Video- Computerspiele des Jahres 2017

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Chris777
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Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Chris777 » 11.12.2017 12:17

Wieder ein Jahr fast vorbei. Und es gab wieder viele gute Titel zu bestaunen. Das die alten Zeiten besser aufgestellt waren halte ich für Quatsch.

Ich hab mal meine Spiele in Kategorien gesetzt und hier ist die Liste:

Atmosphärischestes Spiel:

The Evil Within 2:

Hier geht das Art-Design eine Symbiose mit einen hervorragenden Spiel-Fluß ein. Als Nachfolger und zweiter Teil der Reihe in allen Belangen grandios!

Arschloch Spiel:

Getting Over It with Bennett Foddy:

Ein Mann der aussieht wie Putin (Put in) mit Bart sitzt in einen Kessel und hat einen Hammer zum bewegen. Das Spiel wird komplett mit der Maus gesteuert und Speicherstände gibt es nicht.
Hindernisse sind bizarre Konstrukte, die möglichst hoch und sperrig verbaut sind. Was dazu führt das man mit einen kleinen Fehler das Ganze von Vorne neu starten muss.
Sahnehäubchen sind die Kommentare von Programmierer Bennett Foddy der einen so richtig arschlochmäßig verhöhnt und das ganze in ziemlich scharfe Sozialkritik verbaut. Ab und zu gibt es auch
die passende Musik um einen wieder total runter zu bringen.

Interaktion(s) Spiel:

Human: Fall Flat:

Man steuert Playmobil-Artige Bauarbeiter durch plastische Level. Ausgelegt auf Co-Op hat man es mit einer Mischung aus Plattformer und Portal-Artigen Rätseln (light) zu tun.
Höhepunkt ist eindeutig die Beweglichkeit der Figuren und die verbundenden Möglichkeiten der Interaktionen mit Gegenständen. So entstehen die unmöglichsten Situationen die man sich immer mal in ein
Spiel gewünscht hat. Die Beweglichkeit der Hände der Figuren und deren Darbietung ist wirklich großartig!

Sonst noch gespielt:

Fifa 18
Elex
Assassins Creed Origins
Divinity Original Sin 2

und einiges Mehr.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Defeated Hero » 11.12.2017 14:39

Auch wenn diese Woche gleich 'ne ganze handvoll Spiele auf der Switch erscheint, die ich gerne anchecken möchte (allen voran endlich Yooka-Laylee, The End is Nigh von den Super Meat Boy-Entwicklern und Never Stop Sneakin' vom Dust: An Elysian Tail-Macher), werde ich mich auch allmählich mal an die Jahreslisten machen.

Generell kann man jedenfalls schonmal sagen, dass 2017 aufgrund der schieren Masse an hochqualitativen Veröffentlichungen ein absolutes Ausnahmejahr darstellt, wie es das in der Form zuletzt 2007 gegeben hat. In erster Linie haben wohl besonders die Switch und die PS4 mit ihren Exklusiv-Line Ups dazu beigetragen, aber auch plattformübergreifend waren einige Hochkaräter am Start.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Chris777 » 11.12.2017 17:42

Dead Cells habe ich meiner Liste auch noch vergessen und wollte es auch explizit nennen, was hiermit geschehen ist.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Krieksfuerts » 11.12.2017 19:21

Für mich eindeutig Mario Odyssey, das beste Videospiel aller Zeiten :D
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon DerIngo » 11.12.2017 20:22

Ist Horizon Zero Dawn 2017 raugekommen? Dann ist das bei mir ne extrem kurze Liste. :D
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Neroon » 12.12.2017 12:46

DerIngo hat geschrieben:Ist Horizon Zero Dawn 2017 raugekommen? Dann ist das bei mir ne extrem kurze Liste. :D


Ja, ist es. Ist bei mir auch das Spiel des Jahres.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon monochrom » 12.12.2017 13:38

Zelda, was sonst. Ein Spiel das so viel mehr richtig macht als eigentlich jedes andere vergleichbare Spiel, das nicht mal ein schlechter Computerspieler wie ich jemals Motivationsprobleme hat. Man geht einfach als besserer Computerspieler aus der Sache raus. Auf der intuitiven Ebene einfach mehrere Klassen über allem, was es jemals gab.

Und dazu halt eine atemberaubend schöne Welt, eine mitreissende Geschichte, lauter liebevoll gezeichnete Charaktere und überall kleine, nette Überraschungen.

So viel Spaß ich auch mit Mario Odissey und Lego Marvel Superheroes 2 gerade eben habe, Zelda war einfach eine völlig andere Art von Erlebnis.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Crypt0rchild » 12.12.2017 14:18

Auf Platz 1 für mich, ohne mit der Wimper zu zucken, Persona 5. Eine einzige Sensation, das Ding, auch wenn es mir nicht gaaaaanz so nahe ging, wie Teil 4.

Ansonsten wird's schwierig mit ner Liste dieses Jahr, weil ich alle Switch-Burner noch gar nicht gespielt habe.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon DerIngo » 12.12.2017 17:44

Neroon hat geschrieben:
DerIngo hat geschrieben:Ist Horizon Zero Dawn 2017 raugekommen? Dann ist das bei mir ne extrem kurze Liste. :D


Ja, ist es. Ist bei mir auch das Spiel des Jahres.


Ok, bei mir dann überraschenderweise auch. :D
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Defeated Hero » 13.12.2017 00:30

4 Spiele haben es mir in diesem Jahr besonders angetan, allen voran natürlich:

Zelda: Breath of the Wild. Habe ich ja überall schon ausreichend drüber geschrieben und gelabert, mono hat's auch bereits passend zusammengefasst. Für mich nicht nur das beste Spiel des Jahres, sondern tatsächlich eines der besten aller Zeiten. Das erste mal aus dem Shrine of Resurrection in die Welt hinaustreten, das Plateau verlassen, über die erste Anhöhe laufen, den ersten Berg erklimmen, das erste Dorf erkunden, den ersten Korok-Samen finden, dem ersten <BEEEEP> begegnen, zum ersten Mal hoffnungslos unterlegen gegen einen <BEEEEP> antreten, nachts zum ersten Mal den <BEEEEP> erleben und so viele weitere Ereignisse, Begegnungen, Geheimnisse und Vistas, die man nicht spoilern möchte...alles magische Momente in einer Welt, die dir so offen steht wie in keinem anderen Spiel zuvor. Zudem schafft es BotW auch noch, dir so viele Tools und Freiheiten zu geben, dass du dir ständig vorkommst, als hättest du die Entwickler mit einem findigen Trick übers Ohr gehauen und fühlst dich wie der schlaueste Mensch auf Erden, gerade weil deine Kreativität und Intelligenz auch respektiert wird. BotW hat mich nach 5 Minuten umgehauen, nach 20 Stunden und auch noch nach fast 150 Stunden, weil es immer noch Ecken gibt, die ich nicht erkundet habe. Sollte man gespielt haben, das wird für die nächsten Jahre DIE Blaupause für unzählige andere Spiele sein.

Dahinter dann Super Mario Odyssey, das schon fast Pech hat, in einem Jahr mit Zelda herauszukommen. Für Switch-Besitzer aber natürlich der absolute Wahnwitz, neben den ganzen anderen Geschossen zwei solche herausragenden und vor Kreativität nur so strotzenden Spielspaßgranaten serviert zu bekommen. Wie viel Potenzial hier allein in den Transformationen in andere Wesen steckt, aus mancher dieser Ideen könnte man komplette Spielkonzepte basteln. Die zugrundeliegende Formel ist in beiden Games eigentlich recht ähnlich: Wirf den Spieler in große Welten, schmeiss ihm einen Haufen Spielzeug hin und lass ihn erkunden und machen, was und wie er Bock drauf hat. Zugegeben ist dabei nicht jede Stage ein absoluter Volltreffer, aber bspw. New Donk City oder Seaside Kingdom sind auch ohne konkretes Ziel vor Augen immer eine Reise wert. In welchem Spiel kann man sonst schon als Albert Einstein verkleidet auf einem Roller vor einem T-Rex flüchten? Eben. Und der ganze finale Akt des Spiels ist einfach nur unfassbar genial und an Fanservice kaum zu überbieten. Hut ab (pun intended).

Auf Rang 3 rangiert Nioh, quasi das Dark Souls im Samurai-Setting, wobei es vom Gameplay her Bloodborne am nähesten kommt. Flottes, aber dennoch komplexes Kampfsystem, extrem abwechslungsreiche Settings, variable Missionsdauer von 5 Minuten bis hin zu mehreren Stunden, generell missionsbasiert statt Open World und mit vielen kleinere Twists (das Stance-System, die Recovery-Mechanik, Fokus auf Loot etc.), die Nioh nicht wie einen billigen Abklatsch à la Lords of the Fallen wirken lassen. Ist von den vielen hochklassigen PS4-Exklusivtiteln in diesem Jahr mein absoluter Liebling, die ganzen DLCs habe ich mir auch neulich im Sale gezogen und werden demnächst durchgeballert, falls ich da noch was auf die Reihe bekomme.

Als viertes dann noch ein Switch-Titel, und zwar der, bei dem ich es am wenigsten erwartet hätte und über den beim ersten Leak eimerweise Scheisse ergossen wurde: Mario+Rabbids: Kingdom Battle. Ein Konzept, das auf dem Papier völlig absurd klingt: Mario & Co. werden durch ein Dimensionsportal in eine von cosplayenden Rabbids bevölkerte Welt gesaugt, in der sie mit Wummen bewaffnet in XCOM-mäßigen Gameplay für Zucht und Ordnung sorgen müssen. Und das funktioniert wider Erwarten so hervorragend, dass bei der ersten Gameplay-Demonstration auf der E3 und dann bei Release allen die Kinnlade runtergeklappt ist. Hat mir als Mario- und XCOM-Liebhaber wirklich extrem gut gefallen und dank einiger frischer Ideen wie dem Kombosystem, Quasi-Teleportation per Röhren oder dem Skillsystem fühlt es sich auch etwas dynamischer als das große Vorbild an. Hat sich anscheinend auch so gut verkauft, dass relativ offen über einen Nachfolger nachgedacht wird und da würde ich definitiv nicht Nein sagen (Zelda könnte hier bspw. auch wunderbar funktionieren).


Begeistert haben mich sonst noch: Splatoon 2, Mario Kart 8 Deluxe, The Evil Within 2, Horizon und ganz viele Indiegames auf der Switch wie das hervorragende Golf Story, Shovel Knight: Specter of Torment, Steamworld Dig 2, Snake Pass, Fast RMX und Snipperclips, jetzt aktuell rotieren gerade Floor Kids und The End is Nigh, die auch beide 'nen guten Eindruck machen. Yooka-Laylee und ganz besonders Xenoblade Chronicles habe ich leider noch zu wenig gespielt, wird aber spätestens über die freien Tage nach Weihnachten ausgiebig geschehen. Auf der PS4 fand ich noch Nex Machina und What Remains of Edith Finch ganz cool, ebenso Dead Cells auf dem PC, aber als ich gehört habe, dass da wohl auch eine Switch-Version kommt, habe ich es nicht mehr angefasst. Selbiges gilt für Hollow Knight, Owlboy, Night in the Woods und Battle Chasers: Nightwar.

Mittelmäßig waren: Uncharted: Lost Legacy (zu sehr Kopie von Teil 2 und 4), Dishonored: Death of the Outsider (zu viel Content aus Dishonored 2 verwurstet), Nier Automata (einige Höhen wie Story und Soundtrack, aber auch viele Schwächen wie Backtracking und horrend schlechtes Gegner- und Questdesign), Wolfenstein 2 (Highlights fanden für mich fast nur in Cutscenes statt, aber gut erzählt natürlich. Deutsche Version aber unverzeihlich verkrüppelt, absolut unfassbar), Resident Evil 7 (gute erste Hälfte, miese zweite), For Honor (kaputt-gemicrotransactioned) und Little Nightmares (paar ganz coole Passagen, aber auch viel Leerlauf).

Nicht gepackt haben mich: Arms, Prey, Rime, Hellblade, Yakuza 0, Sonic Mania.
Zuletzt geändert von Defeated Hero am 13.12.2017 12:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Cherusker » 13.12.2017 12:14

Bei mir ist auch ganz klar Zelda vorne, kann mich nicht erinnern, dass mich ein Spiel in den letzten Jahren mal wieder so dermaßen eingesogen hat. Alles was hier schon genannt wurde kann ich nur doppelt und dreifach unterschreiben.

Platz 2 ist für Ultimate General: Civil War ein schönes Strategiespiel mit einer fordernden KI. Grafikkartenauslastung nahe 0, Spielspaß ganz hoch, Frustfaktor im Zweifelsfall auch. Besonders aber als ich all meine Spielstände bei der Neuinstallataion von Windows 10 gekillt habe :x

Platz 3 dann Super Mario Odyssey.

Und das sind - wenn ich mich recht entsinne - alle Titel die ich 2017 gespielt habe, die auch dieses Jahr erschienen sind.

EDIT: Mario + Rabbids Kingdom Battle habe ich mir aber noch bestellt, freu mich drauf.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Chris777 » 13.12.2017 16:23

@Zelda

Obwohl ich ein Nintendo und ein Super Nintende damals besaß, habe ich nie ein Zelda durch gespielt.

Da muss ich wohl im Lotto gewinnen für ne Switch oder ein DS. *gnarf*

Ich versuche so wenig wie möglich im Netz von Zelda mitzubekommen aber ganz aus dem Weg kann man auch nicht gehen.
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Kaleun Thomsen » 13.12.2017 16:52

Cherusker hat geschrieben:Platz 2 ist für Ultimate General: Civil War ein schönes Strategiespiel mit einer fordernden KI. Grafikkartenauslastung nahe 0, Spielspaß ganz hoch, Frustfaktor im Zweifelsfall auch. Besonders aber als ich all meine Spielstände bei der Neuinstallataion von Windows 10 gekillt habe :x



Ist bei mir auch ganz oben mit dabei und was du zum Frustfaktor sagst stimmt natürlich. Kann mich nicht entsinnen, derart oft vor Wut in die Tischkante gebissen zu haben. Trotzdem nie unfair, die KI ist eine der besten, die ich bisher in 'nem Strategiespiel erlebt habe. Wie man da um jedes Männchen bangt, dass tot umkippt, weil der Nachschub an neuen Rekruten immer fast gegen 0 tendiert und/oder sackteuer ist und man mit einer abgewrackten, zerschossenen Armee von Schlacht zu Schlacht humpelt, besonders auf Seiten der Südstaaten. Fantastisch! 10/10
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon Rotstift » 13.12.2017 16:55

Wolfenstein: The New Colossus: Viele Kritiker fanden es schlechter als The New Order, ich fand es besser. Toll inszeniert, der Held bekommt Tiefe und klassische Shooteraction satt. Was will man mehr? Ich jedenfalls nichts.

Sniper Elite 4: Eigentlich ein dummes Spiel, wie alle in der Reihe. Aber hier sind die Level so riesig, dass sie ein wirklich vielfältiges Herangehen erlauben, zwischen maximalem Stealth und wildem Shooter-Geballer ist alles möglich. Und Snipen ist halt einfach zu geil.

The Long Dark: Zu Anfang hat der neue und langerwartete Story-Modus mich mächtig genervt, da praktisch das ganze erste Level ein Tutorial für neue Spieler ist. Wer wie ich schon massig Stunden in den Survival-Modus gesteckt hat, kann sich das eigentlich knicken, aber die Entwickler lassen einen nicht raus. Danach wird es toll, eigener Grafikstil, Atmosphäre zum Schneiden, und Survival in gut und schwer. (Mit den genreüblichen Macken halt)


Dishonored: Death of the Outsider: Nach dem unfassbar guten Dishonored 2 konnte es ja nicht mehr besser werden, aber Death of the Outsider gibt der Serie weiter Tiefe und Atmosphäre, und für Fans sowieso Pflicht.
Mille millions de mille sabords!

Music is no good if it can't be sung by the human voice in some way. (John Tavener)
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Re: Video- Computerspiele des Jahres 2017

Beitragvon borsti » 13.12.2017 19:29

Ein sehr starkes und kurioses Jahr für Games. Ich hab gemerkt, dass ich mehr und mehr Spiele mag, in denen ich mit anderen zusammen spiele. Trotz des überwältigenden Angebotes im Singleplayer-Bereich landen bei mir deshalb andere Titel ganz oben:

Ghost Recon Wildlands: Bester Koop-Shooter ever, mega-spaßig, mega-groß und wenn man will auch sehr fordernd

Northgard: Quasi ein modernes Siedler mit Wikingern und ihren Sagen. Extrem strategisch und kompetitiv

Sniper Elite 4: Großartiges Koop-Spiel, hat viele Ähnlichkeiten zu Wildlands, erreicht aber nicht dessen Größe und Qualität

Davon abgesehen ist Zelda: Breath of the Wild wirklich ein Super-Spiel, dass ich in Ermangelung einer privaten Nintendo-Konsole aber nur wenig gespielt habe. Sollte ich irgendwann mal eine Switch besitzen, wäre das aber Spiel Nummer eins. Assassins Creed Origins ist so ein starkes Gesamtpaket aus Gameplay, Grafik, Spielwelt und Setting, dass ich es momentan unheimlich gerne Spiele. Hatte ich dabei bis eine Woche vor Release noch nicht mal auf dem Radar. Ach ja und F1 2017 ist für mich die beste Racing-Sim aller Zeiten.

Den Hut muss ich vor Nintendo ziehen. Deren Switch ist nach wie vor nix für mich. Ich finde sie rein von der Hardware enttäuschend, klobig, hässlich im Dock-Modus unhandlich in der Bedienung usw. aber sie hat offenbar den Nerv vieler Spieler getroffen und ist für den Konzern ein großer Erfolg. Verdammt, selbst die Spiele interessieren mich bis auf Zelda nicht die Bohne und ich hätte den Erfolg nie für möglich gehalten. Aber hey, wer bin ich schon? :wink:

Das gleiche gilt für Playerunknowns Battlegrounds, das wohl abseits sämtlicher Geschmäcker das eigentliche Spiel des Jahres ist. Für mich persönlich nicht, weil nicht mein Ding. Aber wenn es ein Spiel schafft, aus dem Nichts zu kommen und ohne Marketing jeden anderen Titel verkaufs- und Hype-technisch so dermaßen in den Schatten zu stellen, dann kann ich halt auch nicht wirklich was gegen sagen. Mehr noch als die Switch ein Ding, dass selbst die größten Branchenkenner wohl niemals auf dem Schirm gehabt hätten. Aber das zeigt, dass die Szene immer noch nicht komplett nach der Pfeife der Industrie tanzt.

Verlierer des Jahres ist ganz klar EA, die einfach eine große Serie nach der anderen aus blanker Gier gegen den Baum gefahren haben und die es sogar geschafft haben, dass sich Behörden ihr neues Star-Wars-Spiel in einigen Ländern wegen des Verdachts auf Glücksspiel für Minderjährige näher anschauen.

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