Red Dead Redemption

Hier gehts um Spiele, Film und Fernsehen, Software und ähnliches
Benutzeravatar
JudasRising
Beiträge: 8331
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Lippstadt

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon JudasRising » 04.01.2019 08:37

Danke, so meinte ich das.
BLASPHEMER!
Benutzeravatar
Kollias
Beiträge: 11632
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Göttingen
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Kollias » 04.01.2019 11:48

Sehe gersde es geht um Teil 1? :engel:
Ob das dort so gelöst ist, weiß ich nicht, hab vom Zweier geredet. Aber so oder so, kenne nur wenig Spiele die einen am Anfang mit der Steuerung allein lassen, das wird im Einser nicht anders sein.
Benutzeravatar
flyingpumpkin
Beiträge: 1596
Registriert: 11.04.2013 07:58

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon flyingpumpkin » 07.01.2019 08:57

Ich hab am Wochenende mal wieder RDR2 weitergezockt und bin schon ne Weile in St. Denis unterwegs und bin bei ungefähr 50% der Story angelangt. In dieser Stadt wird einem noch mal deutlich wie nah man sich am Beginn des Industriezeitalters bewegt und ist eine der glaubhaftesten Städte die ich in einem Videospiel bisher bewundern durfte. Man fühlt sich tatsächlich, als ob man in die Vergangenheit gereist wäre und dort einen Spaziergang macht. Man kann den Rauch aus den Fabrikschornsteinen förmlich riechen. Die tiefgründige Charakterzeichnung von Arthur kommt langsam immer mehr zum Vorschein und das Acting der Figuren in den Zwischensequenzen ist schlicht brillant und bestätigt den Eindruck den man zu Spielbeginn hatte, dass man sich hier inszenatorisch auf dem gleichen hohen qualitativen Level bewegt wie bei God Of War, Uncharted 4 oder auch The Last Of Us.

Ich spiele hauptsächlich Missionen und Nebenmissionen und erkunde dabei die Spielwelt und genieße die detailreiche Spielwelt. Die Simulationsaspekte habe ich bisher fast gar nicht genutzt. Einzig zu Beginn des zweiten Lagers hab ich mal 2-3 Tiere erlegt und diese am Lagerfeuer gebraten um genügend Fleischvorräte in der Tasche zu haben, falls mal wieder der Energiekern knapp wird. Da schmeißt man sich halt mal zwischendurch ein Stück Fleisch rein und der ist wieder voll. Wer nicht mal diese 5 Minuten Arbeit investieren will, kann sich auch in Läden damit eindecken oder Gegner looten. Auch mit seinem Pferd muss man sich nicht groß beschäftigen wenn man nicht möchte. Ausdauer lässt es automatisch steigern wenn man rumreitet und hin und wieder mal über Hindernisse springt. Das Spiel wirft einem unzählige Möglichkeiten hin womit man seine Zeit vertreiben kann, man muss sich halt das rauspicken was einem Spaß macht und sich damit beschäftigen. Insgesamt wurde meiner Meinung nach viel zu viel Wind darum gemacht. Das Spiel lässt mir zu jeder Zeit die Wahl wie ich spielen möchte und zwingt mir seine Mechaniken nicht auf. Ich spiele es wie ich RDR1 auch schon gespielt habe, alles mal bisserl ausprobieren aber dann doch eher auf die Quests fokussieren.

Auch bin ich mittlerweile der Meinung das ich es gut finde das Arthur jeden Gegner einzeln lootet, jede Türe einzeln geöffnet wird, quasi jede Bewegung detailliert dargestellt wird. Das schafft für mich unglaublich viel Atmosphäre und lässt mich zeitweise vergessen das ich hier ein Spiel spiele sondern es fühlt sich alles wie ein interaktiver Film oder Serie an, so richtig mittendrin. All diese vermeintlich nutzlosen Details hebt Red Dead von anderen Spielen ab, die einen auf realistisch machen wollen. Bei anderen Spielen die auf eine realistische Optik wert legen, haben mich solche fehlenden Animationen schon immer gestört, da es mich sofort wieder daran erinnert "aahh ja, ist ja doch nur ein Spiel". Auch die Trägheit der Steuerung nehme ich überhaupt nicht mehr wahr, obwohl ich nebenbei auf der Switch Diablo 3, Smash Bros Ultimate und Pokemon Lets Go spiele, welche sich wesentlich direkter steuern. Akzeptiert man das für sich selber, stört es einen immer weniger bis man es gar nicht mehr so hart bemerkt.

Das Spiel benötigt sicherlich eine gewisse Einarbeitungszeit und geht Anfangs sicher nicht so locker flockig von der Hand wie andere aktuelle Titel. Das liegt aber an der Komplexität, wo viele Möglichkeiten sind braucht es eben viele Steuerungsmöglichkeiten. Dafür belohnt es einen mit einer der besten Spielerfahrungen überhaupt. Ich erinnere mich da ein wenig an GTA III zurück, wo ich damals auch nicht glauben konnte das ich eine komplett offene Welt habe und machen kann was ich will. Wo man immer überrascht wurde, was man überhaupt alles machen kann. Ein ähnliches Gefühl hab ich jetzt hier bei RDR2.
https://www.youtube.com/watch?v=3iULDtpPGgo
Unser Lyric-Clip zu unserem Song "Never Walk Away".
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 97444
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Thunderforce » 18.01.2019 08:23

Mit sehr langer Verspätung habe ich nun auch mal angefangen *g*
Neroon war so nett, mir das Spiel zum Testen zu leihen. War nach den ganzen Berichten hier doch etwas skeptisch.

An der Stelle direkt mal eine Frage:
Sollte ich mich entscheiden, es mir doch zu holen, geht das dann auch als Download? Weil installiert habe ich es ja von CD.
Wird das irgendwie dann erkannt und kann ich vor allem meinen Spielstand retten?
Weiß das jemand? Ansonsten würde ich es mir ggf auch als CD kaufen, das sollte ja dann kein Problem sein, wa?


Eindruck:

Macht auf jeden Fall sehr viel Spaß. Mit der Steuerung komme ich eigentlich ganz gut klar, da relativ intuitiv, zumindest für die Grundsachen. So einen Quark wie Leute grüßen mach ich einfach gar nicht, würde ich in echt ja auch nicht *g* - Manchmal passiert es aber auch, dass ich aus Versehen in die Gegend ballere, obwohl ich eigentlich das Pferd beruhigen wollte o.ä. - Zweimal habe ich auch schon versehentlich dem Pferd voll in die Fresse geschlagen, was dieses übrigens quittiert, in dem es einem seinerseits vor den Kopf tritt. Natürlich zu Recht *g*

Die Spielwelt wirkt zumindest innerhalb des Dorfes (Valentine) wirklich sehr lebendig und real, außerhalb kommt sie mir manchmal ein wenig leer vor, aber vermutlich ist das einfach halbwegs realistisch dargestellt. Grafisch ist es natürlich schon sehr schön und die Atmosphäre macht ordentlich was her.
Es war jetzt aber nicht derartig mindblowing, wie das teilweise zu lesen war bisher, ehrlich gesagt. Also, ist schon sehr schön und sehr gut gemacht, aber dass ich ständig nun staunend vor irgendwelchen Details sitze, war bisher auch nicht der Fall. In etwa das, was ich erwartet hatte.

Was teilweise unglaublich nervt, zum Beispiel im Lager ist, das man zum Beispiel offenbar ein 3 mm breites Fenster hat, um beispielsweise gejagte Tiere beim Schlachter abzugeben. Ey, ich bin durch dessen ganzen "Laden" gerannt, hab die Scheiß-Rehe per Befehl "abgelegt", Folge war, dass Arthur die irgendwo am Rand vom Lager hinlegt. Super. Ich stand bestimmt 20 Mal vor dem Tisch, bis da auf einmal irgendwann "spenden" stand und man das Reh dann richtig abgeben konnte. Aber wehe, man bewegt den Stick ein winziges Stück nach links oder rechts, schon ist das wieder weg.
Selbiges gilt für Sachen wie "umziehen" im eigenen Zelt. IMO komplett schlecht gelöst. Warum kann ich nicht zum Beispiel gejagte Tiere abgeben, in dem ich einfach mit dem Metzger spreche? Nee, den kann man dann nur grüßen oder verärgern. Was ein Schwachsinn.
Das gleiche passiert auch in der Wildnis, wenn man irgendwelche Pflanzen oder so untersuchen will, die man noch nicht kennt. Das Fenster in dem das dann geht, ist kleiner als ein Bierdeckel und man dreht sich 12 mal um die eigene Achse, bis das "Untersuchen" wieder eingeblendet wird. Teilweise etwas nervig, weil vor allem auch komplett unnötig.

Was hier ja auch noch kritisiert wurde, dass jedes Plündern, Lager abbauen oder Tiere häuten immer mit einer Animation dargestellt wird. Das finde ich aber bisher null störend, sondern im Gegenteil sehr passend so, da es ja auch flüssig passiert.

Ansonsten habe ich bisher glaube ich 2 oder 3 Missionen gemacht (also nach der Einführung im Schnee, im Horseshoe Overlook bin ich also schon) und ansonsten eigentlich nur rumgeritten, gejagt, ein paar Zufallsereignisse gespielt und ein paar Leute von ihren Pferden geschossen, weil ich es kann. Einmal hab ich auch eine Leiche in nem Canyon entsorgt (schön vom Rand reingeschmissen*g*)

"Highlight" bisher: Ich war mit dem einen Vogel auf Jagd nach dem legendären Bären, habe ihn natürlich nicht erwischt und bin danach noch weiter in der Gegend rumgestromert, um Viecher zu jagen. Habe dann so eine Art Steinbock erlegt, war aber inzwischen so weit vom Pferd weg, dass dieses mich nicht mehr gehört hat. Da es da sehr bergig war, hat Arthur es nicht geschafft, mit dem Scheißviech die Felshänge raufzuklettern. Ergo außenrum mit dem Vieh auf dem Ast, unter anderen musste ich auch durch einen stockdunklen Eisenbahntunnel - immerhin kam kein Zug. *g*
Nachdem ich dann irgendwann wieder beim Pferd war (was sicher ne halbe Stunde gedauert hat), hieß es dann kurze Zeit später, der Bock sei nun verrottet und nichts mehr wert und er verschwand im Nichts *lol*

Gefahndet wurde bisher 2 oder 3 mal nach mir (ansonsten konnte ich immer alle Zeugen plattmachen *g*), das Entkommen aus dem Kreis war aber Killefitt. Da stand dann, dass wenn mich ein Bulle sieht, ich trotzdem verhaftet werde, ist aber bisher nicht passiert. Aber das man ständig "aus Versehen" zur Fahndung ausgeschrieben wird, kann ich bisher nicht bestätigen.

Fazit bisher: Sehr tolles Spiel mit ein paar Schwächen, die einfach unnötig sind.


Achja, einen Mega-Bug hatte ich noch:
Bei der Mission mit dem Zugüberfall, wo man diese Anleihen aus dem letzten Waggon holen muss.
Arthur hat den Waggon nicht betreten, weil da einer von seinen Kumpanen in der Tür stand. Die Burschen sprengen die Türen auf, zwei Typen klettern rein und der zweite bleibt mit dem Rücken in der Tür stehen und geht nicht weg. Ich kam nicht rein, ums verrecken nicht. Ansprechen konnte man ihn auch nicht. Habe natürlich zig andere Wege probiert und am Ende mir echt ein Youtube-Video angeschaut von der Mission. Dort betraten beide Kumpels von Arthur den Zug und gingen einfach rein, daraufhin konnte auch Arthur folgen. Lösung: Ich habe die Mission unterbrochen und noch einmal "vom letzten Kontrollpunkt" aus gestartet. Und auf einmal war ich dann schon IN dem Wagen (war ich vorher ja nicht) und konnte die Anleihen finden. Wahn, hat das genervt.
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2019
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 97444
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Thunderforce » 18.01.2019 10:36

Achso, 3 Fragen:


1) Wo ist der Unterschied zwischen der Gesundheitsanzeige "Kern" und diesem Balken, der halt kürzer wird und sich wieder regeneriert? Selbiges gilt für die Ausdauer...Also was genau soll oder macht dieser Kern?

2) Manchmal, wenn man einen kaltgemacht hat, liegen zum Beispiel seine Waffen in der Gegend rum. Kann man die irgendwie aufnehmen? Bisher konnte ich immer nur über die Schießprügel drüberlaufen. Es kam aber noch nichtmal eine Meldung wie "Du hast schon ein Gewehr dieser Bauart" oder so.

3) Wie kann man das Pferd mit was anderem als Keksen füttern? Habe extra im General Store Möhren gekauft, weil da stand, die sind ganz besonders gut fürs Pferd, aber alles was ich machen kann, ist die selber fressen *lol*
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2019
Benutzeravatar
Shadowrunner92
Beiträge: 4196
Registriert: 18.03.2011 20:51

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Shadowrunner92 » 18.01.2019 10:37

Thunderforce hat geschrieben:Warum kann ich nicht zum Beispiel gejagte Tiere abgeben, in dem ich einfach mit dem Metzger spreche?


Ähm, also, das geht tatsächlich genau so, man muss die Viecher nicht mal ins Lager tragen, sondern kann die auf dem Pferd lassen, zu Pearson gehen und die Tiere/Felle dann unter "Spenden" abgeben. Müsste beim Metzger genauso gehen eigentlich, das Pferd sollte natürlich in der Nähe sein.
The great state of Vermont will not apologize for its cheese!

Last.fm
(vergesst den Namen, der ist, äh, alt.)
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 97444
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Thunderforce » 18.01.2019 10:44

Shadowrunner92 hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Warum kann ich nicht zum Beispiel gejagte Tiere abgeben, in dem ich einfach mit dem Metzger spreche?


Ähm, also, das geht tatsächlich genau so, man muss die Viecher nicht mal ins Lager tragen, sondern kann die auf dem Pferd lassen, zu Pearson gehen und die Tiere/Felle dann unter "Spenden" abgeben. Müsste beim Metzger genauso gehen eigentlich, das Pferd sollte natürlich in der Nähe sein.


Mit Metzger meinte ich ja Pearson *g*

Bisher habe ich die Beute halt vom Pferd genommen (da mir das logisch erschien) und zu ihm hingebracht. Da kann man aber nur mit ihm sprechen und Belanglosigkeiten austauschen. "Spenden" geht wie gesagt dann nur, wenn man sich in dieses mikrogroße Feld vor dem Tisch stellt und 100% genau die Figur ausrichtet. Ich hab da wirklich 20 Mal gestanden, bis dann beim 21. mal auf einmal die Option "Spenden" eingeblendet wurde. Dreht man Arthur auch nur um ein halbes Grad, ist es wieder weg.
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2019
Benutzeravatar
SMF
Beiträge: 11678
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Regensburg
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon SMF » 18.01.2019 12:19

Thunderforce hat geschrieben:Achso, 3 Fragen:


1) Wo ist der Unterschied zwischen der Gesundheitsanzeige "Kern" und diesem Balken, der halt kürzer wird und sich wieder regeneriert? Selbiges gilt für die Ausdauer...Also was genau soll oder macht dieser Kern?

2) Manchmal, wenn man einen kaltgemacht hat, liegen zum Beispiel seine Waffen in der Gegend rum. Kann man die irgendwie aufnehmen? Bisher konnte ich immer nur über die Schießprügel drüberlaufen. Es kam aber noch nichtmal eine Meldung wie "Du hast schon ein Gewehr dieser Bauart" oder so.

3) Wie kann man das Pferd mit was anderem als Keksen füttern? Habe extra im General Store Möhren gekauft, weil da stand, die sind ganz besonders gut fürs Pferd, aber alles was ich machen kann, ist die selber fressen *lol*


1) Der Kern bestimmt wie schnell sich der äussere Ring wieder auffüllt. Kern füllt sich nicht wieder selbständig, musste futtern um den voll zu kriegen. Oder pennen.

2) Die Waffen können aufgenommen werden, da wir links unten eingeblendet wenn die Aktion machbar ist. Ist rechter Bumper wenn ichs grad richtig im Kopf habe.

3) Inventar öffnen, oben auf Pferd wechseln und dann mit den Bumpern durchwechseln bis Karotte in Auswahl. Also Auswahl genau wie bei den Waffen. ;-)

PS: Viel Spass mit dem Spiel und bitte detaillierte Berichte abgeben.
Spoiler:
Warte auf den Hass der sicher noch kommen wird :-D
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!

SMFs Adventure Thread
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 97444
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Thunderforce » 18.01.2019 12:23

Merci. :)
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2019
Benutzeravatar
SMF
Beiträge: 11678
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Regensburg
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon SMF » 18.01.2019 12:26

Sorry, die Anzeige ist natürlich rechts unten und nicht links.
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!

SMFs Adventure Thread
Benutzeravatar
Shadowrunner92
Beiträge: 4196
Registriert: 18.03.2011 20:51

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Shadowrunner92 » 18.01.2019 13:28

Thunderforce hat geschrieben:
Shadowrunner92 hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Warum kann ich nicht zum Beispiel gejagte Tiere abgeben, in dem ich einfach mit dem Metzger spreche?


Ähm, also, das geht tatsächlich genau so, man muss die Viecher nicht mal ins Lager tragen, sondern kann die auf dem Pferd lassen, zu Pearson gehen und die Tiere/Felle dann unter "Spenden" abgeben. Müsste beim Metzger genauso gehen eigentlich, das Pferd sollte natürlich in der Nähe sein.


Mit Metzger meinte ich ja Pearson *g*

Bisher habe ich die Beute halt vom Pferd genommen (da mir das logisch erschien) und zu ihm hingebracht. Da kann man aber nur mit ihm sprechen und Belanglosigkeiten austauschen. "Spenden" geht wie gesagt dann nur, wenn man sich in dieses mikrogroße Feld vor dem Tisch stellt und 100% genau die Figur ausrichtet. Ich hab da wirklich 20 Mal gestanden, bis dann beim 21. mal auf einmal die Option "Spenden" eingeblendet wurde. Dreht man Arthur auch nur um ein halbes Grad, ist es wieder weg.


Ich kann mich nicht mehr so gut ans erste Lager erinnern, später hatte ich damit aber eigentlich nie Probleme. Liegt vielleicht wirklich an dem einen Schauplatz gerade.
Was aber eventuell hilft:
Wenn man irgendwo steht, wo es mehrere Interaktionen gibt, kann man die bei gedrücktem L2 mit R1 (oder L1, müsste ich nachschauen) die verschiedenen Prompts durchschalten, bis man das hat, das man sucht.
The great state of Vermont will not apologize for its cheese!

Last.fm
(vergesst den Namen, der ist, äh, alt.)
Benutzeravatar
Biernot
Beiträge: 4079
Registriert: 31.12.2010 14:04
Wohnort: Geestland

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Biernot » 18.01.2019 21:19

Sofern es die Disc-Version sein soll: Ich hätte die abzugeben, da ich nicht glaube, dass ich da irgendwann einmal die Ruhe finde, um mich ernsthaft mit dem Spiel auseinanderzusetzen.
"Schneid nicht zu viel oben ab. Ich will den Robert Preston-Look!"
Benutzeravatar
Defeated Hero
Beiträge: 5406
Registriert: 04.08.2012 17:05
Wohnort: Hamburg
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Defeated Hero » 18.01.2019 21:47

Grundsätzlich kannst du die Disc-Version durch einen Download (oder andersrum) ersetzen, die Save Files werden separat von den sonstigen Spieldaten gespeichert und gehen nicht automatisch verloren, wenn du ein Spiel von der Platte schmeisst. Müssen halt nur beide Versionen aus dem gleichen Land stammen, aber das sollte ja nun nicht das Problem sein.

Bin sehr gespannt wie deine Reise mit dem Game weitergeht.
Benutzeravatar
Thunderforce
Stammposter
Stammposter
Beiträge: 97444
Registriert: 26.03.2004 00:21
Wohnort: Bad Spänzer
Kontaktdaten:

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Thunderforce » 06.02.2019 15:08

Defeated Hero hat geschrieben:Bin sehr gespannt wie deine Reise mit dem Game weitergeht.


Macht immer noch Bock, öfter als 1, 2 Mal die Woche für 1 bis 3 Stündchen spiele ich aber auch nicht.
Einige Sachen (die oben schon genannten) nerven weiterhin und es gibt so komplett dumm gelöste Sachen, wo man sich einfach an den Kopf packt.

Zum Beispiel: Da liegt einer rum, dessen Waffe ich aufnehmen kann / will. Wieso kann ich nicht parallel vergleichen, ob seine Waffe besser ist, als die, die ich bereits habe? Nein, ich muss mir die Werte meiner Wumme angucken, merken, diese ablegen, andere Wumme aufnehmen, Werte aufrufen, vergleichen. Bescheuert as hell.
Und das plündern jeder einzelnen Person, wenn man gerade so ein komplettes Driscoll-Camp mit 20 Leuten vernichtet hat, zieht sich dann doch auch etwas. Ich mach es trotzdem immer, was dazu führt, dass ich noch nie Munition (außer Pfeile) kaufen musste. *g*
Trotzdem wäre hier die Möglichkeit "alle Leichen plündern, die rumliegen" schon komfortabler. Zumindest optional. Wer es trotzdem einzeln machen will, kann das ja machen.

So Sachen finde ich manchmal dann dezent nervig.

Inzwischen kam es auch mal vor, dass ich auf einmal "Wanted" war, ohne das ich gerade etwas gemacht hatte, als z.B. zu Fuß durch den Wald zu gehen. Und es war auch nicht so, dass ich kurz vorher vor Zeugen irgendein Verbrechen begangen hatte. Natürlich habe ich schon den ein oder anderen armen Wicht an seinem Lagerfeuer hinterrücks erschossen und ausgeraubt, es gab dann aber keinen Zeugen. Da dann auch nicht immer zu erkennen ist, wofür ich jetzt genau gesucht werde, verwirrt das etwas. Dennoch, aus dem Fahndungskreis rauszukommen ist sehr einfach und obwohl an jedem krummen Baum auf mich Kopfgeld ausgesetzt ist, ist noch nie was passiert. Zweimal tauchten Kopfgeldjäger auf, die habe ich dann plattgemacht und gut.

Spiel hat also definitiv Schwächen (zum Beispiel auch die oft unnötig komplizierte Menüführung), aber bisher überwiegt der Spaß schon deutlich. Neulich habe ich mal eine Zugfahrkarte gelöst und bin dann am Ende meiner Strecke einfach sitzengeblieben bzw aufs Dach geklettert und einmal um die ganze Karte rumgefahren (das Pferd läuft unglaublicherweise immer neben dem Zug her *g*) - Das macht dann schon echt richtig was her, wenn man in diese richtige Stadt kommt mit richtigen Gebäuden, Infrastruktur, Verkehr und Fabriken etc. und dann dort mal ein wenig auf Entdeckungstour geht.

Sonderlich weit bin ich in der Story immer noch nicht, manchmal baue ich auch einfach nur ewig lang Scheiße oder gucke, was passiert, wenn man irgendwas bestimmtes macht.

Trotzdem ist mein Spielfortschritt schon bei 20%, das wundert mich etwas. Ich glaube, wenn man den ganzen Albernkram abzieht, habe ich bisher vllt 3 oder 4 Stunden maximal an der Story gespielt. Sollte die nicht so endlang sein? Aber dieser Spielfortschritt war bei GTA auch immer schon so komisch und für mich nicht nachvollziehbar, darum lass ich das mal eher außer Acht.

Fazit: Sehr gutes Spiel, das mir ordentlich Bock macht. Die große Offenbarung, zu der es teils gemacht wird, ist es aber IMO sicherlich nicht.
You don't even Nomi.
Thekenumschau | RYM Diary 2019
Benutzeravatar
Shadowrunner92
Beiträge: 4196
Registriert: 18.03.2011 20:51

Re: Red Dead Redemption

Beitragvon Shadowrunner92 » 06.02.2019 15:54

Ich bin inzwischen irgendwo in Kapitel 4 (?), also schon eine ganze Weile dabei. Und je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr glaube ich, dass ich das Spiel besser fände, wenn es keine Open World hätte, sondern einfach linear erzählt wäre. Bisher habe ich mich bei jeder Gelegenheit geärgert, wenn ich etwas entdeckt habe, bevor die Story mich später sowieso hingeführt hat. Aber das ist vielleicht auch Geschmackssache, ich bin sowieso kein Freund von Entscheidungsfreiheit etc. in Spielen, ich will das exakt so erleben, wie der erstellende Künstler das vorgesehen hat, ohne Möglichkeit, es anders zu spielen.
Inzwischen hoffe ich regelmäßig, dass es sich dem Ende nähert. Nicht, weil irgendwas schlecht wäre, aber ich habe jetzt schon so viel Zeit in dieser Welt verbracht, dass es langsam reicht.
Trotzdem ein rundherum tolles Spiel, das in vielerlei Hinsicht nochmal meinen Blick aufs Gaming insgesamt geschärft hat.
The great state of Vermont will not apologize for its cheese!

Last.fm
(vergesst den Namen, der ist, äh, alt.)

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google, LordVader und 23 Gäste