Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

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NegatroN
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 08:10
borsti hat geschrieben: 28.11.2020 00:23 Nimms mir bitte nicht übel aber Umgangssprache ist nicht deine Stärke oder? Ich empfehle zur Abwechslung mal ein Buch von Wolf Schneider. Wird dir in Foren, wie diesem hier sehr weiterhelfen.
Nimm's mir bitte nicht übel, aber sozial-, gesellschafte- und politikwissenschaftliche Themen sind nicht deine Stärke oder? Ich empfehle zur Abwechslung Mal Bücher von Berger und Löschen Luckmann, Hannah Arendt und Niklas Luhmann. Wird dir in Diskussionen wie dieser sehr weiterhelfen.
Das hier ist aber nun mal schlicht arrogant. Wenn einem das Niveau in politischen Debatten in einem Metalforum (!) nicht hoch genug ist, dann muss man woanders zum Diskutieren hingehen. Oder eben doch bereit sein, sich auf die vermeintlich niedrigere Ebene seines Gegenübers einzulassen. Wenn nicht, dann kann es einem eben doch passieren, wenn das eigene Verhalten als Getrolle gewertet wird. Was dann auch nicht ganz ohne Grundlage ist.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Lobi hat geschrieben: 28.11.2020 11:09 Solange der Blick nach rechts immer schön differenziert, betont empathisch und offen für weitere Chancen und lautstark vernunftgeleitet ist bei gleichzeitiger Überbetonung von Diskurs und Dialog, um ja die Gefühle besorgter Bürger nicht zu verletzten, finde ich es absolut in Ordnung und vor allem auch effizient - schließlich hat man nur begrenzte Ressourcen -, andere Teile des politischen Spektrums möglichst eindimensional und gegenüber allen möglichen Entwicklungen möglichst auch noch stolz ignorant (oder doch nur ahnungslos?) in den Lokus zu stopfen und sachliche Argumentation und Argumentierende zu diffamieren (was de facto vor allem arrogant ist). Solange der Nazi von nebenan voll dufte sein könnte und man so tut, als hätten die Auswüchse der faschistischen Ideologien nichts mit seiner heutigen Geisteshaltung und und wären diese nicht Grundlage seine politischen Handelns, ist die Welt doch supidupi in Ordnung.
Die Wahrnehmung, dass es an irgendeiner Stelle um links oder rechts gehen würde, kann ich nicht teilen. Ich halte es auch für irreführend, das als Basis für jeden Konflikt anzunehmen.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Shadowrunner92 »

Ich glaube, das "Problem" ist einfach, dass das hier seit Jahren der ziemlich gut laufende Diskussionsthread des Forums zu all things politics ist, der von vielen Leuten gelesen und kommentiert wird. Und jetzt haben wir hier seit einiger Zeit neue Diskussionsteilnehmer, die das ganze auf ein inhaltlich und rhetorisch neues Niveau heben. Das ist zwar einerseits gut, weil es die inhaltliche Qualität der Debatten sicher erhöht, wenn man trennscharf mit den wissenschaftlich etablierten Vokabeln hantiert; andererseits macht es aber einen breiten Austausch tatsächlich schwieriger, weil akademisches Vokabular eben auch eine exkludierende Funktion hat, ob man das beabsichtigt oder nicht. Ich bin selbst Akademiker, aber eher den Naturwissenschaften zuzuordnen, und ich muss ehrlich sagen, dass ich seit einigen Wochen viele Beiträge hier nur noch überfliege, weil ich es unglaublich anstrengend finde, den Inhalt Wort für Wort zu extrahieren - wobei es in der Regel gar nicht am Inhalt scheitert, sondern an der Darlegung. Ich verstehe absolut, dass es sehr leicht ist, in seinem gewohnten Duktus zu bleiben, wenn man selbst in dem Bereich arbeitet/forscht/studiert, aber dieser Thread liegt eben außerhalb dieser Blase, und ich glaube, wir haben alle mehr davon, wenn die Diskussionen hier zugänglicher bleiben, als sie es zuletzt teilweise waren.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Fraoch »

NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:37
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 08:10
borsti hat geschrieben: 28.11.2020 00:23 Nimms mir bitte nicht übel aber Umgangssprache ist nicht deine Stärke oder? Ich empfehle zur Abwechslung mal ein Buch von Wolf Schneider. Wird dir in Foren, wie diesem hier sehr weiterhelfen.
Nimm's mir bitte nicht übel, aber sozial-, gesellschafte- und politikwissenschaftliche Themen sind nicht deine Stärke oder? Ich empfehle zur Abwechslung Mal Bücher von Berger und Löschen Luckmann, Hannah Arendt und Niklas Luhmann. Wird dir in Diskussionen wie dieser sehr weiterhelfen.
Das hier ist aber nun mal schlicht arrogant. Wenn einem das Niveau in politischen Debatten in einem Metalforum (!) nicht hoch genug ist, dann muss man woanders zum Diskutieren hingehen. Oder eben doch bereit sein, sich auf die vermeintlich niedrigere Ebene seines Gegenübers einzulassen. Wenn nicht, dann kann es einem eben doch passieren, wenn das eigene Verhalten als Getrolle gewertet wird. Was dann auch nicht ganz ohne Grundlage ist.
Schwachsinn. Das ist nur arrogant wenn Du es aus dem Kontext der vorherigen, zitierten Aussage löst. Das ist ein Spiegel des "arroganten" Gehabes jemand anderem vorzuschreiben wie er sich hier in der Debatte zu verhalten habe auf Basis seiner von seiner Bildung geprägten Ausdrucksweise.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:42Schwachsinn. Das ist nur arrogant wenn Du es aus dem Kontext der vorherigen, zitierten Aussage löst. Das ist ein Spiegel des "arroganten" Gehabes jemand anderem vorzuschreiben wie er sich hier in der Debatte zu verhalten habe auf Basis seiner von seiner Bildung geprägten Ausdrucksweise.
Das sehe ich tatsächlich sehr anders.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Lobi »

NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:39
Lobi hat geschrieben: 28.11.2020 11:09 Solange der Blick nach rechts immer schön differenziert, betont empathisch und offen für weitere Chancen und lautstark vernunftgeleitet ist bei gleichzeitiger Überbetonung von Diskurs und Dialog, um ja die Gefühle besorgter Bürger nicht zu verletzten, finde ich es absolut in Ordnung und vor allem auch effizient - schließlich hat man nur begrenzte Ressourcen -, andere Teile des politischen Spektrums möglichst eindimensional und gegenüber allen möglichen Entwicklungen möglichst auch noch stolz ignorant (oder doch nur ahnungslos?) in den Lokus zu stopfen und sachliche Argumentation und Argumentierende zu diffamieren (was de facto vor allem arrogant ist). Solange der Nazi von nebenan voll dufte sein könnte und man so tut, als hätten die Auswüchse der faschistischen Ideologien nichts mit seiner heutigen Geisteshaltung und und wären diese nicht Grundlage seine politischen Handelns, ist die Welt doch supidupi in Ordnung.
Die Wahrnehmung, dass es an irgendeiner Stelle um links oder rechts gehen würde, kann ich nicht teilen. Ich halte es auch für irreführend, das als Basis für jeden Konflikt anzunehmen.
Nun ja, darum geht es auch nicht. Es geht um selbstgefällige Ignoranz und Mangel an Koheränz im eigenen Auftreten. Du kennst ja die hiesigen Inszenierungen, Markierungen, Betonungen. Marxismus, nun ja, äh, "Links", kann man gerne durch ein anderes Thema ("andere Teile des politischen Spektrums") andere Teile des politischen Spektrums; Ökologie, Genderthemen, vermutlich Wissenschaftlichkeit, die nicht gefällt, uswusf. Insofern: ja, du hast recht. Nein, hier ist das nicht so gedacht.
Schnabelrock hat geschrieben: 05.02.2021 22:11 Deine Beiträge hier sind dominiert von Hass auf alles und jeden und Minderwertigkeitskomplexen, die gute Gründe haben werden. Also steck dir deine Gutmenschensozialblödsinnheuchelei und das verquaste, geschwollene Gefasel in den Arsch.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Fraoch »

NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:45
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:42Schwachsinn. Das ist nur arrogant wenn Du es aus dem Kontext der vorherigen, zitierten Aussage löst. Das ist ein Spiegel des "arroganten" Gehabes jemand anderem vorzuschreiben wie er sich hier in der Debatte zu verhalten habe auf Basis seiner von seiner Bildung geprägten Ausdrucksweise.
Das sehe ich tatsächlich sehr anders.
Es gibt keinen Grund Menschen aufgrund ihrer Bildung vorzuschreiben wie sie sich auszudrücken haben. Weder ist es Okay jemanden kopftätschelnd zu sagen dass er zu dumm ist etwas zu verstehen, noch jemanden vorzuhalten, dass er sich (zu) gestochen und gebildet ausdrückt. Wenn sich eine Diskrepanz zwischen Sender und Empfänger auf dieser Ebene auftut dann muss das Unverstandene diskursiv geklärt werden. Es funktioniert keine aktive heterogene Gemeinschaft wenn man beginnt Menschen auf der Ebene zu reglementieren oder auszugrenzen. Alles andere ist eine massive von Chauvinismen geprägte Exklusion.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Lobi hat geschrieben: 28.11.2020 11:50Nun ja, darum geht es auch nicht. Es geht um selbstgefällige Ignoranz und Mangel an Koheränz im eigenen Auftreten.
Ja, aber das hast du bei allen Beteiligten und auf allen Seiten. Dass man mit den anderen kritischer umgeht als mit sich selber, ist nun auch kein besonders neues Phänomen. Es bekommt aber mehr Gewicht, wenn Gruppenidentitäten mehr Gewicht bekommen und man Konflikte grundsätzlich an einer Trennlinie zwischen "wir" und "die" aufbaut und versucht, alle Teilnehmer und alle Haltungen anhand dieser Trennlinie anzuordnen.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Flow »

NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:37
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 08:10
borsti hat geschrieben: 28.11.2020 00:23 Nimms mir bitte nicht übel aber Umgangssprache ist nicht deine Stärke oder? Ich empfehle zur Abwechslung mal ein Buch von Wolf Schneider. Wird dir in Foren, wie diesem hier sehr weiterhelfen.
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Oh come on.

Ich verstehe auch nur die Hälfte vom verrückten Affen und Fraoch, wenn überhaupt, bin dumm, lol, aber ich finde es dennoch sehr gewinnbringend, mich mit den transportierten Inhalten auseinanderzusetzen (und dann gibt man sich herrgottnochmal drei Minuten Mühe, ihr lazy bitches). Ich würde allerdings niemals auf die Idee kommen, ihnen ihr sprachliches Niveau vorzuhalten - DAS ist nämlich Getrolle, peinlich-kokettierendes noch dazu, und wenn man weder Bock noch Fähigkeiten hat, sich damit zu beschäftigen, dann wäre auch die Option verhandelbar, einfach die Backen zu halten und sich in seiner Ecke ein paar Gedanken über das eigene Rezeptionsvermögen und die Möblierung im Dachgeschoss zu machen, als weinerliches "Das verstehe ich nicht, Du schreibst so kompliziert, menno?!" in eine Diskussion einzubringen - und das alles darüber hinaus selbst noch mi einem Satz, der einem geradewegs aus dem hübsch hinzuphantasierten Elfenbeinturm ein paar Meter unter der Erde herausgeplumpst ist, und dem die eigene Arroganz aus jedem Pixel rausläuft.

Das ist utterly pathetic, sorry.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:53
NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:45
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:42Schwachsinn. Das ist nur arrogant wenn Du es aus dem Kontext der vorherigen, zitierten Aussage löst. Das ist ein Spiegel des "arroganten" Gehabes jemand anderem vorzuschreiben wie er sich hier in der Debatte zu verhalten habe auf Basis seiner von seiner Bildung geprägten Ausdrucksweise.
Das sehe ich tatsächlich sehr anders.
Es gibt keinen Grund Menschen aufgrund ihrer Bildung vorzuschreiben wie sie sich auszudrücken haben. Weder ist es Okay jemanden kopftätschelnd zu sagen dass er zu dumm ist etwas zu verstehen, noch jemanden vorzuhalten, dass er sich (zu) gestochen und gebildet ausdrückt. Wenn sich eine Diskrepanz zwischen Sender und Empfänger auf dieser Ebene auftut dann muss das Unverstandene diskursiv geklärt werden. Es funktioniert keine aktive heterogene Gemeinschaft wenn man beginnt Menschen auf der Ebene zu reglementieren oder auszugrenzen. Alles andere ist eine massive von Chauvinismen geprägte Exklusion.
Jemandem zu sagen, dass er zu dumm für die Diskussion sei und erst mal eine Liste von Büchern vorschzuschlagen, bevor er sich sinnvoll beteiligen könne, ist arrogant. Dass man andere Äußerungen auch kritisieren kann, ändert daran nichts.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Flow hat geschrieben: 28.11.2020 11:56Ich würde allerdings niemals auf die Idee kommen, ihnen ihr sprachliches Niveau vorzuhalten.
Ich auch nicht.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Sambora »

Ich glaube übrigens, dass sehr lange, komplizierte Texte sehr viel nachvollziehbarer wären, wenn der Autor hin und wieder einen Absatz einbauen würde.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Fraoch »

NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:56
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:53
NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:45
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:42Schwachsinn. Das ist nur arrogant wenn Du es aus dem Kontext der vorherigen, zitierten Aussage löst. Das ist ein Spiegel des "arroganten" Gehabes jemand anderem vorzuschreiben wie er sich hier in der Debatte zu verhalten habe auf Basis seiner von seiner Bildung geprägten Ausdrucksweise.
Das sehe ich tatsächlich sehr anders.
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Jemandem zu sagen, dass er zu dumm für die Diskussion sei und erst mal eine Liste von Büchern vorschzuschlagen, bevor er sich sinnvoll beteiligen könne, ist arrogant. Dass man andere Äußerungen auch kritisieren kann, ändert daran nichts.
Eben. Edit: Du missachtest erneut den Kontext und nachträgliche Ergänzungen.
Zuletzt geändert von Fraoch am 28.11.2020 12:04, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Thunderforce »

Feindin hat geschrieben: 28.11.2020 11:08 Führt sicher nicht nur bei mir dazu, dass ich mir "Geschwurbel" denke und drüber weg scrolle.
In der Tat.

Schade um den Thread.
There was no box, mate.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 12:00
NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:56
Fraoch hat geschrieben: 28.11.2020 11:53
NegatroN hat geschrieben: 28.11.2020 11:45

Das sehe ich tatsächlich sehr anders.
Es gibt keinen Grund Menschen aufgrund ihrer Bildung vorzuschreiben wie sie sich auszudrücken haben. Weder ist es Okay jemanden kopftätschelnd zu sagen dass er zu dumm ist etwas zu verstehen, noch jemanden vorzuhalten, dass er sich (zu) gestochen und gebildet ausdrückt. Wenn sich eine Diskrepanz zwischen Sender und Empfänger auf dieser Ebene auftut dann muss das Unverstandene diskursiv geklärt werden. Es funktioniert keine aktive heterogene Gemeinschaft wenn man beginnt Menschen auf der Ebene zu reglementieren oder auszugrenzen. Alles andere ist eine massive von Chauvinismen geprägte Exklusion.
Jemandem zu sagen, dass er zu dumm für die Diskussion sei und erst mal eine Liste von Büchern vorschzuschlagen, bevor er sich sinnvoll beteiligen könne, ist arrogant. Dass man andere Äußerungen auch kritisieren kann, ändert daran nichts.
Eben.
Es ist aus meiner Sicht etwas grundlegend anders, wenn ich von einem Gebildeten verlange, auf den weniger Gebildeten Rücksicht zu nehmen als wenn ich den weniger Gebildeten dazu auffordere, sich zu bilden.

Wenn meine Mutter mich darum bittet, beim Wandern langsamer zu laufen, weil sie nicht hinterherkommt, dann sag ich ihr auch nicht, dass sie halt trainieren soll, bevor sie das nächste Mal mitkommt.
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