Mötley Crüe - The Dirt

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tombeaux
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Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von tombeaux » 22.02.2019 12:43

Rechtzeitig zum Start des neuen Films am 22.03.2019 kommt auch der dazu gehörige Soundtrack. Ich finds...okay.

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playloud308
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von playloud308 » 22.02.2019 13:08

Besser als ich dachte.

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Frank2
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Frank2 » 22.02.2019 19:17

Song ist OK, auf den Film bin ich aber weitaus mehr
gespannt.

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hellj
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von hellj » 22.02.2019 21:03

Starker Song!

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Bloody_Sandman
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Bloody_Sandman » 22.02.2019 21:29

Guter, aber keineswegs überragender Song. Als Soundtrack aber durchaus passend, der Film selbst ist eh wichtiger.

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Frank2
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Frank2 » 22.02.2019 21:44

Bloody_Sandman hat geschrieben:Guter, aber keineswegs überragender Song. Als Soundtrack aber durchaus passend, der Film selbst ist eh wichtiger.
So isses :pommes:

tombeaux
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von tombeaux » 22.02.2019 21:49

So, gibt jetzt auch ein Video dazu. Freu mich auf den Film.

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Alphex
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Alphex » 22.02.2019 23:01

Wer auch immer Vince spielt sieht eher aus wie der Sänger von Steel Panther.

Die Strophe von Machine Gun Kelly hat mehr Dreck als der Refrain, der als Representer-Track für die Band (vor allem für die Frühphase) null taugt. Generell ist das halt eher wie Sixx' Solozeug produziert - ich hoffe, Mick Mars hat da zumindest selbst Gitarre gespielt.

Song selbst ist aber okay. Es ist halt nur seltsam, dass sich der Refrain völlig untypisch für die alten Crüe in Halftime flüchtet - da müsste halt einfach ein simples Riff druntergelegt werden (Live Wire, Use It Or Lose it und Konsorten lassen grüßen) und fertig wäre das Flair. So eher nicht wirklich.

Und das wird ein Film? Dachte wegen Netflix es würde eine Serie werden. Hoffe, sie streichen die heiklen Passagen nicht; vieles von dem, was im Buch steht, dürfte heute richtig Ärger geben (wie war das mit "Groupie dachte, Band kommt rein, aber Roadie schlief dann im Dunklen mit ihr"?). Und das zurecht.
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."

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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von playloud308 » 22.02.2019 23:17

Alphex hat geschrieben:Wer auch immer Vince spielt sieht eher aus wie der Sänger von Steel Panther.

Stimmt.

Die Strophe von Machine Gun Kelly hat mehr Dreck als der Refrain, der als Representer-Track für die Band (vor allem für die Frühphase) null taugt. Generell ist das halt eher wie Sixx' Solozeug produziert - ich hoffe, Mick Mars hat da zumindest selbst Gitarre gespielt.

Ist doch nur der Titelsong und zeitlich IMO irrelevant. Selbst eingespielt!? Zumindest hört sich die Gitarre danach an. Mir wäre es lieb er würde so langsam mal mit seinem Solo Album (mit John Corabi) um die Ecke kommen.

Song selbst ist aber okay. Es ist halt nur seltsam, dass sich der Refrain völlig untypisch für die alten Crüe in Halftime flüchtet - da müsste halt einfach ein simples Riff druntergelegt werden (Live Wire, Use It Or Lose it und Konsorten lassen grüßen) und fertig wäre das Flair. So eher nicht wirklich.

Finde aber gut, dass der Refrain zuerst halftime und dann im aber doch wieder anzieht.

Und das wird ein Film? Dachte wegen Netflix es würde eine Serie werden. Hoffe, sie streichen die heiklen Passagen nicht; vieles von dem, was im Buch steht, dürfte heute richtig Ärger geben (wie war das mit "Groupie dachte, Band kommt rein, aber Roadie schlief dann im Dunklen mit ihr"?). Und das zurecht.

Ich hoffe auch

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Alphex
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Alphex » 22.02.2019 23:53

playloud308 hat geschrieben:Ist doch nur der Titelsong und zeitlich IMO irrelevant. Selbst eingespielt!? Zumindest hört sich die Gitarre danach an. Mir wäre es lieb er würde so langsam mal mit seinem Solo Album (mit John Corabi) um die Ecke kommen.
Naja, er hat die '81 im Titel, und vom Video hatte ich auch nur Sachen aus den 80ern wiedererkannt.

Es gab seit dem Comeback immer wieder Gerüchte, dass diverse Bandmitglieder nicht an den Aufnahmen beteiligt waren. Tommy hat soweit ich weiß nicht alle neuen Tracks auf Red, White & Crüe eingespielt (Josh Freese hat ausgeholfen), Mick war nicht der einzige Gitarrist auf dem Saints of Los Angeles Album etc. pp.
Finde aber gut, dass der Refrain zuerst halftime und dann im aber doch wieder anzieht.
Jo, das ist ein guter Einfall gewesen. Was Pop-Ideen angeht, war Sixx ja eigentlich immer eine Bank (oder wer auch immer den Song mitverfasst hat; in den letzten Jahren war ja James Michael eigentlich immer involviert). Finde den Track jetzt auch besser als Nummern wie Sex oder All Bad Things Must End.
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Alphex » 26.02.2019 12:20

Da die Sonne hier wieder rausguckt, läuft hier gerade das 80er-Werk der Crüe (plus eine handvoll späterer Nummern). Auch, wenn die Band über die Jahre zunehmend bemüht war, zu betonen, wie zeitlos ihr Sound und ihre Songs sein sollen: Es gibt kaum eine Band, deren Musik mehr nach einem Schnappschuss einer Szene und einer Zeit tönt.

Klar, mal mehr die Nächte und das Desolate (Black Widow), mal mehr der Exzess im unangenehm brennenden Sonnenschein (Dr Feelgood), mal beides (Wild Side) - aber es klingt halt nach dem, wo es herkommt, wann es war, und wer es war. Dieses Übermaß an Charakter kann jedem Versuch, das in die Jetztzeit zu befördern, nur abgehen. Vor allem, wenn es nicht organisch wirkt (in den 90ern gelang das noch ab und zu, weder bemühter Throwback noch bemühte Modernisierung zu sein; Bitter Pill und Enslaved z.B.).

Ein "echter" neuer Song fehlt ja noch (das Madonna-Cover wird ja eher wenig Eigenbeitrag mit sich bringen) - dass das neue Zeug immerhin Bob Rock produziert, lässt hoffen, denn der Sound ist beim Kopfkino ja auch nicht unerheblich. Face Down in the Dirt vom Saints of LA Album finde ich vom Song her z.B. spaßig, aber die Drums klingen null so, wie sie bei Mötley Crüe klingen müssen; der ganze Groove ist anders und wirkt unpassend.

Naja.
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Schnabelrock » 26.02.2019 12:33

Alphex hat geschrieben:aber es klingt halt nach dem, wo es herkommt, wann es war, und wer es war
Das sehe ich auch so. Zudem war ich damals bereit, Vinces Gesang ganz cool und geil und passend zu finden. Aber das ist lange her und diese Bereitschaft habe ich nicht über die Zeit mitgenommen. Heute finde ich ihn nur noch armselig und ungeil und denke jedes Mal, das hätte ich damals eigentlich schon genauso sehen müssen. Man hätte es damals nicht leugnen können und heute ist das total unmöglich. "Jedenfalls nüchtern", um mal ein Bonmot zu zitieren, das ich gerade irgendwo im RH gelesen habe.
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von GoTellSomebody » 26.02.2019 12:42

Schnabelrock hat geschrieben:
Alphex hat geschrieben:aber es klingt halt nach dem, wo es herkommt, wann es war, und wer es war
Das sehe ich auch so. Zudem war ich damals bereit, Vinces Gesang ganz cool und geil und passend zu finden. Aber das ist lange her und diese Bereitschaft habe ich nicht über die Zeit mitgenommen. Heute finde ich ihn nur noch armselig und ungeil und denke jedes Mal, das hätte ich damals eigentlich schon genauso sehen müssen. Man hätte es damals nicht leugnen können und heute ist das total unmöglich. "Jedenfalls nüchtern", um mal ein Bonmot zu zitieren, das ich gerade irgendwo im RH gelesen habe.
Einer der Gründe, warum ich bis heute maximal die selbstbetitelte hören kann, inklusive des besten MC-Songs.

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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von Alphex » 26.02.2019 12:50

GoTellSomebody hat geschrieben: Einer der Gründe, warum ich bis heute maximal die selbstbetitelte hören kann, inklusive des besten MC-Songs.
Hooligan's Holiday?

Ich hatte mir damals, so um 2005 rum, die s/t zugelegt, weil die überall gelobt wurde. Die Red, White & Crüe lief aber DEUTLICH öfter. Ist halt nicht annähernd der gleiche Sound, und auch eine ganz andere Band.
Schnabelrock hat geschrieben:Das sehe ich auch so. Zudem war ich damals bereit, Vinces Gesang ganz cool und geil und passend zu finden. Aber das ist lange her und diese Bereitschaft habe ich nicht über die Zeit mitgenommen. Heute finde ich ihn nur noch armselig und ungeil und denke jedes Mal, das hätte ich damals eigentlich schon genauso sehen müssen. Man hätte es damals nicht leugnen können und heute ist das total unmöglich. "Jedenfalls nüchtern", um mal ein Bonmot zu zitieren, das ich gerade irgendwo im RH gelesen habe.
Ich habe die 80er nur als historische Epoche miterlebt, sprich: Rückwirkend. Da kann man viel ausblenden, und als überzeichnete "so war das damals, ganz anders als heute"-Figur taugte auch Quäkevince ideal.

Und: Welcher andere Sänger hätte denn besser zu der Band gepasst? Jemand wie Sebastian Bach hätte den Songs viel zu viel Ernsthaftigkeit und Schwere verpasst, was angesichts der Thematik dann eher ungut gewesen wäre. So wie es war, war es halb Comic, halb abgeranzter Ficker, und das macht diverse fragwürdige Zeilen (mir fallen spontan drei Songs ein, in denen es um minderjährige Groupies geht) auch gefühlt harmloser. Rückblickend halt. Ich vermute, damals nahm die Zielgruppe das alles sehr ernst.
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Re: Mötley Crüe - The Dirt

Beitrag von GoTellSomebody » 26.02.2019 13:00

Alphex hat geschrieben:
GoTellSomebody hat geschrieben: Einer der Gründe, warum ich bis heute maximal die selbstbetitelte hören kann, inklusive des besten MC-Songs.
Hooligan's Holiday?

Ist halt nicht annähernd der gleiche Sound, und auch eine ganz andere Band.
Genau der und genau deswegen.

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