Der Serien-Thread

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monochrom
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von monochrom » 21.12.2019 23:24

Ich finde es echt schwer, dem ganzen zu folgen. Wann passiert was, und wo, herrjemineh. Hätte man das nicht sinnvoller erzählen können, oder irgendwie anders klar machen wie die Abfolge so ist? Von mir aus auch mit Jahreszahlen und Ortseinblendungen.

Positiv: Schauspieler, Setting, Monster.
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LordVader
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von LordVader » 22.12.2019 04:30

Ich finde es gerade gut, dass sie auf solch simple Sachen verzichten.
Zumal es ja auch nicht so irre entscheidend ist, wann etwas konkret passiert und in welcher zeit es genau spielt....
Ich kann die neidischen Blicke im Fitnesstudio nicht mehr ertragen!
Sollen sie sich doch ihre eigene Pizza mitbringen!

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monochrom
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von monochrom » 22.12.2019 08:18

Nein, bei mir herrscht Verwirrung. Ich empfinde das als Schlampigkeit. Wenn man das macht, muss man es so gut machen, das der Zuschauer es von alleine rallt. "It's not a bug, it's a feature" muss man können.
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von 6666 » 22.12.2019 14:55

monochrom hat geschrieben:
22.12.2019 08:18
Wenn man das macht, muss man es so gut machen, das der Zuschauer es von alleine rallt.
sag das mal den machern von "westworld". da hab ich nach der zweiten staffel entgültig aufgegeben, es wurde immer schlimmer. zuviel brainfuck, obwohl darsteller, setting, usw toll waren.
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infected
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von infected » 22.12.2019 14:58

6666 hat geschrieben:
22.12.2019 14:55
monochrom hat geschrieben:
22.12.2019 08:18
Wenn man das macht, muss man es so gut machen, das der Zuschauer es von alleine rallt.
sag das mal den machern von "westworld". da hab ich nach der zweiten staffel entgültig aufgegeben, es wurde immer schlimmer. zuviel brainfuck, obwohl darsteller, setting, usw toll waren.
So schlimm war das doch gar nicht bzw. ich fand es eigentlich sehr gut und passend aufgebaut.
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von LordVader » 22.12.2019 15:15

monochrom hat geschrieben:
22.12.2019 08:18
Nein, bei mir herrscht Verwirrung. Ich empfinde das als Schlampigkeit. Wenn man das macht, muss man es so gut machen, das der Zuschauer es von alleine rallt. "It's not a bug, it's a feature" muss man können.
Genauso kommt es bei mir, und auch Andrea, die bisher weder Spiel noch Bücher konsumiert hat, an... :ka:
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von DerIngo » 22.12.2019 15:23

monochrom hat geschrieben:
21.12.2019 23:24
Ich finde es echt schwer, dem ganzen zu folgen. Wann passiert was, und wo, herrjemineh. Hätte man das nicht sinnvoller erzählen können, oder irgendwie anders klar machen wie die Abfolge so ist? Von mir aus auch mit Jahreszahlen und Ortseinblendungen.

Positiv: Schauspieler, Setting, Monster.
Sehe ich momentan auch so. Schon teilweise ziemlich anstrengend, dem ganzen zu folgen.
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von Rotstift » 22.12.2019 16:35

Hier wird versucht die Timeline der 3 Storybögen in eine Reihenfolge zu bringen:

(Achtung, Spoiler!)

https://www.gamesradar.com/the-witcher- ... ralt-ciri/
Mille millions de mille sabords!

Music is no good if it can't be sung by the human voice in some way. (John Tavener)

Im übrigen bin ich der Meinung dass die AfD der politische Arm des Rechtsterrorismus ist.

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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von gunto » 22.12.2019 19:15

monochrom hat geschrieben:
21.12.2019 23:24
Ich finde es echt schwer, dem ganzen zu folgen. Wann passiert was, und wo, herrjemineh. Hätte man das nicht sinnvoller erzählen können, oder irgendwie anders klar machen wie die Abfolge so ist? Von mir aus auch mit Jahreszahlen und Ortseinblendungen.

Positiv: Schauspieler, Setting, Monster.
Ich kann Verwirrung schon verstehen und ich habe es glaube ich auch erst in der dritten Folge gerafft (auch wenn vorher Hinweise gab, die habe ich aber übersehen offensichtlich *g*).

Ich finde es aber unterm Strich sehr gelungen. Yennefer und Ciri sind neben Geralt die Hauptfiguren und durch die asynchrone Erzählweise hat man es IMO gut hingekriegt, parallel alle drei gut aufzubauen und das langsam zusammenfließen zu lassen, trotz des Zeitversatzes in den Hintgrundgeschichten. Hätte man linear erzählt, wäre Ciri erst viel später eingeführt worden und man hätte 2-3 Folgen am Stück haben müssen, in denen die anderen nicht auftauchen, wenn man ihr die selbe Detailtiefe hätte geben wollen.

Vielleicht hätte man es klarer machen können, aber ich fand es nicht schlimm so.

Alles in allem finde ich die Serie ziemlich super als jemand, der die Spiele gespielt aber nie die Bücher gelesen hat. Fühlt sich für mich jetzt quasi wie ein gutes Prequel an (Fans der Bücher werden diese Aussage wohl eher skeptisch beäugen, aber so ist halt mein Zugang dazu) :D

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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von Frank2 » 25.12.2019 21:07

Muss mal eine Lanze für "Maigret" ( mit Rowan Atkinson )
brechen.
Schön gediegene und entschleunigte Krimikost mit einem
hervorragenden Atkinson in der Titelrolle.
So eine ernsthafte Darstellung hätte ich dem Mann gar nicht
zugetraut.
Kann ich jedem, der auf konventionelle und dialoglastige Krimis
steht nur wärmstens ans Herz legen.

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Wishmonster
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von Wishmonster » 29.12.2019 14:54

Die Tage mal die erste Staffel Black Mirror geschaut. Folge 1 mit der Forderung an den britischen PM war schon ziemlich heftige Kost, da geht gegen Ende schon ordentlich das Kopfkino an. :sick:

Bei den Folgen 2 und 3 finde ich es schade, dass das abgeschlossene Kapitel sind. Das hätte thematisch schon genügend Stoff für eine Miniserie gegeben.

Insgesamt fand ich es großartig, aber leider auch etwas beängstigend. Besonders die Folge mit den gespeicherten Erinnerungen kann ich mir allzu gut als zukünftige Realität vorstellen.

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borsti
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von borsti » 04.01.2020 22:36

The Witcher Staffel 1 gesehen. Gehe mit vielen Meinungen hier konform.

Fand es gut gemacht aber nicht großartig. Man war sichtlich versucht, drei verschiedenen Charakteren ein Intro zu verschaffen und hat sich dabei weitgehend auf den Kurzgeschichten-Band von Andrzej Sapkowski gestützt, in dem es eigentlich nur Einzelgeschichten gibt, wie der Hexer hier und dahin kommt, und jeweils ein Monster tötet. Das ganze World-Building findet da, wenn überhaupt, nur im Subtext statt. Es kann aber eigentlich nur besser werden, weil das nun erledigt ist und die literarischen Vorlagen, die nun der Logik nach an die Reihe kommen, auch besser werden.

Geralt fand ich überraschend gut gespielt als den stoischen, wortkargen Typen, der er laut Vorlage einfach ist. Jennefer war am Anfang als buckliger Tollpatsch deutlich interessanter, als später. Was ihre Motivation ist und warum sie ab Mitte der Staffel die geilste Magierin der Welt sein soll, wurde mir aus der Handlung aber nicht wirklich klar. Bei Ciri warte ich noch auf den großen Moment.

Alles in allem freue ich mich aber auf weitere Folgen. Alle Zutaten sind da. Die Stories, die Darsteller und das Budget. Da kann man ne tolle Serie über mehrere Staffeln draus stricken.

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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von Doctor_Wasdenn » 05.01.2020 04:36

Hat sich schon jemand die neue Dracula-Serie von Moffatt und Gatiss angeschaut? Habe mir gestern die erste Folge angeschaut und bin schwerstens begeistert.

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Sambora
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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von Sambora » 05.01.2020 06:19

Bei Moffat ist halt auch noch nie was schlechtes rausgekommen.

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Re: Der Serien-Thread

Beitrag von TAFKAR » 05.01.2020 11:24

You - Du wirst mich lieben (Staffel 2, Netflix)

Nach den Ereignissen in Staffel 1 ist Joe, der Psycho mit dem etwas zu großen Kopf, von NY nach LA geflohen, wo er versucht, sich eine neue Identität aufzubauen. Es kommt, wie es kommen muss: er verliebt sich neu, und verfällt in seine alten Obsessionen, die wiederum zu viel Wahnsinn und viel Blut führen.

Schon ein wenig "more of the same", auch wenn es wieder ein paar überraschende Twists gibt. Dazu ein Plus an Humor - Joes Abneigung gegenüber LA! Herrlich! - und Blut. Hier und da etwas unglaubwürdig und dadurch etwas schwächer als S1, aber immer noch eine fantastische Serie mit einem großartigen Hauptdarsteller.
"Jeder von uns Angestellten fühlt sich als Künstler und Anarchist, als freie Seele, als geheimer Wahnsinniger, der weder Zwang kennt noch Norm (...), und keiner will begreifen, dass er schon lange zu denen gehört, von denen er nie einer hat sein wollen (...) und dass ihn gerade das Gefühl, anders zu sein, vollends Regel sein lässt." (Kehlmann)

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