Zelda: Breath of the Wild

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Defeated Hero
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Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Defeated Hero » 25.02.2017 21:27

Ich habe mich nun durch diverse Previews gelesen und mehrere Videos angeschaut, vereinzelt sind bereits Review-Scores aufgetaucht (Edge = 10/10, "Das beste Videospiel seit Ocarina of Time und vielleicht sogar besser; Die magischste, offenste und interaktivste Spielwelt aller Zeiten", Gamepro = 9.4, der zweithöchste Score ever) und daraus lässt sich entnehmen, dass es sich bei Breath of the Wild nicht nur um das konsolenübergreifend beste Spiel seit Jahren, sondern sogar um einen Meilenstein der Videospielgeschichte handeln wird. Viele Websites sprechen davon, dass wir es hier mit einem kommenden Klassiker zu tun haben, an dem sich nicht nur die Zelda-Reihe, sondern sämtliche anderen Spiele werden messen lassen müssen. Das hat dann wohl auch einen eigenen Thread verdient.

5 spoilerfreie Infos, die mir in den Vorabbereichten besonders aufgefallen sind:

- Mehrere Previews haben angemerkt, dass das ebenfalls nächste Woche erscheinende Horizon: Zero Dawn und eigentlich sämtliche anderen Open World-Spiele in punkto Interaktivität, Detailverliebtheit, Freiheit, Exploration und Eigeninitiative von BotW ziemlich zerstört werden. Einige haben sogar angemerkt, dass sie Horizon nun signifikant schlechter bewerten würden, wenn sie Zelda zuerst gespielt hätten.
- Atmosphäre und Story fühlen sich teilweise noch düsterer und depressiver an als in Majoras Mask. Und das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit, denn in BotW haben die NPCs ebenfalls einen individuellen Tagesablauf, sind nur zu bestimmten Zeiten an festgelegten Orten zu finden, reagieren auf Wetter und Tageszeit etc. Selbiges spiegelt sich auch im anscheinend ziemlich flexiblen Dialogsystem wieder, da NPCs auf die äußeren Umstände, das Verhalten des Spielers etc. teilweise mitten im Gespräch dynamisch reagieren sollen.
- Auch die Welt ist unberechenbar und unglaublich dynamisch. Man muss sich eigenhändig ausbuffen wie alles funktioniert und es passieren viele unerwartete Dinge, die den Spieler immer wieder komplett umhauen. Zwei Hauptaspekte der Open World, die extrem wichtig und interessant sind, wurden bisher nirgends gezeigt und dürfen auch noch nicht besprochen werden (wie bspw. auch die Story, Dungeons, Bosse, Antagonisten, NPCs, Puzzles, spezielle Fähigkeiten etc.). Viele bereits gezeigte Mechaniken wie bspw. die Interaktionen der NPCs untereinander, das Snowboarden, die Stasis/Kinetik-Fähigkeit, Equipment und Mounts bieten mehr Tiefe und Möglichkeiten, als man bisher zu sehen bekommt hat.
- Es gibt Türme wie in unzähligen anderen Open World-Games, aber in Zelda funktionieren sie anders. Ist man nach dem fast puzzleartigen Aufstieg erstmal oben, wird die Map nicht automatisch mit Icons vollgeballert, sondern man blickt durchs Fernglas und markiert Orte, die von Interesse sein könnten, versieht sie eigenhändig mit bestimmten Icons etc. Man baut sich quasi seine eigene Map und Questlog zusammen.
- BotW soll die Intelligenz des Spielers respektieren wie kaum ein anderes Game, sei es bei den Puzzles, im Kampf oder in den Möglichkeiten, die dem Spieler zur Verfügung stehen. Viele Spiele behaupten von sich, der Kreativität und den Herangehensweisen seien kaum Grenzen gesetzt, hier sei das aber zum ersten Mal tatsächlich der Fall.


Der Hype könnte nicht mehr größer sein, eigentlich müsste ich ans kommende Wochenende ein paar Tage Urlaub dranhängen. Was wird das für ein Brecher...

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Timojugend
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Timojugend » 25.02.2017 21:44

Wird bei mir wie bei Ocarina of Time damals werden.

Ich nehm mir da ne Woche Urlaub für, schlepp mir vorher 20 Kisten Bier in die Hütte, und werde danach mit anderen nerdigen Arbeitskollegen über nichts anderes sprechen.

Ich kaufs mir jedenfalls für die Wii-U, und die georderte Switch LE landet unausgepackt in Dagobert Ducks Geldspeicher.
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Cherusker » 25.02.2017 22:22

Klingt doch gut, hoffe ja das NIntendo mal wieder einen Spielemeilenstein abliefert, der das Genre über die Systemgrenzen hinaus neu definiert und ihnen wieder richtig Schub gibt.

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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Hyronimus » 26.02.2017 11:47

Das macht mich alles ganz wuschig! Ich werde aber erst mal warten, bis genügend Spiele für die Switch verfügbar sind und mir das Ding dann vielleicht zu Weihnachten schenken lassen :)
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Tolpan » 26.02.2017 12:37

Puh, das macht einen doch schon ganz hibbelig.

Muss die Switch etwa doch zeitnah ran?
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von 6666 » 26.02.2017 14:20

kommt für die wii-u, ich freu mich. für die switch hab ich noch kein kaufargument gefunden, ich muss mittlerweile kaum games, geschweige denn konsolen zum release haben. warten und sparen.
zelda werd ich wieder etappenweise spielen, und bin dann voraussichtlich über den sommer beschäftigt. wäre schön, wenn man auch mal 5 oder 6 stunden am stück dafür zeit hätte, aber da seh ich schwarz. bin alt und muss immer früh ins bett :wink:
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Cryptorchid » 26.02.2017 14:41

Timojugend hat geschrieben:
Ich kaufs mir jedenfalls für die Wii-U, und die georderte Switch LE landet unausgepackt in Dagobert Ducks Geldspeicher.
So sieht's aus.
LE als Altersvorsorge unangetastet in den Schrank, zum zocken dann nochmal als Download auf die Switch.

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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Tolpan » 26.02.2017 14:45

Cryptorchid hat geschrieben:zum zocken dann nochmal als Download auf die Switch.
Wie groß ist das Spiel denn und wie viel Speicher bietet die Switch?
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Tolpan » 26.02.2017 14:48

Schöne Retrospektive:

http://www.4players.de/4players.php/dis ... _Wild.html

Ich weiß gar nicht, warum alle Welt Zelda 2 so schlecht findet. Ich finde es hart geil, v.a. das Sidescrolling in den Dungeons... :ka:
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Cryptorchid » 26.02.2017 15:05

Tolpan hat geschrieben:
Cryptorchid hat geschrieben:zum zocken dann nochmal als Download auf die Switch.
Wie groß ist das Spiel denn und wie viel Speicher bietet die Switch?
Auf IGN meinten sie um die 12GB.
Mir kommt aber auch eh ne größere SD Karte dafür ran, die mitgelieferten 32GB (24GB reell verfügbar) der Switch sind ein Witz. Schon allein der Dragon Quest Download passt da schon gar nicht mehr drauf.

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Defeated Hero
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Defeated Hero » 26.02.2017 18:32

Zelda ist als Download exakt 13,4 GB groß. Kauft man sich das Spiel jedoch normal im Laden, benötigt es keinerlei Platz auf der Festplatte, denn dank des SD-Kartenformats entfallen Installationen und lange Ladezeiten. Und das ist im Zusammenspiel mit dem flotten UI der Switch einigermaßen beeindruckend, siehe dieses Beispielvideo: https://mobile.twitter.com/scully1888/s ... 61/video/1

Ich selbst habe mir eine 200 GB-Speicherkarte für knapp 75 € geholt und das sollte vermutlich 'ne ganze Weile ausreichen. Man kann an die Dockingstation per USB wohl auch eine externe Festplatte anschließen, ich weiß nur gerade nicht, ob das zum Launch bereits der Fall ist.

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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Cryptorchid » 26.02.2017 18:46

Ich muss nochmal dazu sagen, dass ich allein für Zelda einen Pro Controller unumgänglich finde.
Hab jetzt ca. 5 ausgiebige Previews von Leuten geschaut, die dutzende Stunden mit der Switch verbracht haben und der Kanon ist im Grunde: "Joy-Cons sind okay, aber ne Notlösung."
Die rechte Hand muss man so halten, dass der Ballen nicht immer and den Stick kommt, die Hände verkrampfen beim halten dieses Plastikgelöts für beide Nupsies und gar mit nur einem Joy-Con zu steuern macht kein Mensch länger als 20 Minuten.
Zum ernsthaften Zocken in längeren Sessions sollte man also nochmal 70€ oben drauf rechnen, dafür soll das Teil aber auch spitzenmäßig verarbeitet sein und sich sogar besser anfühlen, als die PS4/One Gegenstücke.

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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Timojugend » 27.02.2017 00:16

Cryptorchid hat geschrieben:Ich muss nochmal dazu sagen, dass ich allein für Zelda einen Pro Controller unumgänglich finde.
Hab jetzt ca. 5 ausgiebige Previews von Leuten geschaut, die dutzende Stunden mit der Switch verbracht haben und der Kanon ist im Grunde: "Joy-Cons sind okay, aber ne Notlösung."
Die rechte Hand muss man so halten, dass der Ballen nicht immer and den Stick kommt, die Hände verkrampfen beim halten dieses Plastikgelöts für beide Nupsies und gar mit nur einem Joy-Con zu steuern macht kein Mensch länger als 20 Minuten.
Zum ernsthaften Zocken in längeren Sessions sollte man also nochmal 70€ oben drauf rechnen, dafür soll das Teil aber auch spitzenmäßig verarbeitet sein und sich sogar besser anfühlen, als die PS4/One Gegenstücke.
Mit nem zweiten Joy-Con, Pro Controller, unvermeidlicher größerer Speicherkarte, kostenpflichtigem Online-Zugang und einem Spiel zum Spielen landeste da aber schon bei knapp 600 EUR für ein Basisgerät für 2 Spieler.
Und als nächstes wahrscheinlich wie bei der Wii-U noch direkt nen größeren Akku, mit dem man länger als 2 Stunden am Stück spielen kann?
Nein! man bräuchte ja direkt 3 (!) größere Akkus (jeweils 2 für die Joycons, und einen für den Tablet-Bildschirm.).

Nee, sorry.
Das ist mir für ein neues Spiel definitiv zu teuer.
Für die Kohle kauf ich mir dann lieber nen schönen Dedicated Arcade Automaten für die Sammlung. Nen Missile Command oder sowas.
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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von Cryptorchid » 27.02.2017 02:12

Zweiten Joy-Con? Akkus für die? Zusatzakkus? What?

Es sind zwei Joy-Cons mitgeliefert, die Akkus in den Dingern halten ewig. SD Karten bekommste hinterhergeschmissen, das Tablet kann zur Not einfach an die Steckdose und der Onlineservice kostet nach neuesten Aussagen nicht mehr als 25€ pro Jahr.

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Re: Zelda: Breath of the Wild

Beitrag von LordVader » 27.02.2017 08:18

Schön, dass es der erwartete Kracher wird, und sogar noch besser!
Auch wenn ich mit Zelda wirklich nie etwas anfangen konnte, wird das ja das Genre auch in für mich interessanten Settings beleben, daher freue ich mich wirklich, dass das so gut wird.
Defeated Hero hat geschrieben:- Mehrere Previews haben angemerkt, dass das ebenfalls nächste Woche erscheinende Horizon: Zero Dawn und eigentlich sämtliche anderen Open World-Spiele in punkto Interaktivität, Detailverliebtheit, Freiheit, Exploration und Eigeninitiative von BotW ziemlich zerstört werden. Einige haben sogar angemerkt, dass sie Horizon nun signifikant schlechter bewerten würden, wenn sie Zelda zuerst gespielt hätten.
Wobei der letzte Satz halt echt kompletter Unsinn ist, bzw. Jedes Bewertungssystem ad absurdum führt... Wenn Horizon also besser ist als die bisherigen ähnlichen Spiele bekommt es eine gute bis bessere Note, das ist doch völlig losgelöst davon, dass das neue Zelda wahrscheinlich noch besser ist... das muss dann eben eine noch bessere Note bekommen.
Und wenn das nicht möglich ist, dann hat man ein grundsätzliches Problem in seinem Bewertungssystem und sollte sich halt überlegen wie man das umgeht. Aber (setzen wir das mal so an, auch wenn der zweite Platz nur ein Beispiel sein soll(!)) wenn Horizon hinter Zelda einen zweiten Platz hat, dann sollten die Punkte das doch auch zeigen. Macht doch keinen Sinn, dem Spiel weniger Punkte zu geben, weil zeitnah der erste Platz erscheint, und sich Horizon dann unter ferner liefen hinter schlechteren älteren Spielen einsortiert...
Tolpan hat geschrieben:Schöne Retrospektive:
Wie gesagt: Zelda ist ein Meilenstein, und die Mischung war innovativ, neu und bahnbrechend, keine Frage.
Aber was ich an solchen Lobhudeleien immer nicht verstehe, warum sich die Autoren nicht auf die unbestreitbaren tollen Sachen konzentrieren, sondern immer gleich so tun, als wäre die Grundidee das man spielen kann gleich miterfunden worden...
(Auch Open World RPG Anteile... gab es ja nun doch schon einige Jahre vor Zelda: Ultima anyone?)
Ich kann die neidischen Blicke im Fitnesstudio nicht mehr ertragen!
Sollen sie sich doch ihre eigene Pizza mitbringen!

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