Red Dead Redemption

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Crypt0rchild
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Crypt0rchild » 04.11.2018 23:39

Hab leider erst sehr spät - in Kapitel 3 - wirklich gerallt, dass man im Camp nach dem Aufstehen sehr viele Arbeiten erledigen kann, die einem die Stats erhöhen.
Holz hacken, Kaffee kochen, Duschwasser nachfüllen, Pferde füttern, Wägen beladen...

Klingt jetzt irre nerdig, aber ich rollenspiele das ganze Game.
Gehe jeden Schritt bewusst und tue so, als wäre ich Arthur. Jede Entscheidung treffe ich und jedes Gespräch führe ich, wie ich es selber machen würde. Ganz egal, ob man damit klug weiterkommt, oder nicht.
Morgens erstmal Kaffee, dann die Arbeiten, fein allen behilflich sein, zwischendurch mal ne Storymission. Oder einen Zug überfallen.
Abends, während einer Gitarre spielt oder jemand singt etwas vom Eintopf, den Pearson morgens aufgesetzt hat, mit dem Fleisch, das man ihm brachte, danach ne Runde Poker oder Domino, am See noch Nachtfische angeln oder am Lagerfeuer ein Lied singen...

Ich kann mich an kein Spiel seit Ultima 5 erinnern, bei dem ich das letzte Mal so "drin" war.
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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Timojugend
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Timojugend » 04.11.2018 23:51

Genau so!
In Videogames immer schön Kaffee kochen, und am Montag dann auf der Arbeit wie ne Schlange an der Kaffeemaschine vorbeihuschen, wenns darum geht mal neuen aufzusetzen. :traenenlach:
Wenn man aus einer Schulter heraus wächst, gilt man in Deutschland als Arm.

Crypt0rchild
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Crypt0rchild » 05.11.2018 00:08

Im echten Leben gehe ich noch nichtmal in die Nähe von Kaffee *g*
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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Timojugend
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Timojugend » 05.11.2018 00:18

Hattet ihr auch schonmal Terry Tate zum Audit da?
Seitdem funktioniert das bei uns mit dem Kaffee machen wieder.
Wenn man aus einer Schulter heraus wächst, gilt man in Deutschland als Arm.

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Chainsaw Charlie
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Chainsaw Charlie » 08.11.2018 06:18

Story ist durch. Fanstastisch! Arthur Morgan ist einfach nur großartig, bester Mann (bester Rockstar Charakter, neben den ganzen anderen verrückten aber die zählen nicht wirklich). Weiß garnicht was man alles schreiben soll, großartig. Jetzt freu ich mich auf all die anderen Sachen die es noch zu machen und entdecken gibt.

10/10 zwischenzeitlich sind natürlich auch mir Sachen aufgefallen die nicht ganz rund sind/waren aber die fallen einfach nicht ins Gewicht. Mal sehen ob in 8+ Jahren ein dritter kommt, das wird schwer zu toppen sein! Man muss ja ehrlich sein und sagen das der zweite viel vom ersten lebt. Kann mir auch vorstellen das etwas Spielspaß auf der Strecke bleibt, wenn man den ersten nicht gespielt hat (schon allein aufgrund der vielen Anspielungen, kleine wie große)

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blakkadder
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von blakkadder » 19.11.2018 11:58

Habs jetzt erstmal wieder rausgeschmissen, vielleicht läufts mir Weihnachten rum besser rein....bisher die Enttäuschung des Jahres :heul:
16.02. Nathan Gray 18.02. Slipknot 03.04. Threshold 11.-13.06. Freak Valley 12.08. Life of agony

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Shadowrunner92
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Shadowrunner92 » 19.11.2018 13:27

Für mich macht das Spiel alles richtig, was GTA (für mich) falsch gemacht hat. Ich fahre momentan mehrmals die Woche zum Kumpel mit der PS4, damit wir zusammen weiterspielen können, und es ist vollkommen sensationell. Für mich tatsächlich nun auch der Grund, mir eine PS4 anzuschaffen (ich warte nur noch auf einen guten Deal diese Woche).
Ich habe ja irgendwo hier mal geschrieben, dass ich Spielwelten eigentlich nie als ästhetische Erfahrung wertschätze, aber hier haut das endlich mal wirklich hin.
Und klar ist das Spiel in Sachen Bedienung manchmal clunky, und es passieren manchmal Sachen, die man nicht vollkommen nachvollziehen kann. Aber meistens führen die statt zu Frust höchstens zu lustigen Situationen, wenn man mal wieder im vollem Galopp gegen einen Baum kracht oder so. Und da Geld im Spiel sowieso egal ist, hat man auch bei Tod und Verhaftung nichts zu verlieren.
Nee, ich finde es ganz großartig. Allerdings finde ich, es wirkt am besten in kleineren Portionen, nicht unbedingt 10 Stunden am Stück. Wir werfen beim Spielen immer mal eine Runde Fifa dazwischen zur Abwechslung, so steigert man sich nicht so in die nervigeren Aspekte rein.
HaHoHe

Euer Jürgen

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flyingpumpkin
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von flyingpumpkin » 23.11.2018 07:47

Shadowrunner92 hat geschrieben:Allerdings finde ich, es wirkt am besten in kleineren Portionen, nicht unbedingt 10 Stunden am Stück.
Exakt so gehts mir auch. Abends mal 1-2 Stunden und das ganze in Happen genießen, am WE vielleicht auch mal 3 Stunden. Das ist eine Welt die ich komplett erkunden möchte und lasse mir dabei Zeit.

Ja mit der Steuerung ist man Anfangs wirklich total überfordert aber so zu Ende Akt II hatte ich den Eindruck, jetzt läufts rund und der Charakter führt tatsächlich kontrolliert jederzeit die Movements aus die ich haben möchte. Aber ich kann verstehen wenn man sagt, das dass einen Anfangs überfordert.
https://www.youtube.com/watch?v=3iULDtpPGgo
Unser Lyric-Clip zu unserem Song "Never Walk Away".

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SMF
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von SMF » 27.11.2018 16:49

Heut Abend mal in den Online Modus reingucken und schauen was da abgeht.


Story bin ich durch. Vorhersehbar wie nix und Charakterentwicklung ausser bei einer Figur nicht vorhanden.
Also weiter durch die Welt ziehen und allew wegballern was im Weg ist.
Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg!!

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von kentallica » 27.11.2018 16:55

flyingpumpkin hat geschrieben:
Shadowrunner92 hat geschrieben:Allerdings finde ich, es wirkt am besten in kleineren Portionen, nicht unbedingt 10 Stunden am Stück.
Exakt so gehts mir auch. Abends mal 1-2 Stunden und das ganze in Happen genießen, am WE vielleicht auch mal 3 Stunden. Das ist eine Welt die ich komplett erkunden möchte und lasse mir dabei Zeit.

Ja mit der Steuerung ist man Anfangs wirklich total überfordert aber so zu Ende Akt II hatte ich den Eindruck, jetzt läufts rund und der Charakter führt tatsächlich kontrolliert jederzeit die Movements aus die ich haben möchte. Aber ich kann verstehen wenn man sagt, das dass einen Anfangs überfordert.
10 Stunden würde ich z.B. kaum schaffen, da hätte ich auch einfach selbst bei dem besten Game der Welt keine Lust drauf.

Aber die Steuerung ist schon echt Arbeit, sich da rein zu fuchsen. Hab jetzt so 12 Stunden gespielt und jetzt klappt es eigentlich ganz gut mit der Steuerung.
kentallica Verkaufsthread: http://forum.rockhard.de/rhf/viewtopic. ... 5#p3528284
*UPDATE*

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I know you'll be a star in somebody else's sky
but why, why, why can't it be, oh, can't it be mine?"

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Projecto » 27.11.2018 17:03

SMF hat geschrieben:Heut Abend mal in den Online Modus reingucken und schauen was da abgeht.


Story bin ich durch. Vorhersehbar wie nix und Charakterentwicklung ausser bei einer Figur nicht vorhanden.
Also weiter durch die Welt ziehen und allew wegballern was im Weg ist.
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Defeated Hero » 27.11.2018 17:55

Online werde ich auch nochmal reinschnuppern, ansonsten habe ich das Spiel schon vor mehr als zwei Wochen irgendwo in Chapter 3 ad acta gelegt. Am Wochenende nochmal gedacht „Komm, versuchste nochmal“, Spiel geladen, Arthur braucht anderthalb Sekunden bis er überhaupt auf meinen Controller-Input reagiert, Laufgeschwindigkeit wieder gedrosselt, SOFORT wieder ausgemacht, lieber Tetris :D

Zugeben muss ich jedenfalls, dass die Simulationsaspekte wie füttern, Camp versorgen etc. auf Dauer wirklich vernachlässigbar oder zumindest ignorierbar sind, aber über diese behäbige Steuerung und generelle Bedienung (Button-Layout, Menüs, Inventar, Micromanagement, widerspenstige Kamera...) komme ich einfach nicht hinweg. Wenn ich mir da teilweise selbst mit simpelsten Interaktionen einen abkämpfe oder fundamentale Gameplaybestandteile wie Laufen oder Schießen sich nicht geil anfühlen, kann ich mich da nicht der Story oder Spielwelt zuliebe durchkämpfen. Noch schlimmer ist für mich allerdings, wie einem ständig Freiheit und Kontrolle weggenommen werden, das Spiel einen fast wie an einer Leine durch die Missionen zieht und sich dann auch die Rulesets so zurechtbiegt, wie es ihm gerade passt. Abweichungen vom vorgebenen Pfad werden durch Mission Fails bestraft, da wird die Laufgeschwindigkeit gedrosselt, Zugriff aufs Inventar gekappt, nur bestimmte Waffen sind plötzlich verfügbar, Wege sind auf einmal geblockt...alles wird so gespielt, wie Rockstar es von mir möchte, wirklich auf eigene Faust was ausbaldowern ist fast unmöglich.
Ganz zu schweigen davon, dass viel zu viele Missionen sich zu fast schon railshooterartigen Sequenzen mit zahllosen Enemy Respawns entwickeln und dass es null zusammenpasst, dass ich in der Open World den Good Guy gebe und jeder Fehltritt mit Abzug von Moral und Anstieg von Kopfgeld abgestraft wird, während man in Missionen dann ganze Siedlungen dem Erdboden gleichmacht und harmlose Leute ohne Alternative zu Mus prügelt... funktioniert für mich persönlich einfach nicht und fühlt sich leider so an, als sei man technologisch der Konkurrenz zwar 2 Jahre voraus, ist gameplaytechnisch und vom Missions Design her aber immer noch auf dem Stand von GTA IV.

Bin trotzdem auf Online gespannt. Battle Royale oder Deathmatch kann mit der Bedienung aus dem Singleplayer ja eigentlich gar nicht funktionieren.

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Crypt0rchild » 27.11.2018 20:11

Ist natürlich alles noch immer der größte Quatsch schlechthin und ich muss mich seit Tagen zusammenreißen, nicht weiterzuspielen, weil ich es nicht beenden will. Ich will einfach nicht, dass es aufhört und am liebsten wäre mir jetzt die Ankündigung eines Single Player DLCs, damit ich mich auf etwas freuen kann.

Bestes Spiel dieser Generation. Da gibt's einfach nix zu rütteln, Boys.

"Keine Charakterentwicklung", mhm. Schon recht. Muss man jetzt nichts zu schreiben, bringt halt nix.
Wenn man zwei Tage nach Release bereits in St. Denis war, weiss man eh, wie der Hase lief und wie sehr man das Spiel "genossen" hat *g*

Größter "Nachteil" leider: Ich will jetzt, dass jedes Spiel so ist. Ich will diese Grafik, Lebendigkeit, Steuerung und diese Interaktionsmöglichkeiten.
Red Dead Redemption 2 macht alle anderen Spiele kaputt, weil sie dagegen wirken, wie zusammengeschusterter Quatsch von Faulpelzen.
Hab die Tage mal mit The Evil Within 2 angefangen, konnte da nicht in jede Schublade gucken und hatte da schon keinen Bock mehr *g*
Sie haben die Messlatte in allen Hinsichten leider auf Jahre unerreichbar hoch gelegt.

Als Entwickler ist es jetzt womöglich so, als wenn man mit dem Schlagzeugspielen begonnen hat, mühsam den Beat von Highway To Hell hinbekommt, angestrengt mit Zunge seitlich aus dem Mund, hochkonzentriert und sich dann ein Solo von Neil Peart anguckt *g*

*sam und dan houser schrein erricht*
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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Crypt0rchild » 27.11.2018 20:30

Ich schreibe morgen Abend mal einen ausführlicheren Liebesbrief an das Spiel, begründe mein Abwichsen auf das Game ausführlicher und erkläre warum ich gewisse Kritikpunkte nach inzwischen über 70 Stunden nicht mehr nachvollziehen kann.
Ich segne den Regen unten in Afrika.

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Re: Red Dead Redemption

Beitrag von Kollias » 27.11.2018 20:44

War klar, dass online startet bevor ich auch nur im Ansatz durch bin. Hab gerade mal St.Denis erreicht, Anfang Kapitel 4. Auf jede Storystunde kommen zwei Stunden pures Rumgepimmele. Mal schauen wann ich da online einsteigen kann, glaube das wird das Jahr nichts mehr.

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