Linux

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Cherusker
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Re: Linux

Beitrag von Cherusker » 01.08.2016 17:49

@Rivers:
Danke, ja ich habe defintiv weniger Ahnung als ich zwischenzeitlich dachte.

Frage mich gerade, wann ich das letzte Mal Partitionen bei Mircosoft-Produkten angelegt habe. Das muss so zu Windows 7 Zeiten gewesen sein und selbst da hielt die Installation ja ewig, bestimmt 2011 oder früher gewesen.

Das Notebook hat nur eine 250 GB Festplatte, und jetzt habe ich diese im Grunde so gemacht, dass ich eine Boot-Partiton von 50 GB angelegt habe, 196 :D MB für die Daten (also Home) und 4 GB als Swap.

Aber letztlich bringt es mir nicht wirklich was, ob man Boot und Home trennt, nicht wahr?

Einzige Frage jetzt, wie kann man da einen Bereich (oder ein Verzeichnis) anlegen auf den mehrere Nutzer Zugriff haben?

@Ratatata:
Hier mal die Logs, erst von cat...
/etc/fstab: static file system information.
#
# Use 'blkid' to print the universally unique identifier for a
# device; this may be used with UUID= as a more robust way to name devices
# that works even if disks are added and removed. See fstab(5).
#
# <file system> <mount point> <type> <options> <dump> <pass>
# / was on /dev/sdb1 during installation
UUID=aa3f5e87-1b4c-481c-99e1-a0820f24ce8d / ext4 errors=remount-ro 0 1
# /home was on /dev/sdb5 during installation
UUID=4f4df40f-3f3e-4353-9501-a5ec713f66a1 /home ext4 defaults 0 2
# swap was on /dev/sdb6 during installation
UUID=8a5186ea-7172-4263-b99b-c14cc01b7f86 none swap sw 0 0
und sudo blkid
/dev/sda1: UUID="aa3f5e87-1b4c-481c-99e1-a0820f24ce8d" TYPE="ext4" PARTUUID="b63e2b5c-01"
/dev/sda5: UUID="4f4df40f-3f3e-4353-9501-a5ec713f66a1" TYPE="ext4" PARTUUID="b63e2b5c-05"
/dev/sda6: UUID="8a5186ea-7172-4263-b99b-c14cc01b7f86" TYPE="swap" PARTUUID="b63e2b5c-06"
cherusker@cherusker-Latitude-E6400:~$

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Feindin
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Re: Linux

Beitrag von Feindin » 01.08.2016 19:05

Wenn alles auf eine Platte ist, was ja bei Notebooks der Normalfall, rettet dich das bei kaputter HD nicht, schon richtig.

Wenn die beiden nicht zu viel eigene Daten speichern sondern wirklich alles in das gemeinsame Laufwerk geht, wäre es vielleicht cleverer die Partition nach /media/shared zu mounten und da dann Verzeichnisse Bilder, Videos, Musik anzulegen.
Da kannst du dann auch die Rechte so vergeben, dass beide über eine gemeinsame Gruppe Zugriff haben.
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Re: Linux

Beitrag von Ratatata » 01.08.2016 21:29

Nüja, Root und Home auf eigene Patitionen zu trennen, hilft schon, wenn man eine andere (oder parallele) Distro ausprobieren möchte. Die nutzt dann, wenn man es ihr sagt, die Homepartition mit oder teilt sie sich mit der Konkurrenz. (Die Partition darf dann halt nur nicht neu formatiert werden.)
D.h., du hättest entweder ein Fallback auf die Benutzereinstellungen der ursprünglichen Distro, könntest deinen User weiternutzen/teilen, oder hättest bei paralleler Installation beide User im gleichen Verzeichnis und einer könnte den anderen zumindest auslesen, und so Daten mit ihm austauschen. (Was natürlich auch unerwünscht sein kann.)
Ich habe in der Regel noch eine zusätzliche Partition als reines Datengrab.
Mit Unity kenne ich mich nicht aus, aber normalerweise kannst du für jedes Verzeichnis über die Gruppe oder den User die Zugriffsrechte einzeln zuweisen. Da helfen dir aber besser Ubuntuuser oder das Ubuntuwiki weiter.

Zu den Ausgaben:
Sieht eigentlich ganz gut aus. Nur taucht deine Phantompartition halt nicht auf. Sonst hätte man über das Filesystem evtl. Rückschlüsse auf die Verwendung ziehen können.
Wenn du die nochmal eingebunden bekommst, wiederhole bitte die beiden Befehle nochmal.
Und wenn du in das Verzeichnis reinkommst, dann setze mal ein "ls" ab. Vielleicht kann man den Verzeichnissen sehen, wofür die gut sind.

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Re: Linux

Beitrag von leffas » 02.08.2016 07:09

Cherusker hat geschrieben:Habe überdies eben noch eine Partition von etwa 600 MB mit eingehängt gehabt und dachte, das wäre mein bootender USB-Stick gewesen. Als ich neu startete ohne Stick und Ubuntu in sein System auf der Platte bootete war diese Partition immer noch, allerdings getrennt vom Rechner. Enthalten war der Ordner GRUB und einige Config-Dateien.
Grub riecht nach /boot, aber... poste mal die Ausgabe von 'df -h', und ggf. 'ls /boot/'. Letzteres sieht bei mir (gut, auf einem Debian-Server...) so aus:

Code: Alles auswählen

ls /boot/
config-3.16.0-4-amd64  grub  initrd.img-3.16.0-4-amd64  lost+found  System.map-3.16.0-4-amd64  vmlinuz-3.16.0-4-amd64
elfu hat geschrieben:Das mit der Partition hat ganz sicher nichts mit dem USB-Stick zu tun. Könnte sich eventuell um eine (U)EFI- BootPartition handeln?
Mit (U)EFI durfte ich mich letztens auch rumärgern... :x Aber mittels 'fdisk -l /dev/sda' sollte man die Partition (Typ: BIOS boot) sehen können. 600 MB wären aber sehr groß dafür.

Code: Alles auswählen

fdisk -l /dev/sda
...
/dev/sda1     2048       4095       2048    1M BIOS boot
/dev/sda2     4096    1957887    1953792  954M Linux RAID
Rivers hat geschrieben:- Betriebssystem: Eigene Partition, irgendwo. (Primäre Partition). Wären dann auch schon 250 GB und das ist schon ziemlich dick. Ich weiß aber auch schon nicht mehr, was Linux (relativ wenig) und Unity (relativ viel) so braucht. Schätze mal eher 50-100 GB.
Also mein Ubuntu 14.04 LTS liegt auf einer 40GB SSD (ja, schon etwas älter...) und hat noch reichlich Platz. Je nach installierter Software und verwendeter Desktop-Oberfläche landet man meist zwischen einem und vielleicht 10 GB. Kommen halt Spiele oder bestimmte Software dazu, steigt der Platzbedarf.
Rivers hat geschrieben:Manche gehen hin und schreiben /etc auf eine eigene Partition (globale Konfiguration), /usr/local und /opt (beides Eigeninstallationen außerhalb des Paketmanagers) nochmal auf eine eigene und /home sowieso auf eine eigene. Usw. Du siehst also, das ist bei Linux wesentlich näher an den Dateipfaden auftrennbar. Weil Du keine Laufwerke hast.

Ich würde das aber nicht so kompliziert machen.
Ich hab am Anfang auch Partitionen für alles Mögliche angelegt, auf meinem Rechner bin ich mittlerweile da angelangt: Partitionen für swap, boot, root; und home auf eine eigene Platte. Das wars. Wenn man nicht irgendwas besonderes damit vorhat, sollte das genügen. Ggf. kann man noch mit lvm hantieren und da (je nach Plattengröße) ein paar (hundert) GB nicht zuteilen, um hinterher flexibel zu sein, aber...
Cherusker hat geschrieben:Das Notebook hat nur eine 250 GB Festplatte, und jetzt habe ich diese im Grunde so gemacht, dass ich eine Boot-Partiton von 50 GB angelegt habe, 196 :D MB für die Daten (also Home) und 4 GB als Swap.
196 MB für home? 50GB für boot? :kratz: Also ich würd die Aufteilung eher so machen:

4 GB swap
2 GB boot
20 GB root
100 GB home - oder braucht er zwingend die 200 GB für Fotos etc.?

Wenn er da reichlich Fotos etc. draufpackt, sollte er natürlich an die Sicherung denken...

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Re: Linux

Beitrag von Ratatata » 02.08.2016 09:15

leffas hat geschrieben:196 MB für home? 50GB für boot? :kratz: Also ich würd die Aufteilung eher so machen:
4 GB swap
2 GB boot
20 GB root
100 GB home - oder braucht er zwingend die 200 GB für Fotos etc.?
Wenn ich mir die fstab anschaue, denke ich eher, dass er Boot und Root verpuzzelt.
Eine Root von 50 GB ist zwar recht großzügig, kann man aber machen, wenn der Platz dafür halt da ist. Ububntu ist ja von Haus aus recht hungrig.
Was ich mich bei deiner Aufteilung frage: Was macht er dann mit den übrigen 124 GB ungenutztem Platz?

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Re: Linux

Beitrag von Rivers » 02.08.2016 09:44

Cherusker hat geschrieben:Einzige Frage jetzt, wie kann man da einen Bereich (oder ein Verzeichnis) anlegen auf den mehrere Nutzer Zugriff haben?
Das geht am leichtesten über Gruppen. Jeder Benutzer ist in mindestens einer Gruppe drin, seiner eigenen und eventuell noch anderen.

Du legst eine neue Gruppe an, z.B. "rockhard". Du fügst den Benutzer cherusker und den Benutzer rivers in die neue Gruppe "rockhard" hinzu. Du legst ein Verzeichnis an, und gibst der Gruppe "rockhard" die Rechte, das Verzeichnis zu lesen und zu schreiben (wenn Du willst). Das kannst Du für Verzeichnisse und Dateien nochmal explizit ändern.

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Re: Linux

Beitrag von Rivers » 02.08.2016 09:54

Ratatata hat geschrieben:Wenn ich mir die fstab anschaue, denke ich eher, dass er Boot und Root verpuzzelt.
Eine Root von 50 GB ist zwar recht großzügig, kann man aber machen, wenn der Platz dafür halt da ist. Ububntu ist ja von Haus aus recht hungrig.
Was ich mich bei deiner Aufteilung frage: Was macht er dann mit den übrigen 124 GB ungenutztem Platz?
Ich glaube auch, dass /boot und / durcheinander gebracht worden sind.

50 GB für /boot ist zuviel.
50 GB für / ist fast etwas wenig.

Und Obacht: Und / ist ungleich /root. / ist das Wurzelverzeichnis, also das gesamte Dateisystem (außer Swap). /boot ist ein Teil davon und zwar der Unterordner boot auf der ersten Ordnerebene (Ähnlich C:/Windows). /root ist das Heimatverzeichnis des root-Nutzers. /home ist das Heimatverzeichniss aller anderen Nutzer, /home/cherusker z.B.

Du kannst folgendes machen, ganz einfach:
  • /boot ist auf sdb1 und etwa 500 MB groß. Ich habe da momentan 127 belegt, aber auch nur einen Kernel drauf. Früher hatte das BS oftmals 2 oder 3 gleichzeitig unter boot, deshalb kann das etwas mehr sein, die neuen Ubuntus räumen da aber mittels "apt autoremove" auf.
  • / (Wurzel) ist auf sdb2 und dann vielleicht 100 MB groß. Das sollte auf Ewigkeiten reichen, da kannste auch 5 unterschiedliche Mediaplayer installieren.
  • swap kannste bei den 4 GB lassen
  • /home geht nach sdb5 (also eine logische) und nimmt sich den Rest
Aber schon alleine /boot und / zu trennen brauchst Du eigentlich nicht. Daher Vorschlag 2:
  • / ist auf sdb1 und etwa 100 GB groß.
  • swap kannste bei den 4 GB lassen
  • /home geht nach sdb5 (also eine logische) und nimmt sich den Rest.
  • Weitere Platten baust Du ein oder bindest Du über eine USB Platte an. Je nachdem dann per FAT32 (jeder darf) oder Linux-formatiert (Benutzerrechte, aber kein Windows-Zugriff).

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Re: Linux

Beitrag von leffas » 02.08.2016 09:58

Ratatata hat geschrieben:Was ich mich bei deiner Aufteilung frage: Was macht er dann mit den übrigen 124 GB ungenutztem Platz?
Deswegen ja die Frage, ob er die 200G für Fotos etc. braucht. Sonst kann man ja swap, /boot und / so in etwa machen und /home den Rest geben. Optimalerweise legt man halt lvm drunter und /, /home etc. als logical volumes an. Dann wäre man hinterher etwas flexibler beim Vergrößern. Aber wenn der Rechner eh schon älter ist und eh nur eine Platte hat, lohnt das kaum.

cherusker denkt sich wohl grade: :kratz: :ka:

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Re: Linux

Beitrag von Ratatata » 02.08.2016 12:53

Rivers hat geschrieben:Und Obacht: Und / ist ungleich /root.
Stimmt eigentlich. Das kann tatsächlich mißverstanden werden. Ich hab´s halt so gelernt, daß die /-Partition als solche auch Rootpartition genannt wird. Muss ich zukünftig drauf achten.

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Re: Linux

Beitrag von Cherusker » 02.08.2016 19:16

Ratatata hat geschrieben: Zu den Ausgaben:
Sieht eigentlich ganz gut aus. Nur taucht deine Phantompartition halt nicht auf.
Ja, ich habe ja auch gleich wieder die Nerven verloren und noch einmal neuinstalliert und dann die ominöse Partition sofort beim Anlegen aller Partitionen gelöscht. Sorry, falls es nicht rübergekommen sein sollte, dass sich das erledigt hat. Ich vermute, dass der LIve-USB-Stick, die für sein temporäres System angelegt hat.
Rivers hat geschrieben: Ich glaube auch, dass /boot und / durcheinander gebracht worden sind.
Ja das war definitv so. Bin da durcheinander gekommen.

Denn
leffas hat geschrieben: cherusker denkt sich wohl grade: :kratz: :ka:
stimmt soweit auch. Vom "Linux ist inzwischen so supereasy" bin ich nicht mehr ganz so überzeugt. Aber andererseits ist es ja innerhalb des eigentlichen GUI zum Arbeiten wirklich nicht wild. Es liegt wohl einfach daran, dass ich zu sehr in MSDOS/Windows-Welten denke.

Jetzt habe ich gerade mal gparted gestartet und durch die Umrechnung GB auf MB bzw. umgekehrt sind wohl doch andere Größen entstanden.
/ hat 41,9 GB davon sind momentan 5,61 GB in Benutzung.
/home hat 182,54 GB mit einer Nutzung von 3,08 GB, wobei ich außer dem eigentlichen Betriebssystem noch nichts aufgespielt habe und
swap ist 8 GB groß.

Komisch, dass swap jetzt größer ausfällt als geplant und die anderen kleiner. Liegt es womöglich daran, dass ich es bei der Einstellung swap "Am Ende des Bereichs" gesetzt habe / und /home jedoch jeweils "Am Anfang des Bereichs"?

Und noch eine Frage bevor ich da durcheinander gerate
Und Obacht: Und / ist ungleich /root. / ist das Wurzelverzeichnis, also das gesamte Dateisystem (außer Swap). /boot ist ein Teil davon und zwar der Unterordner boot auf der ersten Ordnerebene (Ähnlich C:/Windows). /root ist das Heimatverzeichnis des root-Nutzers. /home ist das Heimatverzeichniss aller anderen Nutzer, /home/cherusker z.B.
Wenn ich also stand jetzt noch gar nich an der Userverwaltung rumgedreht habe und der User Cherusker ist gleichzeitg der Administrator (=root-User?), werden dann die Daten die Cherusker bspw. in den Ordner "Musik" schiebt in den Bereich des root-Users geschoben also die /root-Partition oder in ein Verzeichnis /home/Cherusker/Musik?

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Re: Linux

Beitrag von gunto » 02.08.2016 19:31

Cherusker hat geschrieben: Wenn ich also stand jetzt noch gar nich an der Userverwaltung rumgedreht habe und der User Cherusker ist gleichzeitg der Administrator (=root-User?), werden dann die Daten die Cherusker bspw. in den Ordner "Musik" schiebt in den Bereich des root-Users geschoben also die /root-Partition oder in ein Verzeichnis /home/Cherusker/Musik?
Das hängt u.a. auch von der Distribution bzw. davon ab, wie das Desktopsystem das handhabt. Bist Du tatsächlich als "root" angemeldet oder als Cherusker und benutzt ab und zu "su" für root - Kommandos ? Dann hast Du zwar root-Rechte, bist aber immer noch Cherusker. Bei Ubuntu bspw. kann man sich überhaupt nicht direkt als root anmelden.

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Re: Linux

Beitrag von Cherusker » 02.08.2016 20:23

Dann letzteres :)

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Re: Linux

Beitrag von Cherusker » 06.09.2016 13:48

Puh, nachdem ich jetzt drei Wochen verreist war, habe ich mich dem Thema nochmal neu gewidment, nicht ganz freiwillig, da ich das sudo-Passwort vergessen hatte.

In dem Zuge habe ich es nochmal nach dem Vorschlag eingerichtet, also jetzt 100 GB für /, 4 GB auf Swap und den Rest von den 250 GB für /home.
Rivers hat geschrieben:Aber schon alleine /boot und / zu trennen brauchst Du eigentlich nicht. Daher Vorschlag 2:
  • / ist auf sdb1 und etwa 100 GB groß.
  • swap kannste bei den 4 GB lassen
  • /home geht nach sdb5 (also eine logische) und nimmt sich den Rest.
  • Weitere Platten baust Du ein oder bindest Du über eine USB Platte an. Je nachdem dann per FAT32 (jeder darf) oder Linux-formatiert (Benutzerrechte, aber kein Windows-Zugriff).
Rivers hat geschrieben: Du legst eine neue Gruppe an, z.B. "rockhard". Du fügst den Benutzer cherusker und den Benutzer rivers in die neue Gruppe "rockhard" hinzu. Du legst ein Verzeichnis an, und gibst der Gruppe "rockhard" die Rechte, das Verzeichnis zu lesen und zu schreiben (wenn Du willst). Das kannst Du für Verzeichnisse und Dateien nochmal explizit ändern.
Das hat leider nicht so ganz geklappt. Ich habe zwar eine grafische Benutzeroberfläche für die Gruppenverwaltung eingerichtet https://wiki.ubuntuusers.de/Benutzer_un ... en_Ubuntu/ und eine Gruppe namens "gemeinsam" angelegt, dann war aber Schluss.

Habe im Dokumente-Ordner also /home/Hauptnutzer/Dokumente einen Ordner "Gemeinsame Daten" angelegt. Aber dem kann ich nur wenige Gruppen unter Zugriffsrechte zuweisen nämlich adm, cdrom, dip, hauptnutzername, lpadmin, plugdev, sambashare, sudo. :ka:

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Re: Linux

Beitrag von Rivers » 08.09.2016 17:44

Cherusker hat geschrieben:Das hat leider nicht so ganz geklappt. Ich habe zwar eine grafische Benutzeroberfläche für die Gruppenverwaltung eingerichtet https://wiki.ubuntuusers.de/Benutzer_un ... en_Ubuntu/ und eine Gruppe namens "gemeinsam" angelegt, dann war aber Schluss.

Habe im Dokumente-Ordner also /home/Hauptnutzer/Dokumente einen Ordner "Gemeinsame Daten" angelegt. Aber dem kann ich nur wenige Gruppen unter Zugriffsrechte zuweisen nämlich adm, cdrom, dip, hauptnutzername, lpadmin, plugdev, sambashare, sudo. :ka:
Du musst Dich einmal neu einloggen, damit Du auch die neue Gruppe, der Du zugewiesen bist, siehst. Also:

1.) Gruppe erstellen
2.) Nutzer der Gruppe hinzufügen
3.) Neu einloggen.

Auf der Kommandozeile kann ich mit folgendem Befehl dann die Rechte vergeben:

Code: Alles auswählen

~/tmp $ ls -al
drwxrwxr-x   3 rivers           rivers     4096 2016-09-08 18:38 .
drwxr-xr-x  61 rivers           rivers     4096 2016-09-08 18:40 ..
drwxrwxr-x   2 rivers           cdrom    4096 2016-09-08 18:35 Gemeinsame_Dateien
~/tmp $ groups
rivers adm cdrom sudo dip plugdev lpadmin sambashare gemeinsam
~/tmp $ chown -R rivers:gemeinsam Gemeinsame_Dateien/
~/tmp $ ls -al
drwxrwxr-x   3 rivers           rivers     4096 2016-09-08 18:38 .
drwxr-xr-x  61 rivers           rivers     4096 2016-09-08 18:40 ..
drwxrwxr-x   2 rivers           gemeinsa 4096 2016-09-08 18:35 Gemeinsame_Dateien
~/tmp $
Das geht auch über den Dateimanager. Wichtig ist hierbei, der Gruppe zusätzlich die notwendigen Rechte für die Dateien und Verzeichnisse zu geben (Lesen, Schreiben). Das geht auf der Kommandozeile mit chmod.

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Re: Linux

Beitrag von Apparition » 08.11.2017 00:42

So, mit dem Weihnachtsgeld steht ein neuer Laptop an und das Haupt-OS wird erstmals eine Linuxdistribution werden. Ububtu, Xubuntu, Mint, weiss ich noch nicht. Aber da ich mich nicht traue, ganz auf Windows zu verzichten, wird es entweder ein Dual Boot-System oder Windows wird in VirtualBox laufen. Letzteres hab ich auf meinem alten Laptop schon mal probiert, allerdings war Mint darauf so laaaaaangsam. Aufgrund des einfachen Wechsels zwischen den Systemen spricht mich das aber im Moment schon ziemlich an.

Da ich gern faul bin, liebäugle ich ja ein wenig hiermit:

https://www.tuxedocomputers.com/Linux-H ... -opt..geek

Tuxedo bietet Laptops mit Xubuntu-Installation und wahlweise eben auch Windows 10 dazu an. Mit Windows und einer zusätzlichen SSD erscheint mir der Preis nicht mehr wirklich günstig, sodass ich mir ggf. Linux selber draufziehen würde.

Stellt Euch drauf ein, dass ich hier in Zukunft öfter mal poste. *g*
"A romantic," said Nightingale. "The most dangerous people on earth."

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