Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

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M.o.D.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von M.o.D. »

Rivers hat geschrieben:
07.05.2020 10:25
brauchst Du die Mündigkeit des Bürgers, dass er selbst entscheidet, was für ihn und für die anderen gut ist.
Ich stimme Deinen Ausführungen zu.
Der zitierte Teilsatz ist es allerdings, der mit Sorgenfalten auf die Stirn treibt. Nicht, weil er nicht zutrifft, sondern weil ich bezweifele, dass alle Bürger das hinbekommen:
"für die anderen gut ist"

Ich gewinne manchmal den Eindruck, dass immer noch viele nicht verstanden haben, dass es neben dem Eigenschutz darum geht, das Gegenüber zu schützen.
Am deutlichsten tritt das imo bei der unsäglichen Maskendiskussion zu Tage.

Das die Lappen nicht zum Eingenschutz da sind, sondern um die Person, die neben mir steht zu schützen, schient bei vielen nicht in den Schädel zu gehen.
Wenn es so wäre, dass ich wg. Nicht-Tragens einer Maske erkranke...dann habe ich mir das selber zuzuschreiben und bin dafür, mit allen Konsequenzen verantwortlich.
Wenn ich aber jemand anderes durch Verweigerung der Maske infiziere, tja, dann hat der andere wohl Pech gehabt.

Selbiges beim Abstand halten usw....

Die Entscheidung, was für einen selber gut ist, ok. Aber die Entscheidung, was gut für andere ist, zu übernehmen, fällt nicht allen leicht.
Ich bin nicht alt, ich bin retro !!

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KingFear
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von KingFear »

Danke, Rivers.
metalbart hat geschrieben:
07.05.2020 10:56
+1 wunder mich sowieso, dass nicht die ganzen AfD/Reichsbürger/whatever Affen jetzt gegen "Die Merkel-Diktaktur" mobil machen. Freuen sich immer noch, dass die Grenzen zu sind?
Die AfD fordert, die Grenzen wieder zu **öffnen**. Kannste dir nicht ausdenken.
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MetalEschi
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von MetalEschi »

Genauso fehlt oft die Überlegung, was für manche nicht gut bzw nicht leistbar ist. Es gibt Dinge, die sind vernünftig, aber für die Person, die es tun musst, nicht ungefährlich. Das meine ich mit meinem Einwand von neulich: Menschen sind oft nicht aus purer Boshaftigkeit unvernünftig oder können gewisse Erwartungen nicht erfüllen, sondern weil ihnen selbst ein erheblicher Nachteil entstünde.
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tafkasc
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von tafkasc »

Rücksicht auf einen klar abgegrenzten (rechtlichen und/oder moralischen) Anspruch eines anderen zu nehmen, ist etwas anderes als "entscheiden, was für einen anderen gut ist".
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Hyronimus »

Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Diskussion zu sehr in Richtung Schutz der Risikogruppen ging. IMO wäre man besser gefahren, den Selbstschutz in den Mittelpunkt zu stellen, weil letztendlich niemand die Risikogruppe zu hundert Prozent kennt bzw. nicht jeder weiß, ob er zur Risikogruppe gehört. Und selbst wenn Jüngere nicht so sehr betroffen sind wie Ältere: Mir wäre es schon zu blöd, unnötigerweise eine heftigere Erkältung zu bekommen und mich entsprechend vorsichtig verhalten.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Wishmonster »

KingFear hat geschrieben:
07.05.2020 11:03
Danke, Rivers.
metalbart hat geschrieben:
07.05.2020 10:56
+1 wunder mich sowieso, dass nicht die ganzen AfD/Reichsbürger/whatever Affen jetzt gegen "Die Merkel-Diktaktur" mobil machen. Freuen sich immer noch, dass die Grenzen zu sind?
Die AfD fordert, die Grenzen wieder zu **öffnen**. Kannste dir nicht ausdenken.
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Kommen jetzt zu wenige Flüchtlinge rein gegen die man hetzen kann?
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von MetalEschi »

Hyronimus hat geschrieben:
07.05.2020 11:06
Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Diskussion zu sehr in Richtung Schutz der Risikogruppen ging. IMO wäre man besser gefahren, den Selbstschutz in den Mittelpunkt zu stellen, weil letztendlich niemand die Risikogruppe zu hundert Prozent kennt bzw. nicht jeder weiß, ob er zur Risikogruppe gehört. Und selbst wenn Jüngere nicht so sehr betroffen sind wie Ältere: Mir wäre es schon zu blöd, unnötigerweise eine heftigere Erkältung zu bekommen und mich entsprechend vorsichtig verhalten.
Allgemein halte ich erhöhte Sensibilität in Bezug auf ansteckende Krankheiten, wenn sie denn nach der Krise so bleibt, schon für eine gute Entwicklung. Ein etwas harmloseres, aber für mich alltägliches Beispiel: Eltern, die ihre Kinder trotz Fieber und unmittelbar erlebbarer Infektionskrankheiten in Schulen oder andere Einrichtungen schicken. Wie oft ich schon innerlich geflucht habe, weil ich wusste, welche Folgen das hat, auf engstem Raum sich nur damit auseinandersetzen zu müssen, dass man sich anstecken könnte. Eine Erkältung ist nichts Schlimmes, aber doch zumindest ein Arbeitsausfall, der in kritischen Phasen des Schuljahres ein organisatorisches Loch reißt. Oder früher die Lehrer, die mir erklärt haben, ich müsse mit einem grippalen Infekt nicht unbedingt zu Hause bleiben.
Wenn diese Denke jetzt mal eingegraben wird, und krank einfach krank bedeutet, und man in der Hinsicht mehr Rücksicht aufeinander nimmt, ist das schon ein Gewinn.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Hyronimus »

MetalEschi hat geschrieben:
07.05.2020 11:14
Hyronimus hat geschrieben:
07.05.2020 11:06
Ich hatte von Anfang an den Eindruck, dass die Diskussion zu sehr in Richtung Schutz der Risikogruppen ging. IMO wäre man besser gefahren, den Selbstschutz in den Mittelpunkt zu stellen, weil letztendlich niemand die Risikogruppe zu hundert Prozent kennt bzw. nicht jeder weiß, ob er zur Risikogruppe gehört. Und selbst wenn Jüngere nicht so sehr betroffen sind wie Ältere: Mir wäre es schon zu blöd, unnötigerweise eine heftigere Erkältung zu bekommen und mich entsprechend vorsichtig verhalten.
Allgemein halte ich erhöhte Sensibilität in Bezug auf ansteckende Krankheiten, wenn sie denn nach der Krise so bleibt, schon für eine gute Entwicklung. Ein etwas harmloseres, aber für mich alltägliches Beispiel: Eltern, die ihre Kinder trotz Fieber und unmittelbar erlebbarer Infektionskrankheiten in Schulen oder andere Einrichtungen schicken. Wie oft ich schon innerlich geflucht habe, weil ich wusste, welche Folgen das hat, auf engstem Raum sich nur damit auseinandersetzen zu müssen, dass man sich anstecken könnte. Eine Erkältung ist nichts Schlimmes, aber doch zumindest ein Arbeitsausfall, der in kritischen Phasen des Schuljahres ein organisatorisches Loch reißt. Oder früher die Lehrer, die mir erklärt haben, ich müsse mit einem grippalen Infekt nicht unbedingt zu Hause bleiben.
Wenn diese Denke jetzt mal eingegraben wird, und krank einfach krank bedeutet, und man in der Hinsicht mehr Rücksicht aufeinander nimmt, ist das schon ein Gewinn.
+1

Krank zur Arbeit zu gehen ist insgesamt völlig kontraproduktiv, weil ein paar Tage später plötzlich nicht mehr nur einer krank ist - der ist vielleicht sogar schon wieder gesund -, sondern fünf. Zum Glück wird das bei uns im Büro relativ strikt gehandhabt, nach den recht positiven Erfahrungen mit HO in Zukunft wahrscheinlich noch strikter.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von NegatroN »

Übrigens nochmal zur Causa Boris Palmer. Ich hab das als es akut war nur am Rande mitbekommen und es hat mich auch nicht genug interessiert, um mich wirklich damit zu beschäftigen. Jetzt bin ich aber zufällig über ein Interview mit ihm dazu gestolpert und da wird die Sache dann doch noch interessant, weil sich mal wieder etwas zeigt, was wir schon öfter hatten: da wird eine Aussage aus dem Kontext gerissen und daraus eine angebliche Gesinnung konstruiert, ohne beim Betreffenden zu überprüfen, ob er diese Gesinnung tatsächlich hat. Wenn er die dann von sich weist, dann wird das als Lüge oder zumindest Ausflucht abgetan, weil man ihn ja mit dieser Aussage "überführt" hätte. Das passiert in meiner Wahrnehmung immer öfter und ich finde das völlig gruslig.

Das Interview: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... r-100.html

Übrigens hab ich nirgends den kompletten Wortlaut des ursprünglichen Interviews gefunden, das die Sache ausgelöst hat. Es wird immer nur über den einen Satz gestritten aber es gibt nirgends den Kontext dazu, was ich allein schon bezeichnend finde. Hier gibt es dazu wenigstens ein paar Informationen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... g-100.html
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Tolpan »

Zur AfD:

Gauland hat ja auch wieder mal eine (IMHO gezielte) Provokation rausgehauen, damit überhaupt mal wieder über die berichtet wird:
„Der 8. Mai hat nicht das Potenzial zu einem Feiertag, weil er ein ambivalenter Tag ist. Für die KZ-Insassen ist er ein Tag der Befreiung gewesen. Aber es war auch ein Tag der absoluten Niederlage, ein Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit“
Welche Gestaltungsmöglichkeiten mag er wohl meinen? Blitzkriege?

Aber dass er den Tag als Niederlage empfindet, dürfte wohl zumindest stimmen.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Thunderforce »

Tolpan hat geschrieben:
07.05.2020 11:37
Zur AfD:

Gauland hat ja auch wieder mal eine (IMHO gezielte) Provokation rausgehauen, damit überhaupt mal wieder über die berichtet wird:
„Der 8. Mai hat nicht das Potenzial zu einem Feiertag, weil er ein ambivalenter Tag ist. Für die KZ-Insassen ist er ein Tag der Befreiung gewesen. Aber es war auch ein Tag der absoluten Niederlage, ein Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit“
Welche Gestaltungsmöglichkeiten mag er wohl meinen? Blitzkriege?

Aber dass er den Tag als Niederlage empfindet, dürfte wohl zumindest stimmen.
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Hyronimus
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Hyronimus »

NegatroN hat geschrieben:
07.05.2020 11:35
Übrigens nochmal zur Causa Boris Palmer. Ich hab das als es akut war nur am Rande mitbekommen und es hat mich auch nicht genug interessiert, um mich wirklich damit zu beschäftigen. Jetzt bin ich aber zufällig über ein Interview mit ihm dazu gestolpert und da wird die Sache dann doch noch interessant, weil sich mal wieder etwas zeigt, was wir schon öfter hatten: da wird eine Aussage aus dem Kontext gerissen und daraus eine angebliche Gesinnung konstruiert, ohne beim Betreffenden zu überprüfen, ob er diese Gesinnung tatsächlich hat. Wenn er die dann von sich weist, dann wird das als Lüge oder zumindest Ausflucht abgetan, weil man ihn ja mit dieser Aussage "überführt" hätte. Das passiert in meiner Wahrnehmung immer öfter und ich finde das völlig gruslig.

Das Interview: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... r-100.html

Übrigens hab ich nirgends den kompletten Wortlaut des ursprünglichen Interviews gefunden, das die Sache ausgelöst hat. Es wird immer nur über den einen Satz gestritten aber es gibt nirgends den Kontext dazu, was ich allein schon bezeichnend finde. Hier gibt es dazu wenigstens ein paar Informationen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... g-100.html
Das komplette Interview: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... chaft-clip

Edit: Ich bin gerade sehr mit mir am Hadern, ob der Kontext den Satz für mich weniger schlimm oder schlimmer macht. Und so ganz nehme ich Palmer nicht ab, dass die Äußerung völlig spontan war, da es im Interview explizit um Schäubles vorherige Aussage ging. Ich halte Palmer für Medienprofi genug, um zu wissen, dass er da eine Bild-Schlagzeile rausgehauen hat.
Zuletzt geändert von Hyronimus am 07.05.2020 12:15, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Perry Rhodan »

Hyronimus hat geschrieben:
07.05.2020 11:58
NegatroN hat geschrieben:
07.05.2020 11:35
Übrigens nochmal zur Causa Boris Palmer. Ich hab das als es akut war nur am Rande mitbekommen und es hat mich auch nicht genug interessiert, um mich wirklich damit zu beschäftigen. Jetzt bin ich aber zufällig über ein Interview mit ihm dazu gestolpert und da wird die Sache dann doch noch interessant, weil sich mal wieder etwas zeigt, was wir schon öfter hatten: da wird eine Aussage aus dem Kontext gerissen und daraus eine angebliche Gesinnung konstruiert, ohne beim Betreffenden zu überprüfen, ob er diese Gesinnung tatsächlich hat. Wenn er die dann von sich weist, dann wird das als Lüge oder zumindest Ausflucht abgetan, weil man ihn ja mit dieser Aussage "überführt" hätte. Das passiert in meiner Wahrnehmung immer öfter und ich finde das völlig gruslig.

Das Interview: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... r-100.html

Übrigens hab ich nirgends den kompletten Wortlaut des ursprünglichen Interviews gefunden, das die Sache ausgelöst hat. Es wird immer nur über den einen Satz gestritten aber es gibt nirgends den Kontext dazu, was ich allein schon bezeichnend finde. Hier gibt es dazu wenigstens ein paar Informationen: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wue ... g-100.html
Das komplette Interview: https://www.sat1.de/tv/fruehstuecksfern ... chaft-clip
Der Herr Palmer ist aber bereits mehrfach aufgefallen.
Mal hat er was gegen Ausländer, mal gegen Flüchtlinge, mal sind es ältere Menschen.
Ich bin ja grundsätzlich bei dir, aber der Palmer tickt wirklich so.
Die Partei will ihn auch nicht mehr unterstützen.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Perry Rhodan »

Thunderforce hat geschrieben:
07.05.2020 11:46
Tolpan hat geschrieben:
07.05.2020 11:37
Zur AfD:

Gauland hat ja auch wieder mal eine (IMHO gezielte) Provokation rausgehauen, damit überhaupt mal wieder über die berichtet wird:
„Der 8. Mai hat nicht das Potenzial zu einem Feiertag, weil er ein ambivalenter Tag ist. Für die KZ-Insassen ist er ein Tag der Befreiung gewesen. Aber es war auch ein Tag der absoluten Niederlage, ein Tag des Verlustes von großen Teilen Deutschlands und des Verlustes von Gestaltungsmöglichkeit“
Welche Gestaltungsmöglichkeiten mag er wohl meinen? Blitzkriege?

Aber dass er den Tag als Niederlage empfindet, dürfte wohl zumindest stimmen.
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Schlimm, einfach nur schlimm.
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Re: Allgemeiner Politik/Zeitgeschehen-Thread, Teil 3

Beitrag von Dimebag666 »

Bei der ganzen Diskussion um die Lockerungen treffen schon zwei Welten aufeinander. Die Leute mit einem negativen Menschenbild, welche ihren Zeitgenossen das schlimmste unterstellen und die Leute, mit einem positiven Menschenbild.
Da ich mich eher zur zweiten Kategorie zähle, wirken mir große Teile der Diskussion etwas konstruiert und von Einzelfällen auf die Gesamtbevölkerung schließend.
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