George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

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Thunderforce
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Thunderforce » 14.05.2019 20:27

Großartige Folge.

Frage zuerst, da es noch nicht erwähnt wurde IMO:

Spoiler:
Was genau ist wohl passiert, als Tyrion Ser Davos den "Auftrag" gibt, der was mit schmuggeln zu tun hat? Wurde as nochmal irgendwie erwähnt/erklärt?


Dann ein paar unsortierte Gedanken:

Spoiler:
Clegane-Bowl: Großartig, auch wenn extrem von Highlander (Ramirez vs. Kurgan) inspiriert, was Szenerie und Ablauf anging. :D
Als Gregor sich Sandors Schwert reindrückt, konnte ich nicht anders, als mit Kurganstimme "Naaaa, tut es weh?" zu sagen *g*
Sandors Lachen, als er irgendwann gemerkt hat, dass Gregor nicht sterben wird, weil er längst tot ist. Großartig. Der Fall ins Feuer dann optisch endgültig der Oberwahnwitz.

Jamies Ende: Für die Figur zwar schade, aber nach der billigeren Umfallerei in Folge 4 nicht anders verdient. Unwürdig und sinnlos, genauso wollte ich das haben. Wobei es schon etwas unglaubwürdig war, wie weit er sich noch geschleppt hat (und ja wohl auch überlebt hätte, wäre ihm die Burg nicht auf die Omme gefallen), nachdem Euron ihn 2x abgestochen hat wie ein Ferkel. Hatte ihn eigentlich da schon abgeschrieben gehabt.

Gott sei Dank ist der Scheiß-Euron weg, diese überflüssige Flitsche.

Cersei: Dafür, dass sie seit 2 Staffeln nichts macht als aus dem Fenster zu gucken, wirklich schauspielerisch ziemlich brilliant diese Folge. Dieses ganz langsame realisieren und merken, toll. Ende ebenfalls natürlich schön unwürdig, unter Ausschluß jeder Öffentlichkeit, keine Inszenierung, kein Gepose, einfach doof einen Rundbogen auf die 12 bekommen und tschüss. Top und hochverdient.

Danaerys: IMO nur konsequent. Hallo? Die rennt seit Beginn der Serie massen- oder sogar völkermordend durch die Wallachei, kreuzigt oder brennt alles nieder, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Ihre Sklavenarmeen hat sie doch auch nicht aus Güte befreit, sondern als Mittel zum Zweck. So richtig verstanden habe ich nie, warum sie so als positive Figur wahrgenommen wurde immer. Da war das Abfackeln von King's Landing nur konsequent. Großartig gespielt IMO ihre beinahe schon als Enttäuschung zu bezeichnende Reaktion, als auf einmal doch die Glocke läutet. Überraschend kam da für mich gar nichts und auch die Geschwindigkeit war passend. Da wo sie ist, ist sie nur, weil sie die ganze Serie bereits solche Sachen gemacht, auch wenn es vllt. offscreen war. Dass sich so ein Benehmen natürlich irgendwann auswirkt und selbst verstärkt, ist doch nur logisch.

Alle Arya-Szenen, besonders die blutverschmierten mit Staub im Gesicht optisch der Oberwahn. Dramaturgisch ebenso (die Musik immer, ey! Huld.)

Auch das systematische Abfackeln der Stadt (die hat das ja wirklich fast planquadratsmäßig gemacht) optisch eine Wonne.
Die Kampfszenen der Fußtruppen gegeneinander selbst für diese Serie ungewöhnlich direkt und brutal. Schonungslos eben. Hat mir natürlich sehr gut gefallen.

Ich fürchte ein wenig um Tyrion. Sollte er nochmal auf Daenarys treffen, wird sie ihn vermutlich einem Schokobon gleich dem Drachen zum Fraß hinwerfen.

Bin gespannt, wie es jetzt ausgeht. Ein Happy End im eigentlichen Sinne kann es jedenfalls schonmal keines mehr geben und das ist auch gut so.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon ReplicaOfLife » 14.05.2019 20:34

Thunderforce hat geschrieben:Großartige Folge.

Frage zuerst, da es noch nicht erwähnt wurde IMO:

Spoiler:
Was genau ist wohl passiert, als Tyrion Ser Davos den "Auftrag" gibt, der was mit schmuggeln zu tun hat? Wurde as nochmal irgendwie erwähnt/erklärt?


Spoiler:
Hab das so verstanden, dass er Jaime aus dem Camp geschmuggelt und dafür gesorgt hat, dass das Boot unter der Red Keep lag, mit dem Jaime und Cerei hätten abhauen können.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Thunderforce » 14.05.2019 20:35

Jo, natürlich.
:klatsch:

Mal wieder die Burg vor lauter Drachen nicht gesehen. :D
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Undo » 14.05.2019 20:44

Thunderforce hat geschrieben:Jo, natürlich.
:klatsch:

Mal wieder die Burg vor lauter Drachen nicht gesehen. :D


:D

Schöne Zusammenfassung.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Kaleun Thomsen » 14.05.2019 21:11

Mein Urteil steht eh fest: Beste Serie aller Zeiten, trotz Logiklöchern und was weiß ich. Toppt das mal!

Ich hatte ja immer vermutet, dass
Spoiler:
Am Ende alle legitimen Thronanwärter tot sind und Varys auf dem Thron sitzt und nun endlich der beste König sein kann, nach dem er immer gesucht hat.


An fiesen Arschkrampen ist die Serie ja nicht arm, aber ernsthaft, Littlefinger und Cersei habe ich echt geliebt, vor allem auch, weil sie so endgeil gespielt wurden. <3
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon LordVader » 15.05.2019 05:24

Nach dem Sackenlassen doch nicht ganz so schlimm (sowieso nur für mich), wie ich direkt nach der Sichtung dachte.
Insgesamt wohl 6/10.
Spoiler:
Den Cleganebowl kann man wohl nicht anders machen, und ja die Homagen an Highlander, aber auch den Obi/Anakin-Kampf aus Ep3 sind auch meiner Meinung nach definitiv da.

Schauspielerisch durchgehend gut, naja Emilia Clarke und Kit Harrington wie immer mit Abstrichen, aber auch solide.
Die Arya-Sandor-Szene richtig gut nachdemmsie gesackt ist... eigendlich die perfekte Begründung für die (hoffentlich kommende) Abschlussentwicklung ihres Charakters.
Wie gesagt, dass sie die Mutter und Tochter nicht retten konnte: Perfekt. (Ok in der Szene war sie selbst eigentlich von der Darstellung her zu nah am Feuer, so dass man wirklich dachte als sie die Augen aufschkug: Hey sie ist nicht in Westeros sondern in Asbesteros..... aber ok, das mit der Plot-Rüstung halten die schon immer so, also passr es in die Serie.

Das Ende von Jamie und Cersei hingegen halte ich für komplett versaut. Zum einen die Euron-Szene.... unnötig, das Überleben Jamies schon unglaubwürdig (aber hey, er klettert trotzdem von ganz unten nach ganz oben und zurück.... Euron wie immer gar kein Hirn, nun ja. Dann brach der Karten-Boden für mich in die falsche Richtung (der Riss ging doch von Nord nach Süd, teilte also in eineOst und Westhälfte), aber der Tod an sich... ne so nicht Leute. Ja soll wahrscheinlich ein "umgekehrtes" Geborenwerden darstellen... aber nein.
Auch Jamies "Charakterentwicklung" ist damit komplett genullt und der Ausflug in den Norden komplett sinnbefreit, das länger bleiben erst recht.
Besonders ist mir auch sein Spruch, dass ihm die Menschen in der Stadt doch sowieso egal sind, negativ aufgefallen.... warum hst er nochmal den irren König getötet? Nun ja vielleicht soll das die Entwicklung sein, von Arsch zu Megaarsch. :ka:

Und das der Drache jetzt, wie früher, alleine die Stadt, Armeen und Flotte plattmacht wäre ok, wenn die Drachen in den anderen Folgen nicht Witzfiguren gewesen wären... das ist zB genau das was ich mit Un-Plausibilitäten meine. Als Autor muss ich mich entscheiden, wie ich die Drachen und die Balisten darstellen will und das durchziehen. Wenn das Abschießen von Raegar ein Super-Glücksschuß gewesen sein soll, dann kann und muss man das darstellen. Wenn die Ausrichtung und Nachladezeit die Ballisten (realistisch) beschränkt, kann ich Euron in Episode 4 kein Dauerfeuer schießen lassen...
Ich kann die neidischen Blicke im Fitnesstudio nicht mehr ertragen!
Sollen sie sich doch ihre eigene Pizza mitbringen!
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Thunderforce » 15.05.2019 08:12

judetheobscure hat geschrieben:
Spoiler:


:traenenlach:


Das ist so affengeil, ey.
Wie naheliegend eigentlich. :D
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Undo » 15.05.2019 08:47

Thunderforce hat geschrieben:
judetheobscure hat geschrieben:
Spoiler:


:traenenlach:


Das ist so affengeil, ey.
Wie naheliegend eigentlich. :D



Ohgott, ist das geil :D
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon My Friend Of Misery » 15.05.2019 17:23

Nee, das war nix. Erste Folge dieser Staffel, die ich überwiegend unterwältigend fand.

Spoiler:
Inhaltlich wurde das meiste schon erwähnt. Schwach geschrieben, besonders Jaime. Cerseis unspektakulären Abgang fand ich dagegen passend.

Am meisten gestört hat mich aber, dass dem (viel zu langen) Feuersturm jegliches Gewicht abging, weil die Kohle halt doch nicht gereicht hat, um den VFX-Overkill überzeugend wirken zu lassen. CGI-Feuer realistisch (und damit gefährlich) wirken zu lassen scheint unglaublich schwierig zu sein, weil oft genug auch die teuersten Blockbuster kläglich daran scheitern (hallo Marvel). Die Zerstörungsorgie hat mich komplett kalt gelassen und ich kann mich für so was an sich nun wirklich begeistern.

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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Shadowrunner92 » 15.05.2019 17:38

My Friend Of Misery hat geschrieben:Nee, das war nix. Erste Folge dieser Staffel, die ich überwiegend unterwältigend fand.

Spoiler:
Inhaltlich wurde das meiste schon erwähnt. Schwach geschrieben, besonders Jaime. Cerseis unspektakulären Abgang fand ich dagegen passend.

Am meisten gestört hat mich aber, dass dem (viel zu langen) Feuersturm jegliches Gewicht abging, weil die Kohle halt doch nicht gereicht hat, um den VFX-Overkill überzeugend wirken zu lassen. CGI-Feuer realistisch (und damit gefährlich) wirken zu lassen scheint unglaublich schwierig zu sein, weil oft genug auch die teuersten Blockbuster kläglich daran scheitern (hallo Marvel). Die Zerstörungsorgie hat mich komplett kalt gelassen und ich kann mich für so was an sich nun wirklich begeistern.

Highlight: Lena Headeys Performance


Falls noch nicht gesehen: im Making-Of geht es recht viel um die Effekte. Da ist mehr echt, als man eventuell denken würde, auch einige Sachen, die ich vor dem Fernseher eher künstlich aussehend fand. *g*
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Diewaldo » 15.05.2019 18:15

Ich bin vor allem enttäuscht darüber, dass die Figuren in der letzten Staffel zunehmend an Glaubwürdigkeit verlieren.

Die Handlung gallopiert teilweise so schnell an einem vorbei, dass gar keine Zeit mehr für die Charakterstudien bleibt die eigentlich ja mal eine Stärke der Serie waren. Das ist für mich jetzt auf dem gleichen Niveau wie die Marvel-Filme. Vordergründig macht man einen auf Niveau, aber de facto kleistert man alles mit unnützen Effekten zu. Am liebsten natürlich Löcher im Plot ...
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon monochrom » 15.05.2019 22:47

infected hat geschrieben:Ich halte mich ja größtenteils aus den Diskussionen hier heraus, da ich wenig sinnvolles beitragen kann, aber bezüglich der Kritik an Daenerys:

Spoiler:
So auf die gesamte Serie hin betrachtet kommt Die Wandlung doch nicht überraschend, das ganze hatte sich doch immer wieder in den letzten Staffeln angedeutet. DIe hatte da doch immer wieder ihre Aussetzer, die mal mehr mal weniger von ihrem Umfeld eingefangen wurden. Auch das ihr Zusammenbruch jetzt so schnell geht finde ich nachvollziehbar angesichts der ganzen Dinge, die in kürzester Zeit auf sie einprasselten. Den Stimmungswandel in ihrem Umfeld in der Folge davor hin zur letzten Folge fand ich da eher problematisch, da der Punkt stellenweise etwas schludrig geschrieben wirkte. Eine Folge mehr hätte das ganze wohl etwas runder und weniger holprig gestalten können.

Hier wird das auch ganz gut zusammengefasst bzgl. der sich bereits lange andeutenden Wendung:

Game of Thrones’ dark turn for Daenerys has been long in the making

Meine 5 Ct. zur Kritik bezüglich ihrer Wandlung: Manche Kritik, die ich gestern/heute gelesen hatte wirkt auf mich auch teilweise so, als wären die Leute sauer, dass ihnen ein wie auch immer geartetes Happy End mit ihr auf dem Thron verwehrt bleibt und auch der letzte (eigentlich gar nicht so) "gute" Charakter mit Chancen auf den Thron moralisch versaut wurde (wobei da teilweise gerne über ihre Schwächen hinweggesehen wurde, s. Artikel). Was für mich in diesem ganzen Mahlstrom aus Blut, Gedärm und Asche in Serienform aber nur konsequent ist, das auch sie hier mit hinabgerissen wurde.


Spoiler:
Frau Khaleesi läuft bei mir ja unter dem Namen "Sexy Stalin". Die war für mich die ganze Serie lang nicht die Gute, sondern eine rücksichtslose, brutale, sich für auserwählt haltende Gruselfigur. Ich bin der Folge sehr dankbar, das sie klargemacht hat, das Sexy Stalin unter keinen Umständen auf den Thron gehört. Ich sehe da auch keine krassen Twists, sondern eine völlig logische Entwicklung.

Die Folge insgesamt fand ich ziemlich okay. Die Cleganes, naja, hmmpfl. Aber schön wie Sandor Arya zum Umkehren gebracht hat. Ich hoffe das Sansa Queen of Everything wird, vielleicht die einzige Person, die während dieser Jahre so sehr gewachsen ist, das sie einen halbwegs guten Jon abliefern könnte.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon monochrom » 15.05.2019 23:02

Thunderforce hat geschrieben:
Spoiler:
Danaerys: IMO nur konsequent. Hallo? Die rennt seit Beginn der Serie massen- oder sogar völkermordend durch die Wallachei, kreuzigt oder brennt alles nieder, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Ihre Sklavenarmeen hat sie doch auch nicht aus Güte befreit, sondern als Mittel zum Zweck. So richtig verstanden habe ich nie, warum sie so als positive Figur wahrgenommen wurde immer. Da war das Abfackeln von King's Landing nur konsequent. Großartig gespielt IMO ihre beinahe schon als Enttäuschung zu bezeichnende Reaktion, als auf einmal doch die Glocke läutet. Überraschend kam da für mich gar nichts und auch die Geschwindigkeit war passend. Da wo sie ist, ist sie nur, weil sie die ganze Serie bereits solche Sachen gemacht, auch wenn es vllt. offscreen war. Dass sich so ein Benehmen natürlich irgendwann auswirkt und selbst verstärkt, ist doch nur logisch.





Na endlich doch noch einer, dem es auch so geht.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon Undo » 16.05.2019 06:32

monochrom hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:
Spoiler:
Danaerys: IMO nur konsequent. Hallo? Die rennt seit Beginn der Serie massen- oder sogar völkermordend durch die Wallachei, kreuzigt oder brennt alles nieder, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Ihre Sklavenarmeen hat sie doch auch nicht aus Güte befreit, sondern als Mittel zum Zweck. So richtig verstanden habe ich nie, warum sie so als positive Figur wahrgenommen wurde immer. Da war das Abfackeln von King's Landing nur konsequent. Großartig gespielt IMO ihre beinahe schon als Enttäuschung zu bezeichnende Reaktion, als auf einmal doch die Glocke läutet. Überraschend kam da für mich gar nichts und auch die Geschwindigkeit war passend. Da wo sie ist, ist sie nur, weil sie die ganze Serie bereits solche Sachen gemacht, auch wenn es vllt. offscreen war. Dass sich so ein Benehmen natürlich irgendwann auswirkt und selbst verstärkt, ist doch nur logisch.





Na endlich doch noch einer, dem es auch so geht.


Noch eine, schrieb ich bereits. Ich habe genau das erwartet.
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Re: George R. R. Martin - A Song Of Ice And Fire

Beitragvon monochrom » 16.05.2019 07:08

Undo hat geschrieben:
monochrom hat geschrieben:
Thunderforce hat geschrieben:
Spoiler:
Danaerys: IMO nur konsequent. Hallo? Die rennt seit Beginn der Serie massen- oder sogar völkermordend durch die Wallachei, kreuzigt oder brennt alles nieder, was nicht bei 3 auf dem Baum ist. Ihre Sklavenarmeen hat sie doch auch nicht aus Güte befreit, sondern als Mittel zum Zweck. So richtig verstanden habe ich nie, warum sie so als positive Figur wahrgenommen wurde immer. Da war das Abfackeln von King's Landing nur konsequent. Großartig gespielt IMO ihre beinahe schon als Enttäuschung zu bezeichnende Reaktion, als auf einmal doch die Glocke läutet. Überraschend kam da für mich gar nichts und auch die Geschwindigkeit war passend. Da wo sie ist, ist sie nur, weil sie die ganze Serie bereits solche Sachen gemacht, auch wenn es vllt. offscreen war. Dass sich so ein Benehmen natürlich irgendwann auswirkt und selbst verstärkt, ist doch nur logisch.





Na endlich doch noch einer, dem es auch so geht.


Noch eine, schrieb ich bereits. Ich habe genau das erwartet.


Sorry. Dann sind wir wohl die coolen drei.

Spoiler:
Was mir dann gestern auch noch einfiel - wird das am Ende wie so oft eine Welt mit kaum oder gar keiner Magie? Das würde mich tatsächlich doch stören, weil es wirklich eine der ausgelutschtesten Dinge ist, die mit Fantasywelten so passiert. "Die ist das Ende der magischen Zeit, ab jetzt beginnt die Zeit der Normalmenschen, trallalüh, tandaradumms, tausendmal gehört." Aber da Magie in der Serie meistens als böse dargestellt wird (Drachen, zombiöse Herren, Melisande) wäre das dann auch folgerichtig. Ah, ich merke, das ich gerade keinen Pfifferling auf Brans Überleben setze.
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