Dragon Age: Origins

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Skraggy
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Skraggy » 15.01.2015 19:48

gunto hat geschrieben:
Skraggy hat geschrieben:Wie, es öffnet sich noch weiter? :kratz:
Es kommen in Orlais noch eine ganze Reihe von neuen Gebieten dazu, die Du mit Powerpunkten freischalten kannst, sobald Du in Skyhold bist.
Lass mich raten: die sind prall gefüllt mit Quests der Marke "bringe dies nach dort und das nach hier"?
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monochrom
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von monochrom » 15.01.2015 19:58

Kaleun Thomsen hat geschrieben:
monochrom hat geschrieben: Ich renne ja derzeit ganz gerne Abends ein wenig durch HDRO

Ist da noch was los? Als ich vor ca. 'nem Jahr aufgehört habe, waren die Server schon etwas dünn besiedelt.
Ich hab ja keine AHnung, wie so ein Spiel ist wenn was los ist, von dem her gibt es von mir ein auf nichts fußendes "Hmm, naja, schon?" samt Nasebohren.
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gunto
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von gunto » 15.01.2015 21:42

Skraggy hat geschrieben:
gunto hat geschrieben:
Skraggy hat geschrieben:Wie, es öffnet sich noch weiter? :kratz:
Es kommen in Orlais noch eine ganze Reihe von neuen Gebieten dazu, die Du mit Powerpunkten freischalten kannst, sobald Du in Skyhold bist.
Lass mich raten: die sind prall gefüllt mit Quests der Marke "bringe dies nach dort und das nach hier"?
Von solchen kommen da auch noch einige, ja. Von daher kann ich den Tipp von weiter vorne nur wiederholen: Wenn Dir das alles zu viel wird, konzentrier Dich auf die Hauptquesten und die Inner-Circle - Sachen, reise außerdem immer wieder zwischendurch ins Hauptquartier und rede mit allen und gehe zum War-Table. Darüber kommt die Story ins Rollen, ansonsten bleibt man irgendwo in den Gebieten "hängen".

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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Skraggy » 16.01.2015 00:58

Hast ja Recht. Allerdings streut Bioware dann doch wieder Elemente ein, die mich motivieren, den Sammelquests nachzugehen. So bin ich durchaus scharf auf die Resistenzen und Goodies aus dem "Scherbentempel".
Gott, wie ich es hasse, dass ich dem Sammelwahn fast schon zwanghaft immer wieder nachgebe. Fällt mir aktuell halt besonders auf, weil ich parallel AC Black Flag zocke und dort auch jedes Item auf der Karte mitnehme, obwohl es mir spielerisch so gut wie nichts bringt.
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Axe To Fall
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Axe To Fall » 24.01.2015 16:09

So, ich bewege mich langsam aber sicher in Richtung Ende, habe in den letzten Wochen sehr, sehr viel DA:I gespielt und der Timer zeigt jetzt irgendwas mit 84 Stunden an. Zeit für ein halbwegs durchdachtes Fazit:

Pro:
+ Die ersten Stunden (1-2 ca.). Der Einstieg ist Bioware-typisch inszeniert, macht aber gerade deswegen viel Spaß. Das ganze spielt sich relativ flott und ergibt einen ziemlich angenehmen Spielfluss. Auch wird so erstmal die Basis für die Story geschaffen, und das gelingt Bioware sehr gut.
+ Die Grafik. Durchaus offensichtlich. Die Welt sieht einfach umwerfend aus, manche Schauplätze schlicht atemberaubend. Das sorgt dann teilweise auch für eine angenehm dichte Atmosphäre. Und die Gesichter sehen auch sehr toll aus. Lediglich die Haare wirken wie angeklebte Plastikprotesen.
+ Die Spielstunden 11 bis zum Ende. Endlich kommt das Spiel aus dem Quark, liefert wieder Story, dichte Dialoge und tolle Momente. Na bitte, geht doch.
+ Die Begleiterquests. Alle supi, alle spannend, alle toll inszeniert.
+ Einige grandiose Nebenquests. Zum Beispiel die Gruselvilla, die mich an das ebenso grandiose Vampire: Bloodlines - The Masquerade erinnert.
+ Die Drachen. Die Highlights des Spiels. Nahezu perfekt animiert und dazu noch fordernd.

Contra:
- Die Spielstunden 2-10. Was hat das sich gezogen, meine Güte. Ewiges Hin- und Hergerenne, furchtbar ödes MMO-Questdesign, quasi keine zufriedenstellende Einbindung der Story, unzählige immer gleiche Gegner...puh, ein waschechter Härtetest.
- Die Hinterlande. Der größte Gebiet im Spiel, der Kernpunkt von DA:I, ist aber leider ein Hort des Grauens in Sachen Spieldesign. Hölle, was hat sich Bioware bei den tausenden MMO-Hol-und-bring-Quests ohne jegliche Story gedacht? Was bei den hunderten sammelbaren Collectibles (gilt auch für die anderen Gebiete), was bei den immergleichen Gegnern? Sorry, Bioware, ihr habt es hinbekommen die Hinterlande einfach nur komplett spaßfrei zu gestalten.
- Die Kämpfe in der Standardansicht: Leider völlig unpräzise und unspaßig, das ganze ähnelt in dem Fall einem Puppentanz und erinnert frappierend an Mass Effect, nur eben ohne Knarren.
- Erfolgswahrscheinlichkeit beim Crafting. Ähm, hallo? Was zum Teufel soll sowas? Jetzt darf ich nochmal quer durch die Hinterlande latschen um nochmal fünfzig Pflanzen zu plücken? Zum kotzen.
- Menüführung bzw. vor allem das Inventar: fummelig, umständlich und grottenhässlich.
- Nun eines der größten Probleme des Spiels überhaupt: wozu baut Bioware riesengroße und wunderschöne Karten wenn die Hauptstory auf eben jenen so gut wie nie stattfindet? Wozu? Und warum muss man sie dann mit seelenlosem MMO-Grinding füllen? Das ist absolut demotivierend.

Ausgeglichen:
* Die Charaktere. Zugegeben, DA:I ist in dieser Hinsicht eher biederes Mittelfeld für Bioware. Ist ja logisch bei einen prall gefüllten Vita mit Meisterwerken der Marke Baldurs Gate II, Knights Of The Old Republic oder auch (von mir aus) Dragon Age - Origins. Da kommen leider viele komplett blasse Begleiter, einige grobe Enttäuschungen (Varric war in DA2 noch der Lichtblick, und wurde hier fast allem beraubt) aber auch so Leute wie die grandiose Sera die viel wieder wett machen. Dennoch: verschenktes Potenzial.
* Die Taktik-Ansicht. Erstens: super, dass es sowas überhaupt gibt, macht die Kämpfe IMO deutlich interessanter. Aber warum ist die Steuerung mit Maus und Tastatur ein totaler Krampf bzw. fast unmöglich? Ok, mit Controller lässt sich das ganze Spiel besser und angenehmer steuern, aber selbst dann ist die Taktik-Ansicht sehr hakelig zu bedienen. Dennoch: wenigstens ist sie da.

So. Ich hatte durchaus einigen Spaß mit DA:I und werde ihn die letzten Stunden auch noch haben. Aber was hier an Potenzial verschenkt wurde ist leider ziemlich traurig. Wie mich da andere RPGs letztes Jahr (Divinity - Original Sin, Wasteland 2. Shadowrun: Dragonfall) mit ihren Entscheidunge, Kämpfen und Konsequenzen an den Bildschirm gefesselt und wie ich jetzt im nachhinein DA:I zwar entspannt aber leider auch gänzlich unaufgeregt erledigt habe, enttäuscht mich. Das Spiel strotzt leider vor fragwürdigen Designentscheidungen und irgendwie völlig sinnfreien Gameplay-Macken.

Ergo: das Spiel ist durchaus gut - aber vo einer RPG-Referenz (wie hier im Thread bereits erwähnt) ist es leider meilenweit entfernt.

So, im März kommt dann endlich Pillars Of Eternity und wird Bioware wieder zeigen wie gut gemachte RPGs funktionieren. Und der Hexer dann später sowieso.

Chris777
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Chris777 » 24.01.2015 16:16

Pillars Of Eternity und wird Bioware wieder zeigen
#


Die Beta hat gute Ansätze aber ein Spiel des Jahres wird das nur wenn die fertige Version sich furchtbar steigert. Nehme ich eher weniger an. ;)

Punkt Open World:

In Mass Effect 4 ist ja auch sowas geplant, dafür ist die Reihe aber eher für seine Kompaktheit und Story-Focus bekannt und beliebt. Könnte da auch in die Hose gehen.


Zur Dragon Age Inqusition Kritik: Stimmt vieles was du schreibst, fand das Ganze aber noch mal ne Ecke besser und die Kritik-Punkte haben mich weniger gestört.

In Noten sehe das so aus bei mir:

Dragon Age Origins 90 Prozent

Dragon Age Awakening 88 Prozent

Dragon Age 2 80 Prozent

Dragon Age Inqusition 85 Prozent
"Ive missed more than 9000 shots in my career. Ive lost almost 300 games. 26 times, Ive been trusted to take the game winning shot and missed. Ive failed over and over and over again in my life. And that is why I succeed..."

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Axe To Fall
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Axe To Fall » 24.01.2015 17:10

Ach, laut zahlreichen Journalisten soll da inzwischen noch einiges passiert sein, zahllose Kritikpunkte, die auch von der Community angemerkt wurden, sollen behoben worden sein. Außerdem ist der Artstyle einfach traumhaft schön. Ich hab da also schon ziemlich große Erwartungen. Liegt halt vielleicht auch an meiner extremen Vorliebe für solche Spiele.

Ich würde DA:I auch so gegen 75% geben, mehr aber beim besten Willen nicht.
Zuletzt geändert von Axe To Fall am 25.01.2015 10:35, insgesamt 1-mal geändert.

Chris777
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Chris777 » 24.01.2015 18:23

Das Video vom 15 stöckigen Mega-Dungeon war schon beeindruckend. Ist aber halt Infinity Engine und wird nicht jeden, heute mehr vom Hocker reißen. Ich bin auch Fanboy, so ist das nicht.
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Nagrach » 25.01.2015 12:28

Axe To Fall hat geschrieben:Pillars Of Eternity
Und davon wollen die Anno 2015 ernsthaft mehr als ein paar Exemplare an den Mann bringen?
Wer kauft denn sowas heute noch, ausser den paar Übriggebliebenen, die damals Monate an Spielzeit in Baldur's Gate und Icewind Dale versenkt haben?
Ich hatte einen Traum und dieser Traum war wundervoll.
Europacup - Es war ein Auswärtsspiel, in Amsterdam.

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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Kaleun Thomsen » 25.01.2015 12:35

Nagrach hat geschrieben:
Axe To Fall hat geschrieben:Pillars Of Eternity
Und davon wollen die Anno 2015 ernsthaft mehr als ein paar Exemplare an den Mann bringen?
Wer kauft denn sowas heute noch, ausser den paar Übriggebliebenen, die damals Monate an Spielzeit in Baldur's Gate und Icewind Dale versenkt haben?

Icke. Gibt viel zu wenig klassische RPGs heutzutage. *ewiggestrig sei*
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von gunto » 25.01.2015 13:06

Nagrach hat geschrieben:
Axe To Fall hat geschrieben:Pillars Of Eternity
Und davon wollen die Anno 2015 ernsthaft mehr als ein paar Exemplare an den Mann bringen?
Wer kauft denn sowas heute noch, ausser den paar Übriggebliebenen, die damals Monate an Spielzeit in Baldur's Gate und Icewind Dale versenkt haben?

Solche Crowdfunding - Spiele wie Divinity: Original Sins und Wasteland 2 zeigen ja schon, das solche Spiele ihre Anhänger finden können und anscheinend auch finanzierbar sind - nur eben nicht als AAA - Produktionen, sondern unter Rückgriff auf kostengünstigere (ggf. auch ältere) Engines und Toolstacks. Und auch mit solchen kann man Spiele erstellen, die zwar grafisch nicht im entfernsten mit aktuellen High-Budget Releases mithalten können, sondern eher nach dem Standard von vor 7-8 Jahren aussehen, die aber dennoch nicht "häßlich" sind.

Solche Spiele müssen dann mit Gameplay und Story punkten und Wege finden, das Ganze mit eingeschränkten Ressourcen dennoch passabel zu präsentieren. Und gerade in den Nischen, deren Spielerschaft im AAA - Bereich nicht (mehr) bedient wird, würd ich das schon für einen gangbaren Weg halten.

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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Defeated Hero » 03.03.2015 10:33

Bin jetzt nach ein paar Wochen Pause seit letzten Mittwoch wieder richtig hart dabei und es macht mehr Bock als jemals zuvor *g*
Habe jetzt auch endlich mal meinen ersten Drachen erlegt, alle Gebiete freigeschaltet und fast alle Camps errichtet, Himmelsfeste ordentlich aufgepimpt, Companion Quests angegangen, Story ein wenig vorangetrieben und mag derzeit gar nicht mehr aufhören. Werde jetzt wohl erstmal noch die Storymission mit diesem Maskenball erledigen (die mit Festung Adamant/Fade habe ich schon gemacht) und dann werden Gebiete wie die Smaragdgräber, den Kammwald und die Fauchende Ödnis gründlich erkundet, die Begleiterquests feddich gemacht und dann geht’s ab auf Drachenhatz. Die Pause hat definitiv gut getan :)

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Cryptorchid
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Cryptorchid » 03.03.2015 10:36

Wie ich den Maskenball gehasst habe!

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Silkworm
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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Silkworm » 03.03.2015 11:32

Hatte ich auch gerade.

Gekotzt habe ich. GEKOTZT!

:D

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Re: Dragon Age: Origins

Beitrag von Cryptorchid » 03.03.2015 11:38

...und dabei die ganze Zeit die Panik im Nacken, das "Alle finden dich super"-Achievement nicht zu erhalten und den Kladderadatsch nochmal machen zu müssen *g*

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