Red Dead Redemption

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borsti
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von borsti » 06.02.2019 18:36

Shadowrunner92 hat geschrieben:Ich bin inzwischen irgendwo in Kapitel 4 (?), also schon eine ganze Weile dabei. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass ich das Spiel besser fände, wenn es keine Open World hätte, sondern einfach linear erzählt wäre. Bisher habe ich mich bei jeder Gelegenheit geärgert, wenn ich etwas entdeckt habe, bevor die Story mich später sowieso hingeführt hat. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache, ich bin sowieso kein Freund von Entscheidungsfreiheit etc. in Spielen, ich will das exakt so erleben, wie der erstellende Künstler das vorgesehen hat, ohne Möglichkeit, es anders zu spielen.
Inzwischen hoffe ich regelmäßig, dass es sich dem Ende nähert. Nicht, weil irgendwas schlecht wäre, aber ich habe jetzt schon so viel Zeit in dieser Welt verbracht, dass es langsam reicht.
Trotzdem ein rundherum tolles Spiel, das in vielerlei Hinsicht nochmal meinen Blick aufs Gaming insgesamt geschärft hat.
Ich bin da das komplette Gegenteil. Mir wäre mehr Freiheit lieber und ich will viel lieber eigene Geschichten schreiben. Mich stört bei Rockstar explizit, dass sie im Missionsdesign so ein starres Korsett anlegen.und liebe Spiele, in denen ich meinen eigenen Lösungsweg für eine Aufgabe finden kann.

Zwar sind solche Spielkonzepte nie perfekt aber das stört mich fast nie.

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Kollias
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Kollias » 07.02.2019 14:41

Shadowrunner92 hat geschrieben: Bisher habe ich mich bei jeder Gelegenheit geärgert, wenn ich etwas entdeckt habe, bevor die Story mich später sowieso hingeführt hat.
Eins der wenigen Dinge die mich an dem Spiel auch stören. Es gibt so viele Gebäude die man entdeckt, die dann aber leer sind und erst zur Story gefüllt werden, dass es etwas das Feeling bremst.
Bestes Beispiel das Labor im Norden. Entdeckt, aber machen konnte ich dort nichts. Dann etliche Spielstunden später ist dort eine Nebenquest und ich muss so tun als wäre ich da noch nie gewesen. In den Momenten hätte ich mir gewünscht, dass die Mission einfach in dem Moment getriggert wird, in dem ich das Haus zum ersten Mal entdecke. Gerade weil es bei vielen Nebenquest auch völlig egal ist, in welchem Kapitel man sich befindet. Das wäre der eigentlich sehr dynamischen Spielwelt angepasst gewesen. So geht da bisschen was verloren...

Ansonsten bin ich drei Monate später immernoch dabei, die letzten 5% zu erreichen. Will die 100% haben, hinten raus ist es aber sehr mühsam die ganzen Herausforderungen und exotische Gegenstände zu finden. Aber macht trotzdem noch Spaß, für mich nach wie vor ein beinahe perfektes Spiel.

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Shadowrunner92 » 07.02.2019 14:57

Kollias hat geschrieben:
Shadowrunner92 hat geschrieben: Bisher habe ich mich bei jeder Gelegenheit geärgert, wenn ich etwas entdeckt habe, bevor die Story mich später sowieso hingeführt hat.
Eins der wenigen Dinge die mich an dem Spiel auch stören. Es gibt so viele Gebäude die man entdeckt, die dann aber leer sind und erst zur Story gefüllt werden, dass es etwas das Feeling bremst.
Bestes Beispiel das Labor im Norden. Entdeckt, aber machen konnte ich dort nichts. Dann etliche Spielstunden später ist dort eine Nebenquest und ich muss so tun als wäre ich da noch nie gewesen. In den Momenten hätte ich mir gewünscht, dass die Mission einfach in dem Moment getriggert wird, in dem ich das Haus zum ersten Mal entdecke. Gerade weil es bei vielen Nebenquest auch völlig egal ist, in welchem Kapitel man sich befindet. Das wäre der eigentlich sehr dynamischen Spielwelt angepasst gewesen. So geht da bisschen was verloren...
Mir geht es gar nicht unbedingt um die kleinen Orte abseits des Weges. Aber zum Beispiel war ich natürlich schon in St. Denis, bevor man mit der Story das erste Mal dort hinkommt. Aber die Story-Bits sind immer ein bisschen zusätzlich inszeniert in Sachen Licht, Wetter, Tageszeit und Scripts, z.B. fährt innerhalb der Missionen "zufällig" immer dann der Zug vorbei, wenn man an den Gleisen vorbeireitet. Ich finde dieses inszenierte Element komplett super und ärgere mich dann, dass ich mir diesen Ersteindruck eines Schauplatzes vorweg genommen habe - zumal ja auch die Erzählung dann gern so tut, als sei man nun das erste Mal am entsprechenden Ort.
Deshalb habe ich freies Erkunden inzwischen komplett eingestellt, ich reite nur noch hin, wo mich Missionen hinführen. Nicht zuletzt auch, weil die random encounters bei mir komplett den Reiz verloren haben, als sie anfingen, wiederholt aufzutreten (Schlangenbiss, Typ, der fast tot vom Pferd fällt - letzteres 2x am selben Ort innerhalb von 45 Minuten in der gleichen Session).
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von SMF » 08.02.2019 14:46

Thunderforce hat geschrieben: Trotzdem ist mein Spielfortschritt schon bei 20%, das wundert mich etwas. Ich glaube, wenn man den ganzen Albernkram abzieht, habe ich bisher vllt 3 oder 4 Stunden maximal an der Story gespielt. Sollte die nicht so endlang sein? Aber dieser Spielfortschritt war bei GTA auch immer schon so komisch und für mich nicht nachvollziehbar, darum lass ich das mal eher außer Acht.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Kollias » 08.02.2019 19:55

Hatte nach über hundert Spielstunden tatsächlich noch ein neues Zufallsevent. Ich spaziere n in den Saloon, rempelt mich einer beim Entgegenkommen an und es steht da in rot - 600$...Ich dem hinterher und den umgelümmelt. Beim Plündern 1225$ bekommen, ich war scheinbar nicht das erste Opfer :D

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von schneezi » 08.02.2019 23:04

Ich hab dann mal mit Teil eins begonnen.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Thunderforce » 27.03.2019 10:20

Gestern war ein sehr "erfolgreicher" Tag.

Man kennt ja diese Kopfgeldjäger, die manchmal auf der Karte auftauchen, die meist zu dritt sind und vor denen man i.d.R. sehr leicht abhauen oder sie erledigen kann.
Gestern war das auf einmal eine Gruppe von 5 oder 6 Leuten, bevor ich die auf der Map gesehen habe, hatten die mich schon eingekreist und einer hat mich ernsthaft von meinem Pferd runtergerissen. Evtl. waren es auch gegnerische Gangmitglieder, das ging so schnell, ich hab es kaum mitbekommen.

In der Folge wurde mir dann eine meiner Pistolen aus der Hand geschlagen von einem der Typen, ich habe sie auch da rumliegen sehen, konnte sie aber aufgrund der Action und der mal wieder arg trägen Steuerung (remember: Man muss EXAKT richtig stehen, sonst ist die Aktion "aufnehmen" nicht mehr verfügbar - und steh mal richtig, wenn Dir ein Typ die Fresse poliert und Dich 4 weitere gleichzeitig mit Blei vollpumpen.) nicht mehr aufnehmen. Das war natürlich eine gute Pistole, nicht so ein "abgegrffener Revolver", wie sie jeder Hanspampel spazieren trägt, sondern schon eine Wumme, die ich mal als Belohnung für irgendeine Mission erhalten habe.

Natürlich haben die Typen mich dann kaltgemacht und als Arthur dann nach der Animationssequenz wieder "aufwacht", war die Wumme natürlich weg und was noch viel schlimmer ist, war auch mein Pferd auf einmal weg.
Bzw. es stand ein anderes da, das per Symbol als "Dein Pferd" angezeigt wurde. Alles, was ich an Wummen, Ausrüstung etc. auf dem Pferd gelagert hatte, ist sinnloser- aber glücklicherweise aber noch da.
Irgendein 0-8-15-Kläpper, der natürlich superlahm ist, keine Ausdauer hat und zu dem ich auch noch keine Bindung habe.
Mein richtiges Pferd war jetzt auch keine Vollgranate, aber immerhin "renntauglich", höchste Verbundenheitsstufe und sehr ausdauernd.

Und durch das automatische Speichern kann ich auch keinen Spielstand von davor laden, bzw. nur einen manuell gespeicherten, der aber schon älter ist, und bei dem ich dann diverse Missionen nochmal machen müsste.

Hass, ey.
Im Stall ist es auch nicht aufgetaucht, vermutlich ist es bei der Attacke draufgegangen. Vielleicht ist es im Lager, das habe ich noch nicht überprüft, weil das am exakt gegenüberliegenden Kartenende liegt und ich eh gerade so langsam zum Schluss kam. Sinn würde das inhaltlich aber keinen geben.


Apropos Steuerung:
In einer Mission soll man mit Lenny so ein Waffenlager ausrauben. Nachdem man die Waffenschmuggler ausgeschaltet hat, steht da so ein Pferdewagen mit massig Munitionskisten.
Lenny sagt einem, man soll in die Kisten gucken. Das hat er dann 25 Mal gesagt (leicht übertrieben *g* - Aber mehrmals halt). So lange hat Arthur gebraucht, auf den Wagen zu stiegen und die Kisten zu öffnen. Ich habe mich zigmal dem Wagen genähert, er lief immer davor und es war keine Reaktion auswählbar. Man muss sich von hinten nähern, was ich auch gemacht habe, und was ja auch sinnvoll ist, weil da halt der Einstieg zur Laderampe ist. Aber anscheinend darf der Winkel, in dem man drauf zuläuft nur um 0,25° von der von Rockstar vorgegeben Linie abweichen, damit es klappt. Ich stand exakt hinter dem Wagen und habe auch in die richtige Richtung geguckt. Es ging nicht. Bzw. Erst nach zigmal wieder weggehen und nochmal neu draufzulaufen.

Diese Trägheit in der Steuerung nervt manchmal wirklich unendlich, ey. Das ist mir vorher noch bei keinem Rockstar-Spiel dermaßen aufgefallen.

Das mit dem Pferd nervt mich zudem richtig. Jetzt hab ich so eine Billo-Mähre, die von jedem Opa im Rollstuhl eingeholt werden kann und nach 200 Metern keuchend zusammenbricht.

Jemand einen Tip, wo man ein gutes Pferd bekommt? Die im Stall angebotenen sind auch alle nicht viel besser.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Shadowrunner92 » 27.03.2019 11:31

Das mit der Waffe hab ich noch nie gehört, eigentlich kann man Waffen doch überhaupt nicht permanent verlieren, selbst wenn man sie für eine andere Waffe wegwirft. Die sind dann normalerweise beim Pferd trotzdem wieder auswählbar. :ka:
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Thunderforce » 27.03.2019 11:51

Shadowrunner92 hat geschrieben:Das mit der Waffe hab ich noch nie gehört, eigentlich kann man Waffen doch überhaupt nicht permanent verlieren, selbst wenn man sie für eine andere Waffe wegwirft. Die sind dann normalerweise beim Pferd trotzdem wieder auswählbar. :ka:
Es war wirklich zu sehen, wie mir der Angreifer die Waffe aus der Hand geschlagen hat und die auf den Boden fiel.
Und dann lag die da auch rum und blinkte, also dass man sie aufnehmen hätte können.
Was aber aufgrund der Action und der Tatsache, dass ich 6 Sekunden später eh Mett war, nicht mehr geklappt hat.

Nach Arthurs "Respawn" war sie dann weg. :ka:

Aber wenn ich z.B. eine Leiche plündere und die Waffe desjenigen aufnehme, leigt dann in dem Moment meine eigene Waffe auf dem Boden, wird also ausgetauscht.
Das ganze kann man dann beliebig oft wiederholen, aber dass dann eine der Waffen auf dem Pferd ist, wäre mir noch nicht aufgefallen.

Zumindest für Revolver und Pistolen ist das so. Bei Flinten weiß ich nicht.
Das finde ich übrigens auch Banane, wieso kann man beim Waffenhändler keine Waffen VERkaufen? Ich habe inzwisschen bestimmt 7 Gewehre auf dem Gaul, von denen ich genau zwei benutze.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von LordVader » 27.03.2019 15:13

Ja das komplett irre Trading war auch einer der Gründe warum ich dann doch nicht nochmal eingestiegen bin.
Sie machen echt viel richtig bei dem Spiel, verkacken andere Sachen dann aber auch so extrem hart, dass es mich trotz insgesamt positiven Eindruck noch nicht motiviert hat dieses Jahr einmal gestartet zu werden...
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Thunderforce » 27.03.2019 15:27

Ja, einige Sachen nerven schon ziemlich.
Zum Beispiel, dass das Pferd manchmal vollkommen stumpf gegen Bäume rennt und man dann abfliegt. Häh?
*LOL* - Wenn ich ein Auto in GTA oder so gegen ne Laterne lenke, ist das ja okay, aber ein Pferd? Das rennt stumpf in einen Baum (oder einen Felsen), wenn man nicht etwas gegenlenkt? Wer soll das denn glauben? Besonders, wenn man gerade auf der Flucht ist oder jemanden verfolgt, ist das natürlich grobe Scheiße.

Noch nerviger finde ich in Städten (besonders Strawberry, da alles sehr eng dort ist), dass einem ständig irgendwelche Kack-Fußgänger vors Pferd hopsen, die man dann unweigerlich niederreitet und dabei meist tötet. Zack, hat man die Bullerei am Hals und das Kopfgeld wegen "Mordes" mal wieder um X Dollar erhöht.

Insgesamt überwiegt der Spaß für mich schon trotzdem recht deutlich, aber es sind einfach komplett unnötige Dinge drin, wo man sich an den Kopf packt.

Btw, dieses ganze "Cowboy-Simulator" Problem, was manche hatten oder doof fanden, nervt mich hingegen gar nicht. Ich mach es schlicht nicht. Ich habe noch nie (außer extra dafür eingetriebene Schulden) etwas in die Lagerkasse einbezahlt, das Pferd füttere ich ab und an mal, damit es nicht umkippt und gut ist. :ka:
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von LordVader » 27.03.2019 15:54

Kann ich schon verstehen, ich betone ja auch immer wieder gerne, dass es ein gutes Spiel ist...

Ich hab ein paar mal Holz gehackt udn so, das Lager komplett ausgebaut... aber das halt auch schon recht früh...
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Shadowrunner92 » 27.03.2019 16:13

Thunderforce hat geschrieben:Ja, einige Sachen nerven schon ziemlich.
Zum Beispiel, dass das Pferd manchmal vollkommen stumpf gegen Bäume rennt und man dann abfliegt. Häh?
*LOL* - Wenn ich ein Auto in GTA oder so gegen ne Laterne lenke, ist das ja okay, aber ein Pferd? Das rennt stumpf in einen Baum (oder einen Felsen), wenn man nicht etwas gegenlenkt? Wer soll das denn glauben? Besonders, wenn man gerade auf der Flucht ist oder jemanden verfolgt, ist das natürlich grobe Scheiße.

Noch nerviger finde ich in Städten (besonders Strawberry, da alles sehr eng dort ist), dass einem ständig irgendwelche Kack-Fußgänger vors Pferd hopsen, die man dann unweigerlich niederreitet und dabei meist tötet. Zack, hat man die Bullerei am Hals und das Kopfgeld wegen "Mordes" mal wieder um X Dollar erhöht.

Insgesamt überwiegt der Spaß für mich schon trotzdem recht deutlich, aber es sind einfach komplett unnötige Dinge drin, wo man sich an den Kopf packt.

Btw, dieses ganze "Cowboy-Simulator" Problem, was manche hatten oder doof fanden, nervt mich hingegen gar nicht. Ich mach es schlicht nicht. Ich habe noch nie (außer extra dafür eingetriebene Schulden) etwas in die Lagerkasse einbezahlt, das Pferd füttere ich ab und an mal, damit es nicht umkippt und gut ist. :ka:
Das Pferd rennt aber nur dann stumpf gegen Bäume, wenn du es dagegenlenkst, das passiert ja nicht von selbst. *g* Außerdem finde ich die Kollisionsanimationen nach wie vor so brachial lustig, dass es mich überhaupt nicht stört.
Was aber dort und auch bei der ganzen "Reiten in Ortschaften"-Sache sehr offensichtlich wird: Rockstar zwingt die Spieler, das Spiel auf eine bestimmte Art (nämlich sehr bedacht und aufmerksam, tendenziell rollenspielig) zu spielen, und jeder Versuch, das Spiel "game-y" zu spielen, wird durch bestimmte Mechaniken bestraft. Ich finde das total super, denn bei GTA ging meine Immersion in die Spielwelt immer dann drauf, wenn man anfing, irgendwelche irren Sachen in der Welt zu machen. Das war für 5 Minuten lustig, dann hat man gemerkt, dass das Spiel damit nicht adäquat umgehen kann (außer Polizei zu schicken, bis man stirbt), und die Luft war raus. Bei RDR unterbindet das Spiel solche Sachen nach Möglichkeit, und ich finde, es tut dem Erlebnis enorm gut. Man muss sich dem aber auch ein Stück weit ausliefern, das stimmt schon.
Bezüglich Trading: Das Spiel hat ja bezüglich Waffen eigentlich gar kein richtiges Loot-System, das ist eher wie bei Doom o.ä.: man sammelt eine Waffe ein und hat sie von da an dauerhaft zur Auswahl. Natürlich kann man die nicht verkaufen, es ist in dem Sinne weniger ein Gegenstand als eine Fähigkeit des Charakters, diese Waffe einzusetzen. Deshalb irritiert mich das mit der verlorenen Waffe so: klar kann man die in der Welt verlieren (aus der Hand geschlagen, gegen andere Waffe getauscht), aber ich habe auf die Weise noch nie den Zugang zur Waffe verloren. Die war bei mir jedes Mal wieder am Pferd ausrüstbar.
Zum toten Pferd: die Kombination aus Pferd tot + eigenem Tod ist in der Tat scheiße, so habe ich mein erstes Pferd auch verloren. Für mich war der Lerneffekt: niemals vom Pferd aus gegen Fußtruppen kämpfen, denn allein bringt es sich in der Regel in Sicherheit und wird auch nicht von Gegnern angegriffen.
Ach so, zu diesen Ambush-Geschichten mit vielen Gegnern: immer sofort Deadeye benutzen. Ich bin bei sowas auch schon einige Male draufgegangen, primär, weil ich die Zeitlupe nicht oft genug verwendet habe. Also den Balken immer voll halten, einsetzen, Headshots platzieren, schon ist alles übersichtlicher. *g*
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Thunderforce » 27.03.2019 17:09

Die Typen waren allesamt auf Pferden unterwegs....

Deadeye nutze ich gar nicht, außer, wenn es ab und an von alleine eingeschaltet wird. Weiß ehrlich gesagt nichtmal, wie man das anschaltet.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Thunderforce » 28.03.2019 14:02

Noch ne Frage und zwar zum Thema Post.

Überall auf der Karte gibt es ja Postämter. Von denen aus man z.B. diese legendären Fische und andere Sachen (Zigarettenbilder, Dinosaurierknochen etc.) an jeweilige Auftraggeber versenden kann.
Angeblich wird man dann auch per Post bezahlt.
Ich habe inzwischen 5 von diesen Riesenfischen verschickt, die Post-Symbole auf der Karte sind auch allesamt mit einem Ausrufezeichen versehen, so als ob da was wäre, aber wenn man mit dem Schalterbeamten spricht ist die Option "Post abholen" ausgegraut, also nicht anwählbar.

Was läuft denn da schief? Das man 24 Stunden warten muss, bis die Bezahlung eintrifft, weiß ich. Inzwischen ist aber sowohl im Spiel als auch in echt mehr als eine Woche vergangen *g*
Auch dieser Typ, dem man diverse Mal beim Fotografieren von Wildtieren hilft, wollte mir IIRC irgendwas per Post senden. Das ist Wochen her.


Muss man ohne Kopfgeld sein, damit das funktioniert? Oder wie oder wat oder wer?
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