Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Feedback")

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costaweidner
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von costaweidner » 31.03.2020 18:39

5. Mr. Soul

Buffalo Springfield
Dass das Album, von dem der Song offenbar stammt, nun "Buffalo Springfield Again" heißt und die Band auch zum zweiten Mal hier auftaucht könnte mein Humorzentrum kaum besser treffen. *abfeier*
Im Gegensatz zum ersten BS-Song kenne ich den hier jetzt aber nicht bewusst, in keiner der beiden Versionen. Das ist aber schon beinahe das Riff von 'Satisfaction', oder? *skeptisch beäug @ Ähnlichkeit* Ansonsten klingt das stilistisch schon deutlich weniger entspannt als 'For What It's Worth', dafür muss ich ziemlich an CCR denken, die haben auch Nummern mit ähnlicher Atmosphäre und in dem Tempo. Aber dann ohne Stones-Riffs. *g* Gute Nummer, aber erstens ist diese Stones-Assoziation viel zu ablenkend (am Ende waren BS bestimmt zuerst und ich habe wieder bloß keine Ahnung) und zweitens muss ich auch direkt daran denken wie das mit John Fogerty am Gesang klänge ohne dass der Gesang hier schlecht klänge.

Rush
Huh? *aufhorch* Wieso klingt das denn jetzt fast wie ein anderer Song? Ah okay, nach dem Intro gehen sie auch in das Stones-Riffs. :D Klingt sehr viel schleppender als das Original und ist auch langsamer. Abgesehen davon, dass man dem Hauptriff natürlich seine Entstehungszeit anhört (sowie einigen Gitarrenharmonien auch) könnte das fast eine Rush-Nummer aus der Zeit sein. Das transportiert exakt die Stimmung, die sie nach der Reunion immer mal wieder hatten. Krass eigentlich, dass sie das so gut auf diesen Song transponiert kriegen, der im Original schon eine ganz andere Atmosphäre transportiert hat. Auch hier gibt es einen kurzen, sehr melodischen Teil als Aufhorchpart (oben vergessen zu erwähnen), das wird vermutlich sogar ein Tonartwechsel oder eine Modulation sein. Im Original dann aber auch schon. Als Alex das Riff abgedämpft spielt klingt das in der Strophe fast echt 1:1 wie ein später eigener Rush-Song. Krass.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Apparition » 31.03.2020 18:40

Mr. Soul:

Siehe For waht it's Worth. Nettes Original, aber Fan werde ich davon nicht mehr.

Da finde ich wieder interessant, wie Rush damit arbeiten. Sie verändern an sich gar nicht soviel, aber auch den hätte ich mir auf Snakes & Arrows vorstellen können. Bis zum fuzzigen Solo natürlich, aber gerade das Geklimper danach passt volles Rohr in diese Rush-Phase, finde ich. Wieder besser als das Original, weil es im Song mehr auf und ab geht und was passiert und nicht einfach nur so dahinplätschert. Als Coverversion IMO der gelungenste Song bisher.

EDIT: Nach den Stones klingt das für mich eigentlich gar nicht. Der Gitarrensound im Original ist so ähnlich wie bei "Satisfaction", aber sonst wäre ich da jetzt nicht drauf gekommen.
Zuletzt geändert von Apparition am 31.03.2020 18:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 31.03.2020 18:42

Mr. Soul:

Bei diesem Song gebe ich mal der Rush-Version recht eindeutig den Vorzug. Hier kommt der direkte klare Beat der Kanadier am besten zur Geltung, zudem haben sie durch das etwas reduzierte Tempo manchen Parts mehr Raum gegeben, was mir gut gefällt.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von costaweidner » 31.03.2020 18:45

6. Seven And Seven Is

Love
Nie von gehört, weder Song, noch Interpret, noch Rush-Cover. Schön unruhige Stimmung, klingt total hektisch, das würde ich eigentlich lieber von einer 80er-(Post)-Punk-Band gecovert hören als von Rush. *g* Das hat ganz schön Stimmung und Gesicht, viel schreiben kann ich dazu aber nicht. Aber ich würde es wie gesagt gerne von The Damned oder Hüsker Dü hören. Gibt's bestimmt. :D Das langsame Outro ist als Kontrast sehr cool.

Rush
So aufgeheizt klangen Rush vermutlich sonst nie. :D Dennoch klingt die Rush-Version viel harmloser obwohl sie natürlich durchaus die Mittel gehabt hätten dem Song rein soundtechnisch mehr Punch zu verleihen. Das hätte fast interessanter sein können wenn sie den Song zu Zeiten von "2112" oder so nachgespielt hätten. So ist zwar Alex' Solo mal wieder ein ziemliches Highlight, aber irgendwie kriegen sie diese Aufbruchsstimmung des Originals nicht transportiert beziehungsweise bauen sie etwas sehr anderem um. Komische Auswahl auch irgendwie. Ich bin verwirrt.#

Und ich sehe grade, dass ich allem hinterherhinke. Spotify-Werbung ist schuld. :D
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Thunderforce » 31.03.2020 18:45

Apparition hat geschrieben:
31.03.2020 18:40
EDIT: Nach den Stones klingt das für mich eigentlich gar nicht. Der Gitarrensound im Original ist so ähnlich wie bei "Satisfaction", aber sonst wäre ich da jetzt nicht drauf gekommen.
Ich meine die Melodie vom Haupttriff, also die ersten Töne. Hör mal z.B. ab 0:36
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Thunderforce » 31.03.2020 18:45

SHAPES OF THINGS

Yardbirds:
Warum haben die eigentlich 2x Buffalo Springfield und 2x Yardbirds gecovert und mit Cream gleich nochmal Clapton? Naja, sollnse! *g*
Der Song kommt an Heart Full of Soul IMO zu keiner Sekunde heran, auch wenn das trotzdem ein guter Song ist.
Über Kopfhörer tun die Becken ziemlich weh *zisch zisch*
Nett.

Rush:
Klingt natürlich besser (produziert, heißt die Becken ziehen einem nicht die Plomben raus).
Herr Lifeson drückt ein bißchen auf dem Wahwah-Pedal rum.
Der Song klingt mir im Vergleich zum Original zu kontrolliert und abgeklärt.
Ist aber IMO eh der schwächste SOng der Feedback, also ach im Original.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 31.03.2020 18:45

Seven and Seven is:

Instrumental liegen Rush hier klar vorne. Leider erwischen sie die Originalstimmung dabei aber imo genau null. Der Love Song atmet diese 60er-Jahre Atmosphäre, die Rush-Version atmet kaum...
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Alphex » 31.03.2020 18:46

costaweidner hat geschrieben:
31.03.2020 18:45
das würde ich eigentlich lieber von einer 80er-(Post)-Punk-Band gecovert hören als von Rush. *g*
70s Punk-Band, die das in den 90ern covert gäbe es?
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Apparition » 31.03.2020 18:46

Seven and Seven is:

Vierzehn.

Hm, das Original hab ich jetzt irgendwie verpennt. Nachher nochmal hören. Dafür lässt mich das Cover aufhorchen. Da geben die alten Herren aber mal richtig Gas. Klingt fast entfesselt, die hatten unzweifelhaft Spaß. Allerdings finde ich den Song in der Version auch nur so lala.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 31.03.2020 18:50

Shapes of Things:

Das mit dem Einfangen der Stimmung machen Rush hier dann deutlich besser. Für mich liegen die beiden Song-Versionen recht gleich auf. Viel mehr fällt mir dazu nicht ein, außer, dass ich den Song ganz gut finde.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Apparition » 31.03.2020 18:51

Shapes of Things ist auch so ein Mysterium. Ich find den Song eigentlich wenig spannend und vor allem viel zu fröhlich, auch wenn der Chorus schon richtig groß ist. Aber irgendwas muss dran gewesen sein, schließlich hat Gary Moore dem auch schon ein Denkmal gesetzt. Und zwar ein ziemlich großartiges, nachzuhören auf "Victims of The Future" und auf "We Want Moore".

Die Rushversion klingt fast identisch, außer dass die Gitarren viel präsenter sind. Aber so richtig raußreißen tut es das für mich auch nicht. Aber lustig, dass das Solo von Sound her fast original nach 1969 klingt. *g*

Moore >>>>> Yardbirds > Rush
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von costaweidner » 31.03.2020 18:51

7. Shapes of Things

Yardbirds
Hier kenne ich weder Original noch Rush-Version, aber dafür die natürlich vollkommen geniale Gary Moore-Version. Da hat dann leider das Original auch komplett verloren bei mir, so blöd das ist. Der Chorus ist hier schon auch ein ziemlicher Glücksgriff, aber die Strophe klingt mir viel zu albern unbeschwert, als würde der Vogel da grade über Wiesen hüpfen. Da hat Gary schon deutlich mehr aus dem Song gemacht. Aber immerhin, wie gesagt, der Refrain hat auch hier schon einiges zu bieten, die Solo-Passage ist auch recht fein. Aber die Strophe geht mir hier völlig auf den Sack fast, was sicher nicht der Fall wäre, wenn ich halt Moores Cover nicht kennen würde.

Rush
*an Werbung verzweif*
Härtetechnisch ist das natürlich näher an der Version von Gary Moore, aber Rush gehen einen klar anderen Weg als er. Sie behalten Rhythmik und Stimmung des Originals komplett bei, der größte Unterschied ist vermutlich Geddy, der der Strophe diese bescheuerte Happy-go-lucky-Stimmung ein bisschen nimmt (die der Text ja auch eigentlich nicht wirklich hergibt, ich tue den Yardbirds da vermutlich Unrecht *g*). Highlight ist anders als im Original hier nicht der Chorus (der sticht hier gar nicht so raus wie bei den Yardbirds oder auch bei Moore), sondern stattdessen der immens coole Solopart, in dem Alex ein weiteres Mal glänzt. Neil darf auch ein bisschen was durcheinandertrommeln, ebenfalls ein sehr schön eingestreuter Part mit ein paar ziemlich passenden Gitarreneffekten. Gute Version.

1. Gary Moore
2. Rush
3. Yardbirds
*g*
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Thunderforce » 31.03.2020 18:53

CROSSROADS bzw CROSS ROAD BLUES

Robert Johnson:
Der Song ist an die 90 Jahre alt, also auch die Aufnahme halt. Schon irgendwie etwas faszinierend, das jetzt hier am PC im Jahre 2020 hören zu können.
Schon interessant, wo die Rockmusik so ihren Ursprung hat. Natürlich ist das hier keine, aber man hört halt raus, woher es kommt.
Finde ich.
Ansonsten ehrlicherweise jetzt nichts, was ich mir auf Plattenlänge anhören würde.

Cream:
Das hier ist im Grunde ein eigener Song, der mit dem Original nicht mehr viel gemein hat. Das markanteste ist das Riff, das Claton dazugeschrieben hat.
Eine offizielle Studioversion scheint es übrigens nicht zu geben, bzw. nur als Single B-Seite oder so.
Daher hier eine Liveversion. Cream waren ja auch ein Trio und ich finde, man hört den Einfluss, den sie auf gerade die frühen Rush gehabt haben, schon recht deutlich.
Geil, wie lässig das alles klingt und wie hochklassig gerade Gitarre und Bass sind, das spielt man ja nicht mal eben so.
Trotzdem klingt es total eingängig. Genau wie bei Rush eben auch.

Rush:
Auch hier gewinnt die R30-Version vor der Studioaufnahme.
Völlig geil hier trotzdem Geddys Bass, schon super, was man aus dem Instument rausholen kann, wenn man es beherrscht.
Auch sein Gesang ist hier super und weniger gebremst wie z.B. bei Seven and seven is.
Dafür kommt Alex nicht an Clapton ran. Aber Geddy herrscht hier an Bass und Gesang schon derb.
Geile Version trotzdem, auch wenn die Liveversion wie gesagt noch etwas mehr fetzt.
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Ghost_in_the_Ruin » 31.03.2020 19:00

Crossroads:

Robert Johnson war für Eric Clapton ja ein enorm wichtiger Einfluss und er hat gefühlt alles von ihm gecovert, was Johnson in seinem sehr kurzen Leben Mitte der 1930er Jahre so aufgenommen hat. Am bekanntesten wurde dann halt diese Crossroads-Version und das völlig zu recht. Cream waren eine völlig geniale Gruppe, allein was auch Ginger Baker hier so trommelt. Rush versuchen hier halt einen imo perfekten Song, der schon perfekt dargeboten wurde, irgendwie einzufangen. Kann imo nur schief gehen. So schlimm ist’s dann nicht, aber die Cream-Version ist halt schon die ultimative, da kommen Rush zu keiner Sekunde ran...
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Re: Living on a lighted stage... - Rush für die Massen (neu: "Vapor Trails")

Beitrag von Apparition » 31.03.2020 19:02

Crossroads(Blues):

Angeblich ja der Anfang von allem, was später mal zu Venom und Darkthrone führte. Lacht nicht, steht glaub ich so ähnlich in Lords of Chaos oder was weiss ich wo, wo man Black Metal irgendwie kulturell aufwerten wollte. Der ooe Robert trifft den zwiefach gehörnten anner Kreuzung, verkauft ihn seine Seele dafür, dass er gescheit Gitarre spielen kann und stirbt irgendwann mysteriös an vergiftetem Whisky. Creepy. *g*

So ursprünglicher Blues ist nicht wirklich meine Musik, deswegen weiss ich das viel zu wenig zu würdigen. Die Cream-Version schon eher, zumal auch die der Anfang von etwas ist, nämlich von bluesbasiertem hartem Rock. Schon cool, wenn auch nicht meine bevorzugte Richtung aus der Zeit.

Rush kleben sehr eng an der Cream-Version, und vor allem Alex imitiert diesen Sound verdammt gut. Durch den druckvollen Sound kommt das noch besser. Allerdings passt Geddys Stimme da nicht so richtig zu, finde ich. Da hätte er erstmal mit ein paar Litern Whisky gurgeln müssen. :D
Sein Basspiel kommt aber gut zur Geltung. Schon ein Song, der vor allem wegen seines historischen Kontexts interessant ist, finde ich.
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