Decades of ploppession 2: The Revenge (aktuell: Logos)

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Thunderforce
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Glaurun

Beitrag von Thunderforce »

Sampler 14: FIRESOUL – Palabras: Sin


Die nackten Fakten
Sampler befindet sich in einem selbstgebauten Digibook, das ungefähr das geilste ist, was ich je gesehen habe
11 Songs
68:01 Minuten


Das Artwork

Schlicht unfassbar, ganz ehrlich. Der Sampler befindet sich in einem Digibook (anders kann man das nicht nennen), welches von Firesoul selber gestaltet und gebastelt wurde inkl. Coverartwork, einer Banderole, die das ganze zusammenhält und allet. Es gibt eigene Schubfächer für die CDs, diese befinden sich in eigens erstellten Papphüllen, dazu gibt es noch 2 kleine Booklets a 4 Seiten mit gestochen scharfer Handschrift, aus denen man die Tracklists erfährt. An Kreativität nicht mehr zu toppen (denke ich *g*) und mit soviel Mühe gemacht, dass ich echt staunend davorsaß. Hab mal 2 Fotos gemacht.
Das Ding in geschlossenem Zustand
Und das ganze aufgeklappt in voller Pracht
Einfach nur HULD und Höchstpunktzahl!


Der Sampler
Aufgrund der Mühe, die allein im Artwork steckt, verzeihe ich Firesoul ausnahmsweise, dass sie mir 2 CDs geschickt hat und nicht bloß eine, wie es eigentlich die Regel ist. *g*. Der Sampler heißt „Palabras“, die beiden CDs jeweils „Sin“ bzw. „Con“ – soweit gehen meine Spanischkenntnisse, dass ich weiß, dass die eine CD anscheinend nur Instrumentales enthält, und die zweite CD Songs mit Texten. Tracklists hab ich, alles easy also. Los geht’s heute erstmal mit „Sin“.


01. Baroness – Ogeechee Hymnal (2:37)
Bei der Songlänge wohl eher ein Intro? Nach verhaltenem Beginn geht es aber dann gleich recht heavy rockend los. Schön schleppend und walzend, so wie es der Pappa am liebsten mag. Nach einer Minute wird’s ganz ruhig und aus der Stille erheben sich dann diverse lauter werdende Gitarrentöne, mit denen der Song dann auch ausklingt. Jau, war schon mal super, das Ding.


02. …And So I Watch You From Afar – Lifeproof (5:05)
Bandnamen haben diese Typen immer…. *g* - Irgendwie hätte ich bei dem Namen was ruhigeres und beschaulicheres erwartet, aber die Band rockt ja recht amtlich und flott los. Also im Vergleich jetzt, schnell geht natürlich anders. Tolles Drumming, die Figur erinnert leicht an „Territory“ von Sepultura. Song wird lauter, intensiver, die Gitarren nehmen immer mehr zu, es sind auch diese typischen hohen, flirrenden Gitarrensachen dabei, die anscheinend das Markenzeichen dieser ganzen Postrockbands sind. Das ganze klingt aber schön heavy und absolut nicht lullihaft. Nach etwa 3 Minuten wird das ganze etwas schneller und auch melodischer, ebenfalls sehr gut. Macht Bock, der Song, gefällt mir sehr gut. Schönes Ende mit den Trommeln.


03. Pelican – The Creeper (7:22)
Jau, Pelican sind ja irgendwie so mit die größte oder bekannteste Band aus dem ganzen Zirkus. Hier geht’s natürlich eher langsam und schleppend zu, dabei aber auch wieder sehr heavy und stets melodiös genug, um nicht zu langweilen. Natürlich haben die auch ihren Black Sabbath gelernt, aber hier passiert noch mehr, wenn die Riffs nicht allzu sehr daherwalzen driften Pelican irgendwie immer so leicht ab, ohne aber den Kontakt zum Boden zu verlieren. Es klingt also alles sehr basisch und trotzdem irgendwie sehr weit und fast schwerelos. Sehr geil. Ein Sänger würde hier tatsächlich einfach nur stören.


04. Russian Circles – Mlàdek (7:41)
Ah, das hier klingt jetzt zum einen deutlich weniger heavy und zum anderen ist es auch eine Ecke schneller. Klingt vergleichsweise leichtfüßig und fast poppig im Vergleich zu Pelican. Nach 2, 3 Minuten wird es zwar etwas langsamer, ist aber IMO immer noch mehr auf Melodie ausgerichtet anstatt auf Heavyness. Schöne Gitarrenarbeit. Der Song scheint sich ein wenig in sich selber zu verlieren. Weitere Gitarrenriffs kommen hinzu, die Melodien treten in den Hintergrund, Effekte. Sehr abwechslungsreich ist das auf jeden Fall. Es folgt ein eher grooviger Part, die Gitarren tuckern so vor sich hin wie ein Traktormotor. Langsam geht der Song zu Ende. Schon ne gute Nummer, aber nicht so toll wie die beiden davor.


05. Lento – Leave (9:54)
Hier geht es sehr ruhig los, sanft schwebende Gitarren mit viel Hall, unterlegt von tiefen Keyboardklängen mit jeder Menge Bass. Bedrohliche Atmosphäre, die sich ganz langsam intensiviert. Nach vier Minuten setzen die Gitarren aus, es bleibt ein tiefer, schwingender Keyboardton. Leicht wabernde Sounds, diese Band lässt sich aber mal echt alle Zeit der Welt für ihren Song und ihre Musik. Nichts für ADS-Patienten. Diese Passage jetzt erinnert mich stark an die instrumentalen Zwischenspiele diverser Canaan-Alben. Insgesamt ist dieser Part vielleicht etwas lang geraten, ansonsten stimmt das aber, was die da machen. Sehr schön drückende, bedrohliche Stimmung, so mag ich das. Finsternis. Nach 6 Minuten Keyboardgewummer ist der Song dann zu Ende. Krass, ich hätte erwartet, dass die Band noch mal einsteigt, aber Pustekuchen. Selten (nie?) einen Song gehört, in dem ohrenscheinlich noch weniger passiert. War aber trotzdem supergeil.


06. A Silver Mt. Zion – Stumble Then Rise On Some Awkward Morning[ (6:06)
Die hängen doch irgendwie mit Red Sparowes oder GY!BE oder so zusammen ne? Der Name sagt mir was, komme aber nicht auf den Zusammenhang. Sehr ruhiger Beginn auch hier, vereinzelte Gitarren setzen Akzente, während Geigen sich dazu in die Gehörgänge schneiden. Nach einiger Zeit gesellt sich auch ein Klavier hinzu, das im Hintergrund irgendwelche Tonfolgen vor sich hinklimpert. Geigen finde ich an sich ja fies, aber wenn sie so schön langsam wie hier gespielt sind, ist es schon ne feine Sache. Klavier und Geige synchronisieren sich immer mehr, das ganze wird schneller, schneller, schneller. Klingt irgendwie ein bißchen wie ein Soundtrack zu nem alten Schwarzweißfilm, das ganze. Nicht schlecht, aber so richtig umhauen tut es mich nicht. Definitiv interessant aber.


07. Dale Cooper Quartet & The Dictaphones – Aucun Cave (6:51)
Die gewinnen im Prinzip ja schon über den Bandnamen. Twin Peaks = Immer gut.
Das Geräusch einer verkratzten Platte begleitet die ersten Minuten dieses Songs, in dem im Prinzip nichts passiert, außer das 5 Töne wiederholt werden und ein Schlagzeug mit einem Besen gestreichelt wird. Nach 2 Minuten Break, das Knacken und Rauschen bleibt, ansonsten wird’s ruhiger, man hört sanfte Trompete (?) oder Saxophon (??). Eine gewisse Twin Peaks-Atmosphäre entsteht tatsächlich.
Im Prinzip nicht schlecht, allerdings auf Dauer aber auch relativ öde. Diese dunkle Jazz-Atmosphäre ist allerdings wirklich sehr geil gelungen, das klingt echt so ein bißchen wie im One Eyed Jack’s *g* - Diese Verbindung aus tödlicher Anspannung und völlig ruhiger Musik ist schon ziemlich gelungen, muss man sagen. Musikalisch aber nicht unbedingt mein Ding. Aber halt total geil gemacht.


08. The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble – Adaption Of The Koto Song (5:52)
Von denen hab ich mir mal was auf Simfy angehört, glaube ich. Sehr seltsame Musik, etwas holpriges Drumming, ansonsten sehr minimalistisch, bis nach knapp zwei Minuten sehr eigenartige Effekt-Pieps-Sounds losgehen, die eher nerven. Klingt wie ein elektronischer Vogel *lol*. Ganz nett, dieses Elektrofiepen nervt allerdings kolossal. Nichts für Pappas Sohn. Jetzt wird’s dann völlig abgefahren, irgendso ein Dub-Gedröhne, komische Geräusche, Lärm, dann klingt der Song eher beschaulich aus. Nee, nicht mein Ding, spricht mich überhaupt nicht an.


09. Contemporary Nise Extet – A Girl Killed Nicely (4:00)
Was es alles gibt ey, und was Du alles kennst. *g*
Geht auch wieder eher in die Jazzrichtung, allerdings diesmal ein bißchen lebendiger und weniger ruhig als beim Dale Cooper Quartet. Einprägsame, sich wiederholende Melodie, typisches Jazzdrumming, Trompete. Klingt im Prinzip wie die Musik, die Helge Schneider so spielt. Mit Sicherheit tolle Musiker, ansonsten so was von überhaupt nicht meine Welt…. Näää lass mal. In der letzten Minute gibt’s noch ein paar weibliche Vocals, aber „Palabras“ sind das nicht, sondern mehr so sinnlose Silben. Von daher bleibts im Rahmen des Samplerkonzepts *g*


10. Ian Mosley & Ben Castle – The Continuing Adventures Of Colonel Svene (6:10)
Aha, Ian Mosley, der Drummer von Marillion. Den anderen Namen kenne ich nicht. Erneut Bläser, diesmal aber eher so Big Band mäßig, klingt wie das Intro der Sportschau *g* - Jau, die Big Band Stimmung bleibt, es gibt viele Trompeten und so Zeugs, Bass, Drums. Nach drei Minuten setzt urplötzlich auch eine Rockband ein (also Gitarren, ne?) und es wird schlagartig geil. Die Gitarren hatte man zuletzt etwas vermisst auf dem Sampler *g* - Sehr interessanter Song. Nichts, was ich mir jetzt andauernd anhören möchte, aber halt mal was anderes. Lustig, dass Ian Mosley auch so was macht. Ganz gut auf jeden Fall.


11. Hidria Spacefolk – Kaikades (6:17)
Los gehts mit Rauschen, könnte Regen sein. Jawohl, ein Gewitter. Ein paar Flitsch-und Fiepsounds, dann geht der Song los. Flott, und tatsächlich ist „Spacefolk“ sine ziemlich perfekte Beschreibung dessen, was man hier hört. Es klingt tatsächlich wie eine Mischung aus Folk und Spacerock. Sehr gelungen. Immer leicht abgedreht, ohne bescheuert zu wirken, schöne Melodien, angenehmer Rockfaktor. Ja, das gefällt mir zum Abschluß noch mal richtig gut. Daumen hoch!





Das Fazit
Nach sehr geilem Beginn musste ich mich durch die zweite Hälfte der CD teils etwas durchquälen, bevor es ganz am Ende noch mal super wurde. Viele interessante Sachen auf der CD, ein schöner Einblick in die kranke Welt von Firesoul *g* - Das Review zur zweiten CD gibt’s demnächst, ansonsten noch mal HULD @ Artwork.

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mooglie
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von mooglie »

Gerade mit 8 und 9 würde ich mich mal näher beschäftigen.
Hat bei mir ne weile gedauert, bis die Bands gezündet haben.
Aber die können echt einiges. :)
Deine Mutter zieht Katapulte nach Minas Tirith.

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My Friend Of Misery
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von My Friend Of Misery »

[Capt'n Obvious]Kenn ich alles net![/Capt'n Obvious]

*g*

*eigene kümmerliche Cover-Idee gleich noch kümmerlicher find*

:-(
Perfektion ist Langeweile.

"If you don't know anything about society, you don't have the satisfaction of avoiding it." (Nicholas van Orton)
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Jutting
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Jutting »

My Friend Of Misery hat geschrieben:[Capt'n Obvious]Kenn ich alles net![/Capt'n Obvious]

*g*

*eigene kümmerliche Cover-Idee gleich noch kümmerlicher find*

:-(
Macht nix. Ich habe gerade auch gedacht, das Ploppi wohl zu meinem gesamten Sampler So viel schreiben wird wie hier bei einem Song *g* Ich punkte dafür hoffentlich mit den Gimicks :?
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Deornoth
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Deornoth »

My Friend Of Misery hat geschrieben:[Capt'n Obvious]Kenn ich alles net![/Capt'n Obvious]

*g*

*eigene kümmerliche Cover-Idee gleich noch kümmerlicher find*

:-(
LOL Ich bin auch ein wenig peinlich berührt...

Ansonsten: Sehr geiles Artwork natürlich und, soweit ich die Sachen kenne, sehr geiler Sampler.
I want to smash my face into that goddamn radio
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Endamon »

Wirklich sehr tolle Idee von Firesoul! *LOB und Verneige*
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Firesoul »

*freu* @ Review.
Ich bin ja echt immer wieder begeistert, wie viel Du zu Songs zu sagen hast, die du gerade erst 1-2 mal gehört hast. :)

Dann mach ich mich nachher mal an die Kommentare - aber erstmal Abendbrot ;)
CAMPING ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet.

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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Glaurun

Beitrag von Firesoul »

Thunderforce hat geschrieben:Sampler 14: FIRESOUL – Palabras: Sin


Die nackten Fakten
Sampler befindet sich in einem selbstgebauten Digibook, das ungefähr das geilste ist, was ich je gesehen habe
11 Songs
68:01 Minuten

Das Artwork

Schlicht unfassbar, ganz ehrlich. Der Sampler befindet sich in einem Digibook (anders kann man das nicht nennen), welches von Firesoul selber gestaltet und gebastelt wurde inkl. Coverartwork, einer Banderole, die das ganze zusammenhält und allet. Es gibt eigene Schubfächer für die CDs, diese befinden sich in eigens erstellten Papphüllen, dazu gibt es noch 2 kleine Booklets a 4 Seiten mit gestochen scharfer Handschrift, aus denen man die Tracklists erfährt. An Kreativität nicht mehr zu toppen (denke ich *g*) und mit soviel Mühe gemacht, dass ich echt staunend davorsaß. Hab mal 2 Fotos gemacht.
Das Ding in geschlossenem Zustand
Und das ganze aufgeklappt in voller Pracht
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*verneig* & *bedank*
Die Idee dazu kam mir, als ich nach meiner Tonsilektomie mit Schmerzmitteln zugedröhnt im Krankenhaus lag *g*
Was Du bekommen hast, ist die dritte Version des Covers. Version Nr. 1 war noch auf eine CD ausgelegt (Das hatte sich relativ schnell erledigt) - Version Nr. 2 gefiel mir nicht.
All Hail @ doppelseitiges Klebeband.
Der Sampler
Aufgrund der Mühe, die allein im Artwork steckt, verzeihe ich Firesoul ausnahmsweise, dass sie mir 2 CDs geschickt hat und nicht bloß eine, wie es eigentlich die Regel ist. *g*. Der Sampler heißt „Palabras“, die beiden CDs jeweils „Sin“ bzw. „Con“ – soweit gehen meine Spanischkenntnisse, dass ich weiß, dass die eine CD anscheinend nur Instrumentales enthält, und die zweite CD Songs mit Texten. Tracklists hab ich, alles easy also. Los geht’s heute erstmal mit „Sin“.
Das Konzept "Palabras" ist irgendwie aus einer Not entstanden. Irgendwann hatte ich so viele Songs für Dich zusammen, dass eine CD einfach nicht ausreichte. Streichen wollte ich aber auch nichts. *gg* Devise: Aufteilen und ergänzen. Mit "Sin" habe ich allerdings sehr, sehr lange für die Fertigstellung gebraucht.

01. Baroness – Ogeechee Hymnal (2:37)
Bei der Songlänge wohl eher ein Intro? Nach verhaltenem Beginn geht es aber dann gleich recht heavy rockend los. Schön schleppend und walzend, so wie es der Pappa am liebsten mag. Nach einer Minute wird’s ganz ruhig und aus der Stille erheben sich dann diverse lauter werdende Gitarrentöne, mit denen der Song dann auch ausklingt. Jau, war schon mal super, das Ding.
Es ist gewissermaßen auch ein Intro zum Song "A Horse Called Golgotha", kann aber durch die Länge auch IMHO als eigenständiger Song gelten. Den ganzen Spaß findest Du auf "Blue Record" aus den Jahr 2009

Hier mal der Link zu "A Horse Called Golgotha"
http://youtu.be/8qii59-7JAM
02. …And So I Watch You From Afar – Lifeproof (5:05)
Bandnamen haben diese Typen immer…. *g* - Irgendwie hätte ich bei dem Namen was ruhigeres und beschaulicheres erwartet, aber die Band rockt ja recht amtlich und flott los. Also im Vergleich jetzt, schnell geht natürlich anders. Tolles Drumming, die Figur erinnert leicht an „Territory“ von Sepultura. Song wird lauter, intensiver, die Gitarren nehmen immer mehr zu, es sind auch diese typischen hohen, flirrenden Gitarrensachen dabei, die anscheinend das Markenzeichen dieser ganzen Postrockbands sind. Das ganze klingt aber schön heavy und absolut nicht lullihaft. Nach etwa 3 Minuten wird das ganze etwas schneller und auch melodischer, ebenfalls sehr gut. Macht Bock, der Song, gefällt mir sehr gut. Schönes Ende mit den Trommeln.
Allgemein sind ASIWYFA ein sehr rockige und intensive Band. Letzten November haben die im kleinen Raum des FZW gespielt und das war für mich das Konzert des Jahres. Zu deiner Beschreibung muss ich nichts hinzufügen. Die Trommeln am Ende finde ich ebenfalls sehr schön.
Ich kann dir das aktuelle Album "Gangs", auf dem Du auch diesen Song findest, gerne mal leihweise mitbringen.
03. Pelican – The Creeper (7:22)
Jau, Pelican sind ja irgendwie so mit die größte oder bekannteste Band aus dem ganzen Zirkus. Hier geht’s natürlich eher langsam und schleppend zu, dabei aber auch wieder sehr heavy und stets melodiös genug, um nicht zu langweilen. Natürlich haben die auch ihren Black Sabbath gelernt, aber hier passiert noch mehr, wenn die Riffs nicht allzu sehr daherwalzen driften Pelican irgendwie immer so leicht ab, ohne aber den Kontakt zum Boden zu verlieren. Es klingt also alles sehr basisch und trotzdem irgendwie sehr weit und fast schwerelos. Sehr geil. Ein Sänger würde hier tatsächlich einfach nur stören.
Alles richtig.
Pelican haben sich irgendwann bewusst gegen einen Sänger entschieden, um die Einordnung in entweder "Metal" oder "Emo" zu vermeiden.
Alles in allem die absolut richtige Entscheidung, finde ich.
04. Russian Circles – Mlàdek (7:41)
Ah, das hier klingt jetzt zum einen deutlich weniger heavy und zum anderen ist es auch eine Ecke schneller. Klingt vergleichsweise leichtfüßig und fast poppig im Vergleich zu Pelican. Nach 2, 3 Minuten wird es zwar etwas langsamer, ist aber IMO immer noch mehr auf Melodie ausgerichtet anstatt auf Heavyness. Schöne Gitarrenarbeit. Der Song scheint sich ein wenig in sich selber zu verlieren. Weitere Gitarrenriffs kommen hinzu, die Melodien treten in den Hintergrund, Effekte. Sehr abwechslungsreich ist das auf jeden Fall. Es folgt ein eher grooviger Part, die Gitarren tuckern so vor sich hin wie ein Traktormotor. Langsam geht der Song zu Ende. Schon ne gute Nummer, aber nicht so toll wie die beiden davor.
"Empros", also das Album, auf dem Mlàdek zu hören ist, hab ich vom ersten Ton an geliebt. Es hat über alle Songs eine gewisse Leichtigkeit und schöne Grooves. Läuft den Gehörgang runter wie Öl und macht echt Laune.
05. Lento – Leave (9:54)
Hier geht es sehr ruhig los, sanft schwebende Gitarren mit viel Hall, unterlegt von tiefen Keyboardklängen mit jeder Menge Bass. Bedrohliche Atmosphäre, die sich ganz langsam intensiviert. Nach vier Minuten setzen die Gitarren aus, es bleibt ein tiefer, schwingender Keyboardton. Leicht wabernde Sounds, diese Band lässt sich aber mal echt alle Zeit der Welt für ihren Song und ihre Musik. Nichts für ADS-Patienten. Diese Passage jetzt erinnert mich stark an die instrumentalen Zwischenspiele diverser Canaan-Alben. Insgesamt ist dieser Part vielleicht etwas lang geraten, ansonsten stimmt das aber, was die da machen. Sehr schön drückende, bedrohliche Stimmung, so mag ich das. Finsternis. Nach 6 Minuten Keyboardgewummer ist der Song dann zu Ende. Krass, ich hätte erwartet, dass die Band noch mal einsteigt, aber Pustekuchen. Selten (nie?) einen Song gehört, in dem ohrenscheinlich noch weniger passiert. War aber trotzdem supergeil.
Aus Wikipedia:
Lento (ital. langsam, locker; frz. lent, lentement) ist eine musikalische Vortragsbezeichnung und als Tempovorschrift seit dem frühen 17. Jahrhundert nachweisbar (Michael Praetorius, Polyhymnia caduceatrix, 1619). Die Abgrenzung des eher selten verwendeten Lento zu Largo und Adagio ist unsicher; doch scheint im 18. Jahrhundert, als sich die Norm durchsetzte, dass ein Largo langsamer als ein Adagio sei, mit Lento ein Vortrag gemeint zu sein, der so langsam, wenn auch nicht so gewichtig wie der eines Largo ist. Nach Rousseau (1767) ist Lent das französische Analogon zu Largo. Haydns Vorschrift Adagio non lento (Hob. III Nr 4) setzt voraus, dass ein Lento langsamer als ein Adagio ist. Das Lento assai im 3. Satz von Beethovens Streichquartett op. 135 bedeutet Sehr langsam. In dem Walzer op. 69,1 von Chopin kennzeichnet Lento ein langsames Walzertempo.


Genug Fachidiotie... Bei der Band ist der Name Program.
Und die sind (neben The Foreshadowing) der Beweis, dass Italiener mehr können als schlechten Power Metal und durchschnittlichen Gothic Metal. *gg*
Die Kompositionen sind atmosphärisch sehr dicht und bedrohlich. Wenn Du dir einen Gesamteindruck veschaffen möchtest, ich kann dir die Platten gerne mitbringen.
06. A Silver Mt. Zion – Stumble Then Rise On Some Awkward Morning[ (6:06)
Die hängen doch irgendwie mit Red Sparowes oder GY!BE oder so zusammen ne? Der Name sagt mir was, komme aber nicht auf den Zusammenhang. Sehr ruhiger Beginn auch hier, vereinzelte Gitarren setzen Akzente, während Geigen sich dazu in die Gehörgänge schneiden. Nach einiger Zeit gesellt sich auch ein Klavier hinzu, das im Hintergrund irgendwelche Tonfolgen vor sich hinklimpert. Geigen finde ich an sich ja fies, aber wenn sie so schön langsam wie hier gespielt sind, ist es schon ne feine Sache. Klavier und Geige synchronisieren sich immer mehr, das ganze wird schneller, schneller, schneller. Klingt irgendwie ein bißchen wie ein Soundtrack zu nem alten Schwarzweißfilm, das ganze. Nicht schlecht, aber so richtig umhauen tut es mich nicht. Definitiv interessant aber.
Korrekt - A Silver Mt. Zion sind aus GYBE entstanden aus der Prämisse, Musik nach feststehenden Regeln, also Partituren, zu schreiben. Im Endeffekt wurde der Gedanke aber wieder ad acta gelegt. "Hauptsache, es klingt gut"
Der Song ist auf dem Album "He Has Left Us Alone But Shafts Of Light Sometimes Grace The Corner Of Our Rooms".
Auf diesem Album ist ebenfalls der Song "For Wanda" der (aufgemerkt) der Hündin Wanda gewidmet ist, die verstarb, während Efrim Menuck mit GYBE on Tour war.
Irgendeine Parallele zu "Dr. Who" ist da auch noch vorhanden - aber die krieg ich gerade echt nicht zusammen. Wahrscheinlich kann Ingo da weiterhelfen.
07. Dale Cooper Quartet & The Dictaphones – Aucun Cave (6:51)
Die gewinnen im Prinzip ja schon über den Bandnamen. Twin Peaks = Immer gut.
Das Geräusch einer verkratzten Platte begleitet die ersten Minuten dieses Songs, in dem im Prinzip nichts passiert, außer das 5 Töne wiederholt werden und ein Schlagzeug mit einem Besen gestreichelt wird. Nach 2 Minuten Break, das Knacken und Rauschen bleibt, ansonsten wird’s ruhiger, man hört sanfte Trompete (?) oder Saxophon (??). Eine gewisse Twin Peaks-Atmosphäre entsteht tatsächlich.
Im Prinzip nicht schlecht, allerdings auf Dauer aber auch relativ öde. Diese dunkle Jazz-Atmosphäre ist allerdings wirklich sehr geil gelungen, das klingt echt so ein bißchen wie im One Eyed Jack’s *g* - Diese Verbindung aus tödlicher Anspannung und völlig ruhiger Musik ist schon ziemlich gelungen, muss man sagen. Musikalisch aber nicht unbedingt mein Ding. Aber halt total geil gemacht.
Ich habe ca. 10 Durchläufe gebraucht, bis ich die Musik toll fand. Die verstörende Atmosphäre durch das langsame Tempo und die langsamen Sax-Töne brauchen einfach ihre Zeit. Öde ist es keinesfalls, aber bei den ersten Durchläufen sehr anstrengend.
BTW: Die Mitte der Schallplatte ist wie der Teppich gestaltet. *gg*
08. The Kilimanjaro Darkjazz Ensemble – Adaption Of The Koto Song (5:52)
Von denen hab ich mir mal was auf Simfy angehört, glaube ich. Sehr seltsame Musik, etwas holpriges Drumming, ansonsten sehr minimalistisch, bis nach knapp zwei Minuten sehr eigenartige Effekt-Pieps-Sounds losgehen, die eher nerven. Klingt wie ein elektronischer Vogel *lol*. Ganz nett, dieses Elektrofiepen nervt allerdings kolossal. Nichts für Pappas Sohn. Jetzt wird’s dann völlig abgefahren, irgendso ein Dub-Gedröhne, komische Geräusche, Lärm, dann klingt der Song eher beschaulich aus. Nee, nicht mein Ding, spricht mich überhaupt nicht an.
Oh Ha - da hätte ich echt gedacht, dass das total dein Ding ist.
Halt wegen der herrlich düsteren Atmosphäre und der kranken Sounds im Mittelteil.
Ich fand die Band beim Denovali 2010 sehr interessant (okay, die standen um 03.00 Uhr auf der Bühne) und was ich danach von denen gehört habe, war durchweg super.
09. Contemporary Noise Sextet – A Girl Killed Nicely (4:00)
Was es alles gibt ey, und was Du alles kennst. *g*
Geht auch wieder eher in die Jazzrichtung, allerdings diesmal ein bißchen lebendiger und weniger ruhig als beim Dale Cooper Quartet. Einprägsame, sich wiederholende Melodie, typisches Jazzdrumming, Trompete. Klingt im Prinzip wie die Musik, die Helge Schneider so spielt. Mit Sicherheit tolle Musiker, ansonsten so was von überhaupt nicht meine Welt…. Näää lass mal. In der letzten Minute gibt’s noch ein paar weibliche Vocals, aber „Palabras“ sind das nicht, sondern mehr so sinnlose Silben. Von daher bleibts im Rahmen des Samplerkonzepts *g*
Und das ist noch das eingängigste, was ich von denen kenne. *gg*
Freejazz aus Polen. Die Band war dieses Jahr beim Denovali-Swingfest zu Gast und war sehr beeindruckend. Alleine was der Saxophonist abgezogen hat, war so far beyond. Blanker Wahn.
Vielleicht solltest Du dir den Song noch 10-15 mal anhören. Vielleicht zündet der ja auch noch bei dir :)
10. Ian Mosley & Ben Castle – The Continuing Adventures Of Colonel Svene (6:10)
Aha, Ian Mosley, der Drummer von Marillion. Den anderen Namen kenne ich nicht. Erneut Bläser, diesmal aber eher so Big Band mäßig, klingt wie das Intro der Sportschau *g* - Jau, die Big Band Stimmung bleibt, es gibt viele Trompeten und so Zeugs, Bass, Drums. Nach drei Minuten setzt urplötzlich auch eine Rockband ein (also Gitarren, ne?) und es wird schlagartig geil. Die Gitarren hatte man zuletzt etwas vermisst auf dem Sampler *g* - Sehr interessanter Song. Nichts, was ich mir jetzt andauernd anhören möchte, aber halt mal was anderes. Lustig, dass Ian Mosley auch so was macht. Ganz gut auf jeden Fall.
Der Song ist auf dem Album "Postmankind" hab ich mir - glaube ich - 2009 bestellt und seitdem max. 10mal gehört. Öfters hätte ich das auch wohl nicht durchgestanden. Freejazz halt.
Ebenfalls ein Track der pflegeleichteren Sorte. *g*
11. Hidria Spacefolk – Kaikades (6:17)
Los gehts mit Rauschen, könnte Regen sein. Jawohl, ein Gewitter. Ein paar Flitsch-und Fiepsounds, dann geht der Song los. Flott, und tatsächlich ist „Spacefolk“ sine ziemlich perfekte Beschreibung dessen, was man hier hört. Es klingt tatsächlich wie eine Mischung aus Folk und Spacerock. Sehr gelungen. Immer leicht abgedreht, ohne bescheuert zu wirken, schöne Melodien, angenehmer Rockfaktor. Ja, das gefällt mir zum Abschluß noch mal richtig gut. Daumen hoch!
Wenn ich Dir jetzt sage, dass die Band aus Finnland kommt, würdest Du es mir glauben? *gg*


Das Fazit
Nach sehr geilem Beginn musste ich mich durch die zweite Hälfte der CD teils etwas durchquälen, bevor es ganz am Ende noch mal super wurde. Viele interessante Sachen auf der CD, ein schöner Einblick in die kranke Welt von Firesoul *g* - Das Review zur zweiten CD gibt’s demnächst, ansonsten noch mal HULD @ Artwork.
Ich danke für das ausführliche Review zum ersten Teil und entschuldige mich nochmal für den Regelbruch :)

Highlighs: 2, 3, 5, 11
Lowlights: 8, 9
CAMPING ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet.

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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von GoTellSomebody »

Das scheint wirklich ein ganzes Brot gewesen zu sein.
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Firesoul »

GoTellSomebody hat geschrieben:Das scheint wirklich ein ganzes Brot gewesen zu sein.
Ich gönne mir nach Feierabend 1-2 PC-freie Stunden :)
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von GoTellSomebody »

Firesoul hat geschrieben:
GoTellSomebody hat geschrieben:Das scheint wirklich ein ganzes Brot gewesen zu sein.
Ich gönne mir nach Feierabend 1-2 PC-freie Stunden :)
Unerhört!
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Beitrag von Firesoul »

GoTellSomebody hat geschrieben:
Firesoul hat geschrieben:
GoTellSomebody hat geschrieben:Das scheint wirklich ein ganzes Brot gewesen zu sein.
Ich gönne mir nach Feierabend 1-2 PC-freie Stunden :)
Unerhört!
:pommes:
CAMPING ist der Zustand, in dem der Mensch seine eigene Verwahrlosung als Erholung empfindet.

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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Thunderforce »

Thx @ Kommentare

Lento gibts bei Simfy aber für ASIWYFA melde ich mich mal an, und für die Spacefolks nach Möglichkeit auch.

Brainticket hab ich heute gehört. Meine Fresse, was ein Kack :D
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Firesoul »

Thunderforce hat geschrieben:Thx @ Kommentare

Lento gibts bei Simfy aber für ASIWYFA melde ich mich mal an, und für die Spacefolks nach Möglichkeit auch.

Brainticket hab ich heute gehört. Meine Fresse, was ein Kack :D
Gayt klar. :)

die hatten damals wirklich nicht alle Latten am Zaun, gell? :D
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Nezyrael
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Re: Decades of ploppession 2: The Revenge (Aktuell: Firesou

Beitrag von Nezyrael »

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