BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von OriginOfStorms »

costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 11:26 So, es ist geschehen.
Das ist definitiv ein gutes Spätwerk und man hört auch, dass sie da richtig Bock drauf hatten. Das ist beim besten Willen kein Album, das es gibt, weil man mal wieder eins machen musste (zeigt ja die lange Pause schon) oder das am Reißbrett entstanden ist. Ich bin dennoch nicht komplett begeistert und finde, dass sie in der Mitte einen Durchhänger hat. Castellano ist ein guter Sänger und seine Songs sind entweder sehr gut ('Tainted Blood', 'The Alchemist') oder zumindest gut (die anderen beiden), aber nach BÖC klingt davon nur 'The Alchemist', finde ich, weil er den eben auch nicht singt. Natürlich macht das jetzt die anderen Songs nicht kaputt, grade 'Tainted Blood' finde ich ja auch sehr gut, aber 'The Return of St. Cecilia' hätte ich mir schon eher mit Buck oder Eric am Gesang gewünscht. Ausfall gibt es jedoch nur einen und das ist 'Train True'. Der mag nicht per se schlecht sein, ging mir aber völlig auf den Geist.
Ab 'Florida Man' wird es aber wieder richtig gut, nachdem die vier-fünf Songs davor etwas schwächer waren und es bleibt auch bis zum Ende richtig gut. Am besten gefallen mir an dem Album der hörbare Spaß und Bucks Vocals, die immer noch fantastisch sind.

Highlights: Box in My Head, Nightmare Epiphany, Florida Man, The Alchemist, Fight

Gutes Ding. Ich bin bei Weitem nicht so begeistert wie Origin, aber ich bin halt auch nur Fan und nicht was auch immer Origin ist. :D

Tainted Blood singt er zwar, der Song kommt aber von Eric. Im Zuge der Produktion und dem Hin- und Herschieben von Demos war Bloom irgendwann der Meinung, dass Richie ihn besser sing als er.


BÖC- Ultra!

Den leichten Hänger ungefähr da wo du ihn verortest höre ich auch. Stand & Fight ist vermutlich der offensichtlichste Hänger nach unten.
Aber von den Buck Songs, Train True mal aussen vor, finde ich Box am schwächsten. Nicht weil er schlecht wäre, aber Florida Man, Secret Road und Fight finde ich noch besser.
Im Endeffekt mit der Bandbreite an Songs(chreibern), Sängern und Stilistiken ein sehr klassische BÖC Album. Ich habe keins wo ich alle Songs mag ausser Fire Of Unknown Origin.

Ich mach die Tage mal ein Song- Review, das hatte ich eh vor und nun habe ich ja Zeit.
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von Sambora »

OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 13:33
costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 11:26

Ich bin bei Weitem nicht so begeistert wie Origin, aber ich bin halt auch nur Fan und nicht was auch immer Origin ist. :D

BÖC- Ultra!
Was dem Costa sein Thin Lizzy, ist dem Origin sein Blue Öyster Cult! :D
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von costaweidner »

OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 13:33
costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 11:26 So, es ist geschehen.
Das ist definitiv ein gutes Spätwerk und man hört auch, dass sie da richtig Bock drauf hatten. Das ist beim besten Willen kein Album, das es gibt, weil man mal wieder eins machen musste (zeigt ja die lange Pause schon) oder das am Reißbrett entstanden ist. Ich bin dennoch nicht komplett begeistert und finde, dass sie in der Mitte einen Durchhänger hat. Castellano ist ein guter Sänger und seine Songs sind entweder sehr gut ('Tainted Blood', 'The Alchemist') oder zumindest gut (die anderen beiden), aber nach BÖC klingt davon nur 'The Alchemist', finde ich, weil er den eben auch nicht singt. Natürlich macht das jetzt die anderen Songs nicht kaputt, grade 'Tainted Blood' finde ich ja auch sehr gut, aber 'The Return of St. Cecilia' hätte ich mir schon eher mit Buck oder Eric am Gesang gewünscht. Ausfall gibt es jedoch nur einen und das ist 'Train True'. Der mag nicht per se schlecht sein, ging mir aber völlig auf den Geist.
Ab 'Florida Man' wird es aber wieder richtig gut, nachdem die vier-fünf Songs davor etwas schwächer waren und es bleibt auch bis zum Ende richtig gut. Am besten gefallen mir an dem Album der hörbare Spaß und Bucks Vocals, die immer noch fantastisch sind.

Highlights: Box in My Head, Nightmare Epiphany, Florida Man, The Alchemist, Fight

Gutes Ding. Ich bin bei Weitem nicht so begeistert wie Origin, aber ich bin halt auch nur Fan und nicht was auch immer Origin ist. :D

Tainted Blood singt er zwar, der Song kommt aber von Eric. Im Zuge der Produktion und dem Hin- und Herschieben von Demos war Bloom irgendwann der Meinung, dass Richie ihn besser sing als er.


BÖC- Ultra!

Den leichten Hänger ungefähr da wo du ihn verortest höre ich auch. Stand & Fight ist vermutlich der offensichtlichste Hänger nach unten.
Aber von den Buck Songs, Train True mal aussen vor, finde ich Box am schwächsten. Nicht weil er schlecht wäre, aber Florida Man, Secret Road und Fight finde ich noch besser.
Im Endeffekt mit der Bandbreite an Songs(chreibern), Sängern und Stilistiken ein sehr klassische BÖC Album. Ich habe keins wo ich alle Songs mag ausser Fire Of Unknown Origin.

Ich mach die Tage mal ein Song- Review, das hatte ich eh vor und nun habe ich ja Zeit.
Ah, dann hab ich mich bei 'Tainted Blood' vertan, dachte den hätte Richie auch geschrieben.
Das mit der Bandbreite der Stilistiken wollte ich auch noch erwähnt haben eigentlich, da das spätestens ab "Spectres" schon eins ihrer Hauptmerkmale war, fand ich. Und ähnlich wie bei Lizzy vielleicht auch das Hindernis, das größeren Erfolg vereitelt haben könnte.
Tatsächlich finde ich aber, dass vom Debüt bis "Club Ninja" kein Album tatsächlich einen Ausfall hat, zumindest nicht so wie hier 'Train True'. Aber klar, es sind immer Sachen drauf, die man nicht so geil findet wie den Rest, wobei die Qualitätsschwankungen auf "Fire..." sicher am geringsten sind.
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von OriginOfStorms »

costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 15:15 Tatsächlich finde ich aber, dass vom Debüt bis "Club Ninja" kein Album tatsächlich einen Ausfall hat, zumindest nicht so wie hier 'Train True'. Aber klar, es sind immer Sachen drauf, die man nicht so geil findet wie den Rest, wobei die Qualitätsschwankungen auf "Fire..." sicher am geringsten sind.
Bei mit Goin' Through The Motions, Hungry Boys oder Light Years Of Love muss ich schon immer etwas schlucken.
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von costaweidner »

OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 16:38
costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 15:15 Tatsächlich finde ich aber, dass vom Debüt bis "Club Ninja" kein Album tatsächlich einen Ausfall hat, zumindest nicht so wie hier 'Train True'. Aber klar, es sind immer Sachen drauf, die man nicht so geil findet wie den Rest, wobei die Qualitätsschwankungen auf "Fire..." sicher am geringsten sind.
Bei mit Goin' Through The Motions, Hungry Boys oder Light Years Of Love muss ich schon immer etwas schlucken.
Wenig überraschend zähle ich ersteren und letzteren zu den jeweiligen Album-Highlights. :D
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von OriginOfStorms »

costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 16:39
OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 16:38 Bei mit Goin' Through The Motions, Hungry Boys oder Light Years Of Love muss ich schon immer etwas schlucken.
Wenig überraschend zähle ich ersteren und letzteren zu den jeweiligen Album-Highlights. :D
Du magst bei Goin'... vermutlich sogar die Bonny Tyler Version. :D

Light Years? Echt jetzt??? *verzweif*
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von costaweidner »

OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 16:42
costaweidner hat geschrieben: 30.11.2020 16:39
OriginOfStorms hat geschrieben: 30.11.2020 16:38 Bei mit Goin' Through The Motions, Hungry Boys oder Light Years Of Love muss ich schon immer etwas schlucken.
Wenig überraschend zähle ich ersteren und letzteren zu den jeweiligen Album-Highlights. :D
Du magst bei Goin'... vermutlich sogar die Bonny Tyler Version. :D

Light Years? Echt jetzt??? *verzweif*
Nein, die von BÖC ist schon klar besser. *g*

Und ja, Light Years mochte ich auch von Anfang an. Also das ist jetzt nicht DER Song, der mir als erstes einfällt wenn ich das Album denke, aber ich find den super.
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von OriginOfStorms »

Song by song Blue Öyster Cult - The Symbol Remains


1. That Was Me

Musik: Bloom, Castellano
Text: Shirley
Gesang: Bloom

Guter Auftaktrocker. Typischer John Shirley- Bad Boy Text, ein wenig wie Power Underneath Despair.
Schönes Riff zu Beginn. Am besten gefällt mir der Prechorus, da meine ich auch Al Bouchard bei den Backing Vocals zu hören, wenn nicht bilde ich es mir zumindest ein. Die Cowbell ist eindeutig von ihm, niemand sonst kann sie so spielen. Unerwartet der Break mit dem Reggearhythmus und dem Solo von Richie. Zum Einstieg genau richtig.


2. Box In My Head

Musik: Roeser
Text: Shirley
Gesang: Roeser

Flockiger Buck- Song, für die Songs von ihm hat er schon Drive. Auch hier toller Prechorus.
Irgendwo las ich jemand mag den Chorus nicht weil das Wort "Box" sehr redundant sei. Ich finde es verstärkt die beschriebene Verschachtelung.
Das Gitarrenlick am Ende des Chorus hat bei mir hartnäckigen Assoziationen zu La Bamba, ich wünschte ich würde es aus dem Kopf kriegen.
There is Buck in my head...


3. Tainted Blood

Musik & Text: Bloom, Castellano
Gesang: Castellano

Hier dachte ich am Anfang, der Song käme hauptsächlich aus Richies Feder. Aber die Grundidee kam von Eric Bloom, die beiden haben es dann gemeinsam ausgearbeitet. Des weiteren war in Interviews zu hören, dass eigentlich Eric Bloom den Vocalpart übernehmen sollte, er im Laufe des Demos hin und her schicken zu dem Ergebniss kam Richie mache es besser.
Eine Vampir- Powerballade, also klassischer BÖC- Stoff. Castellanos Gesangsdebut, ich finde den Song großartig, mein erstes Highlight auf dem Album. Mit Richie als neuem kreativen Input ist das für mich eine Rückkehr zu alten Zeiten, drei quasi gleichberechtigte Sänger. Buck spielt ein tolles Harmonysolo über den letzten Refrain. Ich war vom ersten Anhören an verliebt.


4. Nightmare Epiphany

Musik: Roeser
Text: Shirley
Gesang: Roeser

Eine Nummer mit einem leichten 60er Feeling, bereits bekannt aus Buck Dharmas Demo Werkschau Archivve III.
Country- Vibes und der Gesang von Buck Dharmasind das Gerüst. Ich muss manchmal fast an etwas schnellere Byrds denken, fehlt nur eine 12 String Rickenbacker. :D


5. Edge Of The World

Musik & Text: Castellano
Gesang: Bloom

Textlich ein Kind der Zeit, die Basis bilden Verschwörungstheorien. Seit der Erstbelauschung habe ich vor meinem geistigen Ohr immer ein Blechbläserarrangement das nicht da ist. Vor allem beim Grundriff und bei der Bridge. Auch hierzeigt sich wie sehr die Band von Richie Castellano profitiert. Solider Midtemporocker.


6. The Machine

Musik, Text & Gesang: Castellano

Irgendwo las ich was von zu platter Technikkritik, der Song beschreibt den Umgang und die Abhängigkeit von Smartphones. Aber entscheidend ist hier wohl die Perspektive, Richie kritisiert nicht andere, er betrachtet seinen eigenen Umgang damit.
Das Riff am Anfang entwickelt sich aus einem gängigen (iPhone?) Kingelton was ich recht gelungen finde. Kein Höhepunkt aber auch kein Skipkandidat. Der Uhuhuhuuu- Chor zum Schluss hat was von den Rolling Stones.


7. Train True (Lenny's Song)

Musik & Text: Zeke & Donald Roeser
Gesang: Donald Roeser

Äh ja, Countryalarm?! Am Anfang dachte ich wtf? Buck hat den Song zusammen mit seinem Sohn (ein Anwalt für Verkehrsrecht :traenenlach: ) geschrieben. Er selbst sagte so viel Text habe er noch nie in einem Song gehabt.
Mit der Zeit entwickelt der Song eine gewisse Eigendynamik der ich mich nicht entziehen kann.
Das Lied steht dafür, dass diese Band mich sogar für Nummern begeistern kann die weit ausserhalb meiner normalen Hörgewohnheiten liegen. Und dafür dass die Band auf diesem Album mal wieder aus der Komfortzone geht. Nicht nur Bloom- Rocker und Dharma- Songs (da ist natürlich ist da im einzelnen nix gegen zu sagen) wie bei den letzten beiden Alben sondern auch Blicke über die Ränder hinaus.
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von OriginOfStorms »

8. Return To St. Cecilia

Musik: Castellano
Text: Meltzer
Gesang: Castellano

Da muss man etwas ausholen. Richard Meltzer ist zusammen mit dem verstorbenen Ex- Manager Sandy Pearlmann so eine Art Geburtshelfer der Band. In den späten 60ern gab es ein Bandhaus auf Long Island wo alle wohnten. Damals nahm die Band unter dem Namen Stalk- Forrest Group ein Album für Elektra auf, das erst über 30 Jahre später erschien. Es hieß St. Cecilia und hatte einen gleichnamigen Song. Richie Castellano nahm Kontakt zu Richard Meltzer, der damals auch Texte für die Band schrieb, auf und fragte ob er lyrictechnisch noch was in Petto hätte. Hatte er, diesen Song.
Der Song ist eine flotte Nummer, die manchmal vom Riffing an ein schnelleres Cities On Flame erinnert. Pflege der Bandgeschichte, ein wenig Selbstzitat das den Fan erfreut, aber nie Selbstkopie.


9. Stand & Fight

Musik & Text: Bloom, Castellano
Gesang: Bloom

Ein stampfender Rocker. In Kritiken habe ich Vergleiche mit Manowar und Metallica gelesen.
Am Anfang kein ohrenfälliger Favorit von mir. Aber ähnlich wie bei Train True habe ich mich da schon reingefuchst. Hinten raus ein gaz schönes Riff-, Lead-, und Shout- Gewitter


10. Florida Man

Musik: Roeser
Text: Shirley
Gesang: Roeser

Klassischer Buck Dharma Song. Tolles Gefühl für Gesangsmelodie und -rhythmus, toller Fluss im Lied.
Textlich dreht es sich um das Internetphänomen, dass Leute aus Florida oft und gern durch echt beknackte Ungesetzlichkeiten und Dummheiten auffallen. Ein Mann der versichert er hätte sich nicht beim fahren betrunken sonder nur wenn er an der Ampel stand. Oder einer der die Polizei bat ob sie die Qualität seiner Drogen testen könnten.
https://s12.directupload.net/images/201203/llkngseq.jpg


11. The Alchemist

Musik & Text: Castellano (inspiriert von HP Lovecraft)
Gesang: Bloom

Für mich einer der großen Momente der Platte. Richie Castellano zeigt nochmals wie man die Historie der Band mit frischen Ideen vereinen kann. Keyboards die an Flaming Telepaths und Joan Crawford erinnern, Maidenmäßige Doppelleads, großartige Wechselsoli, Dramatik die fast etwas von Savatage hat. Phantastisch!
Hier lief es umgekehrt zu Tainted Blood, eigentlich sollte Richie singen, aber der bestand darauf, dass Eric den Song bringt weil er seiner Meinung nach besser passte.
Hervorzuheben als Gastmusiker ist Andy Ascolese am Piano. Andy ist schon als Bassist und Keyboarder/ Gitarrist als Livemusiker eingesprungen und trägt hier entscheidend zum Gelingen bei.


12. Secret Road

Musik: Roeser
Text: Shirley
Gesang: Roeser

Noch ein Rückgriff auf Bucks Archive CDs. Leicht melancholischer Song. Nicht so spektakulär wie The Alchemist davor, aber er hat einen wunderschönen Flow. So mag ich Buck am liebsten. Souveräne, unpretentiöse Gitarrenarbeit und dazu sein Gesang dem das Alter (Mitte 70) anscheinend nichts anhaben kann.
Ich möchte mitt 55mph über endlose amerikanische Landstraßen fahren.


13. There's A Crime

Musik & Text: Denny & Radino
Gesang: Bloom

Das vierte Bandmitglied meldet sich als Songwriter, Drummer Jules Radino mit einem Kumpel, Jeff Denny. Schöne Uptemponummer mit abwechelungsreichen Drumfills (ach?). Was lebhaftes zwischen den beiden ruhigeren Buck- Nummern auf der 4. LP- Seite. Macht Laune, im Kontext aber relativ unauffällig.


14. Fight

Musik & Text: Rosoff, Wold, Roeser
Gesang: Roeser

Noch eine leicht verträumte Buck Dharma- Nummer. Nicht so kämpferisch wie es der Titel vermuten lässt, ehr wiederum melancholisch. Beim Gesang erinnert mich die Phrasierung ein wenig an Phil Lynott wenn er leich dem Takt hinterhergallopiert.
Die letzte Zeile: Last one, turn out the light. Das will ich nicht hoffen. Ich möchte noch so ein Album, eines der besten Spätwerke die je von Bands in dieser Altersklasse erschienen sind. Bitte noch nicht das Licht aus machen.




Eric Bloom: Guitars, Keyboards, Vocals
Donald "Buck Dharma" Roeser: Guitars, Keyboards, Programming, Vocals
Richie Castellano: Guitars, Keyboards, Programming, Vocals
Danny Miranda: Bass, Backing Vocals
Jules Radino: Drums, Percussion, Backing Vocals

Produced by Eric Bloom, Buck Dharma and Richie Castellano


Albert Bouchard: Backing Vocals, Cowbell, Percussion on That Was Me
Andy Ascolese: Keyboards on Nightmare Epiphany & Florida Man, Piano on The Alchemist
David Lucas: Backing Vocals on Edge Of The World, Florida Man, The Machine & Secret Road, Cowbell on Fight
Phil Castellano: Harmonica on Train True, Gang Vocals on Stand & Fight, Backing Vocals & Claps on Florida Man, Choir Programming on Secret Road
Kasim Sulton: Backing Vocals on The Return Of St. Cecilia and There's A Crime
Stece La Cerra, Kevin Young: Gang Vocals on Stand & Fight, Backing Vocals & Claps on Florida Man
John Castellano: Backing Vocals on Florida Man
Jeff Nolan: Theremin on Florida Man
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Re: BLUE ÖYSTER CULT - Götter für Genießer

Beitrag von Frank2 »

Perfekte Zusammenfassung.
Hat Freude gemacht zu lesen :pommes:
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