der Film hat keine Vorlage, und die Comicnerds sind nicht die Kritiker des Films.

Es gab über die Jahrzehnte mehrere Origin-Stories für den Joker, manche besser, manche schlechter, aus allen möglichen Winkeln ist dieser Charakter schon betrachtet worden. Es war bekannt, das der Film den Joker aus einem nochmal anderen Blickwinkel betrachten würde, und damit ist in der Comicszene jeder zufieden, das ist da absoluter Usus. Die Probleme entstehen da, wenn sich ein Film oder eine Serie auf einen bestimmten Comic oder Run bezieht, und das dann völlig verkackt. Siehe Luziferserie oder Batman v Superman.
Ok. War auch nicht böse gemeint, falls das so rübergekommen ist.
Eh klar. Ich bin da ja auch nicht so richtig drin, und einige Dinge am Comicnerdtum finde ich völlig affig und/oder unsympathisch. Aber was verschiedene Interpretationen eines Charakters angeht, sind die Nerds gut hingezüchtet worden, da halt die Schreiberlinge über die Jahrzehnte diese Charaktere immer wieder aus neuen Perspektiven beleuchtet haben. So ein 40er-Jahre-Villain funktioniert ja auch nicht immer gleich gut.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von metalbart » 17.10.2019 16:23

Mid-90s
Stevie wächst als Jugendlicher im Kalifonien der 90er mit alleinerziehender Mutter und frustriertem, gewalttätigem Bruder auf. Dann lernt er eine Gruppe Slater kennen. >Zwischen Parties, Drogen und Skaten hat er zum ersten ersten Mal so was wie eine Familie. Freundschaft, Verrat, Mutproben usw.
Und die Erkenntnis dass das eigene Leben oft nicht das schlimmste ist.
Toller Soundtrack von unter anderem Trent Reznor, Nirvana..
Ein Indie Juwel 8/10

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Würzel » 19.10.2019 01:55

monochrom hat geschrieben:Der Film hat keine Vorlage
Natürlich hat der Film Vorlagen: "Taxi Driver", "The King Of Comedy", "Falling Down", Bernhard Goetz... Runterhungern für 'nen Film ist auch nicht neu (und wird dennoch bereits als preisverdächtig gepriesen), ebensowenig PR-Strategien bzw. Inszenierungen, die auf maximale Einspielergebnisse und das Abräumen von Preisen schielen (weil eben Abnehmen und extremes Grimassenschneiden verläßlich zur Kunst erklärt werden, auch wenn offensichtlich ist, daß dem Darsteller Subtilität und Dezenz fremd sind). Was vergessen? Ach ja, Wutbürgertum...
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 19.10.2019 09:47

Eli (Netflix)

Der kleine Eli leidet an einer schweren Krankheit, die dazu führt, dass er sich nur in sterilen Räumen aufhalten kann. Eine Ärztin in einer abgeschiedenen Privatklinik vespricht Hilfe.
Horrorfilm mit recht vielen Twists, von denen die meisten aber vorhersehbar sind - vielleicht bis auf den letzten. Aber insgesamt packte mich der Film nie so richtig, dafür war die Story einfach zu abstrus.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costaweidner » 19.10.2019 14:09

Würzel hat geschrieben:
monochrom hat geschrieben:Der Film hat keine Vorlage
Natürlich hat der Film Vorlagen: "Taxi Driver", "The King Of Comedy", "Falling Down", Bernhard Goetz... Runterhungern für 'nen Film ist auch nicht neu (und wird dennoch bereits als preisverdächtig gepriesen), ebensowenig PR-Strategien bzw. Inszenierungen, die auf maximale Einspielergebnisse und das Abräumen von Preisen schielen (weil eben Abnehmen und extremes Grimassenschneiden verläßlich zur Kunst erklärt werden, auch wenn offensichtlich ist, daß dem Darsteller Subtilität und Dezenz fremd sind). Was vergessen? Ach ja, Wutbürgertum...
Keine Comic-Vorlagen, du Spezialist.

Edit: Und klar, Phoenix kann nicht subtil. Sicherlich. *lol*
TMW316 hat geschrieben:Mit Musik kenn ich mich aus. Das sind Noten bzw. Töne in bestimmter Reihenfolge.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 20.10.2019 19:03

Joker

Witziger Film über einen sympathischen Nachwuchs-Comedian, der es trotz einer psychischen Krankheit und prekären sozialen Verhältnissen mit seinem ganz eigenen Humor und viel Opferbereitschaft doch noch ins Rampenlicht schafft.

Die Querverweise hat Würzel ja schon aufgezählt.
Was mich am meisten überrascht hat, war, dass diverse Texte zB in Flecks Tagebuch auf Deutsch waren. Ewig nicht mehr gesehen, dass sowas nicht einfach untertitelt wird.

Ob Phoenix dafür den Oscar kriegt? Von mir aus, er hätte ihn ja schon für Commodus in Gladiator verdient gehabt, und hat ihn nur nicht gekriegt, weil für die Academy die posthum-Verleihung an Ledger halt einfach zu schön war.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Disbeliefer » 20.10.2019 19:48

TAFKAR hat geschrieben:
20.10.2019 19:03
Joker

Witziger Film über einen sympathischen Nachwuchs-Comedian, der es trotz einer psychischen Krankheit und prekären sozialen Verhältnissen mit seinem ganz eigenen Humor und viel Opferbereitschaft doch noch ins Rampenlicht schafft.

Die Querverweise hat Würzel ja schon aufgezählt.
Was mich am meisten überrascht hat, war, dass diverse Texte zB in Flecks Tagebuch auf Deutsch waren. Ewig nicht mehr gesehen, dass sowas nicht einfach untertitelt wird.

Ob Phoenix dafür den Oscar kriegt? Von mir aus, er hätte ihn ja schon für Commodus in Gladiator verdient gehabt, und hat ihn nur nicht gekriegt, weil für die Academy die posthum-Verleihung an Ledger halt einfach zu schön war.
Muss ne herbe Enttäuschung gewesen sein, da er ja 8 Jahre warten musste, bis er dann endlich gegen Ledger verloren hat.
Das hebt die Spannung auf ein vollkommen neues Level. ^^
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von TAFKAR » 20.10.2019 20:37

Disbeliefer hat geschrieben:
20.10.2019 19:48
Muss ne herbe Enttäuschung gewesen sein, da er ja 8 Jahre warten musste, bis er dann endlich gegen Ledger verloren hat.
Das hebt die Spannung auf ein vollkommen neues Level. ^^
:-D da hast du natürlich Recht. Keine Ahnung, was ich da gerade im Kopf verwechselt hab..., vermutlich doch noch zu beeindruckt von „Joker“.
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von costaweidner » 20.10.2019 20:49

Zumal er ihn IMO eher für "The Master" hätte bekommen müssen.
TMW316 hat geschrieben:Mit Musik kenn ich mich aus. Das sind Noten bzw. Töne in bestimmter Reihenfolge.
"-So, your forefathers were from Germany, right?"
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von metalbart » 23.10.2019 07:04

Jocker
Kann mich da Thunderforce und Infected weitgehend anschließen.
Tragisch-komischer Film, der schön langsam Fahrt aufnimmt. Krasse Leistung von Phoenix, der die Figur fast schon erschreckend realistisch lebt.
Spoiler:
Die Morde in der U Bahn basieren meiner Kenntnis nach auf wahren Begebenheiten. Die Metro in den 80ers war die Hölle.

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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von Würzel » 26.10.2019 00:06

costaweidner hat geschrieben:
19.10.2019 14:09
Würzel hat geschrieben:
monochrom hat geschrieben:Der Film hat keine Vorlage
Natürlich hat der Film Vorlagen: "Taxi Driver", "The King Of Comedy", "Falling Down", Bernhard Goetz... Runterhungern für 'nen Film ist auch nicht neu (und wird dennoch bereits als preisverdächtig gepriesen), ebensowenig PR-Strategien bzw. Inszenierungen, die auf maximale Einspielergebnisse und das Abräumen von Preisen schielen (weil eben Abnehmen und extremes Grimassenschneiden verläßlich zur Kunst erklärt werden, auch wenn offensichtlich ist, daß dem Darsteller Subtilität und Dezenz fremd sind). Was vergessen? Ach ja, Wutbürgertum...
Keine Comic-Vorlagen, du Spezialist.
Das ist mir doch klar. War aber so 'ne feine Vorlage, mal bißl in die allgemeine (natürlich vollkommen überzogene) Euphorie reinzugrätschen. :pommes:
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Re: Der ultimative "One and Only"-Film-Thread

Beitrag von schneezi » 27.10.2019 13:08

Terminator: Dark Fate
Spoiler:
Nach einer netten Parodie mit geilem Plottwist (T3), absolutem Vollabschiss (Salvation) und geiler aber belangloser Fanfiction (Genisys) wird die Zeitlinie zurückgedreht und die direkte Fortsetzung von Judgement Day ins Kino gehievt. Der Tag des jüngste Gerichts wurde dann aber trotzdem nicht so wirklich verhindert. Skynet heißt jetzt Legion, John Connor heißt jetzt Dani Ramos, das Imperium heißt jetzt First Order und überhaupt ist hier alles mehr oder weniger "The Fate Awakens". Im großen und ganzen vermischt man die Storys von T1 und T2, soft rebootet, reminisziert und beindruckt nicht wirklich nachhaltig. Linda Hamilton gibt allerdings eine tolle Vorstellung und beweist, dass sie als Sarah Connor viel unersetzbarer ist als Arnold Schwarzenegger als immer wieder neuer Terminator. Stimmungsmäßig versucht man alles um an die beiden Cameron-Werke anzuschließen und das gelingt optisch sogar ganz gut. Die allgegenwärtige Bedrohung, die alles erdrückende Angst, die bekommt man nicht so wirklich hin und der Showdown ist dann schon sehr computerspielmäßig. Das muss aber in der heutigen Zeit wohl so sein. Alles in allem kein schlechter Film, der aber darunter leidet, dass die ersten beiden Teile existieren und dass er eine Geschichte fortsetzen will, die eigentlich beendet ist. Davon abgesehen aber mit Sicherheit das beste Terminator-Sequel seit 1991.
7/10
"A man may fight for many things: his country, his principles, his friends, the glistening tear on the cheek of a golden child.
But personally, I'd mud-wrestle my own mother for a ton of cash, an amusing clock and a stack of french porn."


Chuck Norris weiß, was die Figuren mit dem Kaffee zu tun haben.

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