Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

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Frank2
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Frank2 » 17.07.2019 18:15

Perry Rhodan hat geschrieben:Don`t break my heart again
Fool for your loving
Ain`t gonna cry no more
Love hunter
Lie down (A modern love song)

würde ich gerne mal wieder hören.
Ich fürchte da kannst Du lange warten :wink:

Perry Rhodan
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Perry Rhodan » 17.07.2019 20:59

Frank2 hat geschrieben:
Perry Rhodan hat geschrieben:Don`t break my heart again
Fool for your loving
Ain`t gonna cry no more
Love hunter
Lie down (A modern love song)

würde ich gerne mal wieder hören.
Ich fürchte da kannst Du lange warten :wink:
Ja, so ist es wohl...
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Schnabelrock
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Schnabelrock » 15.11.2019 21:20

Wow, er hat wirklich verpasst aufzuhören. Das ist deprimierend und irgendwie auch Betrug am Fan.
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Frank2
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Frank2 » 15.11.2019 21:32

Schnabelrock hat geschrieben:
15.11.2019 21:20
Wow, er hat wirklich verpasst aufzuhören. Das ist deprimierend und irgendwie auch Betrug am Fan.
Sehe ich leider genauso :rot:

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Traser
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Traser » 15.11.2019 21:38

1. Seine Stimme hat er komplett verloren, wie schade weil er hatte eine der tollsten
2. Für sein Alter sieht er noch ganz gut aus und scheint noch ziemlich fit zu sein
3. Weiß nicht ob er schon mal ne schlimmere Band beisammen hatte
4. Der Blues ist weg

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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Schnabelrock » 15.11.2019 21:45

Traser hat geschrieben:
15.11.2019 21:38
1. Seine Stimme hat er komplett verloren, wie schade weil er hatte eine der tollsten. Ja
2. Für sein Alter sieht er noch ganz gut aus und scheint noch ziemlich fit zu sein. Das sagen sie von Andrea Berg auch
3. Weiß nicht ob er schon mal ne schlimmere Band beisammen hatte. 1994 - 1997, vielleicht, aber Tommy Aldridge geht echt garnichtestens.
4. Der Blues ist weg. absolut
Und das schreibe ich sicher nicht als Hater, sondern als lebenslanger Fan.
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Traser » 15.11.2019 21:49

Schnabelrock hat geschrieben:
15.11.2019 21:45
Traser hat geschrieben:
15.11.2019 21:38
1. Seine Stimme hat er komplett verloren, wie schade weil er hatte eine der tollsten. Ja
2. Für sein Alter sieht er noch ganz gut aus und scheint noch ziemlich fit zu sein. Das sagen sie von Andrea Berg auch
3. Weiß nicht ob er schon mal ne schlimmere Band beisammen hatte. 1994 - 1997, vielleicht, aber Tommy Aldridge geht echt garnichtestens.
4. Der Blues ist weg. absolut
Und das schreibe ich sicher nicht als Hater, sondern als lebenslanger Fan.
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Alphex » 15.11.2019 23:40

Die Eröffnungsschreie klingen wie jemand, der beim Karaoke den Axl Rose macht und nach 30 Sekunden seine Stimme verlieren wird. Wieso macht man denn selbst die "Ansagen" in einer Tonlage, die erkennbar mit der Rostzange an die Stimmbänder geht?

Aber immerhin, die Stimme zittert wie noch was, aber jemand wie Jon Bon Jovi hat aus irgendeinem Grund inzwischen weniger Power, obwohl jünger.

Und Schnabel, du gerätst da immer so nett ins Erzählen. Was ist an Aldridge genau verkehrt? Habe halt nur den Eindruck, dass der bei Bands meist angeheuert wird, wenn die Nummer in Nostalgieveranstaltungen abdriftet, und dann zwar alles technisch sauber, aber ohne Feuer spielt. Oder ist es eh genau das?
"Wenn man in der Metalszene unterwegs ist, dann bekommt man quasi NIE politische Statements zu hören. Auch deswegen liebe ich diese Szene so. Politik ist dort nunmal kein Thema. Fast schon ein Tabuthema."

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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Schnabelrock » 16.11.2019 00:36

Alphex hat geschrieben:
15.11.2019 23:40
Die Eröffnungsschreie klingen wie jemand, der beim Karaoke den Axl Rose macht und nach 30 Sekunden seine Stimme verlieren wird. Wieso macht man denn selbst die "Ansagen" in einer Tonlage, die erkennbar mit der Rostzange an die Stimmbänder geht?

Aber immerhin, die Stimme zittert wie noch was, aber jemand wie Jon Bon Jovi hat aus irgendeinem Grund inzwischen weniger Power, obwohl jünger.

Und Schnabel, du gerätst da immer so nett ins Erzählen. Was ist an Aldridge genau verkehrt? Habe halt nur den Eindruck, dass der bei Bands meist angeheuert wird, wenn die Nummer in Nostalgieveranstaltungen abdriftet, und dann zwar alles technisch sauber, aber ohne Feuer spielt. Oder ist es eh genau das?
Mit Bon Jovi hat DC inzwischen immerhin den Trick gemeinsam, den Chorus gleich ans Publikum abzugeben.

Aldridge ... das ist alles so grob gehackt, das ist alles so Sport, er holt bei jedem Schlag über den Kopf aus. Drumsolo mit den Fäusten, komplettes Overacting. Der spielt immer Drums, nie Musik und irgendwie immer, als ob er wen beeindrucken muss. Schön, wenn er bei Ozzy sportlich die Felle gerbt, mit den Sachen von Ian Paice (und bei Lizzy mit denen von Brian Downey) ist er überfordert. Weder hat er irgendein Gefühl für das stark synkopierte Spiel Downeys noch eins für das shuffelige/triolische, was Whitesnake mal ausmachte (großen Anteil damals hatte natürlich auch das pulsierende Spiel von Neil Murray, neben Andy Fraser sicher der Rock-Bassist, der nicht so sehr Bassist, sondern vor allem mal Musiker ist).

Aber um nicht nur zu meckern:

Chris Frazier war zwischendurch dabei, sehr musikalischer Drummer,
Coverdale war viele Jahre einer der besten Sänger überhaupt, toller Songwriter, als Texter sagen mir mal ... prägnant ;-)

DC - für mich der Bluessänger mit dem meisten Soul und der Soulsänger mit dem meisten Blues. Super auch, wie er sich da vom penetranten Gekreische des Glenn Hughes und diesem impotenten Weissbrot-Funk freigeschwommen hat!
Marsden, Murray, Lord ... auch Dave Dowle, Mel Galley, Micky Moody, Hodgkinson - tolle Leute.

Vor allem: Wohl knapp zwei Dutzend Alltime-Songklassiker!

Nicht zuletzt die Band, die den Bluesrock vor mancherlei Gedöns gerettet hat. Das dürfte imo vor allem Bernie Marsden zu verdanken sein. Die Rhythmen und Soli von "Trouble", "Ain´t gonna cry no more", "Here I go again", "Fool for your Loving" usw. sind mal ´ne ganz andere Klasse als das damals vorherrschende, stumpfe Gedresche von Leuten wie George Thorogood, Walter Trout, Status Quo nach 1976 oder eieriges, unfokussiertes Gefiedel a la Little Feat, Canned Heat und John Mayall.

Die kurze Sykes-Ära ... das war mir schon zu orchestriert, aber schon auch geil. Passte vor allem perfekt in die Zeit.

Danach ... naja ... wie gesagt, viel Leistungsschau des Handwerks (inklusive Friseurhandwerk), guter Sport, wenig Götterfunke.

Korrigiert mich, wenn ich hier Scheisse rede. :-D
Zuletzt geändert von Schnabelrock am 16.11.2019 08:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Sambora » 16.11.2019 08:00

Alles richtig, Herr Anwalt.

Perry Rhodan
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Perry Rhodan » 16.11.2019 09:39

"Für sein Alter sieht er noch ganz gut aus und scheint noch ziemlich fit zu sein"

DC ist geliftet und zwar überall!

Stimme : Das geht doch schon seit ca. 15 Jahren so. Das ist doch keine Überraschung!
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Traser » 16.11.2019 11:17

Seh das alles ähnlich wie Schnabel. Ich hatte damals schon ein ganz schlechtes Gefühl, als Coverdale und Whitesnake mit 1987 quasi durch die Decke gingen. Klaro war das ne Klasse-Platte, aber leider richtete Coverdale die gesamte Zukunft nach dem größten Erfolg aus, und bereits hier ging dann imo schon der Blues verloren. Die Guitar-Heroes blieben kaum länger als eine Album- und Tourlänge. Von einem anfänglich noch gewachsenem Bandgefüge wurde Whitesnake Ende der 80er leider zu einer Profimannschaft mit kurzen Vertragslaufzeiten, anders kann ich mir das nicht vorstellen und beschreiben. So sehr ich 1987 auch mochte, haben sie mich mit genau diesem Album als Fan verloren. Ich glaube, dass auch viel von Whitesnake mit dem Abgang von Lord/Paice zu Deep Purple verloren ging, ist ja eigentlich auch nur logisch.

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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Perry Rhodan » 16.11.2019 11:19

Traser hat geschrieben:
16.11.2019 11:17
Seh das alles ähnlich wie Schnabel. Ich hatte damals schon ein ganz schlechtes Gefühl, als Coverdale und Whitesnake mit 1987 quasi durch die Decke gingen. Klaro war das ne Klasse-Platte, aber leider richtete Coverdale die gesamte Zukunft nach dem größten Erfolg aus, und bereits hier ging dann imo schon der Blues verloren. Die Guitar-Heroes blieben kaum länger als eine Album- und Tourlänge. Von einem anfänglich noch gewachsenem Bandgefüge wurde Whitesnake Ende der 80er leider zu einer Profimannschaft mit kurzen Vertragslaufzeiten, anders kann ich mir das nicht vorstellen und beschreiben. So sehr ich 1987 auch mochte, haben sie mich mit genau diesem Album als Fan verloren. Ich glaube, dass auch viel von Whitesnake mit dem Abgang von Lord/Paice zu Deep Purple verloren ging, ist ja eigentlich auch nur logisch.
...und dem Abgang von Bernie Marsden und Micky Moody.
Moody hat vor einiger Zeit mal erzählt, wie sich DC Anfang/Mitte der 80er verändert hat.
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Sixx72 » 16.11.2019 14:05

Den Live Mitschnitt kann man sich echt nicht geben....schrecklich zwar, aber ein Don Dokken schlägt ihn um Längen :D
Vielleicht sollte DC mal einen Gang zurückschalten und wieder den Blues in die Songs einbauen, was sicherlich für seine Stimme besser wäre.
Wäre eh sehr geil wenn er Adrian Vandenberg wieder an seiner Seite hätte.
Für mich waren die zwei zusammen ein absolut geniales Team.

Aldrige ist kein schlechter Drummer, aber seine Art zu spielen tut WS irgendwie nicht gut.
Irgendwie erinnert mich das rumgekloppe an Das Tier von den Muppets :pommes:
Sein Solo finde ich genauso kagge...das Faust / Hände getrommmel hatte er schon 1990 gemacht (vielleicht sogar schon eher, aber da hatte ich SW in Dortmund gesehen), und so langsam ist das mega langweilig.

DC soll entweder in Rente gehen, oder zumindestens was ruhiger werden ;)
Habe fertig :p

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Alphex
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Re: Whitesnake - Flesh & Blood 10.5.19

Beitrag von Alphex » 16.11.2019 14:28

Das mit dem ruhiger werden dürfte echt am eigenen Ego scheitern. Der brettert doch lieber auf Viagra die Nacht über die Bühne bis ihm was abreißt (weil viel anders wirkt das pseudo-sexy Gegockel von einem de facto halt schlicht alten Mann nicht), als auch nur annähernd einzuräumen dass das inzwischen andere vielleicht besser können. Alt werden kann man ja auch in Würde, siehe zum Beispiel... ja, aus irgendeinem Grund ja ausgerechnet Oberficker und Patient Zero-Schwanzrockfrontmann Robert Plant.
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