Let The Music Do The Talking

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Thunderforce
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

Vielen Dank für das Review, ich verstehe sehr gut, was Du meinst und mir geht es nicht viel anders. Darum habe ich die Scheibe auch ausgewählt, ich wollte endlich mal eine 2. Meinung dazu haben.
Denn komischerwiese hat sie in diesem Forum bisher noch nie stattgefunden, obwohl das eigentlich ziemlich viele Leute ansprechen müssste, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen.

Mein Review habe ich wie gesagt diesmal schon fertig, weil ich quasi unvoreingenommen daran gehen wollte, ohne von Deinen Eindrücken beeinflusst zu sein beim schreiben.
Morgen löse ich auf.
Ich bin mal gespannt, ob einer drauf kommt. Die Beschreibung ist auf jeden Fall nah genug dran, dass man es erkennen muss, wenn man das ALbum kennt. Was aber hier anscheinend keiner tut. *g*

Bin sehr gespannt auf die Reaktionen, wenn die Auflösung da ist.
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NegatroN
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von NegatroN »

Bei mir klingelt da jetzt nichts.
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KingFear
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von KingFear »

:ka:
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Thunderforce
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

Achso bevor ich vergesse, wir sind nächste Woche MO-MI nicht im Lande, falls Du was neues schicken willst, wäre es gut, wenn das erst danach passiert zwecks passt nicht in den Briefkasten / vergammelt im Hausflur / geht verloren / muss bei der Post abgeholt werden / liegt beim Nachbarn der dann nicht da ist etcpp.
Thx!
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Thunderforce
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

Da ich mir sehr sicher bin, dass einer drauf kommt, werde ich jetzt gleich mal auflösen. Muss aber nochmal Korrektur lesen *g*
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DerHorst
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von DerHorst »

Thunderforce hat geschrieben:Da ich mir sehr sicher bin, dass einer drauf kommt, werde ich jetzt gleich mal auflösen. Muss aber nochmal Korrektur lesen *g*
Ist der Bandname so kompliziert?
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GoTellSomebody
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von GoTellSomebody »

Thunderforce hat geschrieben:Da ich mir sehr sicher bin, dass einer drauf kommt, werde ich jetzt gleich mal auflösen. Muss aber nochmal Korrektur lesen *g*
Dann gib demjenigen doch die Chance.
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Thunderforce
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

GoTellSomebody hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Da ich mir sehr sicher bin, dass einer drauf kommt, werde ich jetzt gleich mal auflösen. Muss aber nochmal Korrektur lesen *g*
Dann gib demjenigen doch die Chance.
Verdammte Finger. Ich meinte natürlich KEINER. :D
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GoTellSomebody
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von GoTellSomebody »

Thunderforce hat geschrieben:
GoTellSomebody hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:Da ich mir sehr sicher bin, dass einer drauf kommt, werde ich jetzt gleich mal auflösen. Muss aber nochmal Korrektur lesen *g*
Dann gib demjenigen doch die Chance.
Verdammte Finger. Ich meinte natürlich KEINER. :D
Echt?
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Thunderforce
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

Hier mal die Auflösung. Hinweis: Ich habe das Review diesmal geschrieben, bevor ich Deines gelesen habe, das hat folgende Gründe:

1. Ich kenne die Platte selber noch nicht besonders lange, erst ein paar Monate und habe sie dementsprechend auch noch nicht so oft gehört.
2. Ich bin selber noch nicht sicher, was ich davon halte und wollte deshalb unvoreingenommen schreiben, ohne Deine Eindrücke im Hinterkopf zu haben. Nicht zuletzt, um mir selber mal klarer zu werden bzgl. dieser Platte.

Vorwegnehmen muss ich erstmal, dass nicht nur dieses Album hier noch niemals im Forum Erwähnung fand, nein auch der Interpret hat bislang hier im Forum keine Rolle gespielt, was eigentlich bei dem breitgefächerten Geschmack der Leute komplett nicht sein kann.
Dieses Album ist von einem Künstler, dessen Schaffen ich vor einigen Monaten über eine CD-Beilage im Classic Rock-Magazine für mich entdeckt habe. Das Album hier sticht aus seinem Schaffen stilistisch extrem heraus und ist auch nicht repräsentativ für ihn. Es handelt sich um den Amerikaner SHOOTER JENNINGS, der normalerweise eher Country (der coolen Sorte) und Countryrock macht, hier 2 Beispiele seiner aktuelleren Werke, über den ersten Song wurde ich auch auf ihn aufmerksam:

Nun zu der Dir vorliegenden CD. Es handelt sich dabei um sein viertes (von bislang sechs) Alben. Wie gesagt sticht es stilistisch aus seinem sonstigen Schaffen sehr heraus. Auf „Black Ribbons“, so heißt das Album, gibt es zwar auch ein paar Countryeinflüsse, aber noch vieles mehr. Von psychedelischem Rock über Blues, poppige Sounds bis hin zu krachendem Alternative Rock ist hier alles dabei. Warum habe ich diese Scheibe ausgewählt, wenn sie nicht sonderlich repräsentativ ist für den Künstler? Nun, wie Du ja gemerkt haben dürfest, handelt es sich hier um ein Konzeptalbum und ich finde die Idee dahinter so schweinegeil, dass ich diese Platte nehmen musste. Auch, weil ich darüber endlich mal was schreiben wollte.

„Black Ribbons“ ist eine imaginäre Radiosendung. In einem Amerika der nicht ganz so fernen Zukunft (es gibt z.B. Hinweise auf die Obama-Administration, die entweder noch läuft oder erst kürzlich endete) ist die gesamte Medienwelt unter staatlicher Kontrolle, es laufen nur noch Propaganda-Sendungen mit gleichgeschalteter Musik und staatlich kontrollierten Nachrichten, alles geht in eine Richtung, ist zensiert und kontrolliert bis ins letzte Detail. Die Radiosendung, die wir hören, findet auf dem letzten freien Sender Amerikas statt und es ist die letzte Stunde, bevor auch dieser Sender vom Staat übernommen wird, und zwar um Mitternacht. Der Moderator der Sendung spielt ausschließlich die Musik seiner Lieblingsband und „the one band the American fascicrats don’t want me to play“. Diese Band heißt HIEROPHANT. (Bitte nicht verwechseln mit der real existierenden Band Hierophant. Shooter Jennings nannte zum Zeitpunkt des Albums sine Backingband ebenfalls Hierophant).
In der erwähnten Radiosendung spielt der DJ nun also nur Material der (quasi erfundenen) Band Hierophant. Auch die Alben (insgesamt drei), die die Band bislang alle aufgenommen hat und von denen die Lieder stammen, gibt es in Wirklichkeit natürlich alle nicht.
Immer so alle 3 bis 4 Songs meldet sich der DJ (dessen Spitzname Will O’ The Wisp ist) und berichtet ein wenig über seine aktuelle Situation im Studio, was er aus dem Fenster sieht und wie und wohin sich Amerika in den letzten Jahren entwickelt hat. So entsteht nach und nach ein Bild von einem dystopischen, fast apokalyptischen Amerika, in dem das Militär das Sagen hat und alles unter Kontrolle hält, Querulanten werden aussortiert und verschwinden. Und so nimmt das ganze dann natürlich auch kein gutes, sondern ein ausgesprochen böses Ende.

Achja, Musik gibt’s ja auch noch. Diese ist wie erwähnt sehr vielschichtig und variabel, wirklich ins Ohr (wie die sonstigen Sachen von Shooter Jennings) geht hier nicht viel besonders schnell, es gibt keine großen Hits, vieles ist dafür sperrig und erschließt sich erst nach und nach. Manches ist sicherlich auch hier und da etwas zu sehr in die Länge gezogen (und „Lights In The Sky“ geht einfach überhaupt nicht *g*), dennoch ist das ansonsten natürlich alles gute Mucke. Es ist nur schwer, das wirklich beschreiben zu wollen, weil eben alles doch recht unterschiedlich klingt – kein Wunder, immerhin stammt das gespielte Material ja auch aus verschiedenen Schaffensperioden einer imaginären Band. Von ganz ruhig Balladen bis hin zu richtig lärmendem Alternative gibt’s hier eben alles. Ich versuche unten mal, ein paar Beispiele zu geben. Wen das ganze interessiert, der sollte sich das Album aber so oder so am Stück geben, weil es nur als solches Sinn macht. Übrigens ist das Artwork des Albums auch recht interessant, es gibt zwar kein Booklet, dafür aber eine mehrfach ausklappbare, fast schon Diorama-mäßige Hülle, die schon ordentlich was hermacht. Das Konzept geht so weit, dass das Album auf dem Cover als klassifiziertes FBI-Property abgestempelt ist:
Bild 1
Bild 2
Bild 3
Bild 4 (hier wird auch klar, was der Albumtitel soll)
Bild 5


Achso, eine Sache muss man natürlich auch noch erwähnen: Der Radiomodertor und DJ Will O’ The Wisp ist nicht einfach irgendwer, sondern hier konnte sich Shooter Jennings der Mithilfe eines prominenten Gastes aus einem ganz anderen Bereich versichern:
Bei dem Sprecher handelt es sich um niemand geringeren als den beliebten amerikanischen Kinderbuchautoren Stephen King. Dieser ist selbst großer Fan von Shooter Jennings, welcher wiederum auch in Kings Buch „Love“ (Lisey’s Story) und ich meine auch noch in einem anderen Roman Erwähnung fand. Das gibt „Black Ribbons“ zusätzlich also noch mal eine besondere und coole Note und hat außerdem etwas von einem sich schließenden Kreis. King erwähnt Jennings in seinen Büchern, Jennings lässt King auf seiner Platte mitmachen.

Wie gesagt, ich habe selber noch teilweise so meine Schwierigkeiten mit dem Album, ich lege es aber trotzdem gerne auf, weil ich immer wieder so fasziniert von dem Konzept bin und das Album es jedes Mal schafft, mich wieder hineinzuziehen in diese ungemütliche und feindliche Welt voller Gleichschaltung und ohne jede Form von Kultur oder Farbe. Einfach grandios gemacht, wie ich finde. Und deswegen muss ich auch nicht unbedingt mit der kompletten Musik warm werden (wobei das bei jedem Durchlauf besser wird – inzwischen bin ich mir sicher, dass das hier alles verdammt großes Kino ist). Es ist einfach ein völlig außergewöhnliches Album mit einer Idee, die so bislang noch niemand umgesetzt hat. Ein Experiment eines Musikers, der sonst eigentlich ganz andere Sachen macht (die aber natürlich ebenfalls alle sackcool sind. Ich meine, wer sein Debüt „Put the O back in Country“ nennt, muss ja schon irgendwie Gott sein) und sich hier richtig was getraut hat.
Daher von mir eine klare Empfehlung an alle, für die ein Album auch mehr als Musik sein kann, die bereit sind, sich auf so eine Idee einzulassen, unabhängig davon, ob da erstmal groß was hängen bleibt und die gerne Zeit aufwenden, um sich in eine Idee oder eine Platte auch mal hereinzudenken und nicht immer an die Hand genommen werden müssen, die sie zum nächsten Chorus führt.

Ein paar Beispiele, die das musikalische Spektrum von „Black Ribbons“ wohl gut abdecken sollten:

Und ein Beispiel für einen der Stephen King-Tracks:

01. Wake Up (6:01)
02. Last Light Radio 11:01 pm (2:30)

03. Triskaidekaphobia (3:10)
04. Don’t Feed The Animals (3:27)
05. The Breaking Point (5:45)
06. Last Light Radio 11:16 pm (1:31)

07. Everything Else Is Illusion (3:35)
08. God Bless Alabama (3:31)
09. All Of This Could Have Been Yours (4:46)
10. Last Light Radio 11:29 pm (1:11)

11. Fuck You (I’m Famous) (1:43)
12. Lights In The Sky (5:11)
13. Black Ribbons (4:21)
14. Last Light Radio 11:41 pm (1:34)

15. Summer Of Rage (5:39)
16. California Via Tennessee (3:19)
17. The Illuminated (4:54)
18. Last Light Radio 11:57 pm (1:08)

19. When The Radio Goes Dead (5:07)
20. All Of This Could Have Been Yours (Reprise) (3:10)
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von KingFear »

Thunderforce hat geschrieben:Wie gesagt sticht es stilistisch aus seinem sonstigen Schaffen sehr heraus. Auf „Black Ribbons“, so heißt das Album, gibt es zwar auch ein paar Countryeinflüsse, aber noch vieles mehr.
"Oh, wir haben beides, Country UND Western." :D

Klingt total interessant, aber auch ideologisch ein bisschen nach Kid Rock ("Born Free").
Zuletzt geändert von KingFear am 27.09.2013 08:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Thochsten
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thochsten »

Ist das die Scheibe, die du mir auch gegeben hast? Ich hab da noch nicht reingehört, weil der Typ dafür verantwortlich ist, dass wir hier in Bochum dieses Theater mit "Shooter Manhattan" hatten.
Vielleicht sollte ich da dann doch mal ein Ohr reinhalten.
Anyway, stay clean and rock hard.
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von GoTellSomebody »

Hm, da lag ich doch gar nicht so weit daneben.
Wird natürlich sofort geordert, das Teil, auch wenn ich es nie wieder höre.
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von FFMBasser »

Klingt alles sehr interressant.

Hier noch mal was aus einer Amazon Rezi:
Und wer noch tiefer in das Thema eintauchen will, der findet auf der Homepage von Jennings ein Videospiel, über das man noch mehr über Hierophant und das gesamte Konzept der CD erfährt.
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Re: Let The Music Do The Talking

Beitrag von Thunderforce »

Thochsten hat geschrieben:Ist das die Scheibe, die du mir auch gegeben hast? Ich hab da noch nicht reingehört, weil der Typ dafür verantwortlich ist, dass wir hier in Bochum dieses Theater mit "Shooter Manhattan" hatten.
Vielleicht sollte ich da dann doch mal ein Ohr reinhalten.
Nee, das war glaube ich eine von den beiden aktuelleren.
Ich kapiere das eh nicht.

Wer sein Kind Shooter Manhattan nennt, hat ja definitiv einen neben sich laufen.
Um Shooter Jennings gutzufinden bzw. überhaupt zu kennen, muss man aber schon eine gewisse Coolness haben und nicht völlig bratzbirnig sein. Passt irgendwie nicht zusammen.

Der echte Shooter Jennings heißt natürlich in Wirklichkeit anders.
Ist übrigens der Sohn von Waylon Jennings, der in den Staaten wohl ebenfalls ein recht bekannter Countrymusiker war.
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